CS 601 - Anfängerfragen

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    • CS 601 - Anfängerfragen

      Liebe Dual-Fans,


      nachdem ich herausgefunden habe, dass bei mir um die Ecke jemand Duals aus den 60ern und 70ern restauriert, habe ich mir letzte Woche spontan einen 601er gegönnt. Der Verkäufer hat ihn neu geschmiert, Kondensatoren getauscht, Steuerpimpel erneuert, die Automatik gefixt, neuen Riemen und neue Nadel eingesetzt und ihn mir vor dem Kauf demonstriert. Mechanisch läuft er einwandfrei.

      Der Dreher ist nach einigen Plug&Play-Neugeräten mein erster Klassiker. Ich muss sagen, der Sound ist echt der Knüller! Sehr detailreich und differenziert, große Bühne und vor allem die Dramatik bei Tempi- oder Rhytmuswechseln kannte ich so noch nicht :thumbsup:

      Da ich aber völlig unbedarft bin beim Thema Dual-Klassikern würde ich mich freuen, wenn ihr mir vielleicht ein paar Fragen beantworten könntet, auch wenn ihr das wahrscheinlich schon 100x durchgekaut habt :D


      Das Hauptproblem das ich mit dem 601 noch habe ist, dass er beim Start ein moderates, beim Stoppen dann aber ein recht lautes Knacken bzw. Knallen über die Boxen sendet. Besteht hier eine Gefahr für Spieler, Preamp und/oder Lautsprecher?

      Der Tonabnehmer ist der Originale Dual M20 (E?), allerdings mit einer neuen Nadel im roten Träger ohne erkennbare Aufschrift (Siehe Bild im Anhang). Hier wollte ich mal nachfragen, welche Nadeln hier in Frage kämen, falls mal ein Austausch/Upgrade ansteht. Gibt es einen Unterschied zwischen M20 und M20E? Daran anschließend bin ich bei der Antiskating-Einstellung mit ihren drei Skalen etwas verwirrt. Gibt es da eine Anleitung? Klanglich habe ich bzgl. Kanaltrennung aber nix zu beanstanden. Da der Verkäufer das Antiskating versehentlich auf 0 hatte, habe ich es selbst eingestellt. Habe ein Foto angehängt, ist das so korrekt?

      Da der Dreher noch den alten DIN Anschluss hat bin ich in Punkto Preamps etwas eingeschränkt. Der Adapter DIN>Cinch war nämlich eine brummende Katastrophe, trotz zusätzlicher Erdung. Brummfrei läuft der günstige Analogis Easy Phono. Der bringt die Dynamik und Details zwar überraschend gut rüber, aber er klingt mir persönlich etwas zu höhenlastig, bei manchen Platten fast schon schrill. Auch Stimmen klingen oft unnatürlich. Mit Equalizer kann ich das deutlich verbessern, aber das ist nur eine Notlösung. Gibt es noch andere modernere Preamps mit DIN-Buchsen? Ich benutze zZt Aktivlautsprecher, deswegen wäre ein klassischer Verstärker eher nichts.


      Bis dahin wünsche ich einen schönen Tag und schonmal danke für Antworten :) ,

      Alex
      Bilder
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    • Hallo Alex,
      willkommen im Board und gratuliere zum Dreher!

      alx_601 schrieb:

      Das Hauptproblem das ich mit dem 601 noch habe ist, dass er beim Start ein moderates, beim Stoppen dann aber ein recht lautes Knacken bzw. Knallen über die Boxen sendet.
      da sollte dieser Verkäufer noch nacharbeiten und die sog. Knallfrösche (Entstörkondis) austauschen, es gibt einige Posts darüber hier.


      alx_601 schrieb:

      Da der Dreher noch den alten DIN Anschluss hat bin ich in Punkto Preamps etwas eingeschränkt. Der Adapter DIN>Cinch war nämlich eine brummende Katastrophe,
      Er oder Du solltest von DIN auf Cinch umrüsten, s. hier: DIN- und Cinchkabel an Dualplattenspielern
      mit Erdungskabel, das dann an den preamp angeschlossen wird (Ground)

      Wobei Du auch die einfache Lösung machen kannst: DIN abtrennen und von außen cinch dranlöten, die bei manchen brummfreies Hören einfacher herstellt, wovon aber viele nicht überzeugt sind (ich auch nicht). oder einen wertigeren Adapter kaufen, da hast Du aber keine Garantie, daß es nicht doch etwas brummt noch.

