Dual CV 1500 RC

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    • Rainer1 schrieb:

      Der Kopfhörerausgang hört sich nicht schön an (auch zu leise).
      Weil er direkt am Endstufenausgang angeschlossen ist. Vor den Relaiskontakten. Demnach ist die Endstufe nicht OK.
      Dir ist klar, dass die Relais zum Schutz der Lautsprecher da sind und vielleicht deshalb nicht schalten, weil die Schutzschaltung das nicht zulässt? Im Umkehrschluss: Weil die Endstufe defekt ist???
      Zum x-ten Male: Suche erstmal alle Fehler im Gerät, alles anderere ist Kappes.

      Rainer1 schrieb:

      Wo passiert die Vorsignalverarbeitung? Welche Platine? Grundplatte 1?
      Diese Frage habe ich fast erwartet. Die Antwort findest du hier.(Klick)

      Rainer1 schrieb:

      Wenn der Verstärker wieder läuft, werde ich mich erkenntlich zeigen.
      Das musst du nicht weil ich mich jetzt hier ab sofort aus diesem Thread verabschiede.
      Viele Grüße
      HaJo

      >> Bitte keine Fachfragen per PN oder E-Mail. <<
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    • Moin Rainer,

      ich sehe das etwas anders:

      HaJo ist ein Meister seines Faches und hat hier schon geholfen, locker eine hohe dreistellige Zahl an Geräten wieder zum.Laufen zu kriegen.

      Dabei ist er sehr direkt, seine Tipps haben Hand und Fuß und sind genauso gemeint, wie sie geschrieben stehen.

      Wenn nun jemand ungeduldig drauflos lötet, ohne sich um die Ratschläge zu kümmern, dabei die Dinge verschlimmbessert, dann kann ich nachvollziehen, dass er sich zurück zieht.

      Denk mal bitte drüber nach.

      Gruß Arne
      Gekommen, um zu bleiben ;)

      DUAL: 1010A - 1015A - 1015F - 1214 - 1214 Hifi - 1239A - 481 - HS36 - HS38 (auf dem Postweg ;) )- KA50 - P60 - P90
      Elac: Miracord 50H
      PE: 2001 - 2010 VHS - 2014
      Technics: SL-Bd22 - SL-B210 - SL-Q303
      Telefunken: Partyset 208 Stereo - W 258 Hifi
    • Bleibe mal ruhig.
      Du hast jede Menge Tipps bekommen. Fragen nicht beantwortet und lustig drauf
      los gelötet ohne dich um das zu kümmern was gesagt wurde.
      Da ist kein System drin, wie soll dir da geholfen werden.
      Aber du hast ja schon Erfahrung.
      Unfreundlich ist hier noch gar nichts geworden (das gibt es in diesem Board eigentlich
      nicht) es hat einfach nur jemand aufgegeben dir zu helfen weil du nicht kooperierst !

      Ulli
    • Rainer1 schrieb:

      Ich habe von Anfang an nicht wirklich Tipps bekommen sondern wurde nur niedergemacht.
      Ich habe mir alle Threads über Dual CV1500 durchgelesen, hier wurde noch freundlich miteinander umgegangen.
      Das ist absolut NICHT richtig, du hast wie schon die Kollegen geschrieben haben genug Tipps bekommen, ich habe dir auch geschrieben schau dir den Bericht über die Generalüberholung von Zivi an,.

      ABER: Wie die Kollegen schon geschrieben haben, du hast einfach darauf losgelötet, hast auch Transistoren getauscht wie Hajo geschrieben hat warum? Und dann hast nicht mal den eingebaut der Verbaut war, obwohl es den selben Typ noch zu Kaufen gibt, und wenn du schon die OP Tauscht, dann nimm wenigstens die, die meistens empfohlen wurden, und auch in Zivis Beitrag, das wären die LM 833 gewesen.

      UND: Wenn man einen Verstärker so in Betrieb nimmt wie du geschrieben hast, brauch man sich über gar nix mehr wundern.

