Dual CV 1500 RC

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    • Hi

      Sorry für das nicht-Antworten so lang. Ich komm grad zum einen nicht so recht dazu und zum anderen tue ich mich teilweise schwer, wie Du dich mit Spannungsangaben ausdrückst. Zumindest dachte ich, dass da was stand, was wieder einige Fragezeichen in mir hervorrief. ;) Vielleicht hab ich mich auch verlesen, denn grad finde ich diese Stelle gar nicht mehr. ?(

      "Sicherung R1226" schreibst Du. Wie meinst Du das?

      Hast Du denn die qualmende stelle gefunden?

      Gerät schaltest aber jetzt nicht unnötig ein bitte :)

      Bist Du abundzu in München? Kannst mal an nem Abend oder Wochenende vorbei schauen? Mit dem Gerät - wenn Du magst.

      Gruß
    • Mit der Endstufe hast Du schon recht. Das passt schon. (Auch wenn ich blind sagen würde: wenns qualmt wars der Knallfrosch oder Endstufe).

      Grundsätzlich aber macht man das so, wenn man schon weiß, dass etwas qualmt:

      Es qualmt, weil irgendwas zu heiss wird. ZB ein Widerstand, durch den zu viel Strom fließt.

      Die Ursache ist quasi nie der Widerstand sondern etwas anderes. Dazu muss man aber den Rest der Schaltung verstehen, um den Fehler zu finden. Ewig viele Versuche sollte man nicht wagen, da es sein kann, dass noch mehr stirbt.

      Deswegen betreibt man dann den entsprechenden Schaltungsteil entweder gar nicht und prüft den Rest. V.a. müssen die Betriebsspannungen stimmen, sonst brennt alles durch.

      Oder man baut eine Strombegrenzung in Form eines Widerstands ein. Da muss man halt grob den Strom überschlagen und Erfahrung gehört auch dazu, um einen groben Richtwert zu bekommen, was günstige Werte (Ohm und Watt) betrifft. Denn dieser Widerstand darf im Fehlerfall gerne abrauchen und schützt somit den Rest.

      Gut Nacht


    • Hier ein Bild von der reparierten Leiterbahn auf der 1200 er Platine. Hier hats auch gequalmt. An der Stelle war der entfernte Widerstand R 1226. Vielleicht wurde durch das Entfernen des Widerstands die Leiterbahn beschädigt?.
      Die Endstufe funktioniert definitiv. Die Netzteile gehen auch, der Widerstand R 1410 (27 Ohm ) am Hauptnetzteil wird heiß.
      Das Angebot mit München ist gut, ich muss schauen wie ich das managen könnte.
      Welche Spannungen soll ich überprüfen?
      Gruß Rainer
    • Servus

      Prüfen weiß ich noch nicht. Es ist mir nämlich ein Rätsel, wie R1226 mit 15 kOhm und den zur Verfügung stehenden Spannungen überhaupt qualmen kann.

      Bei 20 Volt wären das 26 mW. Der R bleibt da kalt.

      Und wie meinst du das:
      "Vielleicht wurde durch das Entfernen des Widerstands die Leiterbahn beschädigt?."

      Wurde dieser R früher schon getauscht? Wurde ein falscher Wert eingebaut?

      Gruß
    • Berührt denn das rechte Lötauge des entfernten Rs durch Lötzinn die verbrannte Leiterbahn?

      Wenn Du, ohne die Ursache gefunden zu haben, wieder einschaltest, brennt es an der nächsten Stelle.

      Deine geflickte Leitung übrigens sieht auch ziemlich nahe an der anderen Lötstelle dran aus. Ist das so ok? Auf dem Foto ist es sehr sehr knapp.
    • Achso! Meinst Du das etwa so:

      Beim Auslöten von R1226 hast Du das Masse-Lötauge etwas geschädigt, sodass die Leiterbahn beim Einschalten endgültig verschmorte?

