Äquivalent für Elac STS 222 finden

  • Hallo,


    weshalb müssen die alten Elacs denn mit derart hohen Auflagekräften betrieben werden? Liegt es an “schlechter“ Tonarm-Lagerung? Oder an der Mechanik der Automatik?


    Gruß

    Benjamin

    Plattenspieler in Verwendung: *Dual 1019, 1219, 1229, 1249, 701 "MK1", 721* *Perpetuum Ebner 2020 L* *Kenwood KD3100* *Hitachi HT-500* *Elac 50H* *Philips 312 Electronic*

  • es liegt wohl an den Nadeln

    bei den STS 333 wurde es weniger, 1,5-3,0 p

    Gruß
    Andreas

  • Dann erscheint es mir allerdings unlogisch, dass krampfhaft Systeme bzw. Nadeln für hohe Auflagekräfte gesucht werden.


    Oder hat es eher mit der Compliance, also eine Nadel für einen schweren Tonarm zu tun? Niedrige Compliance geht ja i.d.R. mit hohen Auflagekräften einher.


    Gruß

    Benjamin

    Plattenspieler in Verwendung: *Dual 1019, 1219, 1229, 1249, 701 "MK1", 721* *Perpetuum Ebner 2020 L* *Kenwood KD3100* *Hitachi HT-500* *Elac 50H* *Philips 312 Electronic*

  • Hallo Bejamin


    Wir dürfen nicht vergessen das die alten Elac's sich schon von den heutigen Drehern unterscheiden. Die Mechanik ist eher grob aber robust. Der 40er hat z.B. kein Antiskating, VTA Einstellung, oder Azimut Einstellung und das vertikale Lager des Tonarms ist für die Wechslerfunktion leicht schräg angeordnet. Bis in die 80er versuchte man max Komfort mit Wechslerfunktion, Aufsetz/ Rücklaufautomatik dem Kunden schmackhaft zu machen. Wie auch immer, man tut gut daran ähnliche Systeme zu verwenden die die Parameter der Auslieferware entspricht. Das gilt fuer Parameter wie, TA-Gewicht, Auflagekraft/ Compliance (hängt zusammen), Nadelschliff. Eine SAS Nadel mit dem Elac 40 würde ich nicht betreiben wollen. Über den Dauen kann man sagen, je besser der Schliff, je höher die Ansprüche an den Arm und präziser muss beim TA- Einbau sein.

    Z.B. bei einen 770h, 50h sieht das schon ganz anders aus, aber wie gesagt, wurde diese auch mit anderen TA-System entwickelt.


    Gruss abi

  • Hi Benjamin,

    das liegt in der Entstehungszeit begründet; damals waren die Tonarme schwerer und auch (teilweise) mit "gröberen" Lagern ausgestattet. Die Massenverhältnisse waren so angelegt, daß nur ein relativ "stramm" aufgehängtes System (= geringe Compliance) eine Tieftonresonanz um die 10Hz (so wie es sich gehört) gewährleisten konnte. Das war nicht nur bei Elac so, sondern auch bei den anderen. Man schaue sich nur mal die Shure Systeme aus der gleichen Zeit an (z.B. das M3D, das fuhr mit bis zu 6 Gramm und hatte ein Compliance von 4 ! 8| )


    Später dann wurden die Massen der Arme immer leichter, dementsprechend die Compliancen immer höher und die Auflagekräfte immer niedriger ... irgendwann, so sehe ich das, haben die Jungs das ganze auch übertrieben, mit Auflagekräften (teilweise) unter 1 Gramm und ultraleichten Armen ... kann jeder davon halten was er willl ... ;-)

    Irgendwo gibts halt, wie immer im Leben, die "goldene Mitte" :-)



    Viele Grüße

    Marcus

    Laufwerke: LINN LP12,Garrard 301,Thorens TD124,TD150,Dual 1019,1229,PE 33 Studio,Transcriptor,Elac 10H,50 H II,770H ...
    Arme: Linn Ekos,SME3009,SME3010,SME 3009 Imp. ...
    Systeme: Benz Glider,SPU Meister,DL103,Ortofon S15-T,Benz MC20,Shure V15III,Grado Silver,Elac STS 222,240,344,444,355, National EPC-83SMAD ...
    Elektronik: McIntosh C22 & MC-30,Quad 22 & Quad-II,VTL DeLuxe,SINO EL34,Fisher 30-A,Revox A78 ...
    Lautsprecher: Kora Odyssey,Quad ESL-57,Klipsch Belle,Tannoy M20 ...

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!
Nach der Registrierung können Sie aktiv am Forenleben teilnehmen und erhalten Zugriff auf weitere Bereiche des Forums.