Reparatur CS1215

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    • Hallo Flim,

      hier jetzt auch nochmal was von mir ;) . De lagerspiegel is niet volledig verrot, maar ik zou 'n omdraaien, als het verder boven al aanbevolen wordt. Kannst die Gutseite ja noch anpolieren, musst aber nicht. Der Schaumstoffring sollte ersetzt werden; dafür kannst du auch Filz benutzen und ihn selber "schnitzen" (bekommst du bei Filz Gnoss in Köln!). Die Stärke und die Durchmesser sollten stimmen und zu hart oder weich sollte der Filz auch nicht sein.
      Beste Grüsse


      Robert
    • Da ich gestern Abend nicht so viel Zeit hatte und die Speicherkarte der Kamera auf der Arbeit vergessen hatte, gibt es jetzt einen textlastigeren Beitrag ;)

      Nachdem ich vorgestern die Lager geöffnet hatte um mir den Zustand an zu schauen, habe ich gemerkt das (obwohl das oft hier im Board erwähnt wird) M3 schrauben nicht schön passen. Ich konnte die Zylinderschrauben nicht schön reinstecken, aber musste die richtig reindrehen mit Kraft. Aus dem Grund habe ich dann mal ein paar M2,5 Zylinderschrauben (10 mm Länge, wobei 5 mm reichen würde und auch schöner aussieht) beim Baumarkt gekauft. Bei einer Apotheke auf der Heimfahrt habe ich dan für 30 Cent eine 20 milliliter Spritze bekommen. Eine 10 ml wäre noch praktischer gewesen. Da braucht man weniger Öl um zu Füllen und ich denke das man auch einfacher, mehr (unter)Druck erzeugen kann. Plus, es ist dann was handsamer. Wie dem auch sei, mit der grössere Spritze kam ich auch sehr gut zurecht.

      Die alte Schaumringe habe ich mit einfaches Filz ersetzt. Da wir eine bastel-affine Familie sind musste ich dafür zuhause nur in die richtige Kiste greifen, @riofox ;) Die Dicke hat ungefähr hingehauen und dann einfach mit der Schere die Ringe zugeschnitten:


      Fummelheini schrieb:

      Der Lagerspiegel sieht schon ganz schön fertig aus. Viel Platz scheint nicht mehr zu sein.
      Lagerspiegel habe ich dann jetzt einfach umgedreht eingesetzt.

      Dann alles laut Plan wieder zusammen gesteckt und angeschlossen. Als ich den Strom eingeschaltet habe, konnte ich erst nicht hören und sehen das die Achse sich schon drehte. Beim anfassen war mir dann klar das alles funktionierte. Sehr schön leise, mit nur ein ganz, ganz schwaches Brummen. So ähnlich wie ein Trafo.

      Vagabund schrieb:

      Akriebie: Meine Hochachtung, die Lernkurve verläuft in dieser Weise sehr steil. Eine mögliche Dualitis-Virusinfektion ist aber mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten. Wenn man sich so Vollgas da rein kniet, fällt man in ein Loch, wenn er fertig ist und kommt in Entzug. Meistens kommt dann die nächste Baustelle und es geht immer so weiter. Dual-Plattenspieler geben die Arbeit, die man rein steckt meistens auch wieder zurück, man hat kaum Rückschläge.
      Danke! Und, ja. An dem Punkt bin ich schon. Jedoch werde ich durch den Mangel an einen eigenen Platz gebremst.

      Gottseidank.

      Ich weiss aber jetzt schon das ich, wenn diese 1215 fertig ist, meine alte 505-2 auch eine große Reinigung und neue "Knallfrösche" verpassen werde. Und danach dann auch der 522 die ich momentan im eEinsatz habe. So eine Voll-Automatik ist mit den Kindern einfach viel praktischer. Dann können die Pänz einfach selber Biene Maja, Wicki, Jip & Janneke (was Niederländisches) auflegen und an machen.
      Groetjes, Pim