      Deine rote Nadel scheint ein Nachbau zu sein (ich kenne den nicht), kann ja ok sein, ich kenne die Auflagekraft hier aber nicht. Antiskating solltest Du entsprechend der Auflagekraft stellen, die Richtung der Skala hast Du bereits korrekt gewählt. CD4 ist nur was für seltene Quadronadeln, die ein zusätzliches hochfrequentes Signal abtasten, glaube ich.

      Du hast nicht die Originalnadel: Das M20e ist schon ein erstklassiges System und hat normal eine sehr feine Nadel mit ganzem, sog. "nacktem" Stein und einem Auflagegewicht von 1-1,2 Gramm nicht 1,5 - aber die Originalnadel ist nicht rot sondern schwarz und heißt DN 350, die gibts noch als Original-Dual-Nachbau in gold, neu aus alten Beständen (NOS), wobei manche die gut finden und manche nicht, was an verschiedenen Produktionen zu liegen scheint.

      Verschiedene Ausführungen Dual Nadel DN 350 für M20E ?

      Viel Spaß weiter!
      Grüße
      Du sollst Deinen Dualdreher lieben und ehren und keine anderen Marken anbeten und sollst kein falsches Zeugnis ablegen über Deinen Dualdreher und keinen Dualdreher wegwerfen, sondern ihn schmieren, reparieren und geheiligt sein lassen und der Gemeinschaft der Dualisten angehören und Dir sollen alle Sünden, wie z.B. Besitz anderer Marken, vergeben werden, denn Dual ist die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit Amen! Grüße

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Dergerd ()

    • Hi Alex,

      Glückwunsch zum ersten Dual!

      Das Knacken/Knallen hat meines Wissens nach folgende möglichen Gründe:

      - der Kontakt am Ein-/Ausschalter ist etwas oxidiert/angelaufen
      - der verbaute Entstörkondensator ist defekt (sofern getauscht; das kommt bei den neuen gelben von Conrad aber hin und wieder auch vor)
      - der Kurzschliesser hat ein Kontaktproblem (ist entweder angelaufen oder er trifft den Kontakt nicht, weil er über die Jahre etwas verrutscht ist)

      Das sind alles eher Kleinigkeiten, die aber für einen Start etwas Überwindung kosten. Du kannst entweder den Verkäufer bitten, da nochmal drauf zu sehen, oder Du lässt Dich vom Forum durch die Prozedur begleiten.

      Länger würde ich den Lautsprechern und meinen Ohren das nicht zumuten.

      Beste Grüße
      Albert
    • alx_601 schrieb:

      Gibt es noch andere modernere Preamps mit DIN-Buchsen?
      Nachtrag: die gibts von Dynavox oder Holiday z.B. , aber ich brauche da immer auch ein Erdungskabel (nach Cinch-Umrüstung Erdung nach Dual-Anleitung s.o. vom Dreher zum Preamp, dann DIN raus aus dem Preamp in den Dual Cv 120/Cv 60 , der nur DIN -Anschlüsse hat) nicht nur vom DIN-Cinch-Adapter zum Pre-amp, damits nicht brummt, Du wirst um die Umrüstung nicht herumkommen. ..Grüße
      Du sollst Deinen Dualdreher lieben und ehren und keine anderen Marken anbeten und sollst kein falsches Zeugnis ablegen über Deinen Dualdreher und keinen Dualdreher wegwerfen, sondern ihn schmieren, reparieren und geheiligt sein lassen und der Gemeinschaft der Dualisten angehören und Dir sollen alle Sünden, wie z.B. Besitz anderer Marken, vergeben werden, denn Dual ist die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit Amen! Grüße

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Dergerd ()

    • Danke vielmals für die schnellen und ausführlichen Antworten! Bin echt baff über die Resonanz, da bin ich ja guter Dinge, dass sich in Zukunft Lösungen finden, falls der Plattenspieler mal zicken sollte :)

      Was das Knallen angeht werde ich mich nochmal an den Verkäufer wenden. Der ist ein anständiger Kerl und hat sich auch bereit erklärt den 601er abzuholen und zu reparieren falls was sein sollte. Er hat mir auch die Automatik sofort gerichtet, die sich nach einem Tag in Betrieb bei mir verabschiedet hatte. Seitdem keine Probleme mehr diesbezüglich! Da ich noch in einem Einzimmerappartement wohne habe ich leider nicht die Kapazitäten um sicher selbst Hand anzusetzen.

      Bzgl. Cinch-Umbau bin ich noch stark am hadern. So eine Retro-Anlage mit 70er Verstärker und Boxen wär gerade für meine wachsende Sammlung an Elektronik-Platten aus der Zeit schon ganz schick ;) Beim Verkäufer zu Hause hing der 601 an einer komplett aus Dual Geräten der 70er bestehenden Kette und es waren keine Störgeräusche zu hören.


      Dergerd schrieb:

      Deine rote Nadel scheint ein Nachbau zu sein (ich kenne den nicht), kann ja ok sein, ich kenne die Auflagekraft hier aber nicht. Antiskating solltest Du entsprechend der Auflagekraft stellen, die Richtung der Skala hast Du bereits korrekt gewählt. CD4 ist nur was für seltene Quadronadeln, die ein zusätzliches hochfrequentes Signal abtasten, glaube ich.

      Du hast nicht die Originalnadel: Das M20e ist schon ein erstklassiges System und hat normal eine sehr feine Nadel mit ganzem, sog. "nacktem" Stein und einem Auflagegewicht von 1-1,2 Gramm nicht 1,5 - aber die Originalnadel ist nicht rot sondern schwarz und heißt DN 350, die gibts noch als Original-Dual-Nachbau in gold, neu aus alten Beständen (NOS), wobei manche die gut finden und manche nicht, was an verschiedenen Produktionen zu liegen scheint.
      Danke für den Tipp, werde demnächst mal schauen ob ich ein Original ergattern kann! Die rote Nadel ist aber auch schon auf jeden Fall mehr als ok, der Klang schlägt insgesamt alles, was ich bisher an Audiogeräten hier laufen hatte. Wenn das noch steigerungsfähig ist, holla! =O
      An meinem TEC TC-754 Preamp klang es noch wesentlich besser als am Analogis, bei dem ich die Höhen zähmen muss. Nur musste ich beim TEC mit Adapter ran und das Brummen hat die leisen Passagen in der Musik einfach zerstört. Allerdings hat dieser Preamp das mit Abstand billigst wirkende Netzteil das ich jemals gesehen habe, ggf streut da auch einfach was ins Signal rein.


      Nochmal merci für die nützlichen Tipps und beste Grüße,
      Alex
    • alx_601 schrieb:

      Danke für den Tipp, werde demnächst mal schauen ob ich ein Original ergattern kann! Die rote Nadel ist aber auch schon auf jeden Fall mehr als ok, der Klang schlägt insgesamt alles, was ich bisher an Audiogeräten hier laufen hatte. Wenn das noch steigerungsfähig ist, holla!
      ...dann würde ich die rote behalten, kleiner subjektiver Tipp eines Mannes, der schon viel ausprobiert und gekauft hat...;-)

      alx_601 schrieb:

      Bzgl. Cinch-Umbau bin ich noch stark am hadern. So eine Retro-Anlage mit 70er Verstärker und Boxen wär gerade für meine wachsende Sammlung an Elektronik-Platten aus der Zeit schon ganz schick Beim Verkäufer zu Hause hing der 601 an einer komplett aus Dual Geräten der 70er bestehenden Kette und es waren keine Störgeräusche zu hören.
      kann ich verstehen, denn ich nutze auch DIN-Stecker für die original-Amps, wie CV 60+CV120 oder reciever wie CR 61. gehört auch ein bißchen Glück dazu, einen fehlerfreien oder renovierten Amp zu bekommen, aber Dein verkäufer hat vielleicht ein Angebot...;-)

