Dual 626 fährt immer auf Single- Postion

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    • Dual 626 fährt immer auf Single- Postion

      Hallo Comunity !

      Ich heiße Bernd bin neu hier und habe natürlich ein Problem.

      Zwischen Seite 1 zu Seite 2 einer Scheibe hat sich bei meinem Gerät die Automatik verabschiedet.

      Mein Tonarm knallte beim Startversuch der 2. Seite gegen die Platte.
      Danach war der Arm dann nicht mehr in die Ruheposition zurück zu bewegen. War irgendwie mechanisch blockiert.

      Also hab ich das Ding mal aus dem Gehäuse rausgehoben, und den immer verdächtigten Pimpel, wirlich weg war, mit nem Stück Drahtisolierung aus nem Satellitenkabel ersetzt, und die Automatik, was den Pimpel betrifft, Funktioniert wieder. Das blockieren war komischerweise auch weg.

      Ich dachte, das Teile des Pimpels irgendwas blockiert haben und vielleicht durch den Ausbau rausgefallen sind

      Nur habe ich jetzt das Problem, dass der Tonarm immer auf die Single- Aufsetzpostion fährt.
      Die Umschaltung der U/min funktioniert aber tadellos.
      Was hat sich denn da wohl mitverabschiedet ?
      Ach ja Lift per Knopf funktioniert auch nicht mehr, manuell aber schon.

      Kann mir da jemand helfen ?

      Das wäre toll, ich hänge sehr an dem Gerät, und das schon seit 37 Jahren !
      Wenn nicht muss ich eben manuell weiter bedienen. Nicht so schlimm, aber doch ärgerlich.

      Bernd
    • Hi Bernd.
      Willkommen im Bord der Verrückten.... :D
      Was das durchrutschen des Arm eventuell veruracht ist ein dejustirung der Mechanik.
      Versuche folgendes. Erst den Arm fest stellen in der stütze...und den Spieler starten.
      Meistens renkt sich die Mechanik wieder ein.
      Ach ja der Starttaster geht ja nicht....
      Dann müssen wir da ansetzen...
      Ist ein Klicken zu hören beim betätigen der Taste? Eventuell ist der Kondensator hinter den Schalter defekt. Dieser sollte sowieso getauscht werden (wenn nicht schon gemacht). Es ist ein sogenannter Knallfrosch.
      Ich habe mal einen Faden geschrieben zum 626. Vielleicht hilft es weiter.

      Dual 626 Überholung

      DualBord hier werden sie geholfen. :thumbsup:

      Beste Grüße Carsten.
    • Hi Carsten !

      Danke für deine freundliche Begrüßung hier.

      Du hast da irgendwas was falsch gelesen.
      Der Startknopf funktioniert. Ich dachte der Liftknopf geht nicht, aber der läuft nur schwer und deshalb sehr langsam, wie ich inzwischen bemerkt habe. Muss ich noch reinigen.

      Es ist also alles wieder ok, nur setzt der Tonarm eben immer in der Single- Position auf.

      Ich vermute, dass auf dem Plastikzahnrad, die den Steuerarm, der den Tonarm rein und raus bewegt, irgend ne Nase oder was fehlt, die den Steuerarm in der LP-Position wieder runter lässt , und den Tonarm deshalb bis zur Single- Startposition mitnimmt.
      (Hoffentlich war das jetzt einigermaßen verständlich, ich bin mir da gerade nicht so sicher :)

      Vielleicht ist da irgendwas abgebrochen als der Tonarm so unkontrolliert rumgeschlackert ist. Habe aber nichts außer ein Paar Pimpelkrümel gefunden im Gehäuse.

      Fällt dir da was ein dazu ?
      Das wäre toll.

      Wenn nicht, auch nicht schlimm.

      Es ist ja alles auser dem automatischen Start von ausen bedienbar. Muss ich eben den Arm von Hand über die erste Rille schieben. Bei Auflegen und beim Umdrehen hab ich ja eh gerade die Klappe auf....

      Und weiter zerlegen, da hab ich etwas Bammel ohne Anleitung. Ist ja alles alt und aus Plastik.
      ("Wer Kunststoff kennt, nimmt Stahl" So die Aussage des Chefs einer Kunststoffspritzgießwerks)

      Dank nochmal.

      Bernd
    • Hi Bernd.
      Sorry hab mich verlesen.
      Aber wenn der gute schon seit 37 Jahren in deinen Besitz ist und noch nie eine Wartung gemacht wurde, würde ich diese machen.
      Gerade die Knallfrösche sind mit Sicherheit rissig und Platzen irgendwann.
      Da der 626 mit schnappschaltern ausgestattet ist könnte Kontaktschwierigkeiten geben.
      Aber zu deinen anderen Problem.