      CS 522 / CT 16 — CV 20 — CL 172————KA 50 W (CS 1218)————CS 1215————CS 505————P 81 (CS 1254)————KEF Corelli SP1051
    • Mit Dualitis infiziert und es nicht ausleben können! Du Ärmster! Wir alle leiden mit dir, wo wir alle doch wissen, was es für Höllenqualen bedeutet, nicht wenigstens hin und wieder seine ganze restliche Liebe einem doch so genügsamen und dennoch regelrecht hocherotischen Klassiker zu widmen: wenn du gerade keinen Bock auf ihn hast, kannst du ihn einfach weg stellen und er meckert überhaupt nicht! Und wenn du ihn dann wieder hervor holst, kokettiert er sofort wieder mit seinem tollen Tonarm oder mit seinem Heavy Metal-Teller, kennst du irgendeine Frau mit ähnlichem Wesen? Du musst dir also mit deiner Dualitis etwas einfallen lassen. Als Tipp: schenk deinen Kindern einen eigenen Dreher für die Märchenplatten! Und was ist mit eurem Schlafzimmer?!? Da mal wieder ne tolle Pink Floyd auflegen und wieder mal richtig romantisch sein.... Oder Dreher fertig machen und verkaufen, vom Geld ne neue Ruine kaufen, fertig machen und wieder verkaufen und nur die Allerbesten bleiben! Du siehst, es gibt selbst bei eingeschränkten Platzkapazitäten Möglichkeiten, die Dualitis zu leben. Und alle anderen Infizierten können dir bestimmt noch weitere Tipps geben.

      Viel Erfolg dabei,

      Gruß, Uli
    • Moin...
      Genauso ist das.. Ruine kaufen, wieder schön herrichten und dann unter starken Schmerzen wieder verkaufen.
      Aber ich erfreue mich immer den Anblick des Käufers wenn er den dual mit einer tollen Platte hört... Die Augen werden immer größer.. Dann kommen Kommentare wie :
      Geil.... Hätte nie gedacht das vinyl so gut klingen tut oder ähnliches.
      Und ich habe meine Aufgabe erfüllt.
      Einen guten dual erhalten und restauriert.
      Und wieder einen Menschen das hören von Platten näher gebracht.

      Beste Grüße Carsten
    • Fummelheini schrieb:

      Freude mich für dich das du so gute Fortschritte machen tust.
      … aber das alles nicht ohne eure Hilfe!


      Soliol schrieb:

      Mit Dualitis infiziert und es nicht ausleben können! Du Ärmster!
      Es ist gut zu wissen dass ich hier gut aufgehoben bin. ||

      Fummelheini schrieb:

      Genauso ist das.. Ruine kaufen, wieder schön herrichten und dann unter starken Schmerzen wieder verkaufen.
      Darauf wird es wohl sehr wahrscheinlich hinauslaufen...

      So. Abor, kleines update: Damit Soliol mir ein paar Teile zuschicken kann wollte ich wissen ob der Geschwindigkeit sich jetzt – nach neues Öl – gebessert hat. Dafür musste doch noch mehr eingebaut werden als gedacht. Das schwierige war dann auch noch das ich die Speicherkarte mit den Bildern auf der Arbeit hatte liegen gelassen. Das heisst, ich hatte nur das SM und mein Verstand und Erinnerung. Habe es dann doch noch halbwegs hingekriegt und den Teller mal drauf gelegt und per Hand das Reibrad gegen dem Teller gedrückt. Resultat mit meinem App 35 UpM. Fazit: Motor ist in Ordnung. Das bisschen zuviel kriege ich auch noch wieder raus. Das Reibrad saß jetzt auch ziemlich tief und es wäre also buchstäblich noch Luft nach oben an der Antriebsrolle um die Geschwindigkeit passen zu kriegen.

      Ich habe dem Tellerlager auch zerlegt und neugefettet, weil da war auch einfach gar nichts mehr drin. Das Bild ist VOR die Reinigung...


      Gefettet habe ich es dann mit meinem Standard Kugellagefett das ich an meine Räder (Ja, mehrzahl. Auch die Technik begeistert mich). Ich kann leider kein Datenblatt davon finden, aber es wird wohl für dem Zweck reichen dachte ich...


      Vorerst wird es jetzt mit der Rückbau was dauern. Ich muss mir noch ein wenig von dem 10W/30 Öl besorgen für den Zusammenbau. Und auch für das Renotac 342 suche ich noch eine passende Variante. Silikonöl werde ich dann sehr wahrscheinlich in dem Modellbauladen finde. Davon gibt es hier in Köln zum Glück mehrere.


      Bis dahin, ein schönes Wochenende und legt was schönes auf!
      Bilder
      • IMG_1837.JPG

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      Groetjes, Pim

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    • Nachdem ich zuerst ein Hilfepaket von Fummelhein empfing, wurde ich gestern von einem Hilfepakt von Soliol erfreut!

      Es fing an mit der Zugfeder und Einstellscheibe für die Anti-Skating-Einrichtung, dann kam der Pitch-Knopf noch dazu und als sich dann auch noch herausstellte das an der Hohlachse ein Teilchen ausgebrochen war, kam die Lagerbrücke auch noch dazu. Wie gesagt, gestern kam dann das ganze an und sollte natürlich am Abend direkt eingebaut werden!

      Also, Kinder ins Bett, Platte auf und los ging’s. Mit Hilfe von den Bildern die ich beim Ausbauen gemacht habe konnte ich jetzt das Wellenrad, die Lagerbrücke, und einige Tiele die den Tonarm bedienen wieder einbauen. Der kleine (neue) Pitch-Knopf wurde auch wieder eingebaut und auch der Schalthebel für den Anfangspunkt wurde eingebaut und läuft jetzt einwandfrei! Herrlich!

      Mit der neue Lagebrücke konnte ich auch eindlich mal meine Wechsel-Achse testen. Die funktioniert, aber ich musste ordentlich fummelen um die Platte wieder von der Achse ab zu kriegen … gibt es da ein Trick?



      Als ich weiter machen wollte ist mir eine Sache aufgefallen, und ich frage mich jetzt ob hier was kaputt oder forciert wurde. Und zwar geht es um die Rillenachse (Pos.Nr. 180) welches in einer Büchse an der Schaltarm Kpl. (Pos.Nr. 175) steckt. Sollte diese Achse frei in der Büchse drehen können? Bei mir sitzt der bombenfest. Zur Befestigung muss ich die Achse in dem Chassis schrauben, aber dort gibt es keinen Platz den ganzen Schaltarm mit zu drehen... Fühlt sich irgendwie so an, als ob das so nicht sein sollte. Es ist zwar möglich die Achse in diese Büchse zu drehen, es kostet aber Kraft.


      Hier oben die Rillenachse (rot) und die Büchse (türkis).

      Auch ist mir dann aufgefallen das mir ein Teil gänzlich fehlt, das Teil mit der Positions-Nummer 194: Ständer. Soweit ich verstehe ist das jetzt auch nicht weiterhin schlimm, oder hat es eine wichtige Funktion. Zeigt nur dass, vor mir, an dem Dreher schon mal gebastelt wurde...

      Jetzt fehlt mir nur noch ein bisschen andere Fett. Gibt es hier im Forum vielleicht noch ein paar "Spender" für etwas Silikon- und 10W/30-Öl? Ich wäre natürlich bereit dafür zu Zahlen... Sonst müsste ich das direkt in viel zu große Mengen kaufen :(

      Groetjes, Pim

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    • Ich habe noch einen Haufen frisches Motor-Öl daheim. Muss nachsehen, welches das ist, nutze es selbst an den Drehern und fülle es mir in kleine Fläschchen ab. Kann Dir gerne was abgeben, ich verbrauche das im Leben nicht.
      Grüße
      Philipp

      Kennst Du das Ziel, findest Du den Weg!

      Momentane Ketten:
      1. 1249, Onkyo A7022, Teufel Ultima 20 MKII
      2. 721, Technics A700 MK3, Bose Acoustimass AM5
    • Hi Flim,

      flim schrieb:

      Sollte diese Achse frei in der Büchse drehen können?
      Ja, der Schaltarm muss sich frei auf der Rillenachse bewegen können, damit der Schalter im Schaltkasten seiner Aufgabe gerecht wird.

      flim schrieb:

      Bei mir sitzt der bombenfest
      Über Nacht in WD40 einweichen hilft meistens.

      Die Rillenachse ist normalerweise auf der Oberseite durch eine Mutter gesichert, wie hast Du die losbekommen, wenn sie noch im Schaltarm steckt ?(
      Gruß

      Thorsten
    • Vagabund schrieb:

      Ich habe noch einen Haufen frisches Motor-Öl daheim. Muss nachsehen, welches das ist, nutze es selbst an den Drehern und fülle es mir in kleine Fläschchen ab. Kann Dir gerne was abgeben, ich verbrauche das im Leben nicht.
      Wenn es das passende ist, würde ich gerne ein Fläschen nehmen!


      cedric.cypher schrieb:

      Ja, der Schaltarm muss sich frei auf der Rillenachse bewegen können, damit der Schalter im Schaltkasten seiner Aufgabe gerecht wird.
      Vielleicht war das auch der Grund warum der sich so schwer einschalten ließ …


      cedric.cypher schrieb:

      Über Nacht in WD40 einweichen hilft meistens.
      Das war auch meine Idee. Wusste aber nur nicht ob es notwendig war, ja also.


      cedric.cypher schrieb:

      Die Rillenachse ist normalerweise auf der Oberseite durch eine Mutter gesichert, wie hast Du die losbekommen, wenn sie noch im Schaltarm steckt
      Welche Seite ist für dich die Oberseite? Die Seite, die auf dem Bild unten ist? Das Stück Gewinde kommt nämlich in dem Chassis, auf der Andere Seite ist der Schlitz-Kopf. In der Mitte war ein Sprengring, mehr nicht. Die Sprengring in der Mitte hat Pos.Nr. 176: dual.pytalhost.eu/1215s/1215-15.jpg

      Aaah, jetzt verstehe ich glaube ich was du meinst! Diese Mutter habe ich einfach mit einen Ringschlüssel gelöst während ich von unten die Rillenachse mit einen Schlitz-Schraubendrehe gegengehalten habe. Ich weiss es nicht mehr genau...
      Groetjes, Pim

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    • cedric.cypher schrieb:

      Die Rillenachse ist normalerweise auf der Oberseite durch eine Mutter gesichert, wie hast Du die losbekommen, wenn sie noch im Schaltarm steckt
      Wenn die Mutter runter ist kann man die Achse aus der Platte schrauben, weil sich dann die Buchse im Schaltarm dreht. :D
      Die Vernietung ist da nicht soooo fest. Hatte ich auch schon mehrmals. Da muss man schon feste mit dem Schraubendreher drehen und gut aufpassen, dass man den Schlitz an der Rillenachse nicht vermackelt und das feine Gewinde im Chasis nicht vermurkst. Geht aber, wenn man schön vorsichtig ist.
      Gruß
      Martin

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    • Ich musste schon mit Hammer und Austreiber dabei gehen, weil selbst WD40 und Hitze nicht geholfen haben...


      flim schrieb:

      gibt es da ein Trick?
      Nö, ganz einfach von der Achse ziehen, nachdem die letzte Platte gefallen und gespielt ist. Natürlich, wenn die Achse noch steckt.
      Gruß
      Martin

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    • cedric.cypher schrieb:

      Man könnte auch die Achse entriegeln und ziehen und dann den Plattenstapel einfach vom Teller nehmen
      Nein, das kann man nicht. ^^ Die Platten gehen nicht über den Verriegelungspin der Achse.
      Die wird ja in der Tellerachse eingeklinkt.
      Gruß
      Martin

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    • cedric.cypher schrieb:

      MaxB schrieb:

      Natürlich, wenn die Achse noch steckt.
      Man könnte auch die Achse entriegeln und ziehen und dann den Plattenstapel einfach vom Teller nehmen. :whistling:
      Nope. Die Achse hat eine kleine Ausstülpung womit er sich auch in der Hohlachse an der Lagerbrücke einrastet. Bei meiner Versuchsplatte passte diese Ausstülping nicht durch das Platten-Loch ;)

      EDIT: Ah, da war der @MaxB wohl schneller ;)



      cedric.cypher schrieb:

      Hi Flim,

      flim schrieb:

      Ich habe dem Tellerlager auch zerlegt
      Die Lagerscheiben haben einen unterschiedlichen Innendurchmesser, achte beim Zusammenbau darauf, das die richtige Scheibe wieder oben liegt.Die sollte genau auf die Buchse im Plattenteller passen.
      Mmh, das werde ich nochmal kontrollieren, aber ich meine mich zu erinneren das ich die Reihenfolge nicht geänder habe. Genau um solche kleine wichtige Dinge nicht zu übersehen ;)

      MaxB schrieb:

      Wenn die Mutter runter ist kann man die Achse aus der Platte schrauben, weil sich dann die Buchse im Schaltarm dreht.
      Genau, das passiert jetzt bei mir auch. Sollte aber – nehme ich mal an – nicht so sein, oder? Eher das sich die Achse in der Buchse dreht. Richtig?!
      Groetjes, Pim

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