Dual 526

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    • Noch etwas zu den Gleichlaufwerten:
      Die werden heutzutage per Testschallplatte ermittelt.
      Da ist ein Sinuston drauf (meist um die 3000 Hz) und es wird die Schwankung der Tonhöhe gemessen.
      Das Verfahren hat aber einen Mangel.
      Denn diese Testschallplatte muß ja geschnitten werden und die Plattenschneidemaschienen haben auch Gleichlaufschwankungen.
      Mit der Methode misst man also immer die Summe aus Gleichlaufschwankungen der Schneidemaschine und Plattenspieler.
      Richtig wäre eigentlich, die Drehzahl des Tellers z.B. per Laser, Optokoppler etc. direkt zu erfassen. Dann wäre die Plattenschneidemaschine aus den Werten raus.
      Und bei den Herstellerangaben muß man auch aufpassen.
      Es gib da durchaus Geräte, bei denen gar nicht die Gleichlaufschwankungen des Tellers angegeben sind, sondern die Genauigkeit des Signals des Frequenzgenerators für den Motor.
      So einen Wert kann man auch gleich vergessen.
      Dual: 430/CDS 650, CS 528/TKS55E, CS 617Q/Ortofon OMB10, CS 627Q/Denon DL-110, CS 741Q/Yamaha MC-9
      Sonstige: Grundig PS 6000, Yamaha TT-400
    • Das Blöde bei all dem ist ja, dass der Kunde mit all den Werten nicht wirklich was anfangen kann. Und in seiner (unerkannten? ) Not drischt er dann drauf ein, auf die Werte, den Hersteller, whatever...

      Soweit das Lamento. Und was mach ich nun als Kunde, der einen Anhaltswert haben möchte? Bei kw vs. Ps könnte ich immerhin umrechnen. Aber Gleichlaufwert alt vs. neu?

      Oh, schon wieder Lamento... ;)
      Viele Grüße

      Jochen
    • outis schrieb:

      Das Blöde bei all dem ist ja, dass der Kunde mit all den Werten nicht wirklich was anfangen kann. Und in seiner (unerkannten? ) Not drischt er dann drauf ein, auf die Werte, den Hersteller, whatever...
      Nun, die Norm wäre noch nett zu wissen. Dann könnte man in der Spec. schmökern. Wer's will.

      Gruß

      Wolfgang
      Dual: 505-3,TD240/Thorens: TD160 Super/SME 3009R, TD166BC/ Rega RB250, TD2001 umgebaut
      Ehemalige Dual: 1214, 1219, 1229, 1246, 1249 (2x), 627Q, 704; CR1730, C824
    • Passat schrieb:

      Mit der Methode misst man also immer die Summe aus Gleichlaufschwankungen der Schneidemaschine und Plattenspieler.
      Richtig wäre eigentlich, die Drehzahl des Tellers z.B. per Laser, Optokoppler etc. direkt zu erfassen. Dann wäre die Plattenschneidemaschine aus den Werten raus.


      Und bei den Herstellerangaben muß man auch aufpassen.
      Es gib da durchaus Geräte, bei denen gar nicht die Gleichlaufschwankungen des Tellers angegeben sind, sondern die Genauigkeit des Signals des Frequenzgenerators für den Motor.
      So einen Wert kann man auch gleich vergessen.

      Klingt nach einer gute Idee.... (Meßmethode), muss ich mal ein paar Gedanken drauf verschwenden.

      Und ja mit der Freq/Motor-Messsung das fiel mir bei Pioneer PLX-1000 auf, hier im Board hatte ich einen Faden. Der war seltsamerweise in einigem besser als seine Hanpin-Schwestern.
      Edith: Wundersame techn. Daten des Pioneer PLX-1000 (aus der Hanpin-Hexenküche)

      Gruß

      Wolfgang
      Dual: 505-3,TD240/Thorens: TD160 Super/SME 3009R, TD166BC/ Rega RB250, TD2001 umgebaut
      Ehemalige Dual: 1214, 1219, 1229, 1246, 1249 (2x), 627Q, 704; CR1730, C824
    • Wenn's interessiert, Fehrenbacher hat die CS 526-Anleitung auf Netz gestellt: alfredfehrenbacher.de/index.php?id=66 .

      Nicht nur die vom CS526, sondern auch eine ansprechend gemachte vom CS455-1/460 und alle anderen ( u.a. 550/600) plus Links zu Testberichten, wo vorhanden.

      Allgemein auf Seite alfredfehrenbacher.de/index.php?id=49 , ganz unten -> Verweis auf Sintron und einen Web-Shop (QVK). Der "alte" Blätterkatalog ( ohne CS526 ) sintron-audio.de/fileadmin/dual-katalog/

      Der CS526 ( mit Link auf den Blätterkatalog 2016) dual-plattenspieler.eu/produkte/dual-cs-526.html .

      Alles in allem finde ich das ordentlich gemacht.

      Gruß

      Wolfgang
      Dual: 505-3,TD240/Thorens: TD160 Super/SME 3009R, TD166BC/ Rega RB250, TD2001 umgebaut
      Ehemalige Dual: 1214, 1219, 1229, 1246, 1249 (2x), 627Q, 704; CR1730, C824
    • Roman: Die Gleichlaufschwankungen seitens der Schneidemaschine hielte ich beim Testplatten-basierten Messen für noch nicht so tragisch, aber hinzu kommen halt auch noch durch Scrubbing und Exzentrizität bedingte Anteile.