      Der gelb eingekreiste Stift stößt je nach Einstellung gegen die rot und weiß marierten Stellen.
      Rot ist 33 u/min und weiß 45 u/min.
      Nun müsste man den Spieler auf 4 Klorollen stellen und mal gucken ob der Stift an beiden Stellen anstoßen tut. Da deiner ja bei 45u/min hält ist also die rot markierte Stelle das Problem. Entweder rutscht der gelb gekennzeichnete Stift dran vorbei oder unten durch. Oder der Stift ist weg. Aber dann würde der Arm nicht bei 45u/min halten sondern bis zur platttenende durch gehen..

      Beste Grüße Carsten
    • Moin Carsten.

      Danke für deine Energie !

      Aber bei meinem Teil sieht die ganze Mimik völlig anders aus. Ich bin noch nicht durchgestiegen wie das Absetzen eigentlich gesteuert wird.

      Ich drehe immer am Umschaltknopf, beobachte den Arm, der unter dem Mitnehmerarm rein und raus fährt und verstehe nur Bahnhof.
      Der Arm sieht ähnlich aus wie ein Maulschlüssel mit 2 verschieden langen Backen. Ich denke das sind die unterschiedlichen Aufsetzpunkte.
      Aber die laufen völlig ins Freie. Weit und breit nichts, kein Stift, auch keine verwaiste Bohrung, kein Schalter, nichts !
      Zu hoch kann er nicht sein, weil da der Lift mit drauf läuft. Zu niedrig auch nicht, weil er da auf dem Mitnehmerarm aufliegt. Ich checke es einfach nicht.

      Muss das ganze jetzt auch mal in echter Aktion zu sehen. Dazu muss ich aber erst mal die beiden Strippen vom Starttaster verlängern, habe keine Lust die Schalters auch noch auszubauen. Aber dazu komme ich heute nicht mehr. Ich werde berichten !

      Bei den Kondensatoren habe ich scheinbar Glück gehabt. Die, die ich deinen und allen Knallfrosch-Pics im Netz finde, sind bei mir garnicht verbaut. Es sieht alles propper aus, wie am ersten Tag.


      So jetzt muss ich auf den Wochenmarkt, sonst gibts heute nichts zum Grillfest.

      Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

      Bernd
    • Moin,

      du hast recht, bei meinem 626 sieht das auch etwas anders aus. Prinzipiell hat Carsten aber recht, was die Funktionsweise angeht. Leider kann ich dir keine Bilder machen und einstellen, da meine Kamera kaputt ist :( .

      Bitte verlängere keine Kabel, lass alles so wie es ist. Das Braune und Blaue alleine zu verlängern nutzt dir eh nichts, die Farbigen müssten auch verlängert werden. Schraube die Frontblende los, das sind gerade mal 2 Schrauben oben und 3 unten. Dann kannst du die Taster als Einheit losschrauben, sind auch nur 2 Muttern, und schon kannst du die Taster im ausgebauten Zustand nutzen.
      Wenn die dann gerade auf dem Tisch liegen, kann man auch mal die Kontakte reinigen.

      Kondensatoren:
      Da müssen welche verbaut sein, wenn das Gerät noch im Originalzustand ist. Einer davon im Gehäuse des Starttasters. Dazu musst du die Frontblende eh ab- und den Taster ausbauen. Am Starttaster dann die beige-farbige Abdeckung öffnen, dahinter ist der "Knallfrosch" verbaut.
      Den zweiten Knallfroch findet man im Anschlusskasten, in den das Anschlusskabel geht. Einfach das Anschlusskabel mal verfolgen, dann kommt man an eine schwarze Abdeckung. Diese aufschrauben und schon hat man Knallfrosch Nr. 2.

      Wenn du das Gerät ohne Zarge in Aktion sehen möchtest, dann stelle es bitte nicht auf 4 Klopapierrollen, die Dinger sind zu weich und nicht hoch genug. Ich nehme dazu immer 2 kleine Mauersteine (23cm hoch), die sind stabil und eben höher, man sieht einfacher, was unten los ist. Oder du hast vielleicht einen Glastisch, dann ist es wesentlich einfacher ;) .
      irgendwas ist immer und man lernt nie aus ...

      Gruß
      Winfried
    • Moin ihr zwei.
      An den Umschalter für die Geschwindigkeitumstellung kannst lange drehen :D .
      Da der 626 ein Direktantrieb hat erfolgt die Umschaltung elektronisch über die Platine und nicht über die Mechanik wie bei einen Riementriebler. Eventuell gibt es verschiedene Bauarten vom 626. Oder es wurden Veränderungen bzw. VERBESSERUNGEN vorgenommen.
      Bei roten schnappschalter sollten die Kontakte gereinigt werden. Einfach mit isopropanol einwirken lassen. Dann ein kuchentuch zwischen den Kontakten legen und die Schalter betätigen. Im schlimmsten Fall schmirgelpapier nutzen mit feiner Körnung.
      Und Kondensatoren sind auf jeden Fall vorhanden. Wer suchet der findet.
      Puuhbaer68 hat es ja schon verraten. Die Blende ist mit 6 Schrauben verschraubt.
      3 von oben diese werden sichtbar wenn die Chassis raus ist. Die anderen 3 von unten.
      Schon müsste man die blende mit den Schaltern in der Hand haben.

      Beste Grüße Carsten
    • Hallo ihr beiden !

      Danke für eure Antworten, ist sehr nett von euch am heiligen Samstag.


      Kabel verlängern: Ok, ich schraub lieber doch das Bedienpanel ab. Ihr habt mich überzeugt.

      Kondensatoren: Natürlich sind Kondensatoren verbaut, nur eben andere, als auf den Bildern aus dem Restaurationsthread von Carsten. Ich mach Bilder, wenn ich wieder ran kann.



      Vielleicht gehts schon morgen weiter mit der Untersuchung, wenn ich ein bisschen Zeit rausschlagen kann.

      Ich muss jetzt aber die Vorbereitungen für die Grillaction und Fussballkucken machen. Ich stehe ja nicht so auf Fussball, aber ich muss (Gruppenzwang) .



      Bis denne ! Und genießt lieber das Wetter, wenn es schon mal so schön ist, als meine leider ungenau formulierten Fragen zu
      beantworten ;)

      Danke und einen schönen Gruß an euch beide !

      Bernd
    • Guten Morgen miteinander.

      So, jetzt kann ich genau von unten zusehen, wie es nicht funktioniert. Habe aber immer noch keine Ahnung warum !

      Kann es sein, dass an dem Steuer-Kunststoffzahnrad was ab ist ?

      Aber was soll dann die Gelenkstangenmimik am Umschaltknopf. Die macht absolut nichts ausser unter dem Mitnehmerarm rein und raus zu fahren. Da ändern sich in den 2 Stellungen die Abstände zum Mitnehmer und dem Liftknopf überhaupt nichts.
      Ich dachte, dass die den Mitnehmer bei der 33 Stellung eben früher vom Pimpel wegdrückt. Oder hat sich da vielleicht an der Oberseite des Mitnehmers was verabschiedet ?

      Konkrete Frage: Was genau bewirkt das Stoppen des Tonarmes in der 33 er Aufsetzposition !


      Ratlos und leicht verkatert

      Bernd
    • Moin Bernd,

      zwei/drei Fotos wären hilfreich ^^

      Gruß Arne

      P.S. Natürlich nicht vom Kater :D
      Gekommen, um zu bleiben ;)

      DUAL: 1010A - 1015A - 1015F - 1214 - 1214 Hifi - 1239A - 481 - HS36 - HS38 (auf dem Postweg ;) )- KA50 - P60 - P90
      Elac: Miracord 50H
      PE: 2001 - 2010 VHS - 2014
      Technics: SL-Bd22 - SL-B210 - SL-Q303
      Telefunken: Partyset 208 Stereo - W 258 Hifi
    • Hi Bernd,

      erstmal ein paar Aufnahmen vom mechanischen Gekröse - damit man sehen kann, ob alles gerade an seinem Platz sitzt :)

      Gruß Arne
      Gekommen, um zu bleiben ;)

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    • Hi !

      Ich springe an der Stelle mal rein.

      1. Die Drehzahl des Antriebs wird elektronisch umgeschaltet.

      2. Am Umschalthebel sitzt noch eine Metallstange, die vor dem Chassis entlangläuft und über eine Umlenkung die Schiene für den Handlift vor- oder zurückschiebt.

      3. An dessen Ende hinten unter dem Drehlager für den Tonarm sind mehrere seltsam geformte "Auswüchse".

      Auf dem Bild leider nicht wirklich zu sehen, da der breite schwarze Plastik-Haupthebel oben drüber hockt:

      hifi-archiv.info/Dual/626s/626s-16.jpg

      4. Mit dem Tonarm schwenkt untendrunter das sogenannte Armsegment. Darauf sitzt unter anderem der berühmte Steuerpimpel, der durch die horizontale Schwenkbewegung des Haupthebels angetrieben wird und das Ein- und Ausschwenken des Arms besorgt.

      5. Auf dem Armsegment sitzt aber auch ein Bolzen in einer gefederten Hülse, der den Aufsetzpunkt des Arms bestimmt, indem er irgendwann auf dem Schwenkwinkel gegen die Schiene vom Handlift tickt und da festgehalten wird. Weiter vorne, wenn der Drehzahlregler auf 33 steht, weiter hinten bei 45.

      6. Das funktioniert nur, wenn die Liftjustage richtig stimmt und wenn die Schiene durch den Haupthebel nach oben zum Chassisblech gedrückt wird. Der Haupthebel drückt an, wenn er im Kurvenrad die Rampen hoch fährt und über den Liftbolzen den Arm anhebt. Da nimmt er die Liftschiene mit und bringt sie in den Schwenkbereich des Bolzens auf dem Armsegment.

      7. Fehlerquellen sind: zu tiefe Lifteinstellung (dann drückt der Haupthebel die Liftschiene nicht weit genug durch), verstelltes oder gebrochenes Drucklager (Das ist das T-förmige Teil in der "Insel" im hinteren Drittel der Liftschiene. Das Drucklager läßt sich von der Oberseite mit einer Schraube in der Höhe justieren), falscher und zu hoher Steuerpimpel (dann ist der Abstand zwischen Armsegment und Liftschiene zu groß und der Anschlagbolzen verpaßt die Schiene und bleibt "irgendwo" hängen) oder ein verklebter / verklemmter Anschlagbolzen, der in seiner Führung eingedrückt festklebt.

      So. Genug zum Gucken für einen durchschnittlichen Sonntag ?

      ^^
      Peter aus dem Lipperland
      Resterampe: mcamafia.de/lagerverkauf.htm

      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.
    • Hi Peter.


      "5. Auf dem Armsegment sitzt aber auch ein Bolzen in einer gefederten
      Hülse, der den Aufsetzpunkt des Arms bestimmt, indem er irgendwann auf
      dem Schwenkwinkel gegen die Schiene vom Handlift tickt und da
      festgehalten wird. Weiter vorne, wenn der Drehzahlregler auf 33 steht,
      weiter hinten bei 45."

      Das war Gold wert !

      Ich das als erstes getestet, den Tonarm bei Lift bewegt, und der Bolzen ging unter der Schiene durch. Dann hab ich den mal angefasst und gedrückt. Dabei hatte ich den Eindruck, dass er weiter raus fuhr, als er vorher war.

      Habe ihn ein paar mal hintereinander gedrückt, dann das ganze getestet, und siehe da der Tonarm stoppt bei 33 !
      Ich könnte mir vorstellen, dass der Bolzen vielleicht ganz leicht verbogen sein kann, weil mir ja bei Auftreten des Defekts erst mal der Tonarm gegen die Platte gedonnert ist.
      Und dann Harz und leicht verbogen= Klemmen. Oder ist die Feder vergreist. Btw, was nehme ich da an Öl für den Bolzen/die Buchse


      Alles ok jetzt bei mir ?

      Ne, ne, so einfach macht es mir mein Schicksal nie !

      Der Tonarm stoppt zwar bei 33, aber er macht dann beim Aufsetzen abrupt nen ca 8 mm Satz nach außen. Das machte er vorher bei 45 auch, aber da dachte ich noch, dass der gleiche Fehler für beide Nichtfunktionen verantwortlich ist.
      Da konnte ich von unten jetzt aber nichts sehen, was das nun wieder verursacht.

      Seis drum, für heute bin ich mit meinem Teilerfolg zufrieden, ich gehe jetzt extreme Pedilecing und dann in irgendeinem Biergarten einen leckeren, sauren Wurstsalat mümmeln.
      Alles für die Gesundheit ;)

      Vielen Dank noch mal für deine echt geniale Funktions und Fehlerquellenbeschreibung.

      Ciao und schönen Sonntag noch !

      Bernd
    • 1. Super!!!

