Dual CS 721 Kondensatoren tauschen?! Cinchkabel? Welcher Mitlaufbesen?

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    • Dual CS 721 Kondensatoren tauschen?! Cinchkabel? Welcher Mitlaufbesen?

      Guten Abend zusammen.
      Ich bin seit kurzem zufriedener Besitzer eines CS 721 Laufwerks und frage mich, ob ich vorsorglich diverse Kondensatoren etc. tauschen soll.
      Dann ist die Frage welche sollten getauscht werden und welchen Hersteller und welche Werte könnt ihr empfehlen?

      Zuerst hatte ich auch vor das DIN Kabel gegen ein original Cinchkabel zu tauschen, aber da bin ich mir nich nicht sicher, da es aktuell per DIN auf Cinch Adapter zufriedenstellemd läuft. Kein brummen. Wenn man umrüstet MUSS man eine Masseleitung anbringen?

      Dann frage ich mich noch wie ihr eure Laufwerke nach dem Öffnen aufs „Kreutz“ legt? Möchte auch ungern den Tonarm ausbauen. Gibt es da von den Experten gute Tipps wie man das Chassis aufbocken kann?

      Zu guter Letzt suche ich noch einen optisch passenden Mitlaufbesen/Plattenbesen. Der Canton Discostat könnte mir ja schon ganz gut gefallen, möchte ihn aber eigentlich ungern kleben. Is das Pflicht oder gibt es gute Alternativen?

      Interessant wäre eine originale Anleitung vom 721 zu einem fairen Preis.

      Freue mich über eure Meinungen und Tipps.

      Grüße
      Jorma
    • Hallo Jorma,

      willkommen im Forum. Zur Elektrik kann und möchte ich aufgrund fehlender Kompetenzen -bin Mechaniker- nix sagen.
      Aber zum Aufbocken. Manche lösen das Problem mit drei, vier Klopapierrollen. Da das mittelfristig nervt, gibt es hier einen Faden mit tollen Bauideen für einen Montagebock. Bin auch grad dabei, mir sowas zu fabrizieren:

      Reparaturbock Montagebock Eigenbau

      Zum Mitlaufbesen. Warum nicht kleben? Ich betreibe ein Lencoclean. Und der Fuß ist geklebt mit doppelseitigem Teppichklebeband. Exakt rund, etwas kleiner als der Fuß ausgeschnitten sieht man es nicht. Sieht also sauber aus und läßt sich bei Bedarf rückstandsfrei unter Zuhilfenahme von etwas Feuerzeug-/Waschbenzin rückstandsfrei entfernen.
      Es gab' in grauer Vorzeit auch mal Saugfüße dafür. Das war Schrott. Wackelig und ständig abgefallen.

      Viele Grüße
      Martin

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MRT34379 ()

    • einfach Kondensatoren und Elkos aus laufender Produktion nehmen (Conrad, RS, Farnell, Bürklin etc.), KEINE überlagerte Ware kaufen. Ansonsten: natürlich kann man bei Temperatur und Spannung höhere Werte nehmen, wenn der Platz reicht.
      Tantals einfach durch Miniatur-Elkos ersetzen.
      Gruß Alois
      Dual 721 mit Ortofon OM30, Hitachi HCA 7500, Hitachi HMA 7500, Saba MT201, RFT CD9000, Canton GLE 409
    • Ich bin ein alter unbelehrbarer Naßabspieler. Festkleben wollte ich die Füße nie da es je
      nach Plattenspielermodell manchmal langer, aufwendiger Versuchsreihen bedarf ^^ um
      den richtigen Drehpunkt zu finden bis das "Mistdingens" endlich synchron laufen will.
      Ich habe mir bei Pollin.de einen Satz dünner Magnetscheibchen bestellt. Für die großen Chassis
      nehme ich die runden und klebe die unter die Dustbugachsen. Dann sind die vernünftig arretiert
      und ich kann sie trotzdem rückstandsfrei wieder entfernen.
      Bei den kleinen Chassis nehme ich quadratische und schneide die (mit einer Schere) passgenau zu
      und spare die Transportsicherungsschraube aus. Einzige bei meinem PE2020L dessen Chassis zu
      schwach magnetisch ist habe ich unter den Dustbugfuß so einen "Supermagneten" geklebt.

      Das ist eine Superlösung und versaut den Dreher nicht mit irgendwelchen ekeligen Klebern.

      Ulli
    • Hallo,

      wenn kein Brumm mit einem Adapter dann gäbe es nur einen Grund zum Kabelwechsel: ein System was auf hohe Abschlußkapazität mit Schrillheit reagiert (z.B. viele aktuelle AT-Systeme) und man daher ein absolut kapazitätsarmes Kabel nehmen möchte (möglichst kurz dann auch noch).

      Sonst geht auch: DIN-Stecker ab und 2 RCA-Stecker anlöten. Nur wenns brummt die Massen am Kurzschließer auftrennen und eine getrennte Masseleitung rausführen.

      Peter
      Die Leute blicken immer so verächtlich auf vergangene Zeiten, weil die dies und jenes ›noch‹ nicht besaßen, was wir heute besitzen.
      Es ist nicht nur vieles hinzugekommen. Es ist auch vieles verloren gegangen, im guten und im bösen. Die von damals hatten vieles noch nicht. Aber wir haben vieles nicht mehr.
      (Tucholsky)