      Sorry, aber hier HaJo anzugehen ist wirklich, ich sags mal nett, nicht ok.
      Dual CS 1019, Dual CS 1229, Dual CS 1249, Dual CS 701, Dual CS 601, Dual CS 721, Dual CS 704, Dual CS 731 Q, Dual CS 731 Q MC, Dual CS 714q, Dual CS 741 Q, Dual CS 650 RC, Dual CV 1500 RC, Dual C839 RC, Dual CT 1540 RC, Dual RC 154, Dual C 830, Dual CL 720, Dual CL 730, Dual CL 490 , Dual CV 1700, Dual CR 1780, Dual DK 210, Dual 3020 System, Dual System 3010, alles mein :D :) :D :)
    • Doch noch eine Einlassung von mir:
      Wer die Hinweise ignoriert und dann unqualifizierte Arbeiten macht gibt auch unqualifizierte Statements ab. Weil er es nicht besser weiß.
      Ich fühle mich dabei nicht angegangen, ich weiß ja wer es geschrieben hat.
      Die Lehre eines RFTs dauert 3 1/2 Jahre. Genau so lange wie die eines Zahntechnikers.
      Um die Mängel zu beheben, die in einem Verstärker wie dem CV1500 auftreten können bzw. aufgetreten sind, benötigt man das Wissen eines RFTs und ITs oder das Wissen, das man sich im Laufe der Jahre angeeignet hat.
      Das Schaltplan lesen ist dabei eines der wichtigsten Dinge, die man können muss, genau so wichtig wie für einen Zahntechniker das Mischen der Komponenten für ein Gebiss/Zahnersatz.
      Dieses Wissen fehlt völlig beim Threadsteller. Anders kann ich die Fragen weiter oben nicht interpretieren.
      Ich würde mir nie zutrauen, auf gut Glück mir mein Gebiss/Zahnersatz selbst herstellen zu wollen. Der Threadsteller meint aber, ein Lötkolben in der Hand reicht für die Reparatur eines CV1500 völlig aus.
      Mit tut der CV1500 leid. Vor allem evtl. auch später der Käufer, der darauf reinfällt, wenn das Gerät bei Ebay als leicht defekt (oder sogar teilrestauriert) vertickert wird.
      Viele Grüße
      HaJo

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    • So, ich verstehe die große Empörung hier auch nicht.

      Also, hab ich es nun richtig verstanden: Die +20 Volt liegen nun an und sind vorher eingebrochen, weil der Widerstand defekt war? Gut. Fehler gefunden - vorerst. Kann ja sein, dass der R hochohmig wurde, weil er durchgebrannt ist.

      Die von Dir eingebauten OPs müßten schon gehen. Das sehe ich jetzt nicht problematisch.

      Und wie schon gesagt wurde: Keine Verbindungen mehr unterm Betrieb ziehen.

      Liegt überhaupt ein Schaltplan vor? Wenn nicht, hier ist der richtige Link:

      hifi-archiv.info/Dual/cv1500s/

      Zur Endstufe - fangen wir mal da an:

      Bitte prüfe die DC-Ausgangsspannung direkt an der Endstufe (wo Du den Lautsprecher angeschlossen hast) ohne Signal! Dann wissen wir schon mal mehr. Multimeter also auch Gleichspannungsmessung stellen oder Oszi verwenden.

      Dort sollten in etwa 0 Volt anliegen. In dem Beitrag 2 auf

      Dual CV 1500 Überholung

      schrieb ich was von maximal +-20 mV. Wenn Du (für beide Eingangsdifferenzverstärker) neue Transistoren aus selber Charge erwischt hast, sollte der Gleichanteil deutlich geringer sein. Ist er über +-100 mV, ist die Endstufe zu überprüfen und sollte an einem Netzteil mit Strombegrenzung (oder mit Vorwiderständen) betrieben werden.


