Arbeiten am CV 1250

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    • Arbeiten am CV 1250

      Hallo,

      ich deutete es ja bereits an, dass meinem CV 1250 Sparmaßnahmen in einigen Punkten deutlich anzusehen sind: Alle Koppelkondensatoren sind Elkos, alle Doppel-Operationsverstärker im Kleinsignalteil sind RC 4559. Das geht besser, daxhte ich mir, und machte mich heute an die Arbeit. Hier der Ausgangszustand der Eingangs- und Leistungsplatine und der Platine mit den Bedienungsemelenten:



      Ich lötete die vier Dual-OpAps aus und stattdessen 8-polige Präzisions-IC-Fassungen ein, was sich sehr bald als weise Entscheidung zeigen sollte. Die mit 10 µF bzw. 4,7 µF im Wert recht üppig bemessenen Elkos ersetzte ich durch Folienkondensatoren der Werte 0,47 µF für C1500, 1 µF für C1510 und C1203, 1,47 µF für C1200, C1207, C1212 und C1301 bzw. 2,2 µF für C1513. Diese Kondensatoren entstammen aus Sortimenten von Pollin. Die OpAmps erszte ich durch MC33078 für IC1500 (RIAA-VV) und NE5332A für IC1503, IC1200 und IC1201:



      Nach dem Einschalten tat sich - nichts. Verwuderlich war, dass der Rauschpegel auch bei den Hochpegeleingängen vom Lautstärkesteller abhängig war, obwohl er ganz am Anfang der aktiven Verstärker liegt. Ich tauschte nacheinander alle ICs zurück gegen die Originale, und beim Tausch von IC1503 (dem Hochpegelpuffer) und IC1201 (im Subsomic-Filter) arbeitete der Amp wie gewohnt. ich stellte fest, dass einige Exemplare meiner NE5332A in diesen Teilen fehlerfrei arbeiten, andere wiederum nicht, sondern schwangen. Mit dem MC33078 an diesen Positionen hatte ich keine Probleme. Also sieht die aktuelle (und von den Fotos abweichende) Bestückung nun so aus: IC1500, IC 1200: NE5332A, IC1503, IC1201: MC33078.

      Zusätzlich nahm ich mir die Leistungsplatine vor: Neben den bereist beschriebenen Eingangs-Elkos tauschte ich auch das LS-Relais aus, da seine Kontaktgabe sehr unzuverlässig war. Ich verwendete eines der heute üblichen Standard-Relais mit zwei mit 5 A belastbaren Umschaltkontakten, befestigte es kopfüber mit zweiseitigem Klebeband auf der Platine und stellte die elektrischen verbindungen mit Drahtbrücken her:



      Hier die ausgebauten Teile:



      Ergebnis: Der CV 120 rauscht deutlich weniger als zuvor und klingt v.a. im Phonoteil transparenter, wohl aufgrund der schnelleren, modernen OpAmps.

      Beste Grüße, Uwe
      Was heute pressiert, ist morgen auch noch eilig!
    • Hallo Uwe,
      die Elkos sind deshalb so groszügig Dimensioniert,,um Verzerrungen zu vermeiden.

      Persönlich höre ich den Unterschied zwischen Elko u. Folie nur, wenn ich es weiss.
      Psychoakustik halt.
      Ein Bekannter hate mit mir einen Blindtest gemacht. Ich habe keine Unterschiede gehört, bzw. Messtechnisch sehen können.

      Das gleiche auch bei den Opamps. Als Buffer ist der 4558 oder 4559 völlig Ausreichend.
      Auch hier war bei mir im Blindtest der Wunsch der Verbesserung mehr der Vater des Gedankens.

      Im Phono Pre ist das bestimmt gerade bzgl. des Rauschens etwas anderes.

      Ich hatte mal einen CV 1600 kpl. auf Folie u. andere Op's umgebaut. Ich konnte keine großen Unterschiede feststellen können.

      Seit dem ich mir nicht mehr diese Gedanken um " Verbesserungen" mache, lässt sich viel Entspannter Musik hören.
      Viele Rock u. Pop Aufnahmen sind so komprimiert das der Dynamikumfang der Geräte eh nicht zur Geltung kommen würde.

      Und nur"Testaufnahmen" hören macht auch kein Spass

      In diesem Sinne

      Carsten