Dual 1015 reibrad Problem (Gelöst!)

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    • Dual 1015 reibrad Problem (Gelöst!)

      Hallo liebe Forumgemeinschaft,

      Brauche mal wieder ein paar ideën.



      Auf meinem "Bock" habe ich gerade ein 1015 der mir zugelaufen ist. Erster eindruck: sehr Schäbig.
      War allerdings froh das die Haube noch intakt war, die Konsole, naja.
      Ein Pickering V-15 mit kaputter Nadel war auch dabei...

      Erst einmal komplett nach gesehen und neu gefettet wo nötig. Automatik funzt wieder, legt den Arm korrekt auf usw.



      Nur...kleines Problem mit dem Reibrad. Beim abnehmen des Tellers kam mir das Reibrad entgegen, sitzt also lose auf die Achse.
      33u auch ein bisschen schwankend. Kommt warscheinlich durch das lose Treibrad das im Teller rauf und runter hupft, nehme ich an?



      Wer kann mir einen Tip geben wie ich das Reibrad wieder festsetzen kann? Im SM finde ich nur eine beilagscheibe (129), ansonsten, hier und im Indernet alles
      abgesucht und leider nix gefunden. Ich hätte auch noch ein NOS vom 1019 hier, passt auch, aber nichts um das Rad zu arretieren ausser den obligatorischen kleinen Silicon ring, der passt aber leider nicht...

      :/
      LG, Ernst

      Tja, infiziert mit "Dualitis" ;( ... :D

      Im Moment spielt: Luxman L-10 mit Dual CS731 und Elipson 1303...

      1019 - 1214 - 1218 - 1219 - CS701 - CS650RC - CS731Q - CS741q/mcc120 - CS5000
      CV 121-1 - CV 240 - CDV 60 - MV 61
      CR 120 - CR 220
      CV 1200 - CV1500RC - CV1600
      CT8 - CT18 - CT19 - CT1240 - CT1540RC
      RC154 - CP1 Weiss (2x)
      CL 170 auf LF-2
      C 839RC - C-901 - TG-29
      Uher SG631 Logic!
      und
      Marantz/Luxman/Uher Freak! ^^
    • Hallo,

      Ich glaube der Peter (Wacholder) hatte da mal einen prima Tipp.

      Ein Deckel von z.B. einer Haribo- Kunststoff- Dose zerschnippeln, dann mit einem Locher eine benötigte "Scheibe" ausstanzen. Dann mit einem Feuerzeug z.B. einen Nagel oder ähnliches erwärmen und ein Loch in die Scheibe einschmelzen. Fertig.
      ---------------------------
      MFG: Maico

      ... Die Musik entsteht durch die Pausen zwischen den Noten ...
    • maicox schrieb:

      Ein Deckel von z.B. einer Haribo- Kunststoff- Dose zerschnippeln, dann mit einem Locher eine benötigte "Scheibe" ausstanzen. Dann mit einem Feuerzeug z.B. einen Nagel oder ähnliches erwärmen und ein Loch in die Scheibe einschmelzen. Fertig.
      Ausprobiert und funzt! Danke für die Tips! ;)



      Funktioniert also, dreht allerdings noch ein Ticken zu langsam...
      Ist ein 1015 (ohne F), hat also kein Pitch.

      Wie bekomme ich den etwas "schneller"? :?:

      ?(
      LG, Ernst

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    • zwölf36 schrieb:

      Sofern der/das Pulley konisch aufgebaut ist.
      Tja, geht leider nicht...Wie ich schon oben geschrieben hatte: ist ein 1015 (ohne F) und der hat leider keinen Pitch...
      Pulley ist nicht Konisch... ;(
      LG, Ernst

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    • mickdry schrieb:

      Motor schon gewartet?
      Selbstverständlich, ist bei mir standard Prozedur bei jeden alten Dual. Hab sie schon alle auf meinem "Bock" gehabt, 1010,1015F,1019 usw.
      Dieser 1015 (ohne F) Ist ja immerhin von 1963, habe ich irgendwo gelesen...
      LG, Ernst

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    • :D
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    • Hallo

