Dual 721 läuft langsam hoch

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Dual 721 läuft langsam hoch

      Moin Männers

      Mein 721 läuft manchmal ungewohnt langsam hoch. Das Erreichen der Sollgeschwindigkeit wird gefühlt erst in der doppelten bis dreifachen Zeit erreicht.
      Das ist aber nicht immer der Fall.
      Hat der Motor nen Knacks?
      Kennt jemand solche Symptome?

      Grüße

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Schoptje ()

    • Ist das nur so wenn die Startautomatik aktiv ist oder auch ohne? Eventuell ist im Bereich der Mechanik der Startautomatik etwas schwergängig.
      Ist die Drehzahl wenn sie einmal erreicht ist stabil?

      Duale Grüße
      Christian
      Es muss immer weiter gehen!
    • Aha, ja, das ist es.
      Ich habe gerade die Startautomatik aktiviert und gleich darauf die Stromzufuhr gekappt. Der Stecker steckt im Vorverstärker, VV aus: PS aus.
      Nachdem der Teller anhielt, habe ich den den VV und somit den Strom wieder eingeschaltet: sehr langsames hochfahren, was der Dual in normalem Autostart durchaus schafft.
      Da werde ich dem Guten mal eine permanente Stromleitung spendieren.

      Wie war das mit der Schwergängigkeit? Müsste der mal wieder gefettet werden?
      Wo finde ich eine Anleitung, wo überall gefettet werden muss? Auf Wegavision gibts doch die SMs für fast alle Duals, ich gucke da mal.

      Vielen Dank, das war eine große Hilfe.
      Heiko
    • Lass mal das Gefummel mit dem externen Abschalten der Stromversorgung.

      Wie ist der Unterschied beim Anlaufen wenn du einfach nur den Tonarm einschwenkst und wenn
      du die Starttaste bemühst ?

      Ulli
    • Hallo,

      wie lange braucht der Dreher bis er 33 1/3 erreicht nach Einschwenken des Tonarms?

      Peter
      Die Leute blicken immer so verächtlich auf vergangene Zeiten, weil die dies und jenes ›noch‹ nicht besaßen, was wir heute besitzen.
      Es ist nicht nur vieles hinzugekommen. Es ist auch vieles verloren gegangen, im guten und im bösen. Die von damals hatten vieles noch nicht. Aber wir haben vieles nicht mehr.
      (Tucholsky)
    • So ein ***pieeep!!***
      Ich dachte, ich könnte den Fred abschließen, aber es liegt doch (nicht nur) an der durch den Strom unterbrochen Automatik.

      Auf 8erbergs Bitte hin habe ich mal stoppen wollen: wieder dieser Effekt.
      12,3 Sekunden! Ich hab mit 1,5-2 gerechnet.
      Der nächste Versuch: katastrophal, er wird langsam schneller, schätzungsweise bis 5 u/min und wird dann langsamer.
      Ich hoffe, das liegt nur an einer evtl leeren Ölspeicherbuchse.
      Was meint Ihr?
      Grüße,
      Heiko
    • 12,3 Sekunden und vermutlich ein Drehmoment, dass ein Windhauch reicht um anzuhalten...

      Wenn die Mechanik nicht gerade eine klebende Wirkung zeigt: Geh mal davon aus, dass diverse Messorgien mittels Oszi von Nöten sind, was aber nicht heißt, dass man zwingend den Fehler findet...

      So ein Kandidat steht hier auch noch rum - kein Bock mehr auf den Scheiß.
      Locker bleiben - Gruß Jo

      CL 490 - endlich da. 8o
    • Hauptelko?
      Die Knallfrösche hab ich vor 1,5 Jahren getauscht. Aber die sind ja nicht zwingend nötig, oder?

      So ein Jammer!
      Gerade innerlich beschlossen, den Guten zu behalten. Zwar nicht sonderlich chick, aber zuverlässig, einfach zu Warten und einfach die Systeme zu tauschen mit billig zu bekommen Headshells. Die Vorzüge kennt ihr ja.
    • nein, es geht nicht um die Entstörkondensatoren auf der 230V-Seite sondern um den Ladeelko auf der Gleichspannungsseite.
      Du hast ja sicher den Schaltplan. Überprüfe mal die Spannungen und auch den Anlaufstrom.
      Gruß Alois
      Dual 721 mit Ortofon OM30, Hitachi HCA 7500, Hitachi HMA 7500, Saba MT201, RFT CD9000, Canton GLE 409
    • egal1 schrieb:

      Überprüfe mal die Spannungen und auch den Anlaufstrom.
      Genau. Ohne Multimeter gehts nicht weiter. Beginne mit der Spannung über C3. Das sollten etwa 25 Volt sein. Schließe das Multimeter an den Elko an und schalte dann den Dreher ein. Das geht auch, wenn der Dreher kopfüber liegt.

      Danach schließt du die rote Meßklemme an die Strommeßbrücke und die schwarze Klemme an die Lötöse gleich daneben mit dem braunen Kabel. Schalte den Dreher ein und du solltest ca. -14 Volt messen. Beobachte den Verlauf des Spannungsanstiegs nach dem Einschalten. Steigt die Spannung ähnlich langsam an, wie die Drehzahl?

      Und du hast glaube ich noch nicht die Frage beantwortet, ob die Drehzahl schließlich konstant beibehalten wird oder ob es Gleichlaufschwankungen gibt. Das wäre von großem Interesse, um dir hier weiterhelfen zu können.

      Ein weiterer Hinweis zur Diagnose wäre das Verhalten des Motors, wenn du *kurz* die Strommeßbrücke und Meßpunkt 22 mit einem Kabel direkt verbindest. Der Motor muss sofort auf eine sehr hohe Drehzahl gehen (>100 UPM). Dann bitte sofort wieder ausschalten.

      Gruss
      Richard
      _____________________________

      "Ich könnte ausflipsen" (Pawel Popolski)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Schmolz ()

    • Oh, vielen Dank für die Tipps
      Nur, bis ich das machen kann, könnten noch viele Tage ins Land gehen.
      Ein Billig-Multimeter (50€) habe ich. Aber auch Familie... na, vielleicht schaffe ich das doch noch heute Abend während des deutsch-schwedischen Spieles (hoffentlich wird’s kein Trauerspiel).
      Gerade hab ich es wieder ausprobiert: Vorbildliche 2 Sekunden und das Stroboskop steht still. Übrigens stand der bei der ersten Messung bei 12,3 Sekunden Hochlaufzeit auch still.
      Hat der nen Wackler? Sollte ich die Lötstellen mal nachlöten? Na, erstmal mache ich das, was Richard und Alois empfehlen.

      Vielen herzlichen Dank,
      Heiko