      Alles schwierig aus der Ferne. Denn diese Leitung geht über die ganze Platine und sogar zum anderen Stecker. Im Service-Manual erkenne ich auch nicht, wie die Masse dann weiter läuft.

      Ich würde sicherheitshalber diese Platine mal an einem Labornetzteil betreiben mit Strombegrenzung. Ohne Signal. Nur an +/- 10 Volt mit GND und einmal an +20 Volt an GND. Hast Du zwei Netzteile?

      Denn dass Masse durchbrennt, ist schon krass. Eigentlich sollte da sehr wenig Strom fließen im Analogteil. Eigentlich nur Strom, der durch unsymmetrische ICs (ich sehe da auf die schnelle einen OP, Analogschalter und die elektronischen Potis und eben die Weiterführung übern Stecker). Das sind paar mA. Alle anderen OPs sind an symmetrischer Betriebsspannung und deshalb wird da Masse nicht belastet.

      Gruß
    • Neu

      Zivi schrieb:

      Beim Auslöten von R1226 hast Du das Masse-Lötauge etwas geschädigt, sodass die Leiterbahn beim Einschalten endgültig verschmorte?
      kann ich mir auch vorstellen.

      Zivi schrieb:

      Ich würde sicherheitshalber diese Platine mal an einem Labornetzteil betreiben mit Strombegrenzung. Ohne Signal. Nur an +/- 10 Volt mit GND und einmal an +20 Volt an GND. Hast Du zwei Netzteile?
      Ja, hab ich.
    • Neu

      Das kann wiederum auch nicht sein.

      Denn wenn Deine Baugruppe keinen Strom zieht, wäre sie extrem komisch defekt. Einige 10 mA hätte ich erwartet. Aber unter 200 mA. Sowas steht in den Datenblättern der ICs. Irgendwas lief da falsch. Mach da mal
      Vorerst nicht weiter.

      Ich tippe jetzt am Handy nichts mehr, sonst mache ich wieder Fehler. Ich schreib morgen, wie Du die Netzteile anschließen musst.

      Natürlich kannst Du auch das Risiko eingehen und das Ding einfach so betreiben, wenn du glaubst dass es an der Löterei lag??? Ich bin da aber lieber vorsichtig, wenns schon geraucht hat.


      Gruß
    • Neu

      Das klingt (ohne die Datenblätter überprüft zu haben) sehr gut.

      Die Platine selbst sollte also getrost eingebaut werden können.

      Allerdings stelle ich mir die Frage trotzdem, wie es zum Durchbrenner dieser Leiterbahn kommen konnte.

      Ich hoffe auch, dass durch die fehlende Masse keine weiteren Schaltungsteile zerstört wurden. Die Führung der Masse ist im Schaltplan nicht so einfach ersichtlich, aber ich gehe davon aus, dass die Masse von der Endstufe über den NF-Stecker her kommt (sinnvoll wäre es wg. Einstreuung).

      Das heißt aber, dass alle anderen Schaltungen ab Unterbrechung der Masse in der Luft hingen und gegen eine Betriebsspannung gezogen wurde... Hoffen wir dass nichts kaputt ging. Es kann auch sein, dass an anderer Stelle ein Kurzschluss gegen Masse vorliegt. Meine Verfolgung auf Bildern ergab, dass die Masse durchgereicht wird bis zum rechten Stecker der hinteren Bodenplatine nähe Standby-Teil (unter der Platine das rote Kabel ist Masse). Aber wohin die Kabelchen vom Stecker aus (nach vorne?) laufen, weiß ich nicht.

      Würde den CV mal einschalten... Was meinst Du?
    • Neu

      Was mir noch aufgefallen ist: Die 8 Volt am Netzteil sind nur da, wenn das Netzteil unbelastet ist. Unter Belastung sind es dann -2 Volt.
      Ist da ein Regler am NT defekt? Den Tantal habe ich gewechselt.

      Update: Der R 1403 am Netzteil war defekt. Jetzt sind die Spannungen wieder wie sie sein sollen.

      Gruß

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rainer1 ()