Verzerrung (asymmetrische Wellenform) Dual 704 mit Shure V15

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    • Verzerrung (asymmetrische Wellenform) Dual 704 mit Shure V15

      Hallo alle zusammen,
      Mein erster Beitrag im Dual Board lasst sich nun doch zeigen daher ich nach viele Versuchen mein Plattenspieler noch immer nicht sauber zum spielen hinbringen kann. Ich habe nämlich einen gebrauchten Dual 704 Plattenspieler gekauft mit noch originalen Shure V15 III Tonabnehmer und Nadel. Nachdem ich das gute Teil modifiziert hab mit Cinch und Masse Anschlüsse, die Entstörkondensatoren (Knallfrösche) ausgetauscht habe (auf das richtige 220V Spannungsteil), könnte ich es schon mal zum spielen springen.

      Leider hört man, ins besondere bei Lauten Passagen, ein deutliche Verzerrung in der Regel auf alle Platten. Ich möchte nicht ohne selbst Mühe zu geben gleich hier reinschreiben, dazu habe ich aber folgendes unternommen dieses zu verbessern:
      - Pre-amp weggelassen -> Verzerrung ist noch anwesend
      - Linker und Rechter Kanal am Tonabnehmer umgetauscht -> Verzerrung siedelt mit um -> Kann daher nur mehr die Tonabnehmer, Nadel oder Einstellung/Justierung sein
      - Ein Neuer Nadel gekauft (Thakker DN352) -> Komplett das gleiche Problem -> Nadel scheint es also nicht zu sein
      - Natürlich auf der erste Stelle der Tonarmhöhe, Gewicht und Anti Skating eingestellt
      -Anti Skate bewirkt nicht viel in der Verbesserung der Verzerrung ( von 0 <-> Nadel Gewicht <-> Max und zwischen liegende Werte ausprobiert)
      -Gewicht Nadeln variiert:: Thakker 0.75 - 1.5g Shure VN35E 0.75 - 1.25g und sogar bis 2g
      - Die Justierung vom Tonabnehmer in der Headshell ist leider nicht möglich daher den TK24 mit Shure V15 LM ein Klick-system ist und sich nicht drehen oder nach vorne/hinten bewegen lässt

      Folgendes ist mir noch aufgefallen:
      - Mit Anti Skate auf 0 bewegt sich der Tonarm leicht und langsam von innen nach außen -> Laut Forum sollte das Normal sein?
      - Justierung von der Tonabnehmer im Headshell ist nicht ganz Parallel zur die DIN Schablone -> Leider kann man dieses System nicht Justieren
      - Linker Kanal scheint sich etwas mehr zu verzerren wie den Rechter Kanal (nochmals: Anti Skate Einstellung hilft nur ganz ganz Minimal -> hörbar kein Unterschied)
      - Das wichtigste am Letzten: das einzige was Hilft ist wenn man das Gewicht vom Nadel erhöht. Wie höher wie besser, aber weiter als 2g habe ich mich nicht getraut und eben bei 2g ist die Verzerrung immer noch deutlich anwesend.

      Dazu habe ich auch bemerkt das der Wellenform ziemlich asymmetrisch ist (was sich mit ein höheres Gewicht vom Nadel etwas verbessert). Dieses kann schon mal die Verzerrung erklären.

      1.2g: i.imgur.com/0mStGFo.png
      [IMG:http://i.imgur.com/0mStGFo.png]

      1.6g: i.imgur.com/PFFdIII.png
      [IMG:http://i.imgur.com/PFFdIII.png]

      Deutlich zu sehen ist das beim Linker Kanal die Positive (Oberhalb) Wellenseite eingeschränkt bleibt und beim Rechter Kanal die Negative (Unterhalb) Wellenseite eingeschränkt bleibt. Dazu ist zu sehen das beim höheren Nadeldruck beide Kanäle symmetrischer werden.

