CV 1200 hat keine Lust mehr...

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Peter, ich kann die Relais die ich mal in meiner Reparaturstory benutzt habe nur empfehlen, habe die Bezeichnung jetzt nicht parat. Habe auch noch zwei originale Relais rumfliegen, wovon eines zumindest immer sicher anzog. Kann ich dir gerne kostenfrei zukommen lassen, wenn Interesse besteht. Staubschutzkappen habe ich auch noch.
      Gruß Sven

      ---------------------------------------

      Ich höre mit Dual CS604, Dual C822 und Dual CV1400 alles an CL 380. Die zweite Anlage besteht aus Thorens TD160, CL 172

      Willst du die moderne Zeit genießen, muss der Strom durch Drähte fließen.
      Ein sonderbares Ding ist jedoch das Licht, manchmal brennt es, manchmal nicht.
    • Hi Sven !

      Schwen schrieb:

      ich kann die Relais die ich mal in meiner Reparaturstory benutzt habe nur empfehlen
      Mal gucken, wann ich die Zeit habe, mich darum zu kümmern.
      Ich habe meinen Job und meine restliche "Bugwelle" an Sachen, die bei mir noch rumstehen und auf Fertigstellung warten.
      Da kommen meine eigenen "Projekte" immer etwas kurz. Aber so ist das eben bei Nicht-Rentnern.

      :D
      Peter aus dem Lipperland

      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.
    • Ja kenne ich, sag einfach Bescheid, wenn du mal wirklich dazu kommst.
      Gruß Sven

      ---------------------------------------

      Ich höre mit Dual CS604, Dual C822 und Dual CV1400 alles an CL 380. Die zweite Anlage besteht aus Thorens TD160, CL 172

      Willst du die moderne Zeit genießen, muss der Strom durch Drähte fließen.
      Ein sonderbares Ding ist jedoch das Licht, manchmal brennt es, manchmal nicht.
    • HaJoSto schrieb:

      Mal sehen was dabei raus kommt.
      So, das war eine schwierige Geburt.
      Der CV1200 läuft wieder. Die Endstufe hat sich jedoch äusserst zickig bei der Fehlersuche benommen.
      Eine einwandfreie Funktion habe ich mit 4 BD243C hergestellt. Das Besondere daran ist, dass die beiden T1309 und T1309' von einem Hersteller und die beiden T1310 und T1310' von einem anderen Hersteller sind. In dieser Kombination sind auch die beiden 1,5nF Styroflex-Kondensatoren an den beiden T1310 nicht mehr erforderlich. Warum die in dieser Größe überhaupt vorhanden sind hatte sich mir bisher nicht erschlossen.
      Beim CV1400 sind 150pF an der Stelle angegeben, aber auch nur gestrichelt, also falls erforderlich. Warum ???



      Auf dem Bild sieht man den Messaufbau




      Undf hier die Endstufen mit den neuen Transistoren ohne Kondensatoren.



      Auf dem Bild sieht man den Gleichlauf der beiden Kanäle bei Stellung des LS-Reglers auf 12 Uhr bei mittiger Balanceeinstellung. Der 2. Kanal ist invertiert und wurde dann zum 1.Kanal addiert. Ergebnis ist der mittlere Strahl des Oszis




      Und hier die Anzeige bei Musik in Stereo

      Es war nicht eine Unterbrechung im Bereich des Balancereglers, sondern mehrere. Die Letzte war ganz besonders gemein. Offen funktionierte der CV scheinbar, bis ich dann eine der Filtertasten betätigte. Da wurde in einem Kanal aus der Dreieckspannung fast eine Rechteckspannung. Bei der leisesten Berührung des Balancepotis war es wieder OK. Ich hatte schon den Verdacht, dass das Poti auch eine Macke hat, aber durch die Signalveränderung musste das irgendwo aktiv im Bereich des OP 1202 passieren.
      Es war noch eine Unterbrechung in der Filterschaltung zwischen OP 1201 und 1202. Dabei habe ich auch noch festgestellt, dass im Schaltplan die Anschlüsse von OP 1202 (2 und 3) vertauscht sind.




      Auf dem Bild kann man einen Teil der Drahtbrücken erkennen, die im Bereich des Balancepotis erforderlich waren.

      Die Transistoren T1307 und T1307' werden im Normalbetrieb sehr heiß. Es ist ratsam, diese mit kleinen Kühlkörpern zu versehen.
      Ich werde das bei diesem Gerät noch machen. Auch die Widerstände des Boucherot-Gliedes am Ausgang der Endstufen werden noch erneuert. Sie haben zwar noch ihren Wert, sehen aber schon sehr dunkel aus.
      Jetzt darf der CV eine Weile an Lastwiderständen beweisen was er drauf hat.
      Viele Grüße
      HaJo

      >> Bitte keine Fachfragen per PN oder E-Mail. <<
      >>>>> Nutze das Forum zum Vorteil aller. <<<<<
    • HaJoSto schrieb:

      So, das war eine schwierige Geburt.
      Kann Mann nur Gratulieren zur "Wiedergeburt" HaJo, kaum zu glauben was da Alles "los" war...
      Und doch hat der fast über einem Jahr ohne Macken gespielt... ?(

      HaJoSto schrieb:

      Dabei habe ich auch noch festgestellt, dass im Schaltplan die Anschlüsse von OP 1202 (2 und 3) vertauscht sind.
      Tja, der Schaltplan war damals bei Dual warscheinlich "auf die schnelle" fabriziert...und der CV1200 auch :D
      Na, lass ihn dann mal Braten, wäre auch interessant um zu wissen welche Leistung er nun mit den 243er abgibt..
      LG, Ernst

      Tja, infiziert mit "Dualitis" ;( ... :D

      Im Moment spielt: Dual CV1500 mit CS650RC/Empire EDR9 und Elipson 1303...

      1019 - 1214 - 1218 - 1219 - CS701 - CS650RC - CS731Q - CS741q/mcc120 - CS5000
      CV 121-1 - CV 240 - CDV 60 - MV 61
      CR 120 - CR 220
      CV 1200 - CV1500RC - CV1600
      CT8 - CT18 - CT19 - CT1240 - CT1540RC
      RC154 - CP1 Weiss (2x)
      CL 170 auf LF-2
      C 839RC - C-901 - TG-29
      Uher SG631 Logic!
      und
      Marantz/Luxman/Uher Freak! ^^
    • Hallo Ernst,

      Ernst3510 schrieb:

      Und doch hat der fast über einem Jahr ohne Macken gespielt...
      Mit den verbauten Transistoren BD909 und BD911? Dann muss er die ganze Zeit die Schwingungen im Minuszweig gehabt haben. Als ich das Balancepoti gebrückt hatte am Anfang hatte er sich eigentlich ganz normal angehört, erst nach Einbau des Balancereglers hatte ich den Oszi angeschlossen und die Schwingneigung im Minuszweig gesehen. Vermutlich rührt daher auch die Belastung der Boucherot-Widerstände in beiden Kanälen her. Viel interessanter wäre, wie die Haarrisse in die Platine gekommen sind. Ich vermute, dass beim Ausbau der Platine die lange Achse des Balance-Potis gestört hat und deshalb die Platine verbogen wurde, wobei die Risse entstanden sind. eine andere Erklärung habe ich nicht.

      Ernst3510 schrieb:

      wäre auch interessant um zu wissen welche Leistung er nun mit den 243er abgibt..
      Da wird sich vermutlich nicht viel ändern. Bislang verhalten sie sich klaglos. Mehr als bis zum Clippen des Pegels geht nicht an 4 Ohm.
      Hier ist das Datenblatt des BD243C:
      Viele Grüße
      HaJo

      >> Bitte keine Fachfragen per PN oder E-Mail. <<
      >>>>> Nutze das Forum zum Vorteil aller. <<<<<
    • HaJoSto schrieb:

      Da wird sich vermutlich nicht viel ändern.
      So ist es. Er hat die Belastungstests an den Lastwiderständen klaglos überstanden. die Dreieckspannung hat sich in den verschiedenen Frequenzbereichen und den Lastzuständen nicht verändert. Die angesprochenen Änderungen (Kühlkörper, Widerstände) sind eingebaut.
      Somit kann er morgen die Heimreise antreten. Ich hoffe er wird jetzt noch viele Jahre seinen Dienst tun.
      Viele Grüße
      HaJo

      >> Bitte keine Fachfragen per PN oder E-Mail. <<
      >>>>> Nutze das Forum zum Vorteil aller. <<<<<