Michas Bastelstunde

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    • Moin Allen aber insbesondere denen die auch gerne was messen! :)


      Heute (aus dem Alter auf Tour zu gehen raus ;) ) mal mich noch ein wenig mit meinem erworbenen Bauteiletester beschäftigt.
      Er begeistert mich mit seiner doch aus meiner Sicht sehr zufriedenstellender Genauigkeit. Der kleinste von mir gemessenen Kapazitätswert war 30pF (gem. Hersteller beginnt sein Messbereich bei 25pF).

      Auch bei abgenommenen Systemen zeigt er die Kabelkapazitäten der gesamten Kabelstrecke eines Drehers sehr gut an.
      Mittels eines mal eben schnell gemachten Adapterkabel (Konstruktion hat ca. 14 - 15pF) lassen sich Cinchkabel wunderbar anschließen/ausmessen. :thumbup:

      Habe nun einfach mal aus Spaß den Tester an den Phonoeingang meines Verstärkers (Verstärker ausgeschaltet und Eingangswahlschalter nicht auf "Phono") angeklemmt und folgendes Bild erhalten.
      Was könnte mir das sagen oder ist das alles nur ein undefinierter Blödsinn :?: :/
      Mit Gruß Dietmar M. aus W.
      Höre Musik (Stand Januar 2018) mit:
      Dual 731Q + Shure V15 III mit Cleorec Nachbaunadel - Dual 1218 + M95 G-LM mit N95ED - Grundig PS 4500 + AT120E - SABA PSP 350 + AT13EaX mit ATN 13 oder über:
      18er Spulen mit AKAI GX-270D oder CD über Yamaha CDX-590 oder MC über Yamaha KX-480 oder PC mit einer Creative SB X-Fi
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      Yamaha RX-570 mit Dynaudio Contour I MK II und/oder ACOUSTIC ENERGY AEGIS Model 1 :whistling:
    • Hi Dietmar !

      didi-aus-w schrieb:

      Was könnte mir das sagen oder ist das alles nur ein undefinierter Blödsinn
      Ich würde mal schätzen, daß das der Wert vom Eingang über einen Biaswiderstand zum ersten Glättungskondensator im Vorverstärker ist. Keine wirklich sinnvolle Messung.

      Die Eingangskapazität von Verstärkern ist nur sehr umständlich zu messen. Nicht-entkoppelte Kondensatoren (= solche, die noch in einer Schaltung stecken) lassen sich mit den Bauteiletestern in der Regel nicht sauber messen. Ich meine, daß sie dafür eine Rampenspannung mit zwei Meßpunkten am Anfang und am Ende heranziehen und über den Zeitbezug die Kapazität ermitteln. Da wirkt sich schon ein paralleler Widerstand störend und verfälschend aus. Wenn in der Schaltung dann auch noch Halbleiter drinstecken, ist es ganz vorbei und man mißt nur Pseudowerte und Unfug.

      ^^
      Peter aus dem Lipperland

      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.
    • Ich habe mir vor kurzem auch so ein Teil besorgt, und zwar diesen.
      Habe mich wegen dem Display und dem Gehäuse für dieses Gerät entschieden.
      Bei meinem aktuellen Projekt, aus zwei defekten Yamaha A-1020 wir eine Funktionierender, ist das Teil im Dauereinsatz.
      Gemessen habe ich Transistoren, Widerstände, Dioden und Kondensatoren. Eine Messung dauert ca. 5 Sekunden und bisher bin ich sehr zufrieden.
      Bei der Suche nach defekten Bauteilen ist das Messgerät sehr hilfreich und wirklich gut brauchbar.

      Schwachstellen:
      - die Bauteilaufnahme hält nicht gut und wackelt, ich habe das Gehäuse modifiziert und den Sockel direkt an die Platine gelötet
      - der Stecker für die 9 V Batterie hat die Kabelausgänge an der langen Seite, dadurch war es etwas frickelig die Batterie einzusetzen und den Deckel zu schließen
      hier habe ich einen Stecker mit seitlichen Ausgang montiert und schon flutscht es

      Insgesamt gutes Teil, wenn ich nochmal die Wahl hätte würde ich mir aber auch einen 'originalen' DIY Kit kaufen.
      LG
      Andreas


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      Technics SL-1210mkII OM 20 an PhonoBox S - Dual 626 1/2" OM 10 - Oppo bdp105 - Yamaha A-1020 - IMF Professinal Monitor
      Marantz PM 66 SE KI - Marantz CD63mkII KI - Audio Physic Spark I
      Nordmende Stereo 8020 mit Dual 1226 Shure M75 - Sony SS-BG 30
    • Hi Dietmar !

