Dual 1218 entharzen?

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    • Danke nochmal für die Antwort. WD-40 (bzw. No-Name-Ersatz) ist drauf und ich warte. In der Zeit habe ich den Motor gemacht. In der Tat waren die Schmierstellen komplett trocken! Gut also, das mal gecheckt zu haben. Und es geht einfach von der Hand.

      4. Motor demontieren/schmieren/montieren
      Eine super Beschreibung findet sich imvinylengine-Foum auf englisch. Danke an curbyourenthusiasm für den Link.
      Hier trotzdem nochmal mein Vorgehen + Bilder in aller Kürze
      • Plattenspieler ist mittlerweile umgedreht, wir arbeiten also von der Unterseite. Außerdem ist der Tonabnehmer entfernt, damit nichts kaputt geht. Ich benutze drei Klopapierrollen um die mittlere Achse verteilt als Stütze.
      • Mit einem Schraubendreher die beiden Ansatzschrauben (133) entfernen. Darauf achten einen Schraubendreher der richtigen Größe zu verwenden. Die Schrauben sind weich vom Material und fest gezogen, sodass die Köpfe leicht beschädigt werden können. Dann lassen sich alle wichtigen Teile schon entfernen.
      • Anker (131, auch Rotor genannt), beide Lagerbrücken (126 und 132) mit Antriebsrolle (117) entfernen und zur Seite legen. Der Stator (129) kann wieder im Abschirmblech abgelegt werden.
      • Den Gewindestift (118) aus der Antriebsrolle (117) drehen und diese von der Achse abziehen. Jetzt kann auch die obere Lagerbrücke (126) von der Achse abgezogen werden (s. Foto)
      • Innenflächen der Lagerbrücken (126 und 132) sowie die Achse des Ankers (131) reinigen. Meine Wattestäbchen sind zu dich für die Lagerbrücken und ich habe Tachentücher verwendet. Vorsicht, dass keine Papierfussel oder andere Rückstände bleiben.
      Der Lagerspiegel der unteren Lagerbrücke (132) sollte überprüft werden:

      cedric.cypher schrieb:

      Hast Du den Lagerspiegel im unteren Motorlager geprüft?
      Die Dinger laufen bei Schmierstoffmangel gerne ein, gut zu erkennen an einer Delle in der Mitte.
      Das sieht man, wenn man durch die Lagerkugel guckt.
      Wenn die zu heftig ist, sollte der Spiegel gewendet werden.
      Dazu muss das untere Lager geöffnet werden, das heißt also Nieten aufbohren und zerlegen.
      Eine Neuverschraubung mit 2,5 oder 3mm Schrauben ist kein Problem.
      • Öl auf die Innenflächen der Lagerbrücken auftragen. (s. Foto). Die untere Lagerbrücke (132) hat ein kleines Ölreservoir. 1-2 Tröpfchen Öl in die Öffnung geben, dann langsam das kurze Achsenende des Rotors (131) einführen, damit das Öl ins Reservoir gedrückt wird. Rotor wieder herausziehen und nochmal Öl nachgeben.

      • Alles wieder zusammensetzen: Erst die obere Lagerbrücke (126) die lange Achse des Ankers (131) stecken, dann Antriebsrolle (117) mit dem Gewindestift (118) am Ende der langen Achse befestigen (Antriebrolle ganz draufdrücken). Jetzt den Stator (129) aus dem Abschirmblech (124) herausheben und Anker (131) mit oberer Lagerbrücke (126) und Antriebrolle (117) kopfüber einsetzen. Darauf achten, dass die Bohrungen der Lagerbrück (126) auf den Gewindebohrungen der Motorpfeiler (125) liegen. Anschließend erst Stator (129), dann untere Lagerbrücke (132) draufsetzen und wieder festschrauben (133). Tipp: vorher nochmal checken, ob die Bohrungen von Pfeiler, Brücken und Stator in einer Linie sind. Wenn ja, dann beide Schrauben erstmal nur so weit reindrehen, bis das Gewinde greift. Ist alles in Ordnung, dann Schrauben (133) gleichmäßig festziehen. Ansonsten nochmal neu ausrichten.


