Dual CS 460 in stereoplay 3/2017

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Dual CS 460 in stereoplay 3/2017

      Zitat: "Wer einen soliden Plattenspieler mit Old-School-Charme sucht, darf hier also gerne zugreifen."

      Na denn:
      - Gleichlauf "Schlanke Spitze" sieht aus wie ein ausgelutschter Kaugummi
      - 1,39 % zu schnell
      - TA Ortofon OM baut zu hoch
      - "leicht heller Charakter. Eine gelungene Mischung, zu der der Tonabnehmer seinen Teil beiträgt. An ihm lag es dann auch, dass die Auflösung nicht bis ins Letzte sauber war..."

      Mein alter Old-School-502 sucht gerade den Smilie zum Fremdschämen...

      Ja, ich weiß, hatten wir alles schon.

      Aber war halt zu schön. ;)
      Viele Grüße

      Jochen
    • Hallo,,

      na komm Jochen, sooo schlecht und schlimm ist ein 460ér nun auch wieder nicht.Da braucht sich kein alter Dual fremdschämen.

      Der 455 - auf den baut der 460ér ja auf, läuft seit über 30 Jahren. einige hier im Forum besitzen den 455-1 und betreiben ihn teilweise mit Systemen bis zum OM 40 rauf - und das mit gutem Ergebnis.

      Zumindest bei den alten 455érn konnte die Drehzahl direkt am Motor justiert werden - on das heute noch möglich ist weiß ich nicht.

      Optisch ist der 460 recht ansprechend und auf einem Markt mit überwiedgend manuellen Plattenspielern hat einer der wenigen verbliebenen Vollautomaten durchaus seine Berechtigung.

      Günstig ist er sicher nicht - aber das ist heute eigentlich kein ernstzunehmender Plattenspieler mehr.

      Jm2C

      Bis denne

      Wolfgang
    • Jochen: Die Firma dankt.

      Aber einmal mehr nicht so recht berühmt - samt Extra-Lacher, dass es mit Koppler mehr rumpelt... *seufz*


      Wolfgang: Nunja, mit dem Bleiring-Teller und der guten Gummimatte waren die 450/455er ja auch noch ein recht rundes Konzept. Aber mei, Fehrenbacher halt - dort scheint man sich einfach nicht dafür zu interessieren, wie man's bei vertretbarem Aufwand besser machen könnte, und setzt lieber auf hübsches Blendwerk. Schade eigentlich...


      Grüße aus München!

      Manfred / lini
    • Hallo,

      und ihr nehmt die Meßwerte ernst?

      Naja,

      und ich sehr es nach wie vor anders, der 460 ist meiner Meinung nach eben nicht nur Blendwerk.

      Die Gummimatte wurde schon in den späten 90érn ausgetauscht - als so gut wie jeder für seine Hohen Enten die Filzmatte propagierte.

      Der doppelte Plattenteller trägt ja auch zur erhöhung der Masse bei.

      Sei´s drum, Fehrenbacher und die aktuellen Dreher von ihm haben hier ja doch schon einen eher schweren Stand.

      Bis denne

      Wolfgang
    • Ich mag die Fehrenbacher. Sehr gut gefällt mir der CS 550. viel schöner als viele Brettspieler.
      Refresch


      CS 731Q CS 714 Q CS 741Q CS 701 CS 621 CS 627Q CS 604 CS 507 CS 504 CS 505 CS 505-4 CS 525 CS 530 CS 628 2xCS 630 CS 435 4 x 1210 1214 1215 1224 2 x 1225 1226 1228 1237 A 1219 1246 1254 CS 2235 1009 1015 1011F 2x1010 CV1600 CV1260 C844 C830 C820 C819 PE 33 Studio PE 2014L 2 x PE 720
    • Wolfgang: Ja, Messwerte tendier ich durchaus erstzunehmen. Wobei mich der Rumpelwert oben nicht weiter bekümmern würde, aber knapp unter +/- 0,12 % beim Gleichlauf find ich dann doch eher unwürdig für ein Gerät für gut 500 Euro, wenn selbst ein "öder" Technics SL-BD20 knapp unter +/- 0.07 % schafft. Oder anders formuliert: Über +/- 0,1 % Gleichlaufschwankungen verzeih ich vieleicht noch einem Audio Technica AT-LP60 (und der übrigen Hanpin-Sippschaft in jener Klasse), aber das ist für mich auch kein ernsthaftes Hifi mehr, sondern eher "Consumer-Stereo"-Qualitätsniveau. Von einem Dual für mindestens 500 Euro erwarte ich hingegen, dass er auch heute irgendwas zwischen ~ +/- 0,09 und 0,07 % schafft - und wenn man bei Fehrenbacher das nicht mehr erreichen kann, dürfen sie ihre Gerätchen behalten: Kauf ich nicht - dafür gibt's einfach zu viele bessere, ältere Geräte.

      Grüße aus München!

      Manfred / lini
    • wolfgang-dualist schrieb:

      Sei´s drum, Fehrenbacher und die aktuellen Dreher von ihm haben hier ja doch schon einen eher schweren Stand.
      und werden sie auch weiter haben. Dafür haben zuviele hier mehrere der sehr guten Odlies. Was fehlt ist das Verständnis, dass es Leute gibt denen das Argument "kauf Dir einen alten 721 der ist viel besser" leider nicht weiterhilft, da sie keine Lust auf Bastel- und Justierorgien oder Ärger mit Privatverkäufern o.ä. haben. Die wollen einfach einen Dreher der seine Runden dreht, den Tonabnehmer unfallfrei führt und den man nach dem Auspacken einfach einsteckt und gut ist. Wer ausser uns hier macht sich den noch groß Gedanken über eine Gleichlaufabweichung im Promillebereich?
      Und außerdem: wer garantiert mir den bitte, dass der frisch gekaufte, 40 Jahre alte 7er Dual noch die Kataloglaborwerte einhält?
      VG
      Kai


    • Hallo,

      nun, ich meinte zunächst einmal die Meßwerte genau dieses Tests.

      Ich hab mir heute morgen dann doch noch einmal die Stereoplay gekauft.

      Da sind ja einige Plattenspieler getestet worden

      Elac Miracord 90 Anniversary für 2000,00€
      Technics SL - 1200G für 3500 €
      Rega Planar 1 für 380 €
      Dual CS 460 für ab 600 €
      Bryston BLP 1 für 4500 €


      Folgende Werte

      Elac
      Gleichlauf 0,068
      Solldrehzahl + 0,05
      Rumpel bewert./Koppler 72/78

      Technics
      Gleichlauf 0,082
      Solldrehzahl - 0,03
      Rumpel bew./Kop, 73/80

      Rega
      Gleichlauf 0,17
      Solldrehzahl +0,42
      Rumpel bew./Kop. 74/64

      Dual
      Gleichlauf 0,118
      Solldrehzahl +1,39
      Rumpel bew./Kop. 69/67

      Bryston
      Gleichlauf 0,21
      Solldrehzahl +0,29
      Rumpel bew./Kop. 57/64



      Ich persönlich glaube das beim Rega und dem Dual Rumpelwerte vertauscht wurden - weiß ich aber natürlich nicht.

      Vergleicht man die Werte des " neuen " Technics mit den Werten der alten 1200ér dann ist auch da ein erheblicher Rückschritt zu verzeichnen.

      Nun was ich damit sagen will ist folgendes. Sicher sind die Meßwerte des 460 heute ebenfalls wohl etwas schlechter als die des 455 in Testberichten von vor ca. 20 Jahren. Aber ob ich diese Abweichungen hören kann - ich habe da meine Zweifel. Deshalb haben diese Werte für mich auch letztendlich nur eine untergeordnete Bedeutung.

      Schaut euch die Werte des Rega an - und dann sprecht mal mit einem Rega Fan :D ;)

      Ich kann aktuell nur was zum Dual 505 sagen.

      Ich besitze selbst einen 505-2 ( seit 1986 ) und einen 505-4 erste Serie mein bester Freund einen jetzt ca 1 Jahr alten 505-4 aus aktueller Produktion - der auch deutlich schlechtere Werte in Testberichten hatte.

      Ich habe gerade in den letzten Monaten über alle drei Plattenspieler sehr, sehr viel Musik gehört und kann daher wirklich guten Gewissens sagen - da hört man keinen Unterschied.

      Ich bleibe daher dabei, auch mit den aktuellen Dualspielern ist es immer noch möglich richtig gut Musik zu hören - und nein Fehrenbacher sponsert mich nicht ;)

      bis denne

      Wolfgang
    • Reine Neugier treibt mich: Lässt sich mal ein satter, lang ausklingender Klavierton (irgendeine passende Platte ist vielleicht im Bestand?) mit den Duals und ihrem nicht so prallen Gleichlauf digitalisieren und verfügbar machen.

      Ansonsten: Ich finde den neuen Elac ja immer noch lecker. ;) Anderes Thema...
      Viele Grüße

      Jochen
    • Bei mir rumpelt es auch nur zwischen den Titeln. Und bei Gleichlaufschwankungen ist wohl das Loch in der Mitte der Platte nicht richtig zentriert oder sie hat durch unsachgemäße Lagerung einen Höhenschlag.
      Prinzipiell finde ich es auch schade, dass für ein paar Euro mehr Gewinn an der Qualität gespart wird. Aber eine Waschmaschine oder ein Auto halten heute auch nicht mehr 30 Jahre.
      ein Westfale in Oberbayern
    • wolfgang-dualist schrieb:

      Optisch ist der 460 recht ansprechend und auf einem Markt mit überwiedgend manuellen Plattenspielern hat einer der wenigen verbliebenen Vollautomaten durchaus seine Berechtigung.
      Wobei ich der Stelle den noch teureren Thorens TD240 noch etwas besser sehe, weil der eine Single/Maxi.- 7"/12-Umschaltung hat und wohl auch noch den alten Teller des 455-1M.

      War nicht bei der Megafaden zum CS600 ein Höhenschlag aufgefallen, weil die den "Sandwich" nicht richtig zusammenbekommen haben?

      wolfgang-dualist schrieb:

      (..)
      Rega Planar 1 für 380 €
      Dual CS 460 für ab 600 €

      (...)
      Rega
      Gleichlauf 0,17
      Solldrehzahl +0,42
      Rumpel bew./Kop. 74/64

      Dual
      Gleichlauf 0,118
      Solldrehzahl +1,39
      Rumpel bew./Kop. 69/67

      Ich persönlich glaube das beim Rega und dem Dual Rumpelwerte vertauscht wurden - weiß ich aber natürlich nicht.

      (..)

      Schaut euch die Werte des Rega an - und dann sprecht mal mit einem Rega Fan :D ;)
      Doch, könnte stimmen. Der Rega 1 ist schon eine arge Sparlösung, sieht man schon am Preis. In einem Promovideo /Imagefilm über Rega konnte man die Gleichlaufendkontrolle eines RP3 sehen - Gleichlauf bei 0.1%.

      Gruß

      Wolfgang
      Dual: 505-3,TD240/Thorens: TD160 Super/SME 3009R, TD166BC/ Rega RB250, TD2001 umgebaut
      Ehemalige Dual: 1214, 1219, 1229, 1246, 1249 (2x), 627Q, 704; CR1730, C824
    • outis schrieb:

      Reine Neugier treibt mich: Lässt sich mal ein satter, lang ausklingender Klavierton (irgendeine passende Platte ist vielleicht im Bestand?) mit den Duals und ihrem nicht so prallen Gleichlauf digitalisieren und verfügbar machen.
      Hallo Jochen,

      wenn das eine an mich gerichtete Frage war, leider nein. Ich habe da keine Möglichkeit Platten zu digitalisieren ( habe ich nie gebraucht, ich will ja Platten hören und nicht eine CD ;) )

      Bis denne

      Wolfgang
    • Hallo

      Das mit den Meßergebnissen ist nicht so wirklich aussagekräftig. Wenn ich zwei Dinge miteinander vergleiche muß ich ja auch gleiche Bedingungen haben. Bei den drehern im Test ist das ja so. Nur ich kann keine 30 oder 40 jahre alten Meßergebnisse die mit völlig anderen Tonabnehmern anderen Meßplatten und anderen Meßgeräten gemacht wurden mit heutigen vergleichen. Wenn ich sowas machen möchte muß ich dafür Sorge tragen das die Meßtechnik und die Meßumgebung die gleiche oder eine nahezu gleiche ist.

      Wolfgang
    • wolfgang-dualist schrieb:

      outis schrieb:

      Reine Neugier treibt mich: Lässt sich mal ein satter, lang ausklingender Klavierton (irgendeine passende Platte ist vielleicht im Bestand?) mit den Duals und ihrem nicht so prallen Gleichlauf digitalisieren und verfügbar machen.
      Hallo Jochen,
      wenn das eine an mich gerichtete Frage war, leider nein. Ich habe da keine Möglichkeit Platten zu digitalisieren ( habe ich nie gebraucht, ich will ja Platten hören und nicht eine CD ;) )

      Bis denne

      Wolfgang
      Ich könnte mit das meinen Tascam USB-Audiointerface. Habe aber keinen passenden Dual.

      Das USB-Audiointerface will ich verkaufen. Letzter Straßenpreis war rd. 125 EUR. Hat Midi und SP/DIF. Für 65 inkl. Versand gebe ich den her, weil ich den Nachfolger US366 habe.

      Bild: tascam.eu/pics/us-144mkii.jpg

      Treiber: tascam.eu/de/compatibility.html .

      Gruß

      Wolfgang
      Dual: 505-3,TD240/Thorens: TD160 Super/SME 3009R, TD166BC/ Rega RB250, TD2001 umgebaut
      Ehemalige Dual: 1214, 1219, 1229, 1246, 1249 (2x), 627Q, 704; CR1730, C824
    • Ich fände es prima, wenn irgendjemand praktisch demonstrieren könnte, ob und wenn ja welche Auswirkungen auf dem Papier miese Werte für den Alltag haben. Und wenn demzufolge dieser jemand mit irgendeinem der von der Papierform negativ beurteilten Duals ein Digitalisat anfertigte in 96/24 oder mehr.

      Die Auswertung ließe sich im FAQ-Forum hinterlegen und es wäre vielleicht halbwegs Klärung erzielt.

      Natürlich soll niemand daran gehindert werden, das Ergebnis in der Relevanz für sich selbst zu relativieren. :)
      Viele Grüße

      Jochen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von outis () aus folgendem Grund: Syndax ;)

    • outis schrieb:

      Ich fände es prima, wenn irgendjemand praktisch demonstrieren könnte, ob und wenn ja welche Auswirkungen auf dem Papier miese Werte für den Alltag haben. Und wenn demzufolge dieser jemand mit irgendeinem der von der Papierform negativ beurteilten Duals ein Digitalisat anfertigte in 96/24 oder mehr.

      Mein US-144 MKii schafft laut Datenblatt
      Abtastrate 44,1 kHz / 48 kHz / 88,2 kHz / 96 kHz (USB 2.0, nur High-speed)
      Bit-Tiefe 16/24 Bit

      Das US-366
      Abtastrate 44,1 kHz, 48 kHz, 88,2 kHz, 96 kHz, 176,4 kHz, 192 kHz
      Quantisierung 24 Bit
      Dynamikumfang AD-Wandler 102 dB (48 kHz, A-bewertet).

      Um nicht "Äpfel-" mit Birnen zu vergleichen müsste man da die Geräte alle zusammen haben und mit einem möglichst gleichen Tonabnehmer. Bei einem "reinen" Dualsetup fiele mir ein:

      502-2 Pickelteller
      505-3 Bleiringteller
      505-4 Sparteller
      CS455-1M
      CS460
      und
      CS600
      CS5000
      und je am besten mit einem OM20-40.

      Das kostet je Auf-/Abbau je gut 30min (bei z.B. einem 2 min-Stück mit Nachbearbeitung als mp3/wma/WAV) raugerechnet.

      Die einzigen die eine derart große Sammlung haben nur Alfred oder noko. Oder mehrere müssten sich treffen. Da geht aber ein Samstag für drauf.

      Gruß

      Wolfgang
      Dual: 505-3,TD240/Thorens: TD160 Super/SME 3009R, TD166BC/ Rega RB250, TD2001 umgebaut
      Ehemalige Dual: 1214, 1219, 1229, 1246, 1249 (2x), 627Q, 704; CR1730, C824

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von analogi67 () aus folgendem Grund: Typo.