Welcher Vorverstärker passt?? Preis- Leistungsverhältnis???

  • Nein, genau so wenig wie du auch.

    Nun, das shibatisierte ULM habe ich noch nicht gehört, die anderen Ortoföner kenne ich alle ;) . Und da ich mit meinem 2M Black sehr zufrieden bin, habe ich keine Veranlassung mir eine shibatisierte ULM Nadel anzuschaffen. Aber das ist meine persönliche Meinung.

    Aber ich kann lesen, Zahlen vergleichen und habe Visionen sowie Fantasie, dabei hat ein anderer Forist von diesem Board, der ein 2M Black, ein Super OM 40 sowie ein shibatisiertes ULM sein Eigentum nennt mir glaubhaft versichert dass ein 2M Black selbstverständlich klar mithält, aber keineswegs überlegen ist.

    Wenn ich ich Systeme höre, dann lese ich keine Zahlen. Ich brauche auch keine Visionen und keine Fantasie. Ich höre auch nicht, ob das Kabel blau oder rot ist :saint: . Einfach Augen zu und das ganze auf sich einwirken lassen. Und wenn jemand anders mir glaubhaft versichert, das System x besser ist als System y, dann werde ich diese Meinung sicher nicht verallgemeinern und als allgemeingültige Feststellung weiter verbreiten. Leider kam dein Post so rüber und deshalb habe ich da mal nachgefragt ;) . Höreindrücke sind absolut subjektiv, das erlebe ich permanent.

    naja, worauf Stephan hinaus will ist wohl, dass nichts das persönliche Testen ersetzt und man solche Empfehlungen ohnehin nur vorsichtig machen kann aber dann auch wenigstens mit Erfahrungen aus erster Hand dienen sollte.

    Das bringt meine Meinung völlig auf den Punkt. Wenn wir 10 Leute Systeme zur Probe hören lassen, dann kommen wir im ungünstigsten Fall auf 10 verschiedene Meinungen. Außerdem wird der Klang auch vom Rest der ganzen Kette beinflusst. Von daher werden die Variationen und die Möglichkeit anderen eine Empfehlung zu geben nahezu unmöglich.


    Gruß


    Stephan

    hört mit 2 Ohren und diese mit


    CV 1500 + CT 1540 + C 830 + CS 731Q + CL 730 + CL 720 oder mit CV 1700 + CT 1740 + C 830 + CS 721 + CS 1229 + CL 730 + TL 1000 oder mit CV 121 + CT 19 + CS 701 + CL 100

  • Das kann ich fast alles unterschreiben - nur eines nicht - obwohl es in diesem Forum ständig wiederholt wird:


    Außerdem wird der Klang auch vom Rest der ganzen Kette beinflusst. Von daher werden die Variationen und die Möglichkeit anderen eine Empfehlung zu geben nahezu unmöglich.

    Es kann niemand bestreiten, dass die kette auch den Klang beeinflusst. Wenn aber ein shibataisiertes TK 60E wirklich gut klingt, klingt an jeder Kette gut - tendenziell mal hervorragend, mal "nur" gut. Die Grundeigenschaften eines Systems hinsichtlich Abbildungsleistung und Bühne sind meiner Erfahrung nach relativ gleich, egal an welcher Kette. Egal woran ein System hängt: Man wird ein AT 440 mlb nicht zu einem Shure machen können oder umgekehrt. Wenn es um Nuancen geht, ist natürlich die Kette entscheidend. Insofern ist es bei ähnlich guten Systemen mit Sicherheit so, dass sie je nach Kette mal daran und mal dort besser klingen.


    Ich denke schon, dass man Empfehlungen abgeben kann. Es wird hier niemanden geben, der einem AT 33 PTG II einen unnatürlichen, dumpfen Klang andichten würde - oder ein Ortofon 2M Black als minderwertiges System mit enger Bühne und unnatürlicher Widergabe verreißen würde. Das sind halt beides unbestritten gute Systeme, die beide zwar ziemlich unterschiedlich sind, aber beide für sich überall anerkannt hervorragende Systeme. Genauso denke ich, dass eventuell - ich hab sie ja noch nicht gehört - auch die shibataisierten TK 60E in diese Riege einzureihen sein können - und bisher habe ich nur Gutes von diesen Systemen gelesen.