      2. Klingt nach zu langem Pimpel ;)

      3. Dir auch nen schönen Sonntag :)

      Gruß Arne
      Gekommen, um zu bleiben ;)

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    • Oh, da fällt mir was ein, wenn ich die Sache mit dem - eventuell zu langen - Steuerpimpel lese:

      Auch ich habe den Steuerpimpel meines 626 durch die Innenisolierung eines Antennenkabels ersetzt. Das Zeugs hat eine gute Konsitenz (nicht zu weich, nicht zu hart) und passt vom Durchmesser her absolut prima.

      ABER:
      Das Ding darf wirklich nicht zu lang sein. War mir beim ersten Versuch auch passiert und der Arm ging an Positionen runter, an denen sich niemals ein Plattenrand befinden kann :D . Also bitte hier mal als erstes ansetzen. Vielleicht den "Antennen-Isolier-Pimpel" mal ein wenig kürzen. Könnte gut sein, dass es dann schon wieder richtig läuft.

      EDIT: zu langsam ;)
      irgendwas ist immer und man lernt nie aus ...

      Gruß
      Winfried
    • Hi Bernd !

      Bernddasbrot schrieb:

      Der Tonarm stoppt zwar bei 33, aber er macht dann beim Aufsetzen abrupt nen ca 8 mm Satz nach außen. Das machte er vorher bei 45 auch, aber da dachte ich noch, dass der gleiche Fehler für beide Nichtfunktionen verantwortlich ist.
      Das dürfte in der Tat eine Wechselwirkung zwischen dem Haupthebel, der Liftschiene und einem unpassend langem Steuerpimpel sein. Da kommen solche "Verreißer" gern vor. Ich würde Dir empfehlen, einen richtigen Pimpel zu besorgen und zu montieren.
      Hier im Board gibt es Oli62, der welche anbietet, mit denen ich sehr gute Erfahrungen gemacht habe.

      Neue Ersatz Steuerpimpel

      Wenn Du bei Gelegenheit Deine Profilangaben noch um einen Ort oder eine Region ergänzen würdest, wäre es ja auch möglich, daß ein Mit-Forianer in der Nähe mit noch einem überzähligen Reservepimpel in der Schublade aushelfen würde ... ich z.B. habe aufgrund der Masse an Geräten in meinem Bestand immer so 5 - 10 Stück "Oli-Pimpel" liegen.

      ^^
      Peter aus dem Lipperland
      Resterampe: mcamafia.de/lagerverkauf.htm

      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.
    • ... ach so:

      Bernddasbrot schrieb:

      Btw, was nehme ich da an Öl für den Bolzen/die Buchse
      Ganz normales Feinmechanik-Öl. Früher auch als Nähmaschinenöl bekannt.
      Vermutlich stecken noch klebrige Rest vom alten Öl in der Führung. Da kann man einen Tropfen Isopropanol oder notfalls Brennspiritus zum Anlösen einträufeln, das Ding gut bewegen, abtrocknen und neu einölen. Das hält dann wieder 35 Jahre.

      Verbiegen dürfte der Bolzen nicht. Der ist ziemlich stabil und die Kräfte, die dabei wirken, sind zumindest in der Horizontalen, nicht so gewältig. Es dürfte - wie immer - die Klebkraft alten, geronnenen Schmieröls sein, was seine Beweglichkeit behindert.

      .
      Peter aus dem Lipperland
      Resterampe: mcamafia.de/lagerverkauf.htm

      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.
    • Hi Winfried und Arne.


      Vielen Dank ihr beiden !

      Überhaupt schließe ich allen, die hier bisher geholfen haben, in mein Nachtgebet ein ;-))

      Jetzt sind alle Problem anscheinend gelöst, alles gut.
      Hab den Pimpel etwas abgeschnitten, und jetzt funzt es problemlos.

      Muss mit aber einen etwas adäquateren Pimpel basteln für die Zukunft. Der jetzige ist einfach zu quick and dirty. Dh. der sitzt zu spack,
      Ich habe das Loch drin nur mit nem ganz kleinen Torc Schraubendreher aufgedrückt. Das heißt, der könnte sich quasi selber wieder langsam rausdrücken.
      Jetzt mach ich nochmal so ein Teil, nur schleife ich es an den Wirkflächen genau gerade und bohre es auf etwas weniger als den Bolzen auf.

      Das mache ich vielleicht heute noch, dann brauche ich aber erst mal ne Verschnaufpause, bevor ich mit an den Lötkolben mache.
      Vielleicht fotografiere mal die Elektronik für hier. Nur, dass ich nicht unnötig völlig zuverlässige Bauteile austausche.

      Jetzt geht es aber erst mal wirklich ab in die Natur !

      Grazie mille a tutti !

      Bernd