      Deine Meinung zur FG-basierten Messung teil ich hingegen nicht wirklich - und hielte obendrein die Beschreibung "des Frequenzgenerators für den Motor" für etwas irreführend, denn analysiert wird da eigentlich, was der Frequenzgenerator vom DD-Motor liefert, also ein Ist-Wert-Geber-Signal der Tellerdrehzahl (das es bei den meisten Riementrieblern halt leider so nicht gibt...). Direkter und besser geht's also eigentlich kaum (und daher ja auch die extrem guten Werte...). Nur muss man sich halt im Klaren sein, dass es sich dabei dann wirklich nur um reine Laufwerkswerte handelt - also letztlich "Traumwerte", die sich in der Praxis so nicht erzielen lassen, sobald real existierende Platten abgespielt werden. Insofern liegt der Wert der Testplatten-basierten Messergebnisse eigentlich darin, dass diese schon deutlich praxisnäher sind. Interessieren würde mich dabei übrigens mal noch eine Analyse, wie's gerade bei "regelungslastigen" Designs mit wenig Masseträgheit in puncto Modulationsabhängigkeit aussieht, aber das nur am Rande... Jedenfalls schienen mir beide Messansätze durchaus gleichermaßen wertvoll - vorausgesetzt freilich, dass der Konsument der Information weiß, was sie bedeuten, sodass er die Resultate entsprechend einordnen kann. Aber das ist ja bei vielen Spezifikationen im Hifi-Bereich so - siehe etwa Rauschabstände bei 50 mW vs. bei nomineller Maximalleistung et cetera.

      Grüße aus München!

      Manfred / lini
    • Der Gleichlauf ist ein eigener Faden wert.

      @noko: So genau habe ich mir den 2016er Katalog nicht angesehen, ein Teil fand ich langatmig , aber sonst ansprechend gemacht.

      Interessant fand ich Bilderschnipsel von der Produktion. Witzig, in einem Bildausschnitt sah ich die Thorens-Ableger, erkennbar am silbernen Bügel und den Audio Technical Tonabnehmer.

      Aber alles in allem tut sich was wieder. Gut!

      Preislich finde ich den CS 526 nicht allzu sehr daneben, ich denke Mal mit Straßenpreis ca. 850 € inkl. Abnehmer trifft der auf mache pro-ject und Rega, teils ohne Serienabnehmer.

      Stimmt das Finish (ich denke die Lackierung kriegen die hin), und vor allen Dingen der Tellerhöhenschlag kommt der gut hin. Einige pro-jects haben auch Endabschaltung und brauchbare Tonarme, aber der Dual-Arm ist kein schlechter Wurf in der Klasse, eher weit am oberen Ende.

      Gruß Wolfgang
      Dual: 505-3,TD240/Thorens: TD160 Super/SME 3009R, TD166BC/ Rega RB250, TD2001 umgebaut
      Ehemalige Dual: 1214, 1219, 1229, 1246, 1249 (2x), 627Q, 704; CR1730, C824
    • Die gerade eingetrudelte hiFi&records 4/2018 enthält auch einen wohlwollenden Bericht über den 526. Die Fotos auch mit verkehrt herum angebrachten Gegengewicht. Ob's dasselbe Fotostudio war wie bei den Schreiberkollegen??? Und weil man auf Nummer Sicher gehen wollte, hat man offenbar gleich noch das zusätzliche Gegengewicht mit in Stellung gebracht. Nur halt an der falschen Stelle, wenn ich's recht deute. ;)))

      Der Text meint übrigens, dass das Verbleiben des Arms auf der Platte am Ende kein Problem sei, weil es sich um eine "rein statische Last" handle. Was ist davon zu halten?

      Egal: Wenn ich mir das Ding kaufen würde, wäre das alles ja kein Thema in meiner Behausung. Und eines muss man dem Burschen lassen: Hübsch aussehen tut er in der Tat. Insbesondere auch die "Einrahmung" von Tonarmlager und Lift macht doch was her.
      Viele Grüße

      Jochen
    • outis schrieb:

      Der Text meint übrigens, dass das Verbleiben des Arms auf der Platte am Ende kein Problem sei, weil es sich um eine "rein statische Last" handle. Was ist davon zu halten?

      Wenig.

      Zum einen wird die Nadel gebremst.
      => Okay, hat man auch beim reinigen mit Bürst'chen, da gibt's ja oftmals eine "empfohlene" Richtung, in welcher Richtung rum man die Wundertinktur oder den Pinsel streift.

      Und zum zweiten hängt das davon ab, wie lange die Nadel aufliegt. Das mag nur wenige Sekunden bis ganze Tage dauern.
      => Okay, auch das geht, die Nadelgummis schwingen sich ja auch Auf- und Ab. So stehen ´die halt unbeweglich. Über so das eine Nadel-leben gedacht... viele, viele Monde lang.

      Wenn man es so rum bedenkt: Okay, alles gut.

      Nur wenn ich so die übliche Plattenbauzunft so betrachte, ich meine so die gute Zeit von Endabschaltern von Dual (704, 505-x), oder Thorens (TD14x, 126, 3xx), oder pro-ject (z.B. 1.2E) oder andere ... irgendwie fraglich.

      Gruß

      Wolfgang
      Dual: 505-3,TD240/Thorens: TD160 Super/SME 3009R, TD166BC/ Rega RB250, TD2001 umgebaut
      Ehemalige Dual: 1214, 1219, 1229, 1246, 1249 (2x), 627Q, 704; CR1730, C824