      Gruß
    • Neu

      Hallo,
      vielen Dank gleich nochmal für die Rückmeldung. Nachdem ich anfangs etwas ungestüm war ( mit dem Lötkolben, tut mir Leid!! ) möchte ich jetzt nochmal von vorn der Reihe nach durchgehen und bin froh Hilfe zu haben. Wie ich jetzt im nachhinein weiß, hat an diesem Verstärker (Endstufe ) schon mal wer gebastelt. Auf der Endstufenplatine waren die Einganssignale mit Lötzinn verbunden???! Es waren zum Teil falsche Transistoren verbaut.. Deswegen wollte ich gleich alle tauschen. Dazu gleich meine erste Frage .
      Laut Plan sind verbaut: 2N5551, BC450, BC546B, BC558, BC548. Zivi schrieb, man kann die 2N5551 und BC450 durch BC 556 B und BC546B ersetzen.
      Was ist dann mit T1304, der einen BC548 hat? Momentan von mir eingebaut: 2N5551 und 2N5401. Gleichstrom am Ausgang +10 mv und -29 mv.
      Die Sinuswelle am Oszi sieht gut aus auf beiden Kanälen . Der Vorverstärkerteil sieht am Oszi nicht gut aus. Ich messe am Cinch-Eingang und am Stecker zur Endstufe. Unterschiedliche Wellen auf beiden Kanälen.
      Die Netzteile sind in Ordnung. Hatte einen Riss im Standby-Teil, der die 18 V Spannung kappte.
      Die Spannungen in der Endstufe stimmen nicht 100 Prozentig überein. An T1303 an Basis 0,04 statt 0,1,an Emitter 0,62 satt 0,7 .
      an 1308 und 1306 1,8 v statt 1,4 v. Die +- 5 mV an den Emittern von 1311 und 1312 stimmen auch nicht. Hier messe ich -65 mv, -20 mv.
      Ich vermute, die Transistoren muss ich nochmal tauschen. Wir haben auch das Kassettendeck, den Tuner und den Plattenspieler von dieser Baureihe.

      Gruß
    • Neu

      Moin

      Rainer1 schrieb:

      Zivi schrieb, man kann die 2N5551 und BC450 durch BC 556 B und BC546B ersetzen.
      Achtung! Die darf man nur im Eingangsdifferenzverstärker durch 556/546 ersetzen, nicht bei T1306 und T1308, weil die eine zu geringe Spannungsfestigkeit aufweisen! T1306 und T1308 "sehen" je nach Aussteuerung die komplette Betriebsspannungsdifferenz, also 80 Volt. Das verkraften nur die 2N5401 und 2N5551!

      Eine Vergleichsliste für aktuelle Transistoren findest Du hier, denn die Endstufen von CV1500/1700 sind quasi identisch.

      CV 1700 - Endstufe Ersatztransistoren und Umbau

      Aber Achtung: Die 2N-Typen haben ggf. eine andere Pin-Belegung. Also immer das Datenblatt vergleichen!

      Im CV1500-Beitrag hab ich aber in den Bildern darauf hingewiesen.

      Rainer1 schrieb:

      Was ist dann mit T1304, der einen BC548 hat?
      Dieser Transistor T1304 und T1305 dient "nur" der Strombegrenzung. Für die können die gewohnten BC5x6-Typen verbaut werden, da hier, genauso wie im Eingangsdifferenzverstärker sowie für den Ruhestromtransistor T1307, keine so hohen Spannungen auftreten. 65-Volt-Typen müssen es für den Einganangsdifferenzverstärker aber sein. Für Strombegrenzung und Ruhestrom "reichen" die BC5x8 aus, aber die haben auch keinen Vorteil. Vermutlich waren sie damals einfach etwas billiger, aber man kann die BC5x6 mit 65 V getrost überall einbauen (nur nicht für T1306 und T1308!).

      Rainer1 schrieb:

      Die Spannungen in der Endstufe stimmen nicht 100 Prozentig überein. An T1303 an Basis 0,04 statt 0,1,an Emitter 0,62 satt 0,7 .
      an 1308 und 1306 1,8 v statt 1,4 v. Die +- 5 mV an den Emittern von 1311 und 1312 stimmen auch nicht. Hier messe ich -65 mv, -20 mv.
      Die Spannungen an T1303 beunruhigen mich jetzt nicht sehr erst einmal. Bzw. am Emitter sind doch 0,62 V sehr gut. Basis müssen wir noch überlegen. Die vier Ts sind ja neu oder?

      Wenn Du an den Emittern im Bereich -65/-20 mV misst, wie meinst Du das dann? Gegen Masse gemessen? In diesem Fall frage ich mich, woher die Unsymmetrie kommt. Ist ein Lautsprecher angeschlossen oder eine Last am Ausgang? Normalerweise muss durch R1338 derselbe Strom wie durch R1339 fließen - wenn keine Last angeschlossen ist.

      Falls Du wirklich keine Last (Kurzschluß gegen Masse??) entdeckst: Bitte prüfen, welche Werte die Emitterwiderstände aufweisen!

      Übrigens: Dieser relativ hohe Ruhestrom ist etwas kritisch, denn das zeigt, dass etwas nicht stimmt. Die Endstufe wird sicher auch zu warm im Moment. (Meine Empfehlung: Erst mal 10-Ohm-Leistungswiderstände in die Zuleitung als Schutz löten.)