    freundliche Grüße


    Ralph



    Dreher: Golden 1, CS 741Q, CS 731Q, CS 728Q
    MC-Systeme: Goldring Elite, AT33 PTG II, Ortofon MC20 Super ... MM-Systeme: ELAC 796 HSP, AT 150 Sa, TK60E mit DN 160
    Vorverstärker: Aikido 1+ und Aikido Hybrid Supreme
    Verstärker: Harman/Kardon HK 6800 ... Receiver: Dual CR 1730
    Boxen: Nubert NuWave35 mit ATM-35 und Dual CL 720

  • Es kann niemand bestreiten, dass die kette auch den Klang beeinflusst. Wenn aber ein shibataisiertes TK 60E wirklich gut klingt, klingt an jeder Kette gut - tendenziell mal hervorragend, mal "nur" gut.

    Dem wage ich zu widersprechen. Die Kette kann auch gute oder sehr gute Systeme sehr ungünstig klingen lassen.

    Es wird hier niemanden geben, der einem AT 33 PTG II einen unnatürlichen, dumpfen Klang andichten würde - oder ein Ortofon 2M Black als minderwertiges System mit enger Bühne und unnatürlicher Widergabe verreißen würde.

    Ich habe ein 2M Black an einem CV 1400 mit Telefunken TL 500 2-Wege Boxen gehört. Sorry, das ganze System klang absolut nervig in dieser Konstellation, während die Kette mit Shure M75 bis V15 oder DUAL M20E absolut angenehm klingt. Vielleicht verlangt das 2M Black ja nach 3-Wege Boxen. Ich werde das ganze irgendwann nochmal testen, wenn ich die TL 500 durch DUAL CL 710 an der Kette ersetze. Allerdings brauchen die Hochtöner da erstmal neue Schwingspulen X( .


    Es muss schon alles passen, obwohl dieser Höreindruck natürlich wieder subjektiv ist und nicht verallgemeinert werden darf.


    Gruß


    Stephan

    hört mit 2 Ohren und diese mit


    CV 1500 + CT 1540 + C 830 + CS 731Q + CL 730 + CL 720 oder mit CV 1700 + CT 1740 + C 830 + CS 721 + CS 1229 + CL 730 + TL 1000 oder mit CV 121 + CT 19 + CS 701 + CL 100

    Einmal editiert, zuletzt von DUALIST ()

  • Die Kette kann auch gute oder sehr gute Systeme sehr ungünstig klingen lassen.


    Das habe ich zwar noch nicht erlebt, dass eine Kette ein System so dermaßen verbiegen kann X/ ... aber ich nehme es mal so hin...

    freundliche Grüße


    Ralph



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  • Hallo,
    fast schon logisch, die 2m-Systeme mögen keine hohe Abschlusskapazität.
    Daher passt die Wahrnehmung.


    Peter

    Die Leute blicken immer so verächtlich auf vergangene Zeiten, weil die dies und jenes ›noch‹ nicht besaßen, was wir heute besitzen.
    Es ist nicht nur vieles hinzugekommen. Es ist auch vieles verloren gegangen, im guten und im bösen. Die von damals hatten vieles noch nicht. Aber wir haben vieles nicht mehr.
    (Tucholsky)

  • Dann passt Stephans Aussage aber nur halb. Ich gehe schon davon aus, dass man zumindest die Eingangskapazität eines MMs bzw. den Eingangswiderstand eines MCs auf den Wunsch des jeweiligen Systems hin anpasst. Das AT 150 SA kling an Outis Anlage hervorragend, an meiner jedoch "nackt" gruselig, weil es jede Aufnahmen mit stahliger Schärfe geradezu bis auf die Knochen analysiert. Das ist auf Dauer schwer erträglich. Hängt man dagegen einen Aikido 1+ mit 5 pF Eingangskapazität dazwischen, klingt das System hervorragend und hat jede Schärfe abgelegt. Da hört sich das System dann trotz unterschiedlicher Anlage wieder ähnlich an - qualitativ hört man dann dieselben Eigenschaften an beiden Klangketten - auch wenn der Klang natürlich nicht identisch ist.


    Also Stephan: Das ganze nochmal hören - und diesmal mit PhonoPre ;)

    freundliche Grüße


    Ralph



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  • Deshalb habe ich ja post 71 geschrieben. Hast Du den gelesen? Ich will mich jetzt nicht nochmal zitieren ...

    freundliche Grüße


    Ralph



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  • Pro-Ject Phono Box S

    Um mal wieder zurück zum eigentlichen Thema zu kommen habe ich mal folgende Frage hierzu.


    Die Phono Box S ist ja anpassbar. Auf die Schnelle habe ich jetzt keine Anschlußwerte für ein ULM 55 E gefunden aber das lässt sich sicherlich auch noch auftreiben.
    Der PhonoPre müsste die ULM Serie abdecken können und auch ein AT-F2 als MC und auch M20E.
    Frage an die Wissenden: Die Phono Box kann das alles?

    Gruß aus dem Taubertal
    Helmut


    Höre mit:
    626 Silber mit ULM 45E, 626 Braun mit ULM 55E, 606 mit ULM 55E, 1218 mit M 20 E
    In der Bastelecke: CV 120, CT 18, 1237A mit M75
    In Reserve: CV 60, HS 130 ohne Dreher in Nußbaum und CT 17 in weiß,
    Grundig PS 4300 mit EPC P23


    verlässt die Sammlung:
    1019 mit M44 MG (Nachbaunadel)

    2 x Chassis 1224

  • Hallo Helmut,


    ich habe die Phonobox S.
    Die Box hat als niedrigste Einstellung 100pF.
    Dazu addierst Du 30pF für den Spieler intern und den gemessenen Wert des Kabels (Originalkabel oder Wert bekannt?).
    Die Summe muss innerhalb der Herstellerempfehlung für das System liegen.


    Ein DIN Originalkabel beim 621 hat etwa 100pF.


    Das Ganze gilt für MM.


    Bei MC ist die Kapazität irrelevant.
    Dort ist der Widerstand maßgeblich. Da ist die Box bis 1k Ohm anpassbar. Auch 47k Ohm bei HO MC sind einstellbar.


    VG Andreas

    Ich biete:
    Im Moment nichts.

    2 Mal editiert, zuletzt von ad-mh ()

  • Hier findest Du die Datenblätter zu den von Dual verwandten Systemen: http://dual.pytalhost.eu/systeme/systeme.html


    Weder in dem zum ULM 55E noch in dem zum M20E findet sich die gewünschte Anschlusskapazität. Vielleicht kann Dir Stephan etwas dazu sagen, ansonsten unser Nadel-und-Systeme-Papst "Lini".

    freundliche Grüße


    Ralph



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  • Moin,


    soweit ich bei Dual OM Generatoren ohne Super von bis 500pf ausgehe und zum Beispiel hier
    Welche Eingangskapazität für ULM 60E?
    ebenfalls 500pF lese, dann ist die Phonobox S in jedem Fall passend einstellbar.


    Ich würde die Einstellungen 100pF und 200pF je nach Geschmack ausprobieren.
    Bei einem M20e das Gleiche. Mein alter Herr hat das System. Es kommt mit 150pF am Verstärker bestens klar. Auch hier kann man recht hoch abschließen. Das VMS hat die gleichen Generatordaten.
    http://www.analog-forum.de/wbb…32-frage-zu-ortofon-m20e/


    Bei dem AT-F2 finde ich 100 Ohm. Das ist bei der Box S auch einstellbar.


    VG


    Andreas

    Ich biete:
    Im Moment nichts.

    Einmal editiert, zuletzt von ad-mh ()

  • Ich würde die Einstellungen 100pF und 200pF je nach Geschmack ausprobieren.

    Das juckt ein Ortofon nullinger....egal ob OM(super) oder 2M..wer sich da was einbildet kriegt echt mal nen Kecks... ^^

    Peace!


    Babo


    "Das Leben ist schön. Das Schlimme ist, dass viele 'schön' mit 'einfach' verwechseln."[Mafalda]

  • Da höre ich auch keinen Unterschied. ;)
    Bei AT Systemen wie dem AT 440 sieht das im Bereich von bis "nur" 200pF anders aus.

    Ich biete:
    Im Moment nichts.

  • Hallo,


    die ULMs wie die verwandten Ortofon-Systeme (LM, OM usw.) waren relativ problemlos beim Kapazitätsbelag.


    Allein schon die Aussage "stahlige Schärfe" spricht dafür das die Abschlußkapazität für das System zu hoch ist. Also nimmt man einen entsprechenden Preamp der eine geringe Kapazität bietet. Leider sind die meisten Systeme heutzutage für recht niedrige Faräder ausgelegt, dagegen sind viele MM- Phonoeingänge bei Vollverstärkern alleine um entsprechende HF-Störsicherheit zu bieten mit recht hohen Abschlußkapazitäten ausgestattet.


    Hier mal als Beispiel wie sich der Frequenzgang "biegt" http://new-hifi-classic.de/Gal…s/userpics/m97_eplot3.gif


    BTW: es gibt sogar Anbieter von Phonovorverstärkern die den Kapazitätsabschluß nicht kennen (!) selbst auf Rückfrage. Wofür Leute dann dafür eine Schweinekohle bezahlen ist dann ihr Ding.


    Seit über 40 Jahren habe ich Plattenspieler und das immer mit Engagement betrieben. Fast immer lag lausiger Klang nicht am Preis eines Systems oder des Phonopres sondern eher an falschem elektrischen Abschluß.


    Wenn jemand Spaß an einem Stück Elektronik hat wäre ich der Letzte der das vermiesepetert. Hab selber viel Spaß an gelungenen Dingern.


    Aber letztlich ist ein Phonopre ein sehr simples Stück Elektronik, da ist kein "heiliger Qualm" und auch keine Geheimwissenschaft dahinter, jede HF-Stufe eines UKW-Tuners ist erheblich komplizierter. Von daher versteh ich nicht was manche Leute daraus machen.


    In einem Forum hab ich mal geschrieben, dass ich noch bis Herrn Ottos fein aufgebauter und sehr schön gebauter Aikido-Serie mitziehen kann - was darüber ist ist m.E. technisch zumindest zweifelhaft. Nein, kein Neid. Man darf auch gönnen können und froh sein, dass man mit seiner Knatter auch etwas schräge Hobbies finanziert worüber andere Leute den Kopf schütteln.
    Jeder Jeck ist eben anders.


    Peter

    Die Leute blicken immer so verächtlich auf vergangene Zeiten, weil die dies und jenes ›noch‹ nicht besaßen, was wir heute besitzen.
    Es ist nicht nur vieles hinzugekommen. Es ist auch vieles verloren gegangen, im guten und im bösen. Die von damals hatten vieles noch nicht. Aber wir haben vieles nicht mehr.
    (Tucholsky)

    Einmal editiert, zuletzt von 8erberg ()

  • Hallo,


    die ULMs wie die verwandten Ortofon-Systeme (LM, OM usw.) waren relativ problemlos beim Kapazitätsbelag.

    Hallo Peter,


    als "Nichttechniker" lese ich oft sehr schmunzelt hier mit und stelle immer wieder mal ne Zwischenfrage um zu sehen, ob ich das was ich meine verstanden zu haben, auch von anderer Seite bestätigt oder widerlegt bekomme.


    Ungeachtet dessen betreibe ich derzeit meinen 626 mit ULM 45e (Originalnadel) und ULM 55e (Nachbaunadel) an einem Phonovorverstärker Behringer PP 400. Ich denke es ist ein recht einfacher Pre der nach meinem "Ohreneindruck" mit den Shure M75 Systemen besser harmoniert als mit den ULM oder gar den AT-Systemen.


    Den von Dir angesprochenen Pre des Herrn Otto kenne ich persönlich nicht, aber ich denke der liegt von den technischen Möglichkeiten auch deutlich oberhalb von den Möglichkeiten des Behringer.


    Wenn ich Deinen Beitrag aber richtig verstehe reicht ein Phono Box S oder DS aber sicher aus für meine Zwecke? Oder sehe ich da was gänzlich falsch ???


    Danke für Deine Antwort

    Gruß aus dem Taubertal
    Helmut


    Höre mit:
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  • Wenn ich Deinen Beitrag aber richtig verstehe reicht ein Phono Box S oder DS aber sicher aus für meine Zwecke? Oder sehe ich da was gänzlich falsch ???

    Nein, da siehst Du nichts falsch, das ist völlig korrekt.

    In einem Forum hab ich mal geschrieben, dass ich noch bis Herrn Ottos fein aufgebauter und sehr schön gebauter Aikido-Serie mitziehen kann - was darüber ist ist m.E. technisch zumindest zweifelhaft. Nein, kein Neid. Man darf auch gönnen können und froh sein, dass man mit seiner Knatter auch etwas schräge Hobbies finanziert worüber andere Leute den Kopf schütteln.

    Das sehe ich genauso. Ich höre durchaus Unterschiede zwischen einzelnen systemen und einzelnen Phono-Vorverstärkern. Mir gefällt der Aikido 1+ von Herrn Otto sehr, sehr gut. Demnächst möchte ich auch noch einmal eine ifi iPhono dagegen hören. Darüber ist für mich aber auch rein finanziell Schluss.


    Ich denke, mit einer PhonoBox S oder besser noch einer PhonoBox DS kann man sehr gut leben und sehr viel Spaß haben - und das ist es doch, was dahinter stehen sollte: Spaß am Plattenhören haben.


    Eines sage ich aber auch noch einmal: Baust Du irgendwann einmal eine scharfe Nadel an einen deiner Dreher - vielleicht ein shibataisiertes ULM 55 :D - wirst Du gerade mit einem solchen Vorverstärker geradezu aus den Schuhen fallen, was Dein Dreher tatsächlich leisten kann, was dann an Musik aus deinen Lautsprechern kommt. Dein Gesicht würde ich dann gern einmal sehen ... das sieht dann wahrscheinlich so aus: :rolleyes: oder so: 8o

    freundliche Grüße


    Ralph



    Dreher: Golden 1, CS 741Q, CS 731Q, CS 728Q
    MC-Systeme: Goldring Elite, AT33 PTG II, Ortofon MC20 Super ... MM-Systeme: ELAC 796 HSP, AT 150 Sa, TK60E mit DN 160
    Vorverstärker: Aikido 1+ und Aikido Hybrid Supreme
    Verstärker: Harman/Kardon HK 6800 ... Receiver: Dual CR 1730
    Boxen: Nubert NuWave35 mit ATM-35 und Dual CL 720

  • Hallo,


    auch beim Behringer ist es die Abschlußkapazität... Die Shures mögen ja gerne ein paar Faräder mehr.


    Du kannst auf der Platine nach dem Abschlußwiderstand (47 kOhm) suchen, meist parallel läuft dazu der Abschlußkondensator, man könnte diesen verkleinern (wenn z.B. ein AT 440 läuft auf 47 pF, standardmässig dürfte dort was mit ca. 200 pF sitzen wenn ichs richtig in Erinnerung habe, hab leider keinen Schaltplan da).


    Natürlich würde bei einem AT auch eine Phono Box S was bringen, dazu die Verkürzung des Phonokabels (oder eins nehmen mit niedriger Kapazität).


    Bei den Phono Boexen sollen aber einige Exemplare brummen, daher darauf achten das sie wirklich leise sind.


    Peter

    Die Leute blicken immer so verächtlich auf vergangene Zeiten, weil die dies und jenes ›noch‹ nicht besaßen, was wir heute besitzen.
    Es ist nicht nur vieles hinzugekommen. Es ist auch vieles verloren gegangen, im guten und im bösen. Die von damals hatten vieles noch nicht. Aber wir haben vieles nicht mehr.
    (Tucholsky)

  • Aber noch mal in Eigner Sache. Ich erinnere nur an die Zarge vom Ebay Mann Faden von mir. Genau das gleiche Spiel von den gleichen Meckerern. Nein Danke, das brauche ich nicht.

    Das habe ich ganz anders in Erinnerung. U.a. hatte mir der Bericht den letzten Anstoß gegeben, mir so eine Zarge zu kaufen und dies lobend zu erwähnen.


    Du hast Dich allein in diesem thread nun mehrfach gegen durchaus neutral formulierte Nachfragen/Kritik in Rundumschlagmanier gewehrt.
    Klar, es gibt Meckerer, Besserwisser und Neunmalkluge. Aber schnell beleidigte Leberwürste gibt es manchmal eben auch.

  • Es sind aber immer die Gleichen die gegen mich auffahren. Und, stell dir mal vor

    es hat Dich im ganzen Threat niemand angegriffen oder beleidigt. Es wurden lediglich höflich Fragen gestellt, also was ist denn jetzt genau Dein Problem?

    VG
    Kai




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