CS 650rc abgeraucht

  • Danke. Dacht' ich mir schon.

    Mist, jetzt kann ich wegen einem einzigen fehlenden Elko nicht weitermachen und einzeln bestellen lohnt nicht. ;(

  • Moin.

    Tja das ist ärgerlich. Wenn man Conrad und Co im Ort hat kein Ding. Aber Wehe nicht.

    Da sind die Versandkosten höher als der Wert des Elkos.

    Eventuell mal bei Amazon oder so gucken...


    Gruß Carsten

  • Hi !


    Der C9402 ist "nur" für die Stabilisierung der IR-Fernbedienung, speziell der IR-Empfängerdioden zuständig.

    An der Stelle tut es auch ein 47µF mit >=35V Spannungsfestigkeit.


    Der Unterschied dürfte nicht weiter ins Gewicht fallen. Umsoweniger, wenn Du die Fernbedienung nicht hast / nicht nutzt.


    :)

    Peter aus dem Lipperland


    Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.

  • Einen 47µF mit 50V hätte ich noch. Dann probiere ich den (IR FB habe ich ohnehin keine für das Gerät). Danke !

  • Hallo zusammen,

    ich bin grade am Renovieren meines 650RC.

    Darf ich da nochmal eine Frage bez. der hitzköpfigen Widerstände R9410/11/12 aufgreifen (rethorische Frage :)) :

    Die Wärmeleistung der Widerstände müßte so um 180mW liegen. 21V Betriebsspannung (laut Plan) minus der offenen Kollektor-Emitter-Strecke des "untenliegenden" Transis der Treiberschaltung = so um 20V. 20V / 2200 Ohm = 91mA Dauerstrom. 20V * 0.091A = 180mW Dauerleistung. Mal drei Widerstände = 540mW Dauer-Verlustleistung "für Nüsse". Gleich 12.94W pro Tag. Gleich 90.72W pro Woche. Gleich 33.123 KW pro Jahr ... wenn das Ding dauernd am Strom hängt und einfach "nix tut". 1 KWh Strom kosten je nach Wohnlage zwischen 13 - 23 Cent. Da sind das schon mal 4.30€ - 7.62€ * an Stromkosten zum Platinengrillen.

    Könnte man die nicht einfach viel hochohmiger dimensionieren (10kOhm z.B.)?

    Zum Durchschalten des Folge-Transis reicht das doch allemal..?

    Als Beispiel habe ich mir da mal die Kennlinien vom BC337 angeschaut: Kennlinie BC337

    Das reguliert sich in beiden Zuständen auch mit einem wesentlich höheren Widerstand, oder?

    Auch der im Grundzustand durchgeschaltete Transi BC337 müsste dann viel weniger Strom verdauen...

    Und außerdem, warum hängen die an den 21 Volt? Die 5 Volt würden ja evtl. auch funktionieren?

    Oder liege ich da völlig falsch? Ob ich mir das mal im LTSpice anschauen soll? Da fehlen mir aber glaub ich die passenden Transi-Modelle.

    Kennt sich da jemand aus was man als Ersatz nehmen könnte in der Simulation?


    Dann noch eine Anmerkung zur Verlagerung des LM340 auf's Grundblech:

    Ich meine in den Datenblättern gelesen zu haben, dass die beiden schwingungsdämpfenden Kondensatoren

    möglichst nahe am Bauteil liegen müssen -> das wäre dann ja keinenfalls mehr gegeben und das Ding neigt dann zum Schwingen!?


    Herzliche Grüße, Michael

    Kaum mach ich's richtig, schon geht's! ^^
    "Wer Ohren hat zum Hören, der höre!"

  • Hi Michael !

    Könnte man die nicht einfach viel hochohmiger dimensionieren (10kOhm z.B.)?

    Zum Durchschalten des Folge-Transis reicht das doch allemal..?

    Die ganze Schaltung ist irgendwie blödsinnig und dem Umstand geschuldet, daß die Ausgänge des Steuerprozessors nochmal über das 4049 CMOS invertiert werden. Ich weiß echt nicht, wie diese Schaltung zustande gekommen ist und wer da gepennt hat.

    Sie brauchten das 4049 anderswo und hatten noch vier Gatter übrig. Damit haben sie dann die Aktiv-High Ausgänge des ICs "leistungsverstärkt" und auf Aktiv-Low umgestellt. Wodurch sie sich eine sehr seltsame Treiberschaltung für die Relais erkauft haben, wo durch sechs Widerstände ein Dauerstrom läuft, der unnötig ist.