      Wieso sollte der Antriebspulley nicht konisch bzw. abgestuft sein?! Beim 1015 abgestuft.
      Muss ja beim Reibrad Dual sonst wirds nix mit Geschwindigkeitumschaltung.
      Das Messingfarbene Teil auf der Motorankerwelle ist gemeint.
      Da ist eine Madenschraube die lösen und Antriebsrolle in der Höhe verschieben. Madenschraube im verlinkten Bild sichtbar.

      hifi-archiv.info/Dual/1015s/1015-20.jpg

      Teilenummer 109 Antriebsrolle (Stufenscheibe)

      Gruß Andy
      Nur wer Schmetterlinge lachen hört, weiß wie Wolken schmecken !

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von schrauber71 ()

    • Ich habe auch den 1015 ohne F aber der macht seine Umdrehungen korrekt.
      Allerdings mit seinem original Reibrad (das nicht mehr so super war) brauchte er immer
      eine weile. Ich habe da mit Unterlegscheiben ein 12xx Reibrad rein gebaut und seit dem ist
      er sofort auf Sollgeschwindigkeit.

      Ulli
    • schrauber71 schrieb:

      konisch bzw. abgestuft
      Konisch oder Abgestuft...kleiner Unterschied.

      Beim Konischen kann Mann die geschwindigkeit mit höher oder tieferlegen vom Pulley feinregeln.
      Beim Stufenpulley leider NUR die Geschwindigkeit, und da ist er korrekt eingestellt.

      Wie schon oben geschrieben, er schafft alle Drehzahlen, also 16,33,45 und sogar 78.
      Nur dreht er einen Tick zu langsam...

      beeblebrox schrieb:

      Ich habe da mit Unterlegscheiben ein 12xx Reibrad rein gebaut
      Ich hatte noch ein NOS Reibrad für den 1015, gummi noch immer geschmeidig...
      LG, Ernst

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    • Hallo
      Versteh ich nicht. Was nun, schafft er alle Geschwindigkeiten oder dreht er zu langsam.
      Das Pulley bzw. Die Stufenantriebsrolle kann man auch mittels der Madenschraube verstellen.
      Und wenn das nix bringt Reibrad abdrehen. Tellerinnenrand säubern.

      Gruß Andy
      Nur wer Schmetterlinge lachen hört, weiß wie Wolken schmecken !
    • Hi Ernst !

      Vielleicht ist ja die Stufenachse altersbedingt geschrumpft ... :D

      Die "Untersetzung" ist irgendwann mal für die Drehzahlen passend berechnet worden und hat ja mal -innerhalb einer kleinen Toleranz- gestimmt. Sie ist vermutlich so berechnet worden, daß Erwärmungseffekte aus Motor- und Tellerlager berücksichtigt und aufgefangen werden, was bedeutet, daß ein kaltes Gerät eine Winzigkeit zu langsam läuft, aber innerhalb der nächsten zehn Minuten die Nenndrehzahlen erreicht.

      Also: wenn es nicht Schlupf ist, der die Tellerdrehzahl merklich reduziert, dann dreht der Motor als solches zu langsam.
      Der 1015 ohne -F- dürfte in den meisten Fällen den AM400-Vorläufer ("Brikettmotor") dringehabt haben, was ein Asynchronmotor ist, dessen Drehzahl aber auch immer etwas kleiner ist, als die Drehzahl des Statorfeldes und die lastabhängig auch sinken kann.
      Soweit ich mich entsinne, kann man die späteren AM400 / SM400 nicht auf die alten 10xx-Veteranen übernehmen, weil die einen anderen Achsdurchmesser haben und die viertourige Stufenwelle nicht auf die neueren Versionen paßt. Sonst hätte ich vorgeschlagen, mal einen anderen Motor zu versuchen.

      ^^
      Peter aus dem Lipperland

      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.
    • Betrachtet das Zusammenspiel zwischen Pulley, Reibrad und Teller als Getriebe.