      Mir gehen eigentlich die Ideen aus und habe den Vermutung das der Tonabnehmer getauscht werden muss. Das wäre nämlich sehr schade daher ein Umtausch auf ein andere gebrauchte Shure V15 sehr Teuer ist. Bitte um weitere Hilfe daher ich selbst nicht damit fertig werde.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hoodie ()

    • Das hört sich aber nicht gut an!
      Ich würde mal mit einer Nadelwaage oder einer sogenannten Kifferwaage nachprüfen, ob die sagen wir mal 1,5 pond auch in etwa 1,5 pond sind. Denn wenn die eingestellten 1,5 pond sagen wir mal nur 0,75 pond sind, dann könnte es schon sehr deutliche Verzerrungen geben. Weil echte 0,75 pond eben für den Tonabnehmer ein wenig wenig ist.

      Falls dies nicht der Fehler sein sollte, wüßte ich auch nicht weiter.
    • Guten Abend Mr. Hit,
      Stimmt ganz genau, diese Punkt ist mir leider entkommen beim reinschreiben. Ich habe mir nämlich auch ein Digitale Tonarmwaage zukommen lassen (0.01g Auflösung und scheint sich gut zu Kalibrieren) und die tatsächliche Auflagekraft vermessen. Die 1,2g und 1,6g sind tatsächlich auf die Platte drauf. Der Gewichtseinstellung auf der Tonarm gibt ca. 0,15g mehr an.

      Ich habe bei meiner Internetsuche eh erfahren das man besser an die obere Bereichen des vorgeschriebene Nadeldruck bleiben soll.
    • Hallo,

      Ich würde erst einmal die die Kontakte vom TK (da wo das System angeklipst ist) nochmals gründlich reinigen. Ebenfalls die kleinen Kontaktstifte des Systems. Dann auch bitte die Kontakt-Flächen im Tonkopfträger reinigen. Dann seh Dir noch einmal genauer die Verkabelung des TK an. Gelegentlich gammeln die auch an den kleinen Stiften.


      Meine Meinung dazu (ohne Gewähr/ Anspruch auf Richtigkeit):

      Bei einer Nachbaunadel kann es sein dass die Auflagekraft nicht unbedingt der Auflagekraft einer originalen Nadel entspricht. Hier kann man meistens ruhig ein wenig mehr "Gewicht" fahren. Da sollte der Hersteller die Daten liefern.


      Zum Auflagegewicht: Ich halte mich da meistens auch eher um oberen Bereich (oder auch mal etwas drüber). Eine Platte und auch die Nadel nimmt eher Schaden wenn man mit zu wenig Auflagegewicht arbeitet.


      Wenn Deine Nadel mit z.B. 1,5 (oder auch etwas mehr) noch keinen "Bauchklatscher" macht (Aufligt) und noch immer Platz zwischen dem System und der Platte zu erkennen ist und der Nadelträger noch "federn" kann, sollte es noch in "grünen Bereich" sein.


      Dann noch das Thema "Einspielen" einer neuen Nadel: Einer sagt es ist Blödsinn, der andere eben das Gegenteil - hier gibt es unterschiedliche Meinungen.

      Meiner Meinung nach sollte sich eine Nadel erst einmal "Einspielen". Dabei wird auch das "Nadel-Gummi" geschmeidig gewalkt, was die Beweglichkeit des Nadelträgerröhrchens positiv beeinflusst. Dann kann die Nadel besser und sauberer in der Rille geführt werden. Gerade bei alten Lagerbeständen (unter anderem NOS) kommt es hin und wieder vor, dass ein Nadelgummi ausgehärtet ist, es aber noch mit dem "Einspielen" wieder geschmeidiger wird und erst nach und nach richtig "sauber" klingt.

      Manchmal ist es aber auch nicht mehr möglich. Dann bleibt das Gummi einfach hart und starr und die Nadel kann nicht richtig sauber in der Rille geführt werden.