      Kannst Du mit dem Ruhestrompoti den Strom nicht verringern?

      Hast Du ein neues Poti eingebaut und den NTC (mit Parallel-R) auf den Kühler geschraubt oder ist noch der alte Gammel-NTC drin?
    • Neu

      Rainer1 schrieb:

      Habe ich natürlich entfernt. Ich möchte einen schönen Verstärker für mich haben und nicht in Ebay verkaufen-
      Hast Du mal geschaut, welcher Regler da dann eingebaut wurde?

      Die drei Dioden erhöhen die Masse am Regler um 3 * 0,6 V = 1,8 Volt. Ich vermute, dass da jemand einen 6-Volt-Regler eingebaut hat und die drei Diödchen zusätzlich, damit ca. 8 Volt draus werden.
    • Neu

      Zivi schrieb:

      Achtung! Die darf man nur im Eingangsdifferenzverstärker durch 556/546 ersetzen, nicht bei T1306 und T1308, weil die eine zu geringe Spannungsfestigkeit aufweisen! T1306 und T1308 "sehen" je nach Aussteuerung die komplette Betriebsspannungsdifferenz, also 80 Volt. Das verkraften nur die 2N5401 und 2N5551!
      Ich habe nur 2N5551 und 2N5401 verbaut. Auf die Pin Belegung hab ich geachtet.

      Zivi schrieb:

      Die Spannungen an T1303 beunruhigen mich jetzt nicht sehr erst einmal. Bzw. am Emitter sind doch 0,62 V sehr gut. Basis müssen wir noch überlegen. Die vier Ts sind ja neu oder?
      Die BD901/902 sind neu. Auf beiden Kanälen.

      Zivi schrieb:

      Wenn Du an den Emittern im Bereich -65/-20 mV misst, wie meinst Du das dann? Gegen Masse gemessen? In diesem Fall frage ich mich, woher die Unsymmetrie kommt. Ist ein Lautsprecher angeschlossen oder eine Last am Ausgang? Normalerweise muss durch R1338 derselbe Strom wie durch R1339 fließen - wenn keine Last angeschlossen ist.
      Ich habe nochmal nachgemessen an den Emitterwiderständen jeweils links und rechts gemessen( nicht gegen Masse) Habe auf 7 mv eingestellt. Die Endstufe ist ausgebaut und es sind keine Lautsprecher angeschlossen. Es ist der alte Widerstand drin, lässt sich aber gut regeln und sieht optisch gut aus. Ausgangsfehlspannung betraägt - 38 / +6 mv

      Zivi schrieb:

      Hast Du mal geschaut, welcher Regler da dann eingebaut wurde?
      Das Netzteil bringt die Spannungen jetzt stabil. Von oben auf die Platine geschaut: L7812. 7808 neu. ITT T00 (kann ich nicht genau lesen). LM32MP.
    • Neu

      Hi

      Eins nach dem anderen:

      Ruhestrom (besser gesagt, Spannungsabfall über Emitter-Rs):

      Heißt, die Ergebnisse von oben mit -65 mV und -20 mV bedeuten, dass Du über beide Rs auf einem Kanal -65 und auf dem anderen Kanal -20 mV mißt oder was?

      Wenn das so ist: Warum kannst Du sie mit dem Poti nicht auf ca. 10 mV einstellen? Das Poti schlägt an oder was?

      Bitte tausche (Du hast ja sicher nichts gegen Tauschen einzuwenden.-) doch auf jeden Fall den Ruhestromtransistor und das Poti und den NTC aus - außer Du hast bereits getauscht. Auf jeden Fall sollte in fast allen Fällen nach dem Tausch der Ruhestrom auf den korrekten Wert einstellbar sein. Ich empfehle trotzdem dringend, den NTC auf den Kühler zu schrauben, denn das, was Dual da gemacht hat, ist schaltungstechnisches Harakiri. ?(

      Gleichspannung (DC-Offset) am Lautsprecherausgang:

      Es scheint so, als funktioniert die Endstufe grundsätzlich gut. Auf einem Kanal liegt der Offset aber bei 38 mV. Dieser Offset wird durch den Differenzverstärker am Eingang bestimmt. Deshalb die Frage: Dort sind neue Transistoren drin, oder? 38 mV ist zwar noch ok, aber auch nicht wunderbar. Kann aber auch an Toleranzen der Emitterwiderstände dort liegen.

      Habs ich nun allgemein richtig verstanden: Du hast sämtliche kleinen Transistoren durch 2N5551 und 5401 ersetzt? Naja. Gefällt mir zwar nicht, ist wohl aber auch nicht so tragisch. Viele Wege führen nach Rom.

      Um weitere Mißverständnisse zu vermeiden:

      - Bitte angeben, bei welchem Kanal Du eine Spannung mißt (z.B. mit R und L)

      - Ebenfalls hinschreiben, ob Du eine Spannung (gegen Masse) mißt, z.B. "an Basis T1" oder ob Du eine Spannung zwischen zwei Punkten (z.B. "Über R1) misst. Ich kann ja nicht alles erraten und muss ja aus der Ferne versuchen, mich da reinzudenken.
    • Neu

      Morgen nochmal,

      ich hab kurz einen Blick in die Datenblätter der 2N- und BC-Typen geworfen. Hab schon ähnliches vermutet, und auf die Schnelle scheint mir, dass die Stromverstärkung der 2N-Typen deutlich geringer ist als die BC-Typen bzw. im ONSemi-Datenblatt gar kein typischer Wert angegeben ist für die 2N...

      Also ich würde in den Differenzverstärker die BCs einbauen.

      Zum Netzteil:

      Welcher Spannungsregler nun da auch immer drin ist: Die Spannungen müssen stimmen! Bei Dir ist wohl eh schon am 8-Volt-Regler rumgebastelt worden. Den sollte man z.B. auf den Kühler auslagern und ohnehin erneuern. Irgendwas hat da ja wohl nicht gestimmt, sonst hätte keiner herumgelötet. Oder?
    • Neu

      Rainer1 schrieb:

      Die +- 5 mV an den Emittern von 1311 und 1312 stimmen auch nicht. Hier messe ich -65 mv, -20 mv.
      Das war falsch gemessen. Richtig jetzt: An beiden Kanälen lässt sich der Ruhestrom ohne Probleme mit den Potis auf 10 mV einstellen. Ich werde die Potis trotzdem wechseln sowie auch die NTCs. Zur Sicherheit.
      Ja, die Transistoren sind alle 2N5551 und 2N5401. Der Kühlkörper wird kaum warm. Offset rechts beträgt 3 mV, links 37mV.
      Ich habe den Verdacht, daß das Signal schon nicht richtig zur Endstufe kommt.
    • Neu

      Zivi schrieb:

      Also ich würde in den Differenzverstärker die BCs einbauen
      Mach ich.

      Zivi schrieb:

      Welcher Spannungsregler nun da auch immer drin ist: Die Spannungen müssen stimmen! Bei Dir ist wohl eh schon am 8-Volt-Regler rumgebastelt worden. Den sollte man z.B. auf den Kühler auslagern und ohnehin erneuern. Irgendwas hat da ja wohl nicht gestimmt, sonst hätte keiner herumgelötet. Oder?
      Bei den 15 V Sollwert messe ich 13,3 v, anstatt der 8 v sinds 7,6. Bei 5 v sinds 4.8 und bei 20v sinds 20,1. Ist das noch im Rahmen?
    • Neu

      Hi

      Na wenn das so ist, wie Du schreibst, würde ich nichts mehr tun an der Endstufe - außer eben die Potis zu tauschen. Denn die wenn hochohmig werden, werden die Endtransistoren durchbrennen. Ob Du die ordentliche Lösung mit dem NTC auf den Kühler machen möchtest, bleibt Dir überlassen.

      So. Endstufe scheint dann zu funktionieren und wir schauen weiter.

      Die Betriebsspannungen scheinen zu passen. Vermutlich! Denn die 15 Volt (+F) sind ungeregelt. Die +-8 Volt kommen über Widerstände mit 4,7 Ohm. Wenn da 400 mV abfallen, fließen da 100 mA, das scheint völlig ok zu sein.

      Heißt: Auch die Spannungsversorgung arbeitet jetzt schon mal.

      Ich vermute, dass ein OP oder ein Analogschalter defekt ist. Wie ist der Zustand jetzt, also vom Eingang bis zur Endstufe?

      Ein Kanal funktioniert nicht bzw. ist verzerrt, oder?

      Wenn Du ein Signal einspeist, z.B. über Tuner. Taucht das Signal dann unverzerrt an den Line-Ausgängen hinten auf, oder ist es auch da schon verzerrt?