    Sie hätten die 4049-Inverter überspringen sollen und das Aktiv-High Signal nutzen sollen, um *einen* NPN-Transistor in Emitterschaltung das Relais auf Masse ziehen lassen. Der könnte ja gerne einen 47K gegen Masse als Pull-Down bekommen, das tut nicht weh.

    Es gibt auch - aus meiner Sicht - keinen Grund, das Relaissignal in der Logik umzukehren, da es nur den Relaistreibern zugeführt wird, aber nicht anderweitig genutzt wird. Ich weiß nicht, ob der COP420 Prozessor so treiberschwach ist, daß er nicht einen lumpigen NPN in Emitterschaltung aufgesteuert bekommt.


    Wenn sie einen 4050 (!) genommen hätten, der nur sechs Treiber enthält, dann wäre das Konstrukt aus zwei hintereinander geschalteten Invertern im Controllerboard auch entfallen und durch einen Treiber ersetzt worden. Sie brauchen das anscheinend nur zur Signalpegel-Anpassung zum Prozessor hin. Dann hätte man noch fünf Treiber frei gehabt, die genau die Signale des Prozessors verstärken, aber nicht umdrehen. Die Invertierung scheint nur bei dem Treiber für das Muting-Relais notwendig zu sein. Da scheint der Ausgang am Prozessor auf L zu gehen, wenn der Ausgang aktiv wird und am Relais sitzt ein NPN, der ein H erwartet. Das hätte man auch ändern können. Einfacher jedenfalls, als sich so einen "Heizkreis" in die Elektronik zu bauen.


    Also mit 10K sollte die Schaltung genauso betriebssicher sein, wie mit den jetzigen 2K2.


    :rolleyes:

    Peter aus dem Lipperland


    Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.

  • Ich habs mir LTSpice jetzt angeschaut:

    Die einfachste Lösung wäre, die R's auf die 5 Volt zu legen!

    Ein Grund dass die nicht dort anliegen ist evtl. dass sie zu Störungen auf den 5 Volt (für den Prozessor?) führen.

    Auf jeden Fall geht die Schaltung auch wenn man die R's bei 21 V lässt und mit 22KOhm ersetzt!

    Dann sollte die Stromfresserei ja beendet sein.

    Ist ja komisch, warum haben die das nicht einfach gemacht, wenn es da Probleme gab?!

    Im untersten Diagramm ist der Pegel vor und nach dem Inverter zu sehen,

    im mittleren die Basis der beiden Transistoren, im obersten der Kollektor des 2. Transi...


    Danke für die Motivation!

    Grüße, Michael

    Kaum mach ich's richtig, schon geht's! ^^
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  • Hi Michael !

    Ein Grund dass die nicht dort anliegen ist evtl. dass sie zu Störungen auf den 5 Volt (für den Prozessor?) führen.

    Vermutlich.


    Aber die gesamte Schaltung ist ein Schuß vom Rücken durch die Brust aufs Auge und unnötig kompliziert.

    Keine Ahnung, welchen Schaltungsbestand sie da zweitverwertet haben.


    Die drei vorderen Transistoren sind nur dazu da, die Treiber gesperrt zu halten. Was für ein Blödsinn.

    Auf jeden Fall geht die Schaltung auch wenn man die R's bei 21 V lässt und mit 22KOhm ersetzt!

    Dann sollte die Stromfresserei ja beendet sein.

    Ist ja komisch, warum haben die das nicht einfach gemacht, wenn es da Probleme gab?!

    Gab's ja nicht. Funktioniert doch.

    Die Probleme tauchen erst nach Jahren auf, wenn sich die Platine langsam in Toast verwandelt.

    Ein Grund, warum ich mal gelernt habe, daß Widerstände nach Möglichkeit mit etwas Luft untendrunter verbaut werden.

    Zumindest, wenn man weiß, daß die warm werden. Und rechnen konnten die damals auch.


    Mach' mal. Bau' mal um.


    :)

    Peter aus dem Lipperland


    Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.

  • Das LTSpice ist ein tolles Tool, kostet nix und ist mit ein paar Youtube-Tutorials einfach zu lernen!

    Ich hab mir auch mal die diversen DUAL Stroboskop-Steuerungen angeschaut und dabei endlich die Frage gelöst,

    was dieser ominöse 1µF Kondensator parallel zu den LEDs treibt:
    Einerseits verflacht er in geringen Maß die Flanken der Ströme an den LEDs,

    aber viel wichtiger -> er entlädt sich nur auf die Sperrspannung der LEDs, sodass die immer quasi vorgeheizt werden.

    Das dient wohl zur Schonung der LEDs -> mein Hauselektroniker (-Bruder) meint aber, dass moderne LEDs das nicht mehr brauchen...

    Grüße, Michael

    Kaum mach ich's richtig, schon geht's! ^^
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