Umfrage mit Hörbeispielen: Ortofon OM(B) Nadelvergleich

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    • So, ich lehne mich mal aus dem Fenster: Mir gefällt die X0# am besten, die behält im Tutti den besten Überblick und einen klaren Blick auf's Getümmel. Auch die dann einsetzende Oboe kommt am klarsten. Die anderen dagegen sind für meine Ohren/Anlage mehr oder minder verwaschen und in den Klangfarben vergleichsweise "gedimmt".

      Da ich keine der Nadeln persönlich kenne, möchte ich annehmen, dass die von mir favorisierte die 30er ist. Bei den anderen höre ich nicht so deutliche Unterschiede. Vielleicht bei mehrfacher Verkostung.
      Viele Grüße

      Jochen
    • Hallo Uli,

      ich habe mir zumindest Deine Pop-Beispiele einmal angehört, ganz altertümlich auf CD gebrannt und auf dem Sessel vor der Anlage gehört. Dabei ist mir leider aufgefallen, dass bei den Aufnahmen die Phase vertauscht ist: die Stimme kommt nicht aus der Mitte sondern von den Seiten. Kurzer Vergleich mit LP (Best Of 2) und CD bestätigte das. Verwirrend wurde es dann, als ich feststellen mußte, dass bei der originalen CD (Greatest Hits/Gold) dafür die Kanäle vertauscht sind...

      Ansonsten konne ich beim Hören keine besonders auffälligen Unterschiede ausmachen, Nadel_X0# erschien mir etwas unsauberer. Muß ich noch 'mal drüber hören, wenn ich Zeit finde, evtl. mit Kopfhörer.

      Grüße, Brent
    • Guten Abend,

      ... auch ich gehe davon aus das sich hinter der unter XO# abgelegten Datei die 30er Nadel "verbirgt" ...(mein Vote- Favorit.).

      Ansonsten halte ich es wie Jochen auch, Zitat:

      outis schrieb:

      Da ich keine der Nadeln persönlich kenne,...

      Brent zu , Zitat:

      johnny.yen schrieb:

      Dabei ist mir leider aufgefallen, dass bei den Aufnahmen die Phase vertauscht ist: die Stimme kommt nicht aus der Mitte sondern von den Seiten.
      ... :D es soll dir /einem ja schließlich auch nicht zu einfach gemacht werden ... ^^

      Gruß Thomas
      Zitat von; Johann Gottfried Seume;

      „Wo man singt, da laß’ dich ruhig nieder,böse Menschen haben keine Lieder.“

      Heco victa 701 II /-/ Onkyo A-8470 /-/ Dual CS 2225 / Ortofon super OM 40
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      CAT Berlin 2007-2/-/ Onkyo A-8220 /-/ Dual CS1254 1/2"/ Ortofon OM 10
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      Kassetten mit Onkyo TA - W 30 /
      CD- Player Onkyo DX - 7711
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      Sennheiser HD 560 Ovation (mod.)TA Systeme Audio Technica/Dual DM/DN 236/Ortofon OM/OM super
    • Hallo zusammen, hallo Jochen zu,Zitat:

      outis schrieb:

      Rege Beteiligung hier?!

      Angst vor Klassik? Keine Sorge, tut gar nicht weh.
      ... tja, an sich wirklich schade um die Mühen die sich Uli hierzu gemacht hat ... :|
      Übigens bin ich was die Klassik an sich angeht auch nur ein "lausiger Lehrling"... :D (aber eben bemüht zu lernen :rolleyes: ).

      Versucht euch doch wenigstens einmal, es gib nicht zu verlieren (allerdings auch "nur" Erfahrungen zu gewinnen ;) ).

      Einen angenehmen Tag noch, Gruß Thomas :)
      Zitat von; Johann Gottfried Seume;

      „Wo man singt, da laß’ dich ruhig nieder,böse Menschen haben keine Lieder.“

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    • Moin Allen hier!

      Werde mich noch beteiligen, aber sorry im Augenblick habe ich echt ein Zeitproblem und muss mit meinen "Kräften" haushalten. :whistling:
      Weiß die Arbeit von Uli sehr wohl zu würdigen und fänd es schade wenn da so gut wie niemand sich mal wenigstens etwas mit beschäftigt.

      Beim nächsten "freien Zeitfenster" und des richtigen Gemütszustands für sowas werde ich mich bemühen was zu hören. ;)
      Mit Gruß Dietmar M. aus W.
      Höre Musik (Stand Januar 2018) mit:
      Dual 731Q + Shure V15 III mit Cleorec Nachbaunadel - Dual 1218 + M95 G-LM mit N95ED - Grundig PS 4500 + AT120E - SABA PSP 350 + AT13EaX mit ATN 13 oder über:
      18er Spulen mit AKAI GX-270D oder CD über Yamaha CDX-590 oder MC über Yamaha KX-480 oder PC mit einer Creative SB X-Fi
      mittels
      Yamaha RX-570 mit Dynaudio Contour I MK II und/oder ACOUSTIC ENERGY AEGIS Model 1 :whistling:
    • Nun, ich bin ja noch die Lösung "schuldig", also....

      • Nadel_x0+ ist die Nadel 10
      • Nadel_x0- ist die Nadel 20
      • Nadel_X0# ist die Nadel 30
      Daß nun die Nadel 10 und die Nadel 20 den gleichen Zuspruch erhalten haben, läßt nicht zwangsläufig den Schluß zu, daß die beiden Nadeln gehörtmäßig nicht unterscheidbar sind, sondern eben unterschiedliche Ansprüche und Hörvorlieben besser oder weniger gut entsprechen oder eben besser oder schlechter zur Anlage oder Musikgeschmack passen.


      Die Nadel 30 wurde ja mehrfach identifiziert und ist zumindest mit diesen Musikbeispielen und am Arm des CS 741 Q die beste Nadel unter den zur Auswahl stehenden Nadeln, so daß man hier eine Mehrausgabe bei entspechender Anlage und entsprechenen Ansprüchen durchaus rechtfertigen kann. Diese Nadel, respektive das OM 30 ist nach einem 1/2"-Umbau eines CS 741 Q wohl eine sehr gelungene Kombination, wird z.B. auch von der "Dual Klinik" so angeboten. Da spielt ein CS 741 Q schon ganz oben mit und läßt sicher den ganzen Brettchenspielern und auch den aktuellen Dual-Modellen nicht viel Chance, das nun besser zu machen.


      Die DN 165 erfuhr keinen Zuspruch, fällt aber auch klanglich klar gegenüber allen Nadeln ab. Es bedeutet aber für die, die diese Nadel verwendet, schon die Verwendung der Nadel 10 eine klangliche Verbesserung bringt, ein vertretbarer Aufwand.


      Danke an alle, die mitgemacht haben. Die Beispