Elac Musikstudio 3100

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    • Elac Musikstudio 3100

      Aloha und guten Abend.

      Mir ist - wie in meiner Vorstellung geschildert - vor Kurzem ein Elac Musikstudio 3100 zugelaufen.
      Vollgestopft mit guten Sachen, die das Leben schöner machen:
      Ein Elac 50h mit STS 333 (läuft einwandfrei) und ein 3100t Receiver.

      Wie es fast schon üblich ist für Geräte aus den 60ern, sind sie unüberarbeitet nie frei von Fehlern.
      So auch dieses nicht.

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      So war z.B. der große Elko C53 nicht mehr gesund:

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      Das Radio erhielt eine behelfsmäßige Grundabstimmung, da mein Werkzeug zur Diagnose von Elektrogeräten noch sehr rudimentär (Multimeter) ausgestattet ist.
      Aber seitdem tut es wieder einwandfrei, inklusive funktionierender Stereo-Leuchte ;)


      Was ich aber partout nicht beheben bzw. auf eine Fehlerursache festnageln konnte, ist das erhebliche (für meinen Geschmack) Brummen des Netztrafos bei eingeschaltetem Gerät.
      Das hört man problemlos über leise Passagen durch den Raum hinweg und ich kann mir nicht vorstellen, das Elac diesen Zustand damals verkauft hat.

      Und nun hat in kurzer Folge noch der Phono-Vorverstärker einseitiges Rumpeln entwickelt... ich gehe mal schwer von defekten Elkos aus, die muss ich noch tauschen.

      Frage Nummer eins daher:
      Wo erhaltet ihr qualitativ hochwertige Kondensatoren mit den geforderten Werten? (Bspw. Nichicon, davon brauche ich u.A. auch für meinen Technics SU-3500 nochmal ne große Hand voll...)

      Mir ist weniger daran gelegen, in einer Schrotflintenartigen Aktion bspw. sämtliche Elkos zu tauschen, sondern mehr mit sinnvollem Aufwand Reparaturen durchzuführen, wo notwendig.
      Da Eingang TA II, sowie UKW (auf MW, etc. kommt ja nicht mehr viel) mit gutem Klang gesegnet sind, gehe ich davon aus, dass der eingebaute Verstärker erstmal keine größeren Probleme aufweist.
      Auch an diesem wurden bspw. die halben Betriebsspannungen gemäß KD-Anleitung (danke nochmal an Hr. Stiens von Elac-analog.de) sauber eingestellt und die Betriebsspannungen der Transistoren überprüft.


      Das größere Problem, für das ich erstmal keine Lösung parat habe (außer einen Trafo neu wickeln zu lassen):
      Der Netztrafo brummt, klingt für mich nach 50hz.

      Das Geräusch bleibt, auch wenn ich alle Versorgungsleitungen zu den Platinen ablöte.
      Sobald Spannung durch den Trafo fließt, (also Anschluss 16 und 18 verbunden werden durch Schalter VIII) brummts.
      Ebenso habe ich C442 und C443 (Nehme an Entstörkondensatoren, zwischen N und L gegen Chassis) ausgelötet, um diese aus der Gleichung herauszunehmen.
      Testweise ersetzte ich diese durch andere, geeignete Kondensatoren, keine Chance, et brummt.

      Die von den Abgriffen gelieferten Spannungen sind einwandfrei.
      Die Schrauben durch das Blechpaket sind fest, auch die Befestigungsschrauben für den Trafo am Chassis.

      Auch div. Lektüre im Interwebs lässt mich etwas ratlos dastehen.
      Meine Vermutung geht daher in Richtung eines defekten Trafos... was sich aber m.E. mit der ansonsten einwandfreien Funktion beisst.
      Daher wäre nun eure Erfahrung gefragt.

      Vielen Dank.

      Beste Grüße,
      Alex
      Dauerspieler:
      JVC JL-B44 / Sumiko Blackbird Lo / Kenwood KR-7070 / Linn Isobarik
      Technics SL-1300 / Sumiko Blue Point Evo III Lo / Kenwood KR-7070A / KEF Celeste II
    • Nachtrag:
      Für mich klingt das nach einem 100Hz-Brummen. Kein Brummen und nahezu kein Rauschen bei voll aufgedrehten Verstärker (Ohne Musik, sonst Nachbarn ;))
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    • Ahoi,

      in den letzten Tagen habe ich mich hauptsächlich mit der Truhe selbst anstelle der Technik beschäftigt.
      Ein Bein war locker und die Verspannung des Beines sorgte dafür, dass eine Leiste Bruch erlitt.
      Das ist jetzt repariert, verleimt und wieder haltbar.

      In der Zwischenzeit hat Conrad schon die nächste Lieferung Kondensatoren geschickt.
      Sicherheitshalber will ich nun die Endstufenkondensatoren C51 und C52 austauschen.
      Leider konnte ich keine 2500µF Kondensatoren in der benötigten Bauform finden (M8-Gewindestift als Befestigung, Lötfahnen).
      So sind es nun 2200µF geworden.

      Den großen 5000µF-Kondensator C53 habe ich allerdings gegen einen 10000µF getauscht.

      Was den Brumm angeht, kommt in den nächsten Wochen ein neuer Sonder-Ringkerntrafo zum Einsatz.
      Den lasse ich bei "Müller Elektrotechnik GmbH" anfertigen. Kostenpunkt 64€...

      Ein zwischenzeitlich beobachtetes Rauschen/Rumpeln in einem der Kanäle des Phono-Vorverstärkers scheint irgendwie mit der TA-Verkabelung zusammen zu hängen.
      Diese wird offenbar von der TA-Stütze und Verriegelung berührt und ggf. beschädigt.
      Da scheint Reparaturbedarf zu bestehen... Also TA ausbauen und inspizieren.

      Grüße,
      Alex
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    • Hi!
      was soll denn an dem Trafo kaputt sein? Wird der denn sehr warm, auch wenn kein Verbraucher angeschlossen ist?
      Das ein Trafo brummt ist im Prinzip nichts Ungewöhnliches und liegt in der Natur der Sache.
      Man nennt diesen Effekt Magnetostriktion.
      Ich hatte mal V69 oder so ähnliche Verstärker , wo der Trafo auch störend gebrummt hat.
      Dann habe ich den Trafo ausgebaut und vacuum getränkt, dadurch war das Brummen leiser geworden, aber nicht völlig weg.

      Ist der Trafo evtl. schwingend befestigt durch Gummidämpfer, und sind diese Gummies jetzt verhärtet?

      Gruss Armin
      in Gebrauch:
      2 x Dual 1010F für singles
      1219 modifiziert mit langem Tonarm

      suche: PE2020 (L) Reibradträger, das lange Teil
    • Hallo Armin,

      der Trafo brummt so laut, dass man in leisen Passagen oder wenn man einfach nur Hintergrundgedudel hören möchte, den Trafo lauter brummen hört als die Musik.
      Das nervt (mich).
      Auch wenn die technische Funktion des Trafos einwandfrei zu sein scheint (wird nicht warm, brummt auch ohne angeschlossene Verbraucher).
      Magnetostriktion ist mir ein Begriff. Bei Großtrafos klingt das ja noch irgendwie cool aber bei dem Kleinkram nervt es eher...

      Der Trafo ist leider fest mit dem Chassis verschraubt, sodaß auch noch das ganze Chassis als "Lautsprecher" fungiert.
      Die Schrauben des Magnetpaketes sind nachgezogen, das hat aber genau gar nichts verändert...

      Über die unterschiedlich erfolgreichen Ergebnisse des Vakuumtränkens habe ich schon gelesen, das schien mir keine zufriedenstellende Investition (Zeit/Geld) zu sein
      und da der neue Ringkern-Trafo recht günstig kommt, erscheint mir das ein besserer Versuch zu sein.

      DC-Anteil auf Netzseite könnte noch sein, ich wollte daher nochmal mit einer USV (nur auf Akkubetrieb natürlich) testen, bin aber noch nicht dazu gekommen.
      Andererseits brummt bei mir kein anderes Gerät, das einen Trafo enthält (das deckt den Baujahres-Bereich von '76 bis '91 ab) an dieser Steckdose (oder an anderen).
      Die Wohnungselektroinstallation ist auch komplett neu (2 Jahre alt)... was natürlich Störungen durch Geräten bei den Nachbarn nicht ausschließt.

      Ich vermute der Brumm entsteht durch die netzseitige Beschaltung des Trafos (zwei Wicklungen in Reihe bei 220-240V-Beschaltung).

      Grüße,
      Alex
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    • Hallo Alex, was mir noch dazu einfällt wäre eine nicht sinusförmige Netzspannung.
      Aber dann müssten andere Geräte mit Trafo bei Dir ja auch so brummen.
      Mich würde es aber auch nerven wenn es so laut brummt! Viel Glück mit dem Ringkern.
      Grüße Armin
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      suche: PE2020 (L) Reibradträger, das lange Teil
    • Hi !

      kingcrunch schrieb:

      Ich vermute der Brumm entsteht durch die netzseitige Beschaltung des Trafos (zwei Wicklungen in Reihe bei 220-240V-Beschaltung).
      Nein. Das ist Blödsinn. Das ist Standard bei den meisten Geräten, deren Trafos zwischen 110 und 220V umschaltbar sind.
      Für 110V werden die Spulen parallel, für 220V in Reihe geschaltet.

      Ich denke mal, daß der Trafo einfach gealtert ist. Dann lösen sich die Bleche voneinander, die früher vielleicht mal getränkt waren. Eine etwas lose Wicklung oder ein Wickelkern, der einen Hauch kleiner ist, als die Schenkel, auf denen er sitzt, führen alle zu Brummen, Schnarren oder Sirren.

      Nimm' das Ding mal vom Chassisblech ab und stell' es auf ein Stück Schaumgummi. Nicht als Dauerlösung, erstmal, um zu gucken, ob es damit besser wird. Fest im Chassis verschraubte Trafos machen normalerweise auch keine Probleme. Sagen wir: zu 98%. Dann gibt es die 2%, die Radau machen. Der von Deiner Kiste scheint so einer zu sein.

      .
      Peter aus dem Lipperland

      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.
    • Hallo Peter,

      ich bin interessierter Laie, mit laienhaften Vermutungen (so lang, bis ich es mir besser beigebracht habe) :D
      Der Ringkerntrafo ist bestellt, ich denke und hoffe damit ist dann Ruhe.
      Danke für die Aufklärung hinsichtlich des Aufbaus des Trafos.

      Ich hatte den Trafo demontiert (elektrisch weiterhin angeschlossen) und neben das Chassis gestellt, soweit möglich aufgrund der Kabellänge.
      Brummt dann halt etwas leiser. Mit einer weichen Gummiaufhängung kann man das mit Sicherheit weiter runterdämmen... gefällt mir aber nicht.

      Der Trafo ist mit vier mal M4 am Chassis verschraubt, drumherum ein dicker Käfig aus 2mm Stahlblech verzinkt, quasi als "Berührungsschutz" (haha, 35V liegen konstruktionsbedingt auf dem Chassis) und Träger für die Netzanschlussplatte.

      Diese Grundkonstruktion bleibt der Einfachheit halber erhalten und dient dann als Anschlussplatte.

      Grüße,
      Alex
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    • Ahoi,

      offenbar hat die Tonarmverkabelung einen Schaden.
      Bewegt man den Tonarm auf der entriegelten Tonarmstütze, hört man Störgeräusche.

      Offenbar berührt die Tonarmverriegelung die Verkabelung.
      Ich nehme an, die Verkabelung hat Schaden genommen.
      Und will - bzw. muss - nun den Tonarm demontieren um einen Blick auf die Stelle werfen zu können und ggf. die Verkabelung zu tauschen.

      Das Thema Tonarmverkabelung ist ja regulär heiß diskutiert.
      Aber eine absolute High-End-Verkabelung wäre völlig übertrieben...

      Wo gibt es also eine Tonarmverkabelung mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis?


      Ob das die Ursache für das Rauschen auf einem Phono-Kanal ist, muss ich noch prüfen (anderen Plattenspieler anschließen und testen).

      Grüße,
      Alex
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    • Kurzes Update:
      The brumm has left the building.

      Mit dem neuen Transformator ist das Musikstudio jetzt wunderbar leise. Herrlich.

      Nun zu den ernsteren Problemen...
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    • Beobachtung am Rande:

      - Stereo-Empfang ist stark verbessert, vorher erkannte der Tuner nur auf einer Frequenz ein Stereo-Signal, nun auf deutlich mehr Sendern.
      - Klangbild deutlich sauberer, klang vorher etwas dumpf, nun klarer (ist natürlich maximal subjektiv)
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    • Mittlerweile habe ich den Phono-VV mit neuen Kondensatoren bestück.
      Das Gerumpel auf dem einen Kanal ist nun fort.
      Allerdings - und das habe ich erwartet - klingt's etwas dünn, untenrum.

      So wie ich es bspw. auch vom PE TV206 und aus dem PE72 mit Verstärker kenne.

      Da wird nun also dauerhaft ein kleiner Phono-VV eingebaut werden, der "aktuellen" Klang produziert.


      EDITH:
      Ich bin so ein Vollhorst.
      Wenn man 1,5nF Kondensatoren ersetzt, während man den Schaltplan einfach mal falsch versteht (da stand nur "1500", sonst überall bspw. 100uF ... ihr ahnt den Fehler), dann klingt das halt doof.
      Also nun mal die alten 1,5nf Kondenser nachgemessen, sind sogar sehr im Soll, diese wieder eingelötet und schon klingt's wieder fein.
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    • Kleiner Nachtrag über den Sachstand:

      - der Receiver hat nun einen kompletten Recap mit axialen Vishay erhalten

      Die ehemalige Basslastigkeit des Klangs ist nun einem sehr ausgewogenen Klangbild gewichen.
      Außerdem fand ich dabei gebrochene Lötstellen an einem Transistor, äußerte sich immer durch Kratzen und Aussetzer, wenn man eine der Quellentasten betätigte (weil das - aufgrund der Auslegung - kräftig zu drückende Tasten sind).

      Außerdem habe ich eine Reparatur aus der Frühzeit des Gerätes rückgängig gemacht:



      C441, siehe gelbe Markierung auf dem Bild o. re. hatte jemand durch einen polarisierten Elko (alter, gelber ERO, daher Vermutung alter Reparatur) ersetzt, obwohl da eine Folie hingehört.
      UKW-Stereo-Empfang funktionierte immer nur bei besonders starken Quellen...

      Aus meinem Elac 3300t Schlachtgerät (identische Tunerplatine) habe ich den passenden Folienelko transplantiert, was mit deutlich verbesserter Signalstärke auf der Anzeige belohnt wurde.
      Jetzt springen einen die Stereo-Programme förmlich an.

      Yay!


      Ich höre damit täglich Radio und Platten und habe großen Spaß daran!

      In der Zukunft möchte ich noch einen Bluetooth-Empfänger fest implantieren und diesen auf TA II (eg. vorgesehen für Kristall-TA) verdrahten.

      Damit würde einerseits der TB-Eingang für andere Plattenspieler frei und ich kann auch vom Notebook kabellos Musik hören.
      Im Moment hängt ein batteriebetriebener (nervig) BT-Emfpänger von Oehlbach an TB.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kingcrunch ()

    • Weiter geht's mit der langwierigen Story dieser Kiste:

      Heute Abend stach mich mal der Hafer, Fehler aus der letzten Einstellrunde zu beheben und weiter unsachverständig an altem Gedöns rumzufummeln.
      Ich hatte - vertrauend auf die Messwerte meines Multimeters (letztlich einfach nur wenig Sachverständnis meinerseits) - die Phonoplatine und die NF-Verstärkerplatine falsch eingestellt (hier lässt sich jeweils pro Kanal die Verstärkung einstellen).
      Diese Einstellungen habe ich heute nun mit dem Oszi korrigiert > Ergebnis, eine bestimmte Platte verzerrt bei bestimmten Passagen jetzt fast nicht mehr.
      Den Rest schiebe ich auf die für Tonabnehmer schwierige Platte (Concord on a summer night, B-Seite, 1. Stück).

      So, nun hatte ich den Receiver gerade offen vor mir liegen und den Anblick der verbliebenen Elkos auf der ZF- sowie der Diodenplatine wollte ich mir dann nicht mehr antun.
      Also wurden die alle durch Vishay ersetzt.

      Hier war das Ergebnis deutlich deutlicher:
      Das Feldstärkenanzeigeinstrument hüpft jetzt fast rechts in den Anschlag (vorher war es selbst bei bestem Empfangswetter nicht über 2/3 zu bewegen), nahezu auf allen Sendern wird der 19kHz Pilotton sauber gefunden und selbst der äußerst schwache WDR 3 ist jetzt lauter.

      Yay! Jetzt kann ich zufrieden inne Poofe gehen.
      Alle originalen Elkos auf diesen beiden Platinen maßen noch so gerade ok (für die damalige +-20% Qualität), zwei Stück +50%, keiner unter Soll.

      Der Stereoempfang könnte noch etwas rauschfreier sein aber da muss ich mich noch schlauer machen, wie das alles genau funktioniert und wie ich da mit meinen Mitteln ein besseres Ergebnis erzielen kann.
      Gerade läuft WDR 4, glasklar, rauschfrei (weil Feldstärke wie eine offene Mikrowelle mit dem Hattinger Sender um die Ecke).


      Und ich habe tatsächlich originale Unterlagen zu diesem exakten Produkt gefunden!
      Allerdings nur als schlechte Fotos... ich muss mal mit dem Besitzer quatschen, vielleicht lässt der mich die einscannen.

      Grüße,
      Alex
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    • Ahoi,

      da war es wieder, das Gegruschel auf dem rechten Kanal, wenn man grad keine Platte aufgelegt hat.
      Die rumpeligen Transistoren der zweiten Stufe des Phono-VV hatte ich ja schon getauscht, so laut wie seinerzeit war das Geräusch auch nicht.
      Messerscharf geschlossen: Es können nur noch rauschende Widerstände sein.

      Jetzt sind in an den Frequenz-gerade-biegenden Stellen 1% Metallfilm verbaut und in der Tat: Ruhe ists.
      Bis auf Weiteres...


      Zudem rutschte jetzt auf einmal der Antrieb des AM-Seilzuges durch. Offenbar hatte sich das Seil über die Zeit doch etwas gelängt.
      Am Knoten abgekniffen, neuen Knoten rein, Sekundenkleber drauf, fertsch.
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    • Nachtrag:

      Ich hatte überdies auch die Eingangsimpedanz von 56k auf 47k gesenkt, um auch besser mit anderen TA spielen zu können.
      Das STS 333 geht von 33 bis 56k laut Beiblatt aber die breite Masse will ja roundabout 47k sehen.

      Klingt - bilde ich mir ein - nun etwas fideler mit dem STS 333.

      Grüße,
      Alex
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    • Neverending story mit dem Phono-VV:

      Jetzt rauschte es einseitig, wenn man weit aufdrehte.
      Also ALLE Widerstände gegen 1% Metallfilm getauscht.
      Jetzt rauscht es nur noch mit dem LS-Regler auf Vollaussteuerung und dann gleichmäßig links und rechts.

      Mal abwarten, wie lang das anhält.
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    • kingcrunch schrieb:

      Vollgestopft mit guten Sachen, die das Leben schöner machen:
      Ein Elac 50h mit STS 333 (läuft einwandfrei) und ein 3100t Receiver.
      Schickes, sehr stilvolles Gerät. Aber die Anordnung der Geräte... ?(
      Der um 90° gekippte Receiver, und dann der Plattenspieler tief in einer Kiste, hier wäre eine nach vorne zu öffnende zweite Klappe angebracht gewesen.
      Lässt sich das Vorderteil vielleicht runterklappen bzw. was beherbergt die Kommode denn sonst noch? Eventuell Plattenfächer?
      Ist das eigentlich ein originales ELAC Produkt gewesen oder ist das aus einer Möbelmanufaktur welche nur die Komponenten von ELAC da rein verfrachtet hat?

      LG

      Tommy
      Höre z.Zt. mit :

      Plattenspieler : Elac PC900 mit ESG 793, Elac Compact Quadrosound 1000
      Receiver : Tandberg TR 2075
      Band : Tandberg TD20A 4-Track, Tandberg TD20A 2-Track (HS), Revox A77 MK IV Dolby 1/4-Spur, Revox A77 MK IV 1/2 Spur ( in Arbeit )
      CD : Pioneer PD-S501
      Lautsprecher : BK202 Horn mit ACR FP253, Saba Ultra Hifi 1300

      westfalen-kamine.de/
    • Ahoi,

      ich kann dir nicht sagen, ob Elac das Möbel selbst von extern eingekauft hat aber es ist komplett als Elac gebrandet.
      Elac hatte seine eigenen Werbeunterlagen dazu (naja, eine Informationsbrochüre. Für die ich extra noch eine dieser Kisten gekauft habe.).

      Die Anordnung ist aus meiner Erfahrung in der Bedienung völlig ok.
      Man erreicht alle Bedienelemente und kann im Prinzip seinen Plattenstapel sogar bei geschlossenem Deckel abspielen.
      Aber sonst (Plattenfächer o.Ä.) kann das Ding nix.

      Grüße,
      Alex
      Dauerspieler:
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