      [IMG:https://i.imgur.com/3WfZQ9x.jpg]
      [IMG:https://i.imgur.com/rniHgqH.jpg]
      [IMG:https://i.imgur.com/LlMVzyn.jpg]

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von angus ()

    • Hallo,

      angus schrieb:

      Meine Sicherungsscheibe habe ich leicht beschädigt (siehe Foto)

      cedric.cypher schrieb:

      Ersatz kannst Du Dir auch aus dem Deckel einer Chipsdose schnitzen.

      Peter (wacholder) hatte da mal einen genialen Tipp: Mit einem Locher aus einem Stückchen Haribo- Dosen-Deckel ausstanzen und mittig ein kleines Loch einbringen. :thumbsup:


      Klar geht auch ähnliches.
      ---------------------------
      MFG: Maico

      ... Die Musik entsteht durch die Pausen zwischen den Noten ...
    • Ich habe die Lagerbrücken in ein kleinen Metalltrinknapf gelegt, den mit Motoröl gefüllt bis die Brücken vom Öl bedeckt sind und danach auf dem Herd einmal erhitzt. Dann eine Stunde drin liegen gelassen, und nach dem Abtropfen wieder montiert.
      Grüße... Lutz alias Lu alias ...was machen sie da eigentlich?

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    • curbyourenthusiasm schrieb:

      angus schrieb:

      Danke für den Tipp. Ein Freund von mir hat vielleicht welche. Ich frage mal nach.
      Ich versuche jetzt den Geschwindigkeitswechsler auseinander zu nehmen. Das Ding sieht ziemlich verharzt aus:
      Ein paar Arbeitsschritte weiter: Ich nehme an der Umschalthebel (110, Metall) muss von der kleinen Achse, bevor ich den Umschaltsegment (107, gelbes Plastik) entfernen kann? Allerdings sitzt dieser Umschalthebel sehr fest und lässt sich auch mit etwas Kraft nicht abziehen. WD40 drauf und warten?


      Außerdem fällt mir auf, dass auf der kleinen Feder, die Umschalthebel (110) und Schaltarm (252) verbindet ein Tropfen Lötzinn drauf ist (um die Federstärke zu ändern wahrscheinlich). Erstmal drauflassen, oder?
      Genau, erst die beiden Metallteile auseinanderziehen. Mit WD40 wäre ich sparsam, nur wenn's garnicht geht. Alkohol dranpinseln und etwas rummuckeln, dann geht das meistens.Der Zusammenbau ist etwas fummelig. Darum hier noch als Hilfestellung:
      Geschwindigkeitsumstellung 1218 - Reihenfolge beim Zusammenbau?

      Besten Gruß
      Alber
      Danke für den Link, Alber. Das werde ich bestimmt noch brauchen! Mit WD-40 hat es funktioniert, das nächste Mal werde ich es aber mit Isopropanol versuchen.

      Jetzt habe ich aber das erste ernste Problem. Das Plastikteil (Umschaltsegment, 107) ist kaputt. Das war schon vorher so, aber man hat es wegen dem ganzen Harz schlecht gesehen. Kleben oder Ersatzteil? Bin über jeden Tipp dankbar. Ich mache es in der Zeit schonmal sauber...
      [IMG:https://i.imgur.com/YARyDoS.jpg]
    • Das passiert, wenn jemand mit Gewalt einen festgepappten Schalter bewegt. Wenn man wüsste, was das für ein Kunststoff ist, könnte man einen Klebeversuch starten. Da liegt wenig Kraft an, aber das Teil ist eine wichtige Führung. Aller Wahrscheinlichkeit nach wäre ein Ersatzteil sinnvoll.
      Ich habe sowas noch, komme aber erst in drei Wochen wieder dran...
      Du kannst im Suchebereich auch mal eine Anfrage starten, vielleicht geht das dann schneller.
    • Mir ist schon einiges zerbrochen.

      Kleben konnte ich es mit "Uhu Power Repair" (gibt es in der Art auch von Pattex).
      Dem Kleber gibt man 24 Std. Zeit und dann lässt der nicht mehr los.
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    • curbyourenthusiasm schrieb:

      Das passiert, wenn jemand mit Gewalt einen festgepappten Schalter bewegt. Wenn man wüsste, was das für ein Kunststoff ist, könnte man einen Klebeversuch starten. Da liegt wenig Kraft an, aber das Teil ist eine wichtige Führung. Aller Wahrscheinlichkeit nach wäre ein Ersatzteil sinnvoll.
      Ich habe sowas noch, komme aber erst in drei Wochen wieder dran...
      Du kannst im Suchebereich auch mal eine Anfrage starten, vielleicht geht das dann schneller.
      Danke :) Ich habe jetzt mal im Suchebereich "inseriert". Mal sehen, ob sich jemand meldet. Ersmal werde ich versuche das Teil zu kleben. Langfristig bin ich aber auf jeden Fall an einem Ersatzteil interessiert!

      zwölf36 schrieb:

      Kleben konnte ich es mit "Uhu Power Repair" (gibt es in der Art auch von Pattex).
      Dem Kleber gibt man 24 Std. Zeit und dann lässt der nicht mehr los.
      Spricht was gegen Sekundenkleber von Uhu (Gel-Form)? Den habe ich gerade hier.

      Und danke für das Kompliment! Ich gebe mir Mühe ;)
    • 5. Drehzahlregelung / Umschalter demontieren

      Das Reibrad muss für die folgenden Arbeitsschritte bereits entfernt sein. Die Unterseite des Plattenspielers ist nach oben gerichtet.
      • Sechskantmutter (115) lösen. Rastblech, Scheibe und Mutter (113 bis 115) von der Achse des Schalhebels (8) nach oben abziehen. Schalthebel (8) von unten rausziehen.
      • Die Zylinderschrauben (111) lösen und die Idealscheibe (214) vom benachbarten Schaltarm (252) entfernen (Achtung: die springt! habe meine bis heute nicht wieder gesehen). Jetzt kann die ganze Mechanik der Dreahzahlregelung / Umschaltung herausgenommen werden.
      • Vom Träger (112) zunächst den Umschalthebel (110), dann das Umschaltsegment (107) abziehen. Alles andere baut sich von selbst auseinander. Vorsicht mit den vielen Kleinteilen und Federn.
      • Ich habe alles auseinandergenommen mit Ausnahme der Verbingung zwischen Schenkhebel (137) und Umschalthebel (110), da diese sich noch sehr gut bewegen ließ.
      • Zum Auseinandernehmen des Pinchreglers: Kappe (9) mit den Fingern von unten festhalten und Sechskantmutter (104) lösen.
      • Alle Stellen mit Öl- und Festresten sorgfältig reinigen, auch die Auflageflächen auf der Einbaufläche (11)
      [IMG:https://i.imgur.com/8o5G4cr.jpg]

      [IMG:https://i.imgur.com/99pHBBw.jpg]
      [IMG:https://i.imgur.com/F4L1GsI.jpg]
    • angus schrieb:

      In der Zeit habe ich den Motor gemacht.
      Hast Du den Lagerspiegel im unteren Motorlager geprüft?

      Die Dinger laufen bei Schmierstoffmangel gerne ein, gut zu erkennen an einer Delle in der Mitte.
      Das sieht man, wenn man durch die Lagerkugel guckt.
      Wenn die zu heftig ist, sollte der Spiegel gewendet werden.
      Dazu muss das untere Lager geöffnet werden, das heißt also Nieten aufbohren und zerlegen.
      Eine Neuverschraubung mit 2,5 oder 3mm Schrauben ist kein Problem.
      Gruß

      Thorsten
    • cedric.cypher schrieb:

      angus schrieb:

      In der Zeit habe ich den Motor gemacht.
      Hast Du den Lagerspiegel im unteren Motorlager geprüft?
      Die Dinger laufen bei Schmierstoffmangel gerne ein, gut zu erkennen an einer Delle in der Mitte.
      Das sieht man, wenn man durch die Lagerkugel guckt.
      Wenn die zu heftig ist, sollte der Spiegel gewendet werden.
      Dazu muss das untere Lager geöffnet werden, das heißt also Nieten aufbohren und zerlegen.
      Eine Neuverschraubung mit 2,5 oder 3mm Schrauben ist kein Problem.
      Danke für die Hinweise, Thorsten. Leider ist schon wieder alles zusammengesetzt und ich habe versäumt Bilder zu machen. In meinen Augen sah aber alles in Ordnung aus. Hier ist das beste Bild, auf dem man vielleicht etwas erkennt? In jedem Fall nehme ich den Hinweis mal oben auf.
      [IMG:https://i.imgur.com/hbqx8Hv.jpg]
    • Da erkennt man die eingelaufene Stelle schon relativ deutlich. Eine Druckstelle ist da idR jedoch immer zu sehen. Ich habe aber definitiv schon dramatischere Krater gehabt. :D

      Das Aufbohren der Nieten hat den großen Vorteil, dass man den Lagerspiegel genauer beäugen und die Sinterlager reinigen und neu befüllen kann. Nachher muss man die Teile verschrauben (und ich benutze auch immer M2.5 (Schlitz)Schrauben). Letztlich versenkt man ohnehin viele Stunden Arbeit, da kommt es auf den Arbeitsgang fast nicht mehr an ;) Aber wenn Du Dir das sparen willst, dann ist das sicherlich kein Fauxpas und das kannst Du an einem Regentag gut nachholen.

      Aber: die Rückstände des originalen Schmiermittels könnten (!) mit Deinem neuen Öl reagieren (je nachdem, was Du verwendet hast). Darum solltest du nach ein paar Stunden Betrieb unbedingt nochmal prüfen, ob da immer noch Öl vorhanden ist und evtl. nachölen.

      Ich bin ja Ölthread-Afficionado und nutze nur das Zeug und die Methodik, das bzw die dort beschrieben wird - aber im Forum ist man sich in allen Lagern ( :D ) einig, dass ein ungeschmierter Motor der Schlimmste ist.

      Gruß
      Albert
    • curbyourenthusiasm schrieb:

      Da erkennt man die eingelaufene Stelle schon relativ deutlich. Eine Druckstelle ist da idR jedoch immer zu sehen. Ich habe aber definitiv schon dramatischere Krater gehabt. :D

      Das Aufbohren der Nieten hat den großen Vorteil, dass man den Lagerspiegel genauer beäugen und die Sinterlager reinigen und neu befüllen kann. Nachher muss man die Teile verschrauben (und ich benutze auch immer M2.5 (Schlitz)Schrauben). Letztlich versenkt man ohnehin viele Stunden Arbeit, da kommt es auf den Arbeitsgang fast nicht mehr an ;) Aber wenn Du Dir das sparen willst, dann ist das sicherlich kein Fauxpas und das kannst Du an einem Regentag gut nachholen.

      Aber: die Rückstände des originalen Schmiermittels könnten (!) mit Deinem neuen Öl reagieren (je nachdem, was Du verwendet hast). Darum solltest du nach ein paar Stunden Betrieb unbedingt nochmal prüfen, ob da immer noch Öl vorhanden ist und evtl. nachölen.

      Ich bin ja Ölthread-Afficionado und nutze nur das Zeug und die Methodik, das bzw die dort beschrieben wird - aber im Forum ist man sich in allen Lagern ( :D ) einig, dass ein ungeschmierter Motor der Schlimmste ist.

      Gruß
      Albert
      Danke für die ausführliche und differenzierte Antwort. Ich lasse es erstmal so und mache den ganzen Rest. Wenn dann (hoffentlich) alles funktioniert, widme ich mich nochmal dem Motor :)
    • angus schrieb:

      Spricht was gegen Sekundenkleber von Uhu (Gel-Form)? Den habe ich gerade hier.
      Probiere es aus!
      Klebestellen säubern und dann noch mit einer alten Zahnbürste und Viss (o.Ä.) anrauen.
      Dann kleben und 'ne Stunde zufrieden lassen. Könnte gut sein, dass Du dass Ding dann nicht mehr auseinander bekommst :thumbup:
      Grüße... Lutz alias Lu alias ...was machen sie da eigentlich?

      Klick mich Beiträge von mir, die vielleicht helfen


      Bin nun weg. Kontakt geht nur noch mit der E-Mail Funktion des Boards.
    • zwölf36 schrieb:

      angus schrieb:

      Spricht was gegen Sekundenkleber von Uhu (Gel-Form)? Den habe ich gerade hier.
      Probiere es aus!Klebestellen säubern und dann noch mit einer alten Zahnbürste und Viss (o.Ä.) anrauen.
      Dann kleben und 'ne Stunde zufrieden lassen. Könnte gut sein, dass Du dass Ding dann nicht mehr auseinander bekommst :thumbup:
      Werde ich machen und berichten!

      Derweil bin ich am Kurvenrad angekommen und habe Abstellhebel (157) und Reibplatte (158) abgenommen und alles gereinigt. Bevor ich schmiere und zusammensetze, wollte ich nochmal nachfragen, weil in der Anleitung hier steht, dass auf den kleinen Stift der Reibplatte Silikonöl soll. Im Service Manual habe ich aber nur gefunden, dass nur beim Lift Silikonöl verwendet wird... Jetzt bin ich verwirrt. Unten habe ich mal skizziert, was ich wo auftragen würde (sorry für den typo im Bild) und freue mich über Rückmeldung
      [IMG:https://i.imgur.com/kZdgGO0.jpg]
    • Moin,

      Silikonöl würde ich nicht nehmen. Kleine Reste wirken stark trennend. Falls mal später in der Nähe Kunststoff bricht, wird das Kleben schwierig.
      Hat schonmal jemand Silikonfett auf einen kleinen Schitt an den Fingern bekommen?
      Das heilt sehr schlecht ab und dauert, bis die Haut die Silikonreste abgestoßen hat.

      VG Andreas
      Ich suche:
      Schallplatten von Kraftwerk
      Noch einen Nadeleinschub Ortofon OM defekt oder verschlissen
    • angus schrieb:

      Hier ist das beste Bild, auf dem man vielleicht etwas erkennt? In jedem Fall nehme ich den Hinweis mal oben auf.
      Ölen und in Ruhe lassen ! Das Lager muss einlaufen. Da haben sich Welle und Lager Jahrzehnte aneinander
      gewöhnt. Wenn der Motor ruhig ist lass ihn laufen.

      Ulli
    • ad-mh schrieb:

      Silikonöl würde ich nicht nehmen. Kleine Reste wirken stark trennend. Falls mal später in der Nähe Kunststoff bricht, wird das Kleben schwierig.

      phonesmoke schrieb:

      Ich würde normales Fett oder zur Not Kriechöl nehmen.
      Vielen Dank für die Antworten, dann nehme ich Fett.

      Wenn ich mit dem Spieler durch bin, kenne ich auf jeden Fall jedes Teil. Gerade verneige ich mich einfach nur vor eurer ganzen Expertise und Hilfsbereitschaft hier im Forum.
      In diesem Sinne gleich schon die nächsten zwei Fragen -.-. (ich benutze vorher immer Forensuche und google. Aber wenn ich mir nicht 100% sicher bin, frage ich lieber nach)
      1. Fetten des Kurvenrads (143): Ist es richtig, dass ich sowohl die Bahnen des Rades (nur die Seite die später nach unten zeigt) als auch den kleinen Stift des Haupthebels (212) fette? Und beim fetten wahrscheinlich einfach eine dünne Schicht, z.B. mit Wattestäbchen, auftragen, oder?
      2. Weil ich auch schon den Haupthebel (212) demontiert habe und Richtung Steuerpimpel gucke: Die Reibfläche des Haupthebels gründlich reinigen und dann mit Sandpapier anrauhen (und logischerweise nicht fetten), richtig? Und ich nehme an, ich brauche auch einen neuen Steuerpimpel, oder? Im Forum, habe ich gesehen, dass es immer mal wieder Nutzer gibt, die welche anbieten oder andere Ersatzteile zweckentfremdet werden können. Gibt es einen aktuellen guten Tipp? Oder einfach ebay? Hoffe man kann auf den Bildern unten alles gut erkennen.
      [IMG:https://i.imgur.com/AOybOtw.jpg]
      [IMG:https://i.imgur.com/w4EEcEq.jpg]