Effektive Tonarmmasse

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    • Ich habe diese Tabellen benutzt: vinylengine.com/cartridge_reso…eff_mass=10&submit=Submit
      und mich dann gefragt, ob die effektive Tonarmmasse, die mir zur Verfügung stand - d.h. also 8g für den 731Q und 6,5g für den 741Q - korrekt sind. Nur dann sind ja die Ergebnisse sinnvoll - und so kam ich darauf, diesen thread zu starten. Nimmt man diese Werte an, dann kommt man beim 731Q mit 8g plus etwa 2g auf ca. 10g eff. Tonarmmasse und liegt bei einem Systemgewicht von 4,1g plus nochmal ca. 2g für die Schrauben bei einer rechnerischen Resonanzfrequenz von 11 Hz. Das ist zwar ziemlich hoch, aber immer noch im grünen Bereich. Beim 741Q liegt man bei 6,5g plus ca. 1,5g für den Umrüstsatz bei 8g (wobei mir bewusst ist, dass diese Rechnung - wie oben gezeigt - eigentlich falsch ist). Bei einem Gesamtgewicht des Systems von 6,1g liegt die Resonanzfrequenz dann bei 12 Hz, was schon im Grenzbereich liegt. Genau dieses Ergebnis hat mich dann dazu bewogen, hier noch einmal die effektive Tonarmmasse zur Diskussion zu stellen - ohne zu ahnen, dass das dazu führen würde, dass ich die Herleitung der Resonanzfrequenz dabei völlig neu lernen würde.
      freundliche Grüße

      Ralph


      Dreher: CS 741Q, CS 731Q, CS 728Q
      MC-Systeme: Goldring Elite, Ortofon MC20 Super, MCC120 ... MM-Systeme: ELAC 796, AT 150 Sa, TK60E mit DN 160
      Vorverstärker: Aikido 1+ und Aikido Hybrid Supreme
      Verstärker: Pioneer A-717 MK II ... Harman/Kardon HK 6800 ... Receiver: Dual CR 1730
      Boxen: Nubert NuWave35 und Dual CL 720
    • Du vergisst bei deiner Rechnung, das die Dual-Angaben inkl. System sind.
      Du musst also das Gewicht des Systems abziehen.
      Also 6,5 g + 1,5 g für den Umrüstsatz - 2,3 g für das TKS System, ergibt 5,7 g.

      Und wie schon geschrieben: Das ist blanke Theorie.
      Bei meinem CS 741 Q mit Yamaha MC-9 habe ich 9 Hz als Resonanzfrequenz gemessen.
      Dual: 430/CDS 650, CS 528/TKS55E, CS 617Q/Ortofon OMB10, CS 627Q/Denon DL-110, CS 741Q/Yamaha MC-9
      Sonstige: Grundig PS 6000, Yamaha TT-400
    • Das ist mir bewusst. Darum schrieb ich ja:

      CS 728Q schrieb:

      (wobei mir bewusst ist, dass diese Rechnung - wie oben gezeigt - eigentlich falsch ist)
      Ich habe im post 61 nur dargelegt, wie ich dazu gekommen bin, diesen thread aufzumachen. Das die Rechnung darin Grütze ist, habe ich im Laufe der vorangegangenen 60 post nicht nur gesehen sondern auch angenommen und verinnerlicht. Ich werde nun also daran gehen, die Resonanzfrequenz mit der Testschallplatte zu bestimmen. Herzlichen Dank @ Alfred und @ Passat für Eure geduldige Aufklärungsarbeit.
      freundliche Grüße

      Ralph


      Dreher: CS 741Q, CS 731Q, CS 728Q
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    • Danke für Eure interessanten Beiträge.

      Mir stellen sich noch zwei Fragen:

      1. welche Messschallplatten mit solch tieffrequenten Sinustönen zur Resonanzfrequenzermittlung böten sich an? Meine DHFI Nr.2 muss hier wohl passen.

      2. sind die Angaben zur effektiven Masse in den Datenblättern von Tonarmherstellern wie SME, Jelco & Co. nun Schätzeisenmakulatur? Jene haben ja wohl kaum irgendein Tonabnehmergewicht bei der Bemessung hineingerechnet.

      Schöne Grüße
      Frank
    • Moin Frank!