      Viele Grüße
      Du sollst Deinen Dualdreher lieben und ehren und keine anderen Marken anbeten und sollst kein falsches Zeugnis ablegen über Deinen Dualdreher und keinen Dualdreher wegwerfen, sondern ihn schmieren, reparieren und geheiligt sein lassen und der Gemeinschaft der Dualisten angehören und Dir sollen alle Sünden, wie z.B. Besitz anderer Marken, vergeben werden, denn Dual ist die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit Amen! Grüße
    • alx_601 schrieb:

      Danke für den Tipp, werde demnächst mal schauen ob ich ein Original ergattern kann! Die rote Nadel ist aber auch schon auf jeden Fall mehr als ok, der Klang schlägt insgesamt alles, was ich bisher an Audiogeräten hier laufen hatte. Wenn das noch steigerungsfähig ist, holla!
      Dann wirst du mit der Originalnadel dein Schwarz/Goldenes Wunder erleben :P

      Ulli
    • Moin, wobei einige goldenen, die man neu kaufen kann (nicht alle) relativ leise und bassarm ausfallen, ich hatte insgesamt 3 Stück wieder dem Händler zurückgeben dürfen und das nach 1 Jahr; der Händler sagte, es gäbe versciedene Produktionsen der goldenen. Seit ich andere NOS-naden nehme, bin ich ebenfalls bejeistert, denn von der Auflösung her, scheint daß wohl die beste Budgetnadel der 70er Dualdreher gewesen zu sein. Grüße
      Du sollst Deinen Dualdreher lieben und ehren und keine anderen Marken anbeten und sollst kein falsches Zeugnis ablegen über Deinen Dualdreher und keinen Dualdreher wegwerfen, sondern ihn schmieren, reparieren und geheiligt sein lassen und der Gemeinschaft der Dualisten angehören und Dir sollen alle Sünden, wie z.B. Besitz anderer Marken, vergeben werden, denn Dual ist die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit Amen! Grüße
    • Hey, danke für die Anmerkungen :)

      Leider hat sich neben den Geräuschen bei Start/Stop ein weiterer Bug gezeigt:

      Die Geschwindigkeit läuft nicht korrekt, der Strobo bewegt sich. Mit einer RPM-Calculator App, die ich schon auf mehreren Plattenspielern getestet habe und die sich als fast exakt erwiesen hat, habe ich den Dual gemessen: 34,2 Umdrehungen. Der Pitch funktioniert leider nur noch in Richtung Beschleunigung. || Klar, das ist in dem Bereich nicht wirklich hörbar und stabil läuft er auch, dennoch nervt das. Könnte das Problem ggf ein unpassender Ersatzriemen sein? Dann ließe sich das ja relativ problemlos beheben.

      Hilft alles nix, morgen rufe ich den Verkäufer nochmal an.

      Falls der Spieler dann irgendwann mal korrekt und ohne beunruhigende Nebengeräusche dreht widme ich mich ggf der Nadelfrage ;)


      Einen schönen Sonntag wünscht,
      Alex
    • Hallo Alex,

      ich notiere hier mal, was ich denke.

      Wenn Dein Händler die Restaurierung bestimmter Dual-Serien vornimmt und seriös ist,
      sollte es kein Problem sein, mit Deinem 601 zu ihm zu gehen, damit er die Mängel behebt.
      Nichts von dem, was Du bisher aufgezeigt hast, scheint ein ernsthafter Schaden zu sein.
      In der Summe hättest Du damit aber schon ein bisschen zu tun.Lass das Deinen Händler übernehmen.

      Deine Frage bezüglich der Antiskatingeinstellung will ich Dir aber beantworten.
      Die 3-teilige Skala bezieht sich auf verschiedene Nadeltypen.
      Die CD4-Einstellung ist für Quadrophonie vorgesehen gewesen (Dergerd erwähnte es oben schon).
      Ergänzend dazu sind die anderen Skalen zur Einstellung für sphärische (o) und elliptische (O) Nadeln.
      Beim M20E ist die Skala für elliptische Nadeln die Richtige. Hierzu sei noch gesagt, dass bei diesem System
      die optimale Auflagekraft bei 1 p (10 Nm) liegt. Die empfohlene Einstellung ist zwischen 0,75 - 1,2 p.
      Ich schreibe das nur, weil auf Deinem Foto die Einstellung auf 1,5 p steht. Die Antiskating-Einstellung wird
      dementsprechend auf den gleichen Wert gesetzt. In Deinem Fall also die äußere Skala.

      Nun noch ein Hinweis der aber eher ein Gefühl aus dem Bauch heraus widerspiegelt.
      Dein Brummen könnte aus dem Problem entstanden sein, dass Deine "Erdungsleitung" eine Erdschleife sein könnte (wacholder hat es in
      einem andern Thread schon einmal erklärt). Möglicherweise ist der Brumm schon weg, wenn Du die Erdung gar nicht anschließt.
      Es könnte aber auch sein, dass Dein TEC-Vorverstärker einfach nur Mist ist. Sind die Umschalter nur Taster oder richtige Schalter?
      Bei Tastern muss der Schaltvorgang in irgendeiner Weise mit Spannung versorgt werden. Wenn diese nun aber nicht sauber vom
      Signalweg getrennt ist, kommen auch schon mal solche Phänomene vor, zumal gerade im Phonobereich viel kleinere Spannungen
      auf ein vernünfitges Maß verstärkt werden müssen. Der Verstärkungsfaktor ist beim Phonoeingang ungleich höher als bei einem
      Hochpegeleingang (Tape, Tuner, Aux, usw...).
      Vielleicht kannst Du über eine Alternative nachdenken. Da wäre z. B. der Vorverstärkerentzerrer von Dual TVV47. Den kann man in der Bucht
      für relativ kleines Geld schießen und hätte auch gleich noch den angenehmen Nebeneffekt, dass Du mit dem 5-Pol-DIN-Stecker hinein gehst
      und mit einem DIN-Cinch-Kabel heraus kannst.
      Aber wie gesagt... das ist nur ein Bauchgefühl.

      Viel Spaß beim Nachdenken :)
      Erstspieler: CS 701 mit Yamaha MC-3
      Zweitspieler: CS 731Q mit Ortofon ULM60E (vor dem Recycling gerettet - stand vor vielen Jahren auf einem Altglascontainer - sofort mitgenommen)
      Drittspieler: 1219 mit Shure DM103M-E (DMS200 für 78UpM)
      Lager: 1226 (Industrieversion) mit Shure M75D

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    • MDZ schrieb:

      Ich schreibe das nur, weil auf Deinem Foto die Einstellung auf 1,5 p steht.
      Hallo, da ist aber keine Originalnadel, sondern eine rote Nachbaunadel (unklar, was da nachgebaut wurde) drauf, es ist unklar, welche Auflagekraft da vorgesehen ist, 1,5 könnte also sogar richtig sein für diese Nadel. Grüße
      Du sollst Deinen Dualdreher lieben und ehren und keine anderen Marken anbeten und sollst kein falsches Zeugnis ablegen über Deinen Dualdreher und keinen Dualdreher wegwerfen, sondern ihn schmieren, reparieren und geheiligt sein lassen und der Gemeinschaft der Dualisten angehören und Dir sollen alle Sünden, wie z.B. Besitz anderer Marken, vergeben werden, denn Dual ist die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit Amen! Grüße
    • Dergerd schrieb:

      MDZ schrieb:

      Ich schreibe das nur, weil auf Deinem Foto die Einstellung auf 1,5 p steht.
      Hallo, da ist aber keine Originalnadel, sondern eine rote Nachbaunadel (unklar, was da nachgebaut wurde) drauf, es ist unklar, welche Auflagekraft da vorgesehen ist, 1,5 könnte also sogar richtig sein für diese Nadel. Grüße

      Das kann natürlich sein. Ich habe diese Angabe nur gemacht, damit Alex weiß, dass dieses System für diese Auflagekraft ausgelegt ist.
      Von diesem Wert würde ich persönlich ausgehen und von dort aus mit der Einstellung testen, ob die Klangqualität sich verändert, wie
      stark die Nadel im Träger eintaucht und wie sicher sie in der Plattenrille läuft. Vom Grundsatz gebe ich Dir aber recht, dass Nachbauten mit abweichenden
      Werten besser laufen können.
      Ich persönlich hatte in den Anfangstagen, als ich mir meinen 701 neu kaufte, mit dem Originalsystem (Shure V15 III) die 0,5 p ausprobiert, da die
      Angabe war, dass dieses System mit dieser Einstellung sicher läuft. Da darf die Schallplatte aber keinerlei Hügel haben und muss 100% plan sein.
      Im alltäglichen Gebrauch also eher unwahrscheinlich.
      Erstspieler: CS 701 mit Yamaha MC-3
      Zweitspieler: CS 731Q mit Ortofon ULM60E (vor dem Recycling gerettet - stand vor vielen Jahren auf einem Altglascontainer - sofort mitgenommen)
      Drittspieler: 1219 mit Shure DM103M-E (DMS200 für 78UpM)
      Lager: 1226 (Industrieversion) mit Shure M75D
    • Hey Leute,

      danke euch für die weiteren Hinweise und Erläuterungen! :)


      MDZ schrieb:

      Wenn Dein Händler die Restaurierung bestimmter Dual-Serien vornimmt und seriös ist,
      sollte es kein Problem sein, mit Deinem 601 zu ihm zu gehen, damit er die Mängel behebt.
      Nichts von dem, was Du bisher aufgezeigt hast, scheint ein ernsthafter Schaden zu sein.
      In der Summe hättest Du damit aber schon ein bisschen zu tun.Lass das Deinen Händler übernehmen.
      Ich bin mit dem Verkäufer in Kontakt und er wird sich den Spieler nochmal anschauen. Leider hat er nicht immer so viel Zeit, da er die Restaurationen nur neben seinem eigentlichen Job macht und Familie hat. Werde mich also noch gedulden müssen. Grundsätzlich ist es aber ein Privatkauf gewesen, deswegen hab ich einfach Glück gehabt, dass er sich drum kümmert. ;)

      Was mich wundert und ärgert: Ich war vor dem Kauf mit einem Stoß LPs beim Händler und wir haben bestimmt eine Stunde Platten gehört und alles getestet, der Spieler lief einwandfrei! Er hat mir auch gezeigt wie ich ihn sicher nach Hause transportiere (Teller abnehmen, Transportschrauben etc.). Bei mir liefen drei, vier Platten, dann beginnt er zu zicken. Kann es mir nicht erklären, habe ihn wie ein rohes Ei behandelt ?(


      MDZ schrieb:

      Dein Brummen könnte aus dem Problem entstanden sein, dass Deine "Erdungsleitung" eine Erdschleife sein könnte (wacholder hat es in
      einem andern Thread schon einmal erklärt). Möglicherweise ist der Brumm schon weg, wenn Du die Erdung gar nicht anschließt.
      Es könnte aber auch sein, dass Dein TEC-Vorverstärker einfach nur Mist ist. Sind die Umschalter nur Taster oder richtige Schalter?
      Bei Tastern muss der Schaltvorgang in irgendeiner Weise mit Spannung versorgt werden. Wenn diese nun aber nicht sauber vom
      Signalweg getrennt ist, kommen auch schon mal solche Phänomene vor, zumal gerade im Phonobereich viel kleinere Spannungen
      auf ein vernünfitges Maß verstärkt werden müssen. Der Verstärkungsfaktor ist beim Phonoeingang ungleich höher als bei einem
      Hochpegeleingang (Tape, Tuner, Aux, usw...).
      Ob mit oder ohne Erdung hat leider keinen hörbaren Unterschied gemacht. Allerdings ist das Brummen immer richtig extrem laut geworden wenn ich die Verbindung vom Plattenspielerkabel zum Adapter in die Hand genommen habe, deswegen hatte ich den Adapter direkt in Verdacht. Bei einem Austauschadapter dasselbe Problem.
      Der TEC hat in der Tat Taster. Mir fehlt hier leider der Vergleich, da ich bisher immer Plattenspieler mit integriertem Preamp laufen hatte. Mein Audio Technica, bei dem man den Preamp auch ausschalten kann, wurde aber durch den TEC vom Sound her immens aufgewertet und es kommt auch zu keinen Problemen mit Nebengeräuschen oder anderen Fehlern. Nur das mitgelieferte Netzteil des TEC ist von allerbilligster Machart mit Wackelstecker und dünnem Kabel. Das Gehäuse und die Anschlüsse sind wiederum grundsolide. Das Innenleben lasse ich mal unangetastet ;)


      Dergerd schrieb:

      Hallo, da ist aber keine Originalnadel, sondern eine rote Nachbaunadel (unklar, was da nachgebaut wurde) drauf, es ist unklar, welche Auflagekraft da vorgesehen ist, 1,5 könnte also sogar richtig sein für diese Nadel.
      Diesbezüglich werde ich nochmal den Verkäufer fragen, der hat die Nadel neu gekauft, da die originale abgeschrubbt war.



      Auf jeden Fall nochmal danke für die Tipps und eine gute Woche,
      Alex
    • Hi Leute!

      Der Verkäufer meines 601 hat ihn nochmal eine Zeit lang bei sich gehabt um ihn zu reparieren und ausgiebig zu testen.

      Die gute Nachricht:
      Pitch ist repariert, der 601 dreht jetzt ruhig und stabil in der korrekten Geschwindigkeit und klingt fantastisch. ^^

      Die schlechte Nachricht:
      Was die Geräusche beim Ein- und Ausschalten angeht, ist der Verkäufer leider auch ratlos.
      Zur Erinnerung: Bei Start gibt es ein Knacken und wenn der Tonarm sich bei Stop oder Seitenende ablegt einen mal zurückhaltenden, mal relativ lauten Knall. Die Geräusche treten meistens, allerdings nicht immer auf; einen bestimmten Rhythmus konnte ich nicht ausmachen. Die Tipps von euch weiter oben habe ich dem Verkäufer weitergegeben und er ist alles durchgegangen.
      Allerdings hat er herausgefunden, dass die Geräusche nicht bei allen Verstärker - Lautsprecher Kombinationen zu hören sind: Nach dem Test an mehreren Systemen kam heraus, dass das Problem mutmaßlich nur bei Aktivlautsprechern auftritt. Ausnahme sind die Nuberts des Verkäufers, bei denen alles ruhig blieb. Bei Systemen mit passiven Boxen gibt's offenbar keine Geräusche, sonst wäre mir das ja beim Kauf des Spielers schon aufgefallen. Den Preamp Analogis EasyPhono haben wir auch ausgeschlossen, da er den gleichen besitzt und auch damit getestet hat. Ich selber benutze ebenfalls Aktivboxen (Heco Ascada 2.0) an denen schon andere Plattenspieler (Baujahre 90er bis heute) hingen, die keine Probleme machten.

      Meine Frage ist also:
      Offenbar treten die Probleme mit den Störgeräuschen nur bei bestimmten Konfigurationen der Anlage auf, bei vielen Systemen bleibt alles ruhig. Natürlich kann die Vermutung bzgl. aktiver Systeme auch Zufall sein, da ja jetzt nicht 20 Systeme für den Test zur Verfügung standen und es mit den Nuberts auch keine Probleme gab.
      Dennoch würde mich interessieren:
      Hat jemand hier vielleicht schon mal gehört, dass sich alte Duals und (moderne?) Aktivboxen nicht vertragen?



      Beste Grüße und schon mal ein schönes Wochenende,
      Alex
    • Hallo.
      Zum Umbau auf Chinchstecker mit extra Masse scheiden sich die Geister.
      Ich hatte auch einen 601 so umgebaut. Extra Masse gelegt und und die Brücken getrennt...
      Immer wieder brummmm.
      Erst als ich die Massebrücken wieder hergestellt habe und die Extra Masse weggelassen hab war Ruhe.
      Zum einschaltknacken könnte es auch sein das der Kontakt im schaltkasten oxidiert ist.
      Eventuell solltest du mal mit nicht aktiven Boxen einen Vergleich anstellen.
      Das bringt dann sicherlich ein wenig Klarheit.

      Gruß Carsten