Welcher Steuerpimpel für 1249

    • Hallo Oliver, Hallo Martin,
      Da gab es überhaupt keinen Pimmel, nur der blanke Stift, der sich dreht. Einen Rest vom Pimmel hätte ich sehen müssen. Der Deckel der Hülse ist aus Cu, poliert und etwas rund, so, dass ich kein bedenken habe.
      Trotzdem bin ich für den Hinweiß dankbar und ich werde nach ca 50 Betriebsstunden mal nachschauen.
      LG
      Niko
    • dualrentner schrieb:

      Wie kann sich der Pimpel in der Luft auflösen?
      Tja, kaum zu glauben, aber das tun die wirklich machen, ähm machen die wirklich().

      Das Material härtet wohl mit der Zeit aus, wird dann bröckelig und zerfällt in kleine bis klitzekleine Krümel, die dann in der Zarge landen.
      Die Reibung unter dem Haupthebel leistet da auch ihren Anteil bei der Zerkleinerung.
      Reste von so einem Pimpel sehen manchmal auch aus, als wäre da Schmiere.
      "Neuere" Duals gibt es nicht ohne einen Steuerpimpel, denn der ist für die Funktion der Automatik absolut notwendig.
      Gruß
      Martin

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    • Hallo Martin,
      es war tatsächlich so, dass die Fläche vom Haupthebel verschmiert war und hat sich so angefühlt, als wäre sandig.
      Nachdem ich es gereinigt habe, kam ich auf die Idee von der Messinghülse mit Cu Auflage.
      Die polierte und etwas gewölbte Oberfläche kratzt nicht am Hauprhebel. Zusätzlich habe ich den Bereich mit einem sehr zähem Öl benetzt,
      (Das Öl ist aus dem Bereich Fotostative und sorgt dafür, dass sich die Achse mit einem großen Widerstand bewegt),
      das dafür sorgt, dass die Reibung minimiert wird und die Hülse nicht rutscht. Es funktioniert einwandfrei und zerfällt nicht.
      LG
      Niko
    • Hallo Niko,

      grundsätzlich zur Materialpaarung: wenn der Pimpel auf einer Metallfläche gleitet, dann handelt es sich bei den Duals um Stahl. Beim 1249 und vielen Anderen ist das aber ein Kunststoffteil, weshalb ich die Einwände der Kollegen nachvollziehen kann. Reiner Kupfer ist sehr weich, stimmt schon und wenn das Gegenstück ein Stahlteil ist, wird die Sache mit Kupfer/Bronze/Messing funktionieren und wohl kaum den Stahl beschädigen. Das einzige Manko sähe ich in der Reibung zwischen Stahl oder Kunststoff und Kupfer, aber da hast du ja dieses Öl aufgebracht, das offenbar die Friktion erhöht. Könnte es sein, dass es sich da um ein Silikonöl handelt, ähnlich denen, die wir für die Liftfunktion benutzen? Es gab in den Forenkatakomben mal Jemanden, der hat gar keinen Pimpel benutzt (!), wobei der Stahlstift dann auf dem Blech "gelaufen" ist. Der hat dort eine dünne Schicht Silikonöl 500000 aufgebracht und bei dem hat das funktioniert. Ich habe das nachgemacht - und bei mir am 601 hat es nicht funktioniert, obwohl ich noch ein Messingblech der Stärke 0,2mm seitens der Form angepasst und zwischen beiden Teilen angebracht habe. Die Sache mit dem Zwischenblech - zur Not aus rostfreiem Stahl - würde ich übrigens empfehlen, wenn Jemand einen "Kupferpimpel" (ich nenne das mal so) baut und den z.B. im 1249 auf dem Kunststoff "laufen" lassen will.
      Nur ein Paar Gedanken zur Sache an sich...
    • Danke Robert!
      es könnte sein, dass das dickflüssige Öl Silikon 500000 ist. Für die Liftfunktion ist Silikon 500 vorgeschrieben. Es ist aber für diesen Zweck zu dünn.
      Dieses Friktionsöl, die ich dem Stativ entnommen habe, ist viel fester.
      Für alle Fälle, ich werde den Haupthebel weiter beobachten, und davon berichten.
      Im notfall kann ich dann vom Haupthebel 1 mm abtragen und dem entsprechend ein Passendes Edelstahl-Blech anbringen.