      Einen solchen Test gibt es z.B. auf dieser Testschallplatte -die ich z.B. habe-:

      "Vinyl essentials" -Hier mal nur Beispielhaft eine Quelle zum Erwerb als Link!-
      Mit Gruß Dietmar M. aus W.
      Höre Musik (Stand Januar 2018) mit:
      Dual 731Q + Shure V15 III mit Cleorec Nachbaunadel - Dual 1218 + M95 G-LM mit N95ED - Grundig PS 4500 + AT120E - SABA PSP 350 + AT13EaX mit ATN 13 oder über:
      18er Spulen mit AKAI GX-270D oder CD über Yamaha CDX-590 oder MC über Yamaha KX-480 oder PC mit einer Creative SB X-Fi
      mittels
      Yamaha RX-570 mit Dynaudio Contour I MK II und/oder ACOUSTIC ENERGY AEGIS Model 1 :whistling:
    • Hallo lieber Dietmar,

      danke für den Tipp :) , hört sich prima an, der Anbieter passt zufällig wie die Faust aufs Auge und Du bist mit der Image-HiFi-Test-LP ja bestimmt auch nicht unzufrieden.

      Ich nehme an, die Resonanzfrequenzmessung macht man vorzugsweise mit Millivoltmeter (f res = höchster Pegel)?

      Schönen Advent
      Frank
    • Moin Frank!

      Hi, hi . . . :D ;) . . . ne, ne nichts mit messen :!: :whistling:

      Du machst den Test mit deinen eigenen Augen. :)
      Du beobachtest einfach den Tonarm beim Test und da wo er am meisten "hüpft, springt und zittert" hast du deine Resonanzfrequenz.
      Problem ist nur wenn dir Resonanzfrequenz gänzlich außerhalb der Frequenzen der Testplatte liegen sollte (also über 16Hz oder unter 6Hz), dann siest du "0". :D ;)
      Mit Gruß Dietmar M. aus W.
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    • Ach ja die effektive Masse an alten Duals.
      Vor Jahren hab ich mir mal die Mühe gemacht und bei einem 1249 gemessen und gerechnet.
      Mit flachem Standart TK aber ohne TA und Schräubchen waren es dann ~ 11,5gr.
      Imho am leichten Ende von "mittelschwer",aber noch ein gutes Stück von wirklichen Low Mass Armen
      entfernt. Der Witz ist aber der das durch den Gegenschwinger im Kontergewicht auch Tonabnehmer
      im Dual Arm gut funktionieren die eigentlich theoretisch einen leichteren Arm benötigen,weil dessen
      erste Tieftonresonanz gedämpft wird. Natürlich hat das seine Grenzen,macht den Tonarm aber recht
      universell einsetzbar. Imho wesentlich universeller als die nachfolgende ULM Generation.
    • kesselsweier schrieb:

      Danke für Eure interessanten Beiträge.

      Mir stellen sich noch zwei Fragen:

      1. welche Messschallplatten mit solch tieffrequenten Sinustönen zur Resonanzfrequenzermittlung böten sich an? Meine DHFI Nr.2 muss hier wohl passen.

      2. sind die Angaben zur effektiven Masse in den Datenblättern von Tonarmherstellern wie SME, Jelco & Co. nun Schätzeisenmakulatur? Jene haben ja wohl kaum irgendein Tonabnehmergewicht bei der Bemessung hineingerechnet.

      Schöne Grüße
      Frank
      1. Ich nehme dafür die "HiFi Test" von Ulstein Musik.
      Da ist ein Test drauf mit Frequenzen von 5 - 15 Hz in 1 Hz-Schritten.
      discogs.com/es/No-Artist-Hi-Fi-Test/release/600724

      2. Wie haben die denn die eff. Masse ermittelt?
      Da die ja auch z.B. von dem Abstand des Gegengewichts zum Drehpunkt abhängig ist, kann es nur eine Näherung sein, aber niemals ein tatsächlich gemessener Wert.
      Dual: 430/CDS 650, CS 528/TKS55E, CS 617Q/Ortofon OMB10, CS 627Q/Denon DL-110, CS 741Q/Yamaha MC-9
      Sonstige: Grundig PS 6000, Yamaha TT-400
    • Passat schrieb:

      2. Wie haben die denn die eff. Masse ermittelt?
      Da die ja auch z.B. von dem Abstand des Gegengewichts zum Drehpunkt abhängig ist, kann es nur eine Näherung sein, aber niemals ein tatsächlich gemessener Wert.
      Die Frage ist doch, wie genau diese Näherung ist bzw. sein kann. Wenn man an einem Tonarm Systeme mit einem Gewicht von ca. 5 bis 10 Gramm einsetzen kann (da gibt's ja auch keine festen Grenzen), dann wird diese Näherung ziemlich ungenau sein, selbst wenn der Hersteller die von ihm angegebene effektive Tonarmmasse vielleicht auf ein Kompromiss-System mit 7,5 Gramm Gewicht bezieht.

      Ich denke, dieser thread hat gezeigt, dass man tatsächlich nur grob die Regel zur Kombination zwischen Tonarmen und Tonabnehmersystemen befolgen sollte und im Zweifelsfall halt eine Testschallplatte bemühen muss.
      freundliche Grüße

      Ralph


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