      Ich persönlich glaube nicht unbedingt dass es am System selbst liegt. Ich kenne es gerade von Shure- Systemen anders. Entweder es sind beide Kanäle "da", oder einer ist komplett "tot". Dass sich ein System durch Kanal- Ungleichheiten langsam "verabschiedet" konnte ich noch nicht feststellen. So einen Fall hatte ich noch nicht. Entweder beide Kanäle da oder eben nicht.


      Bei sehr alten Tonabnehmersystemen aus den 1960er Jahren, wie z.B. bei alten ELAC STS, kam wohl ab Werk eine "Kanalungleichheit" je nach Modell vor. Da muss man dann halt ein wenig mit der "Balance" nachregeln. Das war aber kein "Fehler", sondern fertigungstechnisch nicht unbedingt anders möglich. Bei der Qualitätskontrolle wurden diese Systeme dann selektiert und entsprechend auch unterschiedlich verkauft.


      EDIT:

      Geb der Nadel ruhig mal 40 oder 50 Stunden Zeit. Dann wäre noch die Frage: Sind das alles gebrauchte Platten? Wenn ja, womit wurden die vorher abgespielt? Nicht dass Deine Platten schon alle irgendwie beschädigt sind, was ich persönlich für recht unwahrscheinlich halte.

      Wenn Du die Möglichkeit haben solltest, würde ich an Deiner Stelle auch einmal einen anderen Tonabnehmer ausprobieren.
      ---------------------------
      MFG: Maico

      ... Die Musik entsteht durch die Pausen zwischen den Noten ...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von maicox ()

    • Hi Maico,
      Danke für deine ausführliche Hinweise. Der Plattenspieler spielt gerade mit der neue Nadel fleißig ein. Aktuell nach ca. 10 Stunden hat sich da noch nicht viel verändert muss ich sagen. Könnte sein das der alte Originalen Nadel auch schon einige Zeit herumliegt und die Nadelgummi was ausgehärtet ist. Das kann vielleicht erklären warum beide Nadeln sich so seltsam verhalten.

      Ich habe auch mal die beide Nadeln optisch naher angeschaut, meine untrainierte Augen sehen aber nicht wirklich große Unterschiede zwischen die Nachbau und Original Nadeldiamant, vielleicht sieht Ihr da was komisches:
      Thakker Nachbau:
      [IMG:http://i.imgur.com/eGw2y7p.jpg]
      Orginal:
      [IMG:http://i.imgur.com/YltAcSa.jpg]


      Wie schon erwähnt habe ich das Linker und Rechter Kanal mal umgetauscht und der Fehler siedelt mit um:

      [IMG:http://i.imgur.com/zFt1cJP.png]

      Daher kann es nur mehr die Kontaktstiften, Tonabnehmer, Nadel oder Einstellung sein (oder doch die Platten??).

      Tonabnehmer Kontakten habe ich auch mittlerweile mit Alkohol (95%) gereinigt, da ist kein Schmutz zum entdecken:

      [IMG:http://i.imgur.com/MC5bypA.jpg]


      Dazu kann ich noch sagen das ich nur gebrauchte Platten getestet hab, nur weil ich das gleiche Problem erfinde auf mehrere Platten von verschiedene Verkäufer habe ich mich da nicht wirklich Gedanken über gemacht. Vielleicht bin ich da was zu gutgläubig? Ich habe auch eine neue Testplatte bestellt, hoffentlich erzeugt dieses einige wichtige Hinweise auf das Problem.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hoodie ()

    • Hoodie schrieb:

      Leider hört man, ins besondere bei Lauten Passagen, ein deutliche Verzerrung in der Regel auf alle Platten. Ich möchte nicht ohne selbst Mühe zu geben gleich hier reinschreiben, dazu habe ich aber folgendes unternommen dieses zu verbessern:
      - Pre-amp weggelassen -> Verzerrung ist noch anwesend
      Hi Hoodie,

      könntest Du mal bitte ein Hörbeispiel geben? ;)

      Bunte Audacity-Bilder von Frequenzkurven tragen mit Sicherheit nicht zur Problemlösung bei.

      Ich selbst besitze übrigens auch die Kombi 704/Shure V15-III

      Gruß,
      Dirk
      "Wo laufen sie denn, wo laufen sie denn... Mein Gott, wo laufen sie denn? Wo laufen sie denn?........“
      Wilhelm Bendow und Paul Morgan

      Marantz 2270 • Dual 701 (Ortofon M20E) • Dual 1219 (Shure V15-III) • Marantz 5220 • Marantz CD-38 • B&W dm-2/a
    • Hallo,
      Ich hatte auch Mal viel Verzerrungen mit mein 704er. Bei mir lag es an zu losen armlager. Nach einstellen war Problem weg.
      Versuch mal ob der Arm in den Lager wackelt. Dazu Stecker ziehen, Arm wie gewohnt nach innen führen, Lift lösen. Kopf fest halten, am andere Ende (Gewicht) wackeln. Wens wackelt/rattert (außer dass Gewicht) sind die Lager lose (Mann spürt es wenn es nicht stimmt). Die müssen dann nachgezogen werden. Anleitungen dazu findest du mit Suchfunktion.
    • Hallo Dirk,
      Warum nicht beides ;) Die beide Ton Dateien sind wie folgendes aufgeteilt: erster Teilaufnahme auf 1.5g und nach der Pause auf 1.8g

      Sample 1: picosong.com/reUt/ (Prasselt, Gitarre klinkt vor allem schlecht bei 1,5g)
      [IMG:http://i.imgur.com/eNaBwgB.png]

      Sample 2: picosong.com/redk/ (vor allem der Hammond Orgel klinkt verrauscht/verzerrt bei 1,5g

      [IMG:http://i.imgur.com/qRUCvgF.png]

      Linker Kanal verzerrt mehr wie das Rechter kommt mir so vor.

      Für mich klinkt die Musik auf 1,5g einfach unangenehm, auf 1,8g ist es schon viel besser. Doch fühle mich etwas unsicher auf so ein hohes Gewicht zu spielen...


      Das mit den losen Tonarmlager werde ich noch nachschauen Fridual.
    • Hoodie schrieb:

      Hallo Dirk,
      Warum nicht beides Die beide Ton Dateien sind wie folgendes aufgeteilt: erster Teilaufnahme auf 1.5g und nach der Pause auf 1.8g
      Hallo Hoodie,

      danke für die Hörbeispiele. Ich tippe jetzt mal auf unsaubere Kontakte zwischen Tonabnehmer(TA), Headshell und Tonarm. Die Platine am Tonarm ist sehr empfindlich.
      Es könnte durchaus sein, daß sich durch die Veränderung der Auflagekraft die Kontaktflächen minimalst ändern und dadurch etwas verbessern.
      Der TA ist schließlich nicht starr mit der Headshell verbunden sondern nur "gelinkt".
      Wenn der TA starr mit der Headshell verbunden wäre, dann könnte man ihn nicht wechseln. Da könnte man einzig nur die Nadel austauschen.
      Auch die Headshell ist nur mit dem Tonarm "gelinkt".

      Ich habe schon bei vielen Duals immer wieder diese Tonarm-Kontakt-Platine als Ursprung vieler Wiedergabeprobleme ausgemacht.
      Hier im Forum gibt's irgendwo Infos zu speziellen Radierern zum Polieren der Kontakte.
      An so etwas gehe ich mit Tunercleaner 600 und einem Ohren-Stäbchen ran.
      Früher habe ich Spiritus benutzt.

      In deinem Fall könnte es also wirklich die Patina auf den Kontakten sein, die die Verzerrungen hervorrufen.
      Probier's mal mit Tunercleaner 600 (kostet derzeit 9,50 Euro), schaden kann das nix und du hast dazu einen perfekten Poti- und Schalter-Reiniger.

      Gruß,
      Dirk
      "Wo laufen sie denn, wo laufen sie denn... Mein Gott, wo laufen sie denn? Wo laufen sie denn?........“
      Wilhelm Bendow und Paul Morgan

      Marantz 2270 • Dual 701 (Ortofon M20E) • Dual 1219 (Shure V15-III) • Marantz 5220 • Marantz CD-38 • B&W dm-2/a
    • Servus Manfred,
      Anti Skating habe ich wie erwähnt von 0 <-> Nadel Gewicht <-> Max und zwischen liegende Werte ausprobiert. Werde aber bald die Testplatte erhalten damit ich die Einstellung noch genauer ausrichten kann.

      Hi Dirk,
      Kontaktreinigung habe ich schon gemacht nach der Tipp von Maico. Hat aber nichts gebracht, passte auch nicht ganz in der Logik daher ich die Kontakte auf der Tonabnehmer (L und R Kanal) gewechselt hab, den Fehler genau so mit wechselte. Wenn es die Kontakte wäre vom Headshell auf der Tonarm würde nur den Linker und Rechter Kanal wechseln aber nicht den Fehler. Das kann man genau sehen in diesen Post: dual-board.de/index.php?thread…&postID=586673#post586673


      Hallo Fridual,
      Die Tonarmlager in beide Richtungen haben etwas Spiel. Laut Service Heft sollte das auch so sein. Könnte die Schrauben auch nicht fester andrehen. Beim versuch die schraube lockerer zu drehen ist der Schraubenkopf leider zerbröselt (mit wenig kraft).


      Finde auch die Justierung vom Tonarm nicht wirklich gut eingestellt laut DIN Schablone:
      [IMG:http://i.imgur.com/SrOXlsE.jpg]Leider kann man da anscheinend nichts Nachjustieren.


      Mein Ideenbox ist jetzt auch leer, vielleicht wäre ein neue Tonabnehmer die bessere Wahl daher ich eigentlich auch mal machen will wofür ich ein Plattenspieler gekauft habe, LP's hören :D.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Hoodie ()

    • Hoodie: Dass Du's bereits mit verschiedenen Antiskating-Einstellungen probiert hattest, hab ich schon mitbekommen. Aber Du hattest Dich ja über die Asymmetrie in der Wellenform-Darstellung gewundert - und da würd ich eben vermuten, dass sich die Antiskating-Einstellung darauf auswirken sollte.

      Grüße aus München!

      Manfred / lini
    • Hi Manfred,
      Alles Klar. Mir hat der Anti Skating auch logisch im Ohr geklungen weil der Linker Kanal 'schlimmer' ist wie das Rechter. Bezüglich zur die Asymmetrie habe ich 'Live' mit der Anti Skating hin und her gedreht, die Asymmetrie ändert sich nur ganz leicht in der Wellenform.

      Bin gespannt wie es sich mit der Testplatte ausgeht, soweit ich gelesen hab ist die einzige gescheite Weg die Anti Skating zu überprüfen mit so eine Testplatte (womit man Links und Rechts gleichzeitig zum Verzerren bringt, statt einer nach der andere).

      Edit: Ist dir die Justierung vom Tonabnehmer ungewöhnlich schief vorgekommen in mein Bild?
    • So, der Testplatte ist angekommen mit voller 180g Pracht (nicht das es irgendwie was ausmacht).
      Damit ist mir wirklich Klar geworden das etwas gar nicht stimmt leider :( Schon der erste Stufe von der Anti Skate Einstellung (50µm) verzerrt die ein oder andere Kanal, der Anti Skate bewirkt da nur wenig.

      In unterstehende Link findet Ihr die Aufnahme von der Originalnadel auf 1.5g. dabei ändere ich die Anti Skate Einstellung von 1.5 -> 0 -> Max -> 1.5.
      picosong.com/r29K/

      Original und Thakker Nachbau hören sich beide schrecklich an, bzw. Verzerren sowie hörbar auf das Tonbeispiel.

      Sag es bitte nicht zur meinem Shure *aber ich habe mich ein Nagaoka MP 110 bestellt*. Im Moment sind die Ideen ausgegangen. Hat jemanden von euch vielleicht mehr Wissen von wo der Fehler liegen kann? Ich hoffe das Tonbeispiel ist dabei hilfreich.

      Bearbeitung: beim Thakker Nachbau habe ich mich getraut nach ein Nadelgewicht von 1.8g zu gehen, bei einer Anti Skate Einstellung auf 3 (Max) ist die Verzerrung fast weg beim 50µm Test. Leider fangt das alles wieder von vorne beim 60µm Test.

      Bearbeitung 2: Erlaube mich bitte noch etwas Bilder dazu zu fügen. beim Thakker Nachbau Nadel auf 1.6g verzerrt bei 50µm (Stufe 1) erstens das Rechter Kanal (Anti Skate ist versuchsweise einfach auf 1.6 eingestellt):

      [IMG:http://i.imgur.com/jZikeCG.png]
      Zu sehen ist die Verzerrung am Rechter Kanal mit deutliche Anwesenheit von die Harmonischen, 2x 3x 4x undsw.

      Bei 60µm (Stufe 2) verzerren beide Kanäle:
      [IMG:http://i.imgur.com/I8vFUwQ.png]


      Bei 70µm (Stufe 3) breche ich gleich lieber ab vor meine Ohren explodieren:
      [IMG:http://i.imgur.com/afhNtDW.png]

      Grundsätzlich: Kann es sein das der Anti Skate nicht Richtig kalibriert ist? Bei 50µm wird das Rechter Kanal etwas besser bei die Max Anti Skate Einstellung (geht aber nicht mehr weiter daher Max). Schon bei Stufe 2 / 60µm ist alles aus und ist die Verzerrung immer da.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Hoodie ()

    • Hallo,

      Oder es ist das Tonarmlager. Da würde ich eventuell auch mal Ansetzen. Nicht dass das obere Lager, z.B. durch einen Transport und die da meist auftretenden Vibrationen, nun zu stramm oder zu lose ist.
      ---------------------------
      MFG: Maico

      ... Die Musik entsteht durch die Pausen zwischen den Noten ...
    • Maico: In dem Fall würd ich allerdings eher erwarten, dass beide Bewegungsrichtungen (*) betroffen wären. Zum Fehlerbild passender schiene mir daher tatsächlich eher ein Problem mit dem Antiskating.

      Grüße aus München!

      Manfred / lini

      *) Falls sich jemand wundern sollte, wie ich wohl darauf komme, dass nur eine Bewegunsrichtung betroffen ist: Das liegt schlichtweg an der Seitenschrift-Mono-kompatiblen Auslegung der Stereo-Flankenschrift - denn die erfordert praktisch zwangsläufig, dass ein Kanal quasi mit umgekehrter Polarität geschnitten wird. Würde man hingegen beide Kanäle mit gleicher Polarität aufzeichnen, erhielte man stattdessen eine Tiefenschrift-Mono-kompatible Auslegung.

      P.S.: Ach, und noch fürs Protokoll: Ich würde Dirks Behauptung von oben, die Wellenform-Darstellungen würden mit Sicherheit nicht zur Problemlösung betragen, doch deutlich widersprechen wollen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von lini () aus folgendem Grund: post scriptum angefügt

    • Hallo Manfred,


      Ich hatte mal ein Problem bei einem 1229 mit dem Antiskating bzw. der Freigängigkeit des Tonarmes. Da blieb der Tonarm bei auf Null gedrehtem Antiskating (Tonarm in Waage ausgependelt) auch nicht "ca. mittig der Platte" stehen. Es lag nicht am Segment und der Führung, auch nicht am Antiskating selbst bzw. der Einstellung der Antiskating- Scheibe. Der Der Arm driftete dort auch von allein nach außen. Da war das Tonarmlager oben etwas zu eng. Das Abspielen war aber möglich- selbst die Automatik funktionierte.

      Auch hier verzerrte ein Kanal. Ich bin der Meinung das war "damals" auch der linke Kanal, sicher bin ich mir aber nicht mehr zu 100%.
      Nachdem ich das Lager etwas gelöst hatte, funktionierte das Antiskating wieder einwandfrei und die Verzerrungen waren auch nicht mehr wahrnehmbar.



      Ist halt "nur" eine Idee. Wenn das neue System da ist, wird sich ja eventuell herausstellen ob es daran liegt. Kann ja auch sein dass das Shure tatsächlich "einen weg hat" (was ich mir nicht so vorstellen kann).
      ---------------------------
      MFG: Maico

      ... Die Musik entsteht durch die Pausen zwischen den Noten ...
    • Servus Manfred, Hallo Maico und natürlich alle anderen die auch dieses Thema verfolgen.

      Anti Skating ist wahrscheinlich doch eher ein Thema. Nachdem der Anti Skate Einstellung bis Heute nichts bewirkt hat, habe ich mal versucht der Anti Skate zu Kalibrieren. Ich habe dafür an die schraube 'E' Gedreht:
      [IMG:http://i.imgur.com/JVPKfF9.png]

      Komischerweise kann man die Schraube unendlich drehen, einmal fühlt es sich schwer an und anderes mal leicht zum drehen.
      Ich krieg aber nie ausreichende Anti Skate Kraft so wie es scheint. Ich habe es jetzt mit ein Auflagekraft von 1.8 (viel zu Hoch aber ja..) mit der Testplatte und Anti Skating auf 3 (Max.) geschafft der erste Stufe (50µm) durch zu kommen ohne Verzerrung. Doch bei 60µm fangt das Rechter Kanal wieder zum verzerren, ich kann nur weniger Anti Skate Kraft hergeben und dann wird die Verzerrung schlimmer.

      Der Tonarm bewegt sich auch nach außen wenn ich der Anti Skate auf '0' eingestellt habe. Für mich macht das überhaupt kein Sinn weil wenn der Tonarm sich nach außen bewegt ahne ich auf zu viel Anti Skate Kraft. Obwohl der Testplatte mir den den Eindruck gibt ich habe zu wenig.
      Klinkt offensichtlich als ob das noch immer nicht ganz stimmt...?

      Deswegen ->

      Steht der Tonarmlager (mit Hilfe) eure Tipps) auch unter Verdacht. Es kommt mir aber vor das die Tonarmlagerschrauben sehr fest angeschraubt sind... Wenn ich es richtig hab handelt es sich um 2 Schrauben, Schraube Nr. 57 und 37:
      [IMG:http://i.imgur.com/OTReUcG.png]
      Schraube 57 ist bei mir leider abgebrochen beim Versuch dieses locker zu drehen, der Schraube sitzt aber immer noch fest drinnen (ohne Schraubkopf und hat sich sehr wahrscheinlich nicht mal gedreht). Schraube Nr. 37 habe ich berührt mit ein Schraubenzieher und ist auch ziemlich fest angeschraubt, ich trau mich nicht wirklich dieses locker zu drehen daher ich nicht will das der mich auch noch bricht. Kann jemanden da vielleicht einige Anweisungen geben? Hoffe ich bin da an der richtige Stelle.

      Der Nagaoka ist noch unterwegs.

      Edit:
      Ups..: hifi-forum.de/viewthread-26-13207.html#4 hätte ich das bloß die Tonarmlager Justierung gelesen. Wie sind die Schraube 37 und 57 Richtig locker zum drehen? Finde es leider nicht. So nebenbei, kann mich jemanden sagen wie ich die Schraube 57 wieder heraus krieg? Und ist so ein passende Schraube noch erhältlich? Vielen Dank im Voraus falls mir da auch jemanden behilflich sein kann.

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Hoodie ()