      Unverändert, bzw. als "wahrscheinlich innerhalb korrekter Parameter laufend" zu betrachten ist der Motor.
      Der Pulley auf der Motorwelle hat ebenfalls seine Maße höchstwahrscheinlich nicht verändert.
      Selbiges gilt wahrscheinlich auch für den Teller.

      Einzig das Reibrad (Gummi) a) verschleißt durch Abrieb und b) schrumpft mit dem Alter (quasi auch Verschleiß).

      Ich würde nun davon ausgehen, dass das Reibrad in seinem Durchmesser und Umfang zu klein geworden ist.


      Zwei Lösungsansätze:
      - Reibrad erneuern (teuer)
      - Pulley mit Schrumpfschlauch etwas vergrößern (Bastelei)

      Einfach mal ein Stück Schrumpfschlauch mit einem Tropfen Sekundenkleber auf die betreffende Stufe des Pulley aufschrumpfen und bei laufendem Motor mit der Schaumstoff-basierten Nagelfeile feinschleifen.
      Dann nochmal nachmessen.

      EDIT: Weil Denkfehler...


      Hierbei gehe ich davon aus, dass Maßnahmen (Reinigung) getroffen wurden, um den Schlupf zu minimieren.
      Bei Reibrädern hat für mich bisher Reinigungsbenzin auf Zewa gut funktioniert.
      Da kommt ordentlich Schmodder von der Lauffläche des Rades (Oxidation) und es ist danach wieder extrem griffig.

      Grüße,
      Alex
      Dauerspieler:
      Elac 18H / STS 240, PE 33 / Shure M3D > Wakonda > LK240 > Isobarik

      und mein heißgeliebtes Elac Musicstudio 3100 (50H / wechselnde Systeme / 3100t / KEF Celeste)

      Es steht noch mehr 60er-Jahre Kram rum, spielt aber nicht immer...
      Für mich muss Musik hören ganz einfach Spaß machen, sonst ist es verschenkte Lebensfreude.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kingcrunch () aus folgendem Grund: Denkfehler

    • Hi !

      kingcrunch schrieb:

      Ich würde nun davon ausgehen, dass das Reibrad in seinem Durchmesser und Umfang zu klein geworden ist.
      Ein beliebter Einwand - der aber keine Rolle spielt.

      Wenn es kleiner geworden ist, dreht es mit etwas höherer Drehzahl, um die Weglänge aufzuholen, die vom Pulley vorgegeben wird und die es an den Teller-Innenkranz weitergibt.

      Die Kombination Pulley - Reibrad - Tellerkranz ist nur eine einstufige Untersetzung in Bezug auf die Umfänge von Pulley und Antriebskranz. Das Reibrad ist nur das Übermittlungselement, dessen Umfang irrelevant ist. So wie die Länge eines Antriebsriemens.

      Ich vermute nur, daß der Schlupf zwischen Pulley und Reibrad bzw. Reibrad und Innenkranz sich vergrößert hat. Minimal mehr Schlupf reicht aber schon, um die effektive Tellerdrehzahl absinken zu lassen. Ich würde auch zugestehen, daß eine Verkleinerung des Reibraddurchmessers indirekt dazu führen könnte, dessen Andruck zu verkleinern, was widerum den Schlupft vergrößert. Ein zu zähes und hartes Reibrad wird nicht mehr ganz so stark zwischen Pulley und Antriebskranz eingeklemmt und kann weniger Kraft übertragen. Schlußendlich basiert die ganze Übertragung auf Reibungskräften.

      ^^
      Peter aus dem Lipperland

      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.
    • D'oh! ;(


      Ahoi Peter,

      da hatte ich einen kapitalen Denkfehler, natürlich hast du Recht.
      Danke.

      Grüße,
      Alex
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    • Hi Alex !

      kingcrunch schrieb:

      da hatte ich einen kapitalen Denkfehler, natürlich hast du Recht.
      Nicht wild.

      Das Reibrad ist die verletzlichste Komponente in dem ganzen Gebilde und - statistisch betrachtet - die, die den häufigsten Ärger macht. Und: Schrumpfung und Verhärtung *ist* dabei natürlich ein Thema.

      ^^
      Peter aus dem Lipperland

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