      Geisen schrieb:

      Kann man damit Bipolare Transistoren testen?
      Ja, aber keine bipolare Störung. Außer bei den Transis ...

      Geisen schrieb:

      Jetzt brauche ich auch so ein kleines Wunderteil.
      Wird Zeit, nicht ?

      Ich war auch ganz überrascht, wie oft ich meine Tester doch nutze.
      Früher habe ich Transis immer mit dem Diodentest vom Multimeter durchgeprüft (und so manchen toten gefunden), mache das mit Leistungstransis meistens auch noch (wegen der seltsamen Anschlüsse manchmal) aber die normalen Kleinsignal-Transis gehen in den Tester. Geht schnell, ist meistens auch sinnvoll und ob die Resultate am Ende dann auch plausibel sind, bleibt der Betrachtung überlassen. Manchmal reicht Abkratzen der Beinchen oder Neu-Ausrichten im Sockel ein vernünftiges Resultat im nächsten Durchgang. Insbesondere beim Testen von Alt-Bauteilen.

      ^^
      Peter aus dem Lipperland

      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.
    • Hallo Peter,

      als ich diese kleinen Tester in diesem Thread sah, war das Neuland für mich.

      Gerade jetzt habe ich einige, verschiedene BJT's für meine Schaltung hier liegen und ich würde
      ungern einen defekten Transistor einlöten. Ich habe mir also einen solchen Mini-Tester bestellt.

      Toll was es heute alles gibt, was auch sinnvoll ist. :)
      Gruß, Dietmar
    • Moin Allen!

      Bei dem kleinen Ding ist auch zu sehen, das man da schnell den Macken eines Kondensators auf die Schliche kommen kann.
      Bei denen ist ja nicht nur wichtig das der Kapazitätswert stimmt sonder auch (z.B. in Frequenzweichen nicht unwichtig wenn man sie checkt ;) ) der ESR-Wert.



      Ein gutes Beispiel ist dafür hier die Erfahrung von Sebastian = "bansheerider". Man siehe hier:
      Pioneer HPM 100 – Optimierung
      Mit Gruß Dietmar M. aus W.
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    • Weiter gehts, doch zunächst mal zu "meinem" Thread hier ansich.

      Bitte stellt auch Eure Bastellösungen vor. Es ist ein Thread für
      Alle hier, von dem möglichst Viele profitieren sollen. Wenn
      nicht nur "Werkzeuge" abgehandelt werden, umso besser. Für
      Zargen / Hauben und Umbauten gibt es sowas ja auch schon.

      Jetzt aber zu meiner Erweiterung. Für den Chinatester fehlten
      mir geeignete Messleitungen, es muss ja nicht sein, dass man
      fürs Testen alle Beinchen ablötet. Die guten Prüfspitzen kosten
      meist auch gutes Geld, also mal wieder in Südost-Asien nachgeschaut,
      was dort zu haben ist:

      ebay.de/itm/10X-Multimeter-Lei…ksid=p2057872.m2749.l2649

      Zehn Stück für 1,65 Eumels, drei davon brauch ich, weil der
      Tester drei unterschiedliche Kontakte hat, der Rest als Reserve.
      Wer den Luxus-Tester hat, braucht keine weiteren Messleitungen,
      weil dort wohl welche dabei sind.
      Leider sind keine Kabel dran:



      Also die Teile auseinandergebaut. Das geht ganz einfach, dazu nur
      den Metallhaken aufbiegen, dann kann man den Kontakt mit der
      Bohrung für ein Kabel entnehmen. Vorsicht, da ist noch eine dünne
      Feder drin, die man nicht verlieren sollte. Ansonsten die Reserve
      anknabbern:



      Ich hatte leider nur Lautsprecherkabel 0,75 mm², einmal 2-Adrig und
      einmal 1-Adrig, das ich in ca. 40 cm abgeschnitten habe. An der Seite
      für die Spitzen 5 mm abisoliert und an der anderen Seite gut 30 mm.
      Kabel mit der kurzen Seite durch die Öffnung gefädelt und am breiten
      Ende der Metallzunge angelötet. Danach die Prüfspitzen wieder
      zusammengebaut. Die Öffnung mit dem Kabel muss dazu wie im ersten
      Foto in die gleiche Richtung zeigen wie die Nase der Spitze. Feder
      nicht vergessen, sonst klemmts nich ;)
      Warum ich das andere Ende so lang abisoliert habe, erkennt man in
      den folgenden Fotos. Ich habe mir dort nämlich einen Stecker gebastelt,
      der, oh Wunder, direkt in die Kontaktaufnahme vom Tester passt:



      Dazu die Drähte schön gerade verdrillt und danach verzinnt mit dem
      Lötkolben. Da die Enden ein bisschen zu dick sind, danach kräftig mit
      der Flachzange vorn platt gedrückt.
      Zwei zurechtgesägte Plättchen aus Plastik wurden mit Zweikomponenten-
      Kleber zum Steckergehäuse. Damit die verzinnten Drähte richtig sitzen
      und sich im Stecker nicht berühren, habe ich an der Isolierung etwas
      Schrumpfschlauch verwendet und die Drähte vorn vor dem Kleben im
      Halter des Testers fixiert. Die Drähte dazu auf gleiche Länge schneiden,
      so dass zwischen Halter und Steckergehäuse noch gut 5 mm Luft sind.
      Vorm Kleben habe ich den Tester auf seine vordere Seite gestellt,
      damit kein Kleber reinlaufen kann. Vorsichtshalber seine Oberfäche
      abkleben mit Tesakrepp o. Ä. kann auch nicht schaden! Die beiden
      Plastikplättchen mit dick Klebstoff versehen und auf den Kontakten
      zusammengedrückt. Eigentlich wollte ich das mit einer Klemme
      fixieren, die ist mir aber beim ersten Versuch weggedrückt, also erst
      mal mit den Fingern Alles festgehalten, bis der Kleber etwas fest wurde.
      Dann ließ sich auch die Klemme aufbringen und nach einer knappen
      Stunde war Alles so fest, dass ich die Kabel schon mal durchmessen
      konnte:



      Die 31 pF muss ich also abziehen, wenn ich zwischen der roten und
      der schwarzen Prüfspitze geringe Kapazitäten von Beispielsweise
      Phonokabeln messen möchte.


      Pfrohe Fingsten, Micha
    • Moin Allen!

      Habe mir für meinen Bauteiletester zum Messen von Cinch-Kabeln und kompletter Zuleitung eines Drehers (wenn System ab ist!) diesen Adapter gebastelt.
      Benötigt werden 2 Bauteile die man günstig z.B. bei Reichelt bekommt. Der Kapazitätswert des Adapters liegt bei ca. 15pF
      (Kann man mit meinem Bauteiletester nicht ausmessen da er erst bei > 25pF beginnt!)
      Mit Gruß Dietmar M. aus W.
      Höre Musik (Stand Januar 2018) mit:
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      18er Spulen mit AKAI GX-270D oder CD über Yamaha CDX-590 oder MC über Yamaha KX-480 oder PC mit einer Creative SB X-Fi
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    • Hallo Micha,

      habe mir, aufgrund Deiner Anregung auch sowas gegönnt; zwar die super deluxe premium Version (mit Gehäuse, Akku, Beispielteilchen und Messstrippen), aber Dein Basteltipp werde ich demnächst so ähnlich nachbasteln, da es schon bei 2 Leitungen frickelig ist, diese im Adapter zu platzieren. Da hilft ein Stecker schon :) . Die beigelegten Käbelchen haben übrigens eine Länge von ca. 15 cm und einen an die Grenze des unmessbaren gehenden Durchmesser :D .

      Gruß, Holger
      DUAL 504 mit AT VM95ML an Denon PMA-860
      Dual 1019 in Arbeit
    • Ja, da gibts auch verschiedene Ausführungen.
      Sowas mit kleinen Bananensteckern dran, finde
      ich ganz praktisch:



      Aber nun versuche ich, aus Meinem das Beste
      zu machen. Für die paar Messungen muss ich
      mir nicht gleich ein anderes Gerät anschaffen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von mickdry ()

    • Hi Micha,

      mickdry schrieb:

      Die 31 pF muss ich also abziehen, wenn ich zwischen der roten und
      der schwarzen Prüfspitze geringe Kapazitäten von Beispielsweise
      Phonokabeln messen möchte.

      Für solche Fälle (soll heißen, wenn man längere und/oder andere Messkabel benutzen will), gibt es in der Software eine Kalibrierfunktion.
      Durch längeres Drücken auf die Taste sollte sich ein Menü öffnen. Dort kann man dann per Tastendruck scrollen (bei den Testern ohne Inkrementalgeber), und die Funktion "Kalibrieren" aufrufen.
      Dann werden die Kapazitäten und Widerstände der Messleitungen und Messklemmen aus der Gesamtmessung automatisch rausgerechnet.
      Ich kopiere mal was aus der Doku des Testers:

      Zitat Doku:
      "Bei der Kalibration werden zwei Sonderschritte gemacht, wenn die samplingADC Funktion in der
      Makefile gewählt wurde (WITH_SamplingADC = 1). Nach der normalen Bestimmung der Nullwerte der Kapazitätsmessung werden dann auch die Nullwerte mit der Sampling Methode (C0samp)
      bestimmt. Als letzter Teil der Kalibration wird der Anschluß eines Testkondensators für die Spulenmessung an Pin 1 und Pin 3 angefordert mit der Meldung 1 3 10-30nF(L). Der Kapazitätswert
      sollte hierbei zwischen 10nF und 30nF liegen, um eine meßbare Resonanzfrequenz bei der späteren
      Parallelschaltung mit einer Spule (< 2mH) zu erreichen. Für Spulen mit mehr als 2mH Induktivität
      sollte die normale Testfunktion ohne die Parallelschaltung eines Kondensators ausreichen. Ein Parallelschalten des Kondensators sollte hier nicht mehr zu einer Verbesserung des Meßergebnisses führen.
      Nach der Bestimmung der Nullkapazitäten ist der Anschluss eines Kondensators mit einer beliebiger Kapazität zwischen 100nF und 20µF an Pin 1 und Pin 3 erforderlich. Dazu wird in Zeile 1 ein
      42
      1 3>100nF angezeigt. Sie sollten den Kondensator erst nach der Ausgabe der C0 Werte oder
      nach der Ausgabe dieser Aufforderung anschließen. Mit diesem Kondensator wird die Offset-Spannung
      des analogen Komparators kompensiert, um genauere Kapazitätswerte ermitteln zu können. Die Verstärkung für ADC-Messungen mit der internen Referenz-Spannung wird ebenfalls mit diesem Kondensator abgeglichen, um bessere Widerstands-Messergebnisse mit der AUTOSCALE_ADC-Option
      zu erreichen. Wenn die Menüfunktion beim Tester ausgewählt wurde (Option WITH_MENU) und
      der Selbsttest nicht als Menüfunktion gestarte wurde, wird der Abgleich mit dem externen Kondensator nur bei der ersten Kalibration durchgeführt. Die Kalibration mit dem externen Kondensator
      kann nur wiederholt werden, wenn der Selbsttest als Menüfunktion ausgewählt wird.
      Der Nullwert für die ESR-Messung wird als Option ESR_ZERO in der Makefile vorbesetzt. Mit
      jedem Selbsttest wird der ESR Nullwert für alle drei Pinkombinationen neu bestimmt. Das Verfahren
      der ESR-Messung wird auch für Widerstände mit Werten unter 10Ω benutzt um hier eine Auflösung
      von 0, 01Ω zu erreichen."
      Zitat Ende.

