CR 1750 Endstufe in CR 1780?

  • Hallo zusammen,
    Ich habe einen CR 1780 in Reperaturbedürftigen Zustand erhalten.
    Er hat die Seriennummer 15848
    Ich kenne die CR1780 nur mit Kühlkörpern an den Treibern.
    Dieser hat keine.
    Ist das bei den älteren normal oder hat jemand hier eine CR 1750 Endstufe eingebaut?


    Ich habe Angst die Endstufe zu Überlasten.


    Die Endtransis sind 2SD 736 u. 2SB 700


    Die Treiber sind 2SB 549 und 2SD 415.


    Kennt sich hier jemand aus?



    Grüsse


    Carsten

  • Hallo Carsten,

    Die Endtransis sind 2SD 736 u. 2SB 700

    Dann ist es eine Endstufe aus einem CR1750.
    Anbei das Schaltbild.

    Viele Grüße
    HaJo


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  • Hallo HaJo,
    das habe ich mir schon fast gedacht.
    Es gibt ja 2. widersprüchliche Schaltpläne hierzu.
    Einmal den scheinbar Original "Japanischen" von Dir vom 1750 und einmal die übersetzten mit Rot gezeichneten vom 1750 u. 1780.


    Hier sind beide Typen der Endtransistoren gleich:2SD 738 u. 2SB. 702


    Einen " japanischen " vom 1780 habe ich leider nicht.
    Das würde auch Erklären, warum beim Einschalten 2,Widerstände einer Endstufenseite sich mit den schönsten Regenbogenfarben in Rauch Auflösten.


    Wer macht so etwas ?


    Der Rest von dem Gerät funktioniert soweit. (Nach nachlöten der Synthesizer Platine)


    Der andere Kansl spielt ohne Probleme.



    Hat von Euch ansonsten noch jemand eine CR 1780 Endsrufe?



    Grüsse


    Carsten

  • Hier sind beide Typen der Endtransistoren gleich:2SD 738 u. 2SB. 702

    Aber nur im Schaltplan. Die Stückliste der beiden Geräte zeigt die Unterschiede.
    Sowas wie eine Kontrolle oder Prüfung nach Fertigstellung der Pläne hat es damals scheinbar nie gegeben. Bei der Menge der Fehler in den Plänen!

    Viele Grüße
    HaJo


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  • Hi Carsten !

    Hat von Euch ansonsten noch jemand eine CR 1780 Endsrufe?

    Ich habe mindestens zwei 1780 verschrottet, weil die FUBAR waren. Die Endstufen waren immern noch gut.
    Eine müßte im Ersatzteilbestand im Lager liegen. Ich gucke heute nachmittag mal.


    ^^

    Peter aus dem Lipperland


    Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.

  • Hallo zusammen,


    ich greife den Thread mal kurz auf weil ich vermute, dass ich heute die Endstufe in meinem CR1780 "geschreddert" habe. Passiert ist folgendes.


    Seit Kurzem habe ich bei jeder kleinen Erschütterung registriert, dass das Lautsprecherrelais auf der Endstuffe anfing zu "klackern" und dann der Ton weg war. Also habe ich die Endstufe ausgebaut, das Relais direkt mal erneuert und dabei fiel mir auf, dass diverse Elkos lose auf der Platine saßen. Ich habe das dann zum Anlass genommen sie alle zu tauschen. Die losen Lötstellen waren damit behoben, alles hat wieder stabil funktioniert.

    Beim Test (ohne Lautsprecher) habe ich über Kopfhörer und in Reglerstellung 10 Uhr den Klang bewundert, wobei das Gerät ohne Bodenplatte auf dem Holztisch stand. Es konnte also keine vernünftige Luftzirkulkation stattfinden. Als nächstes wollte ich den Ruhestrom kontrollieren und neu einjustieren. Dann ging das Telefon, mein Hausarzt war dran und hat mir für die nächste Stunde kurzfristig eine Corona-Impfung mit Biontech angeboten, wobei ich noch diverse Formulare vom RKI ausdrucken und ausgefüllt mitbringen sollte usw...... Kurzum, ich habe den Receiver schlicht vergessen, im eingeschalteten Zustand so stehen lassen und bin nach ca. 1 1/2 Std. zurückgekommen. Da war das Signal im Kopfhörer auf beiden Kanälen tot.

    Wenn ich das Gerät jetzt einschalte, zieht das Lautsprecherrelais nicht mehr an und es kommt kein Ton. Ich habe darufhin versucht, über "Main in" ein leises Signal vom Tablet aus einzuspeisen um zu überprüfen, ob die Endstufe für sich allein noch funktioniert. Aber es ist nichts passiert weshalb ich vermute, dass da ein thermischer Schaden entstanden ist. Liege ich mit dieser Vermutung richtig?

    Bin für jede Hilfe dankbar.


    Gruß

    Frank

    Liebe Grüße

    Frank
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  • Nun, dann würde ich erst einmal die Lötstellen überprüfen. Durch die Erwärmung kann auch ein Lötfehler offensichtlich geworden sein. Hast Du das Gerät Mal komplett abkühlen lassen und es dann noch einmal geprüft? Normalerweise sollte sich das Gerät bei der eher geringen Wärmeentwicklung im Kopfhörerbetrieb nicht zerlegen. "10 Uhr" sind selbst im Lautsprecherbetrieb meist gerade einmal 1 Watt in den Spitzen.


    Gruß


    Uli

    CS: 626, 750-1
    CT: 450M, 1240
    CR: 1750, 5950 RC

    CV: 450M

    C/CC: 450M, 820, 1280, 5850 RC
    CD: 40, 5150 RC
    CL(X): 231, 241, 710, 9200
    und: DK170, MC2555

  • Guten Morgen!

    Ich habe "den Kasten" gestern erstmal wieder zugemacht, weil meine Gattin den Esszimmertisch fürs Abendessen brauchte.
    Im Laufe des Tages schaue da nochmal nach und messe die Spannungen lt. Schaltbild. Es könnte in der Tat der Spannungsregler auf der Netzteilplatine sein, weil sich da schon vor Jahren die Lötbahn abgelöst hat und ich daraufhin einen abgeknipsten Draht eines Widerstands als Ersatzleiterbahn eingelötet habe.


    Ich wollte längst den Spannungsregler unter die großen Siebelkos auf den Gehäuseboden verlagern, habe das aber immer wieder verschoben, weil der ja isoliert montiert werden muss und ich den notwendigen Isolationskram erst noch besorgen muss. Mal schauen, wo man sowas bekommt. Ergo habe ich dem Spannungsregler erstmal nur einen passenden Kühlkörper verpasst, was natürlich das Grundproblem zwischen den Elkos nicht löst. Das Isoliermaterial für den Umbau des Spannungsreglers (nennt sich bei Conrad "Montagesatz TO220 TC", #1587976) ist inzwischen bestellt.

    Nun ist es Abend und ich habe das Problem mit der toten Endstufe gelöst. Hier mal mein Erfahrungsbericht für die Nachwelt.

    Schuld an der toten Endstufe war die träge 315mA Sicherung auf der Vorverstärkerplatine, die defekt war. Gestern Abend habe ich die Sicherungen nur optisch kontrolliert, heute dann als erstes ausgebaut und auf Durchgang geprüft. Da der HF-Bereich (außer der Uhr im Display) auch nicht funktioniert hat kam mir der Gedanke, nochmal die Sicherungen zu prüfen. Als ich festgestellt habe das eine defekt ist, habe ich sie bei Tageslicht betrachtet und da konnte man ganz am Rand, knapp unterhalb der Metallkappe die Trennstelle sehen. Also eine neue passende Sicherung verbaut. Danach hat die Endstufe wieder ganz normal funktioniert und ich konnte die Einstellarbeiten (Ruhestrom + Symmetrie) zu Ende bringen.

    Vor einiger Zeit begann der Tuner immer öfter damit, die Sender um 0,05MHz nach oben versetzt zu finden. Also aus 99.20MHz wurden dann 99.25MHz usw., und das auch verzerrt wiedergegeben. Anfangs konnte man das noch durch die manuelle Korrektur der Frequenz am vorderen Taster beheben. Später dann ging das nicht mehr. Die Stereo LED flackerte und die Muting-Schaltung brachte ein "wobbelndes Geräusch", wenn der Sender vom Mutingfilter tatsächlich freigegeben wurde. Das legte sich nach ca. 25 Minuten Betrieb als reiner Verstärker (z.B. im Aux- oder Phonobetrieb) wieder, so dass alles normal funktionierte. Meine Überlegungen gingen in Richtung Wärmefehler, vielleicht ein trockener Elko o.ä.? Bei meinem letzten Besuch in einem professionellen Radioinstandsetzungsbetrieb in Essen sagte mir der dortige Chef, dass er manchmal die Kondensatoren mit einem Fön anwärmt, wenn er den Fehler schnell eingrenzen möchte. Die Elkos bekämen dann u.U. nochmal einen Schub und man könnte nicht selten grob einschätzen, welche Kondensatoren getauscht werden müssen.

    Das habe ich dann auf der rechten HF-Platine (die neben der Synthesizerplatine) mit einem Heißluftgebläse auf unterster Stufe und mit spitzer Düse gezielt an jedem Elko gemacht. Und siehe da, im Bereich des IC`s 502 (Platine ab Geräte-Nr. 20.000) kam prompt die gewünschte Reaktion. Da ich die Platine anschließend senkrecht gestellt habe, habe ich gleich alle Elkos getauscht. Der Fehler war danach aber immer noch da, weshalb erst jetzt der IC-Baustein 502 (HA12412) in Verdacht kam. Und der war es dann letztlich auch. Wurde er erwärmt (wozu schon der bloße Kontakt mit dem warmen Zeigefinger reichte), war der Fehler weg. Ergo habe ich ihn ausgelötet und gesockelt einen neuen montiert. Jetzt funktioniert auch der Tuner wieder einwandfrei.

    Das einzige Problem was jetzt noch besteht ist ein deutliches Knacken im Signalweg, wenn man den Low-Filter über den Kippschalter bedient. Ich fürchte fast, dass ich den Schalter auslöten und zerlegen sowie händisch reinigen muss, wenn man die Beiträge zu solchen Problemen hier studiert. Oder einfach mal großzügig mit Kontakt WL spülen?

    Ich selbst verwende ja kein Kontakt 60 mehr, nachdem ich die Kontakte ein Jahr nach der Anwendung von Kontakt 60 (ohne WL-Spülung) gesehen habe. Denn auch mit Kontakt WL bekommt man nicht immer alles wieder herausgespült. Ich neige eher zu Oszilin Kontaktspray, wenn ich es denn einsetze. Aber ob ich das jetzt auch mal beim Low-Filter benutzen soll?

    Was meinen denn die Experten hier dazu?

    Gruß

    Frank

    Liebe Grüße

    Frank
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    Einmal editiert, zuletzt von Der Frosch () aus folgendem Grund: Problem gelöst!

  • Guten Morgen in die Runde,


    ich habe noch mal eine Frage zu den Folienkondensatoren neben dem Low-Filterschalter am CR1780. Dort sind -lt. Schaltplan- ein 22nF (C217) und ein 27nF (C216) Kondensator, direkt mit den Lötkontakten des Schalters verbaut. Wozu dienen diese beiden Kondensatoren eigentlich genau und könnte es sein, dass daher das lästige Knacken beim Betätigen des Schalters kommt, z.B. weil sie defekt sind?



    Danke vorab für Eure Antworten!

    Liebe Grüße

    Frank
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    Einmal editiert, zuletzt von Der Frosch () aus folgendem Grund: Bild eingefügt

  • Hallo Frank,

    Wozu dienen diese beiden Kondensatoren eigentlich genau

    sie verändern mit den Widerständen den Frequenzgang. Es werden dadurch die sehr tiefen Frequenzen ab 70Hz nach unten mit -12dB pro Oktave bedämpft. In der Beschreibung des Gerätes wird dieses Filter Rumpelfilter gernannt. Dadurch wird u.a. verhindert, dass die Membranen der Tieftöner beim aufsetzen der Nadel in die Einlaufrille anfangen zu flattern.

    Du solltest evtl. die Kondensatoren C211 und C216 prüfen. Das knacken könnte durch Gleichspannungsanteile an den Kontakten hervorgerufen werden. Das kannst du leicht mit dem Multimeter an den Kontakten messen. Aber eine Reinigung ist immer bei dem Alter der Schalter erforderlich. Defekt dürften sie nicht sein, nur verschmutzt bzw. sufidiert.

    Viele Grüße
    HaJo


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  • Hallo,


    erstmal danke für die schnelle Antwort.


    Also ist das tatsächlich bereits sowas wie ein Hochpassfilter (2. Ordnung bzw. mit 12dB Flankensteilheit), ähnlich dem einer Lautsprecherweiche und könnte man jetzt nicht auch durch verändern der Kapazitätswerte, hier aus dem Rumpelfilter einen Subsonicfilter machen, der z.B. anstelle der 70Hz Trennfrequenz, alles unterhalb von 20Hz abschneidet?

    Ich frage das, weil der Rumpelfilter meines Wissens nach noch aus der Zeit der Reibradler beim Plattenspieler stammt. Die modernen Plattenspieler waren danach ja riemen- oder direktangetrieben, weswegen es da eher um die Frequenzen unterhalb von 20Hz ging.

    Den Schalter habe ich inzwischen ausgebaut und zerlegt (Foto s.u.). Ich werde ihn gleich mal reinigen, wenn ich meinen alten Glasfaserradierer aus der Studienzeit noch finde. Damals (Anfang der 90er) hat man damit ja die Tusche in den Zeichnungen wegradiert.

    Die Folienkondensatoren scheinen beide noch intakt. Ich habe sie durchgemessen und sie hatten die aufgedruckten Kapazitäten (innerhalb ihrer Toleranz).

    41394819fc.jpg

    Wie ich das mit den Gleichspannungsanteilen in der Schaltung prüfe, müsste ich danach noch in Erfahrung bringen. Nur schon mal vorab: Sollte ich Gleichspannungsanteile in der Schaltung finden, wie eliminiere ich diese bzw. was wäre der nächste Schritt um hier Abhilfe zu schaffen?

    C216 war übrigens vom Kapazitätswert her in Ordnung und C211 ist ein Elko, die ich bei dieser Gelegenheit gleich alle erneuert habe. Vielleicht sollte ich da besser nochmal die Einbauposition überprüfen? Unter Umständen steckt der ja jetzt falsch herum am Einbauort? Würde das z.B. das Knacken erklären?

    NACHTRAG: Die Einbauposition von C211 ist korrekt, ebenso der eingebaute Kapazitätswert 4,7µF!

    Liebe Grüße

    Frank
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    Einmal editiert, zuletzt von Der Frosch () aus folgendem Grund: Wertenachtrag

  • Hallo Frank,

    Den Schalter habe ich inzwischen ausgebaut und zerlegt

    und wie man sieht hat er eine Reinigung sehr nötig.

    Wie ich das mit den Gleichspannungsanteilen in der Schaltung prüfe, müsste ich danach noch in Erfahrung bringen.

    Sorry bei den Kondensatorbezeichnungen. Ich hatte im falschen Plan nachgesehen.

    Gemeint sind C207, C213, C219 und die Kombination C221/222.

    Hier ein Bild wo keine Gleichspannung messbar sein darf.


    Viele Grüße
    HaJo


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  • Vorab wieder vielen Dank!

    Zur leichteren Umsetzung Deiner Arbeitsanweisungen, habe ich die Messpunkte aus dem Schaltbild (für den rechten und linken Kanal) auf die Bestückungsplatine übertragen und dann von unterhalb der Reglerplatine die Spannungen (gegen Masse an den Siebelkos) gemessen. Zur besseren Orientierung habe ich einen vergrößerten Bildausschnitt, um den zu messenden Platinenbereich gewählt und die Potis im Bild beschriftet.

    Hier die Messergebnisse im Bild, neben den jeweiligen Messpunkten auf der Platine:


    Ich hoffe Du kannst etwas damit anfangen.

    Liebe Grüße

    Frank
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  • Guten Abend!


    Ich habe den Fehler auf der Platine gefunden und behoben. Wie schon weiter oben im Thread bei Post #12 von mir vermutet, war ein Elko (C205) falsch herum eingelötet. Asche auf mein Haupt, war es doch der prominenteste Elko (weil ganz vorne am Platinenrand und ohne erneuten Ausbau der Platine zugänglich). Das hätte ich auch früher sehen können bzw. besser aufpassen müssen. Na ja, Umwege erhöhen bekanntlich die Ortskenntnis.


    Damit aber wirklich kein Fehler mehr auf der Platine verbleibt, habe ich mich mit Bestückungsplan sowie den handschriftlich eingetragenen Kapazitäten der getauschten Elkos auf die Suche gemacht und mich so schrittweise an den Fehler heran getastet. Wie man dem Foto des betreffenden Kondensators entnehmen kann, hat es ihm bereits die Kappe an der Sollbruchstelle angehoben. Vielleicht wäre der sogar im laufenden Betrieb noch geplatzt.



    Ich habe gleich mal einen Neuen eingelötet und jetzt funktioniert wieder alles.

    Für die Hilfestellung bis hierhin vielen Dank und noch einen schönen Abend!

    Liebe Grüße

    Frank
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  • Hallo Frank,

    dieser Kondensator (C205) ist aber nicht verantwortlich für die unterschiedlichen Spannungen an den gleichen Meßpunkten beider Kanäle.

    Er ist "nur" für die negative Versorgung der Operationsverstärker zuständig.

    Unterschiedliche Spannungen z.B. an R228' (0,004Volt = OK) und an R228 (+6,7Volt = NOK). Das und die anderen Unterschiede solltest du überprüfen!

    Und TEAPO ist m.M.n. nicht der beste Kondensatorhersteller.

    Viele Grüße
    HaJo


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  • Hallo HaJo,


    die Kondensatoren sind von Conrad, die von Reichelt sind aber auch nicht besser.

    Für die Überprüfung der Gründe zu den unterschiedlichen Spannungen, brauche ich aber Hilfe. So fit bin ich dann nicht, dass ich dass allein hin bekäme. Im Moment funktioniert der Receiver offenbar ganz normal, so wie vorher auch. Ich kann gleich nochmal die Messpunkte "abfahren" und erneut auf Gleichspannung testen, was ich bisher noch nicht gemacht habe, eben weil das Knacken ja weg war.

    Liebe Grüße

    Frank
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  • So, ich habe mir gerade mein von Hand geschriebenes Pamphlet (ich nenne es mal Messprotokoll) geschnappt und bin nochmal alle Messpunkte, Schritt für Schritt "abgefahren". Immer wenn ich keine Gleichspannung mehr gemessen habe, habe ich den zuvor gemessenen Spannungswert gestrichen (siehe Bild):



    Kurzum, da war jetzt nichts mehr gegen Zentralmasse an den Siebelkos messbar. Und ich bin 1:1 genauso vorgegangen, wie vor dem Tausch des verdreht eingebauten Elkos C205. Damit sollte doch jetzt alles in Ordnung sein, oder? :/

    Liebe Grüße

    Frank
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  • Hallo Frank,

    so muss es sein. :thumbup: Ich frage mich nur was du vorher gemessen hast. :)

    Viele Grüße
    HaJo


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  • Du wirst lachen, ich habe vorhin tatsächlich darüber nachgedacht, woher die anderen Messwerte stammen könnten. Aber ich habe wirklich genau die gleichen Punkte mit der Prüfspitze berührt, wie zuvor. Dazu habe ich gerade auch nochmal die Vor- und Endstufe aufgetrennt, mit dem gleichen Ergebnis. Keine Gleichspannung im Signalweg messbar. Nach meiner Vorstellung hätte sich ja vielleicht eine Gleichspannung über die Endstufe einschleichen können. Keine Ahnung ob sowas möglich ist, aber für mich wäre das noch eine Art Einfallstor gewesen.

    Zuvor hatte ich noch gefragt, ob man den 70Hz Low-Filter auch mittels anderer Kondensatoren zu einem <20Hz Subsonicfilter umbauen könnte? Bei den Plattenspielern nach den Reibradlern, ist Rumpeln doch per sé kein großes Thema mehr, oder?

    Liebe Grüße

    Frank
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