Einschaltknacken 1246 trotz neuen wima und 100 ohm Wiederstand.

    • Hi Carsten,

      nö. Die Unschärfe liegt am Verhalten der LED. U.a. der Länge des Lichtimpulses. In der von mir erwähnten Eigenbauanleitung ist es schön beschrieben, warum und wieso.
      Der hat das sogar per Simuation sichtbar gemacht.

      Weiter überlegen :)
      Die 'Super-Bastel-Verschärfung' :) wäre ja -was mir grad im Kopf rumschwirrt- die Platine in SMD-Technik nachzubauen, um maximal Platz zu schaffen.

      Viele Grüße
      Martin
    • Kontaktpoltur

      Hallo zusammen,

      hier mal meine Rückmeldung zum Thema Ein- und Ausschaltknacken. Ich habe bei meinem 1218 die Kontakte im Schaltkästchen poliert. (Vorgeschichte: nach meiner Überholung knackte er nicht und er fing damit vom einen auf den anderen Tag einfach an.)

      Kurz gesagt: hat nix genutzt.

      Leider ist meine Kamera nicht in der Lage gewesen, in der Miniatur sinnvoll zu fokussieren, darum hier eine Beschreibung. Ich hoffe, Interessierte können das nachvollziehen. Beim 1218 schnellt von der "Federseite" ein senkrechtes Metallstück (kein Knopf wie bei späteren Modellen) auf ein Gegenstück, das eine kleine Platte ist.
      Auf der Platte habe ich einen Abdruck des senkrechten Metalls bemerkt und nach Politur mit Reinigung und Knacktest den Auftreffpunkt verändert, so dass er nicht mehr im Abdruck liegt. Keine Veränderung.
      Anschließend habe ich meine Theorie mit dem "sanften Kontakt" per Kontakt WL getestet und ebendas aufgebracht. Auch das hat nicht geholfen.

      Nun. Äh. Keine Ahnung. Es nervt mich ja schon ordentlich. Insbesondere, dass es einfach so Einzug gehalten hat. :whistling:
      Besten Gruß
      Albert
    • Hi...
      Ich habe den 1246 das Knacken komplett abgewöhnt.
      Wie zu lesen war es ein langer Weg und viele Versuche später hat es aber geklappt.
      Selbst bei hoher Lautstärke ist nix zu hören, kein Knacken oder brummen.

      Hast du die beiden Kontakte die im schaltkasten aufeinander knallen richtig sauber bekommen?
      Wenn nicht probiere mal ein Stück Papier mit isopropanol tränken, dieses zwischen die Kontakte schieben, dann zusammen stoßen lassen, das eine Teil auf Spannung halten so das der Kontakt nicht zurück federn kann. Jetzt mit dem Papier hin und her fahren. Ein paar mal wiederholen. Trocknen lassen und probieren.

      Gruß Carsten
    • Hi Carsten,

      Fummelheini schrieb:


      Hast du die beiden Kontakte die im schaltkasten aufeinander knallen richtig sauber bekommen?
      Wenn nicht probiere mal ein Stück Papier mit isopropanol tränken, dieses zwischen die Kontakte schieben, dann zusammen stoßen lassen, das eine Teil auf Spannung halten so das der Kontakt nicht zurück federn kann. Jetzt mit dem Papier hin und her fahren. Ein paar mal wiederholen. Trocknen lassen und probieren.
      Danke für die Antwort!
      So ganz habe ich wohl nicht verstanden, was bei Dir letztlich zum Erfolg geführt hat. Bei Dir war ja auch noch eine Diskussion um die Entstörkondensatoren am Stroboskop und sogar eine Neuverkabelung mit im Spiel. Der 1218 kommt ja ohne Strobo aus.

      Die Kontakte sind nach der Reinigung mit Polierpaste blitzblank. Die von Dir im Zitat angesprochene Methode ist meine bewährte Standardmethode, nur dass ich Kontakt 61 und nachher WL dazu benutze.
      Ich habe ja auch eine Lange Geschichte zum Thema und alle Kontaktpunkte (KS-Kästchen, Kontaktpunktplatte TK, TK-Stifte und Kurzschließer) sind nach mindestens fünf Reinigungsdurchgängen eigentlich ausgesprochen sauber ^^ . Den Zeitpunkt des Knackens kann ich eindeutig als den des Schaltens im Kästchen identifizieren.
      Auf die Politur habe ich deshalb sehr gehofft. Aber: nix da. Ich hatte auch die Federseite ausgehängt, um gründlicher dran zu kommen.
      Besten Gruß
      Albert
    • Hi.
      Ja ich habe komplett den Arm neu verkabelt ohne Kontaktplatte und Stifte.
      Das einschaltknacken habe ich mit einen anderen Kondensator beseitigt.
      Ich hatte auch schon gehabt das der neue Kondensator defekt war, beim 504 glaub ich.
      Eventuell noch mal tauschen. Hilft das nicht ein 100 ohm Wiederstand in Reihe zum Kondensator löten.
      Diese Versuche hatte ich beim 1246 auch veranstaltet.
      Vieleicht liegt es auch am verstärker, wenn die Möglichkeit da ist mal an einen anderen verstärker testen.

      Gruß Carsten
    • Die Neuverkabelung würde ich mir ja doch gerne sparen. Aber fast alles andere habe ich schon durch. Drei Kondensatoren (die gelben von Conrad, aber zu unterschiedlichen Zeitpunkten in verschiedenen Filialen besorgt) sind getestet (beim ersten Auftreten war der 0.01/1000 "Bonbon-Entstörer" eingebaut, der ja als unkritisch gilt).
      Den Widerstand und einen anderen Kondensatorwert müsste ich noch abchecken.

      Danke & gutes knackfreies Hören :D
      Besten Gruß
      Albert
    • Hallo Albert,

      ich hab bei mir den Bonbon bei einem 1219 getauscht.
      Schalter beim 1219

      Wima 0,01µf


      Welche Marke von Funktentstörkondensatoren verwendet Du denn? Wima oder die gelben von Conrad?

      Bei den gelben hatte ich mal gelesen, dass einige nicht funktioniert hätten und ein anderes mal hatte jemand geschrieben, dass er den Funkentstörkondensastor einfach gedreht hat und dann war Ruhe. Ich selbst habe bisher immer die Wima + Widerstand verwendet und keine Probleme mehr gehabt (1219, 1249).
    • Hi André,

      SABAFreund schrieb:

      Welche Marke von Funktentstörkondensatoren verwendet Du denn? Wima oder die gelben von Conrad?
      danke für Deine Antwort. Ich benutze die gelben von Conrad. Ich hatte mal in einem Beitrag von Peter (Wacholder) gelesen, dass die Wima auch eines Tages mal abrauchen können und habe die daher gemieden. Ich werde auf jeden Fall aber mal ein paar Wimas besorgen.

      Dieses Wochenende werde ich noch einmal alles systematisch und sauber durchgehen und habe mir die Woche über schon einen dicken Packen Geduld zur Seite gelegt :D

      Gestern Abend hatte ich auf die Schnelle einen gelben mit höherer Kapazität eingelötet und es kam zu keiner Veränderung. Mir ist die Sache ein wirklich großes Rätsel. Es ging von einem Tag auf den anderen unvermittelt los (da war noch "das Bonbon" drin).
      Besten Gruß
      Albert
    • All good things come to an end

      Neu

      Hi Carsten, André und andere Freunde des Knackens,

      gestern habe ich das Schalterkästchen ausgebaut und nochmal alles poliert, von Politur gereinigt (Leichtbenzin) und nochmal mit Kontakt WL nachgereinigt. Dann folgte die Lötorgie mit verschiedenen 0.01µF Kondensatoren und einem 0.047µF Kondensator (jeweils gelbe von Conrad, die Wima-Folienkondensatoren von Reichelt kämen erst noch). Dabei habe ich auf möglichst sauberes Arbeiten geachtet. Entlötet und schön abgesaugt, schöne Lötstellen - damit das Schlachtfeld übersichtlich bleibt.
      Alles hat nichts genutzt. Zwischendrin habe ich sogar versucht, das Schalterkästchen zu wechseln. Es scheint hier mehrere Typen zu geben (ohne Bohrung im Chassis gibt es wohl keine Chance die beiden Typen untereinander zu wechseln). Edit: zudem habe ich die Situation an mehreren Verstärkern getestet.

      TLD;DR: Nun eben erneuter Versuch: 0.068µF Entstörer (ebenso von Conrad) - kein Geräusch 8o

      Im US-Manual wird ein Kondensator mit 0.1µF (!) genannt. Im deutschen Servicemanual einer mit 10.000pF (=0.01µF). Eingebaut war ursprünglich ein "Bonbon" mit der Beschriftung 0.01 ohne Einheit.
      Was können eventuelle unerwünschte Nebeneffekte des Kondensators mit deutlich höherer Kapazität sein?

      Ich wünsche einen nicht beknackten Sonntag.
      Besten Gruß
      Albert

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    • Neu

      Hi Martin,

      danke für den Hinweis. Ich hatte das schon gelesen, aber noch nicht kapiert. Dort wurde ja auch auf den zweiten Kondensator im Stroboskop immer Bezug genommen (der 1218 hat nur eine Minimalschaltung ohne Strobo).

      Mir als Physik-Laien geht es mit meiner Frage noch um Verständnis und um eine Art Absolution ("Passt schon!"): die höhere Kapazität erscheint mir erstmal als "besser", aber wieso haut man standardmäßig nicht hoch kapazitäre Entstörer da rein? Reine Kostengründe scheinen das ja nicht zu sein. Das habe ich im Faden noch nicht verstanden.
      Besten Gruß
      Albert
    • Neu

      Moin jungs...
      Das Knacken wurde immer mit den knalli im stroboskopkasten zusammen interpretiert.
      Bis Martin einwarf, das bei ihn ein 68er verbaut ist.
      Aus diesem Grund kam es uns allen ein wenig komisch :S vor.
      Es sollten immer die Kondensatoren verbaut werden die laut SM genannt werden.
      Nicht das noch Häuser brennen wegen Knacken oder nicht Knacken...

      Gruß Carsten
    • Neu

      wenn es um den C parallel zum Kontakt geht: wird er zu groß gewählt, genügt eben der Strom über den C um den Motor zum Laufen zu bringen. Nach oben setzt das eben eine Grenze.
      Gruß Alois
      Dual 721 mit Ortofon OM30, Hitachi HCA 7500, Hitachi HMA 7500, Saba MT201, RFT CD9000, Canton GLE 409
    • Neu

      Genau.
      Und da bei mir immer ein 68er über dem Netzschalter war und nix knackt, der Motor bei 'Aus' nicht läuft, das Stroboskop nicht glimmt, und alle sechs Häuser, in denen ich seit Erwerb meines 1246 (1979) gewohnt habe, und wo er in Betrieb war, noch stehen :) würde ich zu Albert sagen: "Basst scho' " :)

      Viele,Grüße
      Martin
    • Neu

      Hallo & danke für Eure Antworten,

      ich muss meine erste Zufriedenheit nun doch stark einschränken. Kein Knacken beim Ein- bzw. Ausschwenken des Tonarmes. In Kombination mit der Automatik knackt's weiter. Wenn auch nicht so laut.

      Aber: Nun wollte ich mir eben den Kurzschliesser ansehen und bemerke, dass der Pulley im Dauerlauf ist - wohl seit dem letzten Hören vor ein paar Stunden. Gestern nach Einbau des "übergroßen" Kondensators war das kein Problem. Und jetzt nach erneutem Test auch wieder kein Problem.

      Also das ist nun ziemlicher Horror. Der Kondensator muss demnächst wieder raus. Ein bisschen Rumprobieren werde ich im jetzigen Zustand. Am Stromnetz darf der aber jedenfalls nicht bleiben. Puh.
      Besten Gruß
      Albert
    • Neu

      Jetzt hast du die Erklärung, warum es nicht mehr bzw weniger knackt. Im Einschaltmoment fliesst ein geringerer Strom, da der Motor mit geringer Leistung dauerbestromt wird. Somit gibt es auch einen geringeten Schaltfunken.

      Gruss
      Richard
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      "Ich könnte ausflipsen" (Pawel Popolski)