      Die Frage wäre jetzt, wie ist die jeweilige Software von euren Testern in der makefile eingerichtet worden?
      Aber man kann ja Mal ins Menü des Testers reinschauen, ob man die Kalibrierfunktion aufrufen kann.
      Da meine Tester alle selbstgebaut sind (habe insgesamt 8 Tester bisher gebaut), habe ich vollen Zugriff auf die Einstellungen, und kann mir die Software etwas anpassen, falls nötig. Daher kann ich nicht sagen, wie eure China-Tester jeweils Konfiguriert wurden.
      Falls jemand Interesse daran hat, sich näher mit dem Gerät zu beschäftigen, habe ich mal die Doku in der Version
      1.13 angehängt.
      Wie gesagt, weiß man nicht, wie die jeweiligen Geräte konfiguriert werden, aber extrem starke Abweichungen der Software werden es nicht sein, da die Gerät in Grunde alle gleich funktionieren.
      Die Doku (dort gibt es auch die Version 1.12) kann man sich auch bei github oder dem SVN Server von Microcontroller.net downloaden. Je nachdem, welche Version man drauf hat.
      Wenn man möchte, kann man z.B. auch eine Schutzschaltung zusätzlich aufbauen, um z.B. die Messeingänge vor noch aufgeladenen Kondensatoren zu schützen (zumindest von kleineren Kondensatoren).

      Hier nochmal was aus der Doku:
      Zitat:
      "2.2.1 Schutz der ATmega-Eingänge:
      Zum besseren Schutz der ATmega-Eingänge kann eine Erweiterung mit einem Relais oder mit Dioden
      nach Schaltbild 2.2 angeschlossen werden. Die Ruhekontakte des Relais schützen den ATmega im
      spannungslosen Zustand. Die Konkakte werden von der Software nur für die Messung freigegeben.
      Auch der Einbau von einem Überspannungsschutz mit Dioden verbessert die Chancen des ATmega
      den Anschluss eines Kondensators mit höherer Restspannung zu überleben. Ein vollständiger Schutz
      ist aber nicht möglich. Deshalb sollten Kondensatoren vor dem Messen immer entladen werden"
      Zitat Ende:



      Für diejenigen, die keine Lust haben auf dem SVN oder github sich durch die Ordner zu wühlen, ist hier die Doku 1.13:

      Version1.13
      und
      Version 1.12

      Da die Dateien über 2MB haben, habe ich das bei File-Upload hochgeladen.
      Gruß
      Sadik


      "Mutti Mutti, ich mag das nicht mehr".
      "Ruhe ... es wird gehört was auf den Teller kommt"!
    • Nachdem ich meinen Bauteiltester schon etwas adaptiert habe (Beitrag 45), musste ich mir auch noch Messleitungung basteln. Ein Set mit 10 Minigreifern (2€) und aus meinem RC-Car Fundus noch Kabel für Servo Leitungen.
      Die Kabel sind aus feinen hochwertigen OFC Kupferlitzen, super flexibel und mit Silikonmantel.

      Und weil die Krokodilklemmen für mein Multimeter doch oft etwas zu groß sind und heftig zupacken, habe ich da auch gleich für feine Messungen neue Kabel konfektioniert.



      PS: Zur Aufbewahrung wurde eine nicht mehr benötigten CD Mappe adaptiert ;)
      LG
      Andreas


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      Nordmende Stereo 8020 mit Dual 1226 Shure M75 - Sony SS-BG 30
    • Mal wieder Zeit zum Basteln.

      Heute mit einem Massekabel für Technics Tangential-Spieler.

      Für ein fast baugleiches Grundig-Gerät habe ich kürzlich ein

      Kabel mit Stecker gebaut. Neben dem Kabel braucht man dazu

      einen Blindniet. Kann nicht mehr genau sagen, ob er einen

      Durchmesser von 4 mm hatte. Wichtig ist, das der "Nagel" satt

      in die Buchse vom Technics passt. Der eigentliche Niet wird

      etwas vom kugelförmigen Ende weggeschoben, dann das Kabel

      fest darum gezwirbelt und das Kupfer satt mit Lötzinn volllaufen

      gelassen. Niet wieder hochschieben und über seine Hülse und ein

      Stücken vom Kabel Schrumfschlauch drüber "schweißen". Den

      Stahlstift noch auf ca. 17 mm kürzen und fertig ist der einpolige

      Stecker.



      LG, Micha