      Vielen Dank für die guten Ideen.
      LG
      Niko
    • Lieber Niko,

      dualrentner schrieb:

      es könnte sein, dass das dickflüssige Öl Silikon 500000 ist. Für die Liftfunktion ist Silikon 500 vorgeschrieben. Es ist aber für diesen Zweck zu dünn.
      Silikon 500 dürfte wasserdünn sein; für den Lift vorgesehen ist - je nach Modell - entweder die Viskosität 300000 oder 500000. Fünf Nullen - sonst klappt's nicht - und das ist dann wirklich wie kaltes Rübenkraut. Mindestens. 8|

      dualrentner schrieb:

      Im notfall kann ich dann vom Haupthebel 1 mm abtragen und dem entsprechend ein Passendes Edelstahl-Blech anbringen.
      Nein: Abtragen ist nicht der Weg! Wenn eine Blechstärke von 0,1... 0,2... 0,25mm aufgebracht wird, sollte keine Veränderung am Hebel erfolgen! Es gilt, die Form der Fläche nachzubilden, "rundum" ein paar "Ohrchen" (Blechlaschen) vorzusehen und die dann in einer Weise um den Haupthebel zu biegen, dass das Blech nicht verrutschen kann - oder irgendwie so. Bei meinem 601 war da noch eine Schraube an der Stelle, sodass ein Loch in dem Blech und das Mitfestschrauben bei der Fixage geholfen haben.

      Eine Anfrage:

      dualrentner schrieb:

      Dieses Friktionsöl, die ich dem Stativ entnommen habe, ist viel fester.
      Gibt es da einen Hersteller, eine Typbezeichnung, Irgendwas an Info zu diesem Öl? Ich frage aus reinem Interesse!
    • Gestern noch beim Marantz 6100 auf das Liftgestänge aufgeschmiert. Die Konsistenz Rübenkraut frisch aus dem Kühlschrank kommt bei 500.000 sehr gut hin.

      Ich suche:
      Schallplatten von Kraftwerk
      Noch einen Nadeleinschub Ortofon OM defekt oder verschlissen
    • Lieber Robert, ich werde Deine Tipps befolgen.
      Zum dickem Öl kann ich die deutsche Fa. benennen, die die Stative vertreiben. :


      danke für Ihre Anfrage.
      Weil wir unsere Stative etc. in Fernost fertigen lassen, haben wir hier keine bekannten
      Spezifikationen zum Fett, welches wo Verwendung findet und auch keines vorrätig.
      Ich versuche von unseren Lieferanten dazu etwas zu erfahren und melde mich wieder,
      sobald mir Informationen vorliegen.
      mit freundlichen Grüßen / with best regards

      [b]Ihr / Your BILORA-Team

      [/b]
      Karl - J. Herweg
      BILORA GmbH
      Büro:
      Greulingstraße 33
      Lager / Versand / Wareneingang:
      Industriestraße 30

      DE-42859 Remscheid

      Tel.: 02191 / 89079-32 oder -62
      Fax: 02191 / 89079-38
      e-mail: herweg@bilora.de;
      www.bilora.de
      Reg. Gericht: AG Wuppertal
      Handelsregisternummer: HRB 25640
      WEEEDE - 53999944
      Geschäftsführer: Carsten Reck

      Falls Du was näheres erfährst, sag' mir bitte Bescheid.

      LG
      Niko
    • Hallo Niko,

      bei Berlebach wär' dir das nicht passiert :P ;) .

      Nee, Spass beiseite. Sieht so aus, als hättest du auch so 'ne neugierige Ader ünd würdest recherchieren, wenn du Irgendwas nicht weisst. Genau so habe ich damals für meinen Ölthread angefangen, damit ich etwas Aussagefähiges anbieten konnte. Nicht alle Hersteller/Vertriebe konnten und/oder wollten mit mir kommunizieren, Andere ja - und denen bin ich für deren Offenheit und Informationen nach wie vor dankbar.

      Bei Bilora sieht's wohl tatsächlich so aus, als wüssten die's nicht - das glaube ich denen sowieso gern: die ordern in China soundsoviel Dinger nach denundden Vorgaben (vielleicht erstellen die die Zeichnungen auch schon nicht mehr selber, sondern sagen den Chinesen nur: "Da und da bappt Ihr unser Markenzeichen druff und gut ist...") und dann werden die hier eben als "Bilora" vertickt. Und bei Ibääh kaufst du die als vorgebliche Nachbauten unter der Marke "Yingyanglong" für ein Zehntel des Bilora-Preises. Inklusive Versand, natürlich.

      Na: wenn sich bei Bilora nicht mehr über die Mömpe in Erfahrung bringen lässt, ist das schade; schätzungsweise bekomme ich da auch nicht mehr heraus, als du und dürfte von denen etwa dieselbe Antwort erwarten können. Natürlich toll wäre, wenn die echt selber mal nachhakten und dir vernünftige Daten zur Verfügung stellten - hoffe aber bitte nicht allzu sehr darauf! Das bedeutet freilich: wenn deinem Stativ mal die Schmiere ausgehen sollte, wirst du nicht drumherum kommen, mal in entsprechenden Foren nachzuhaken, was die da so hinein schmieren - und dann steht zu hoffen, dass sich irgendwo dort auch mal Jemand die Mühe gemacht hat, wie ich eben hier zum selben Zweck für unsere Dreher.
      Noch'n schönen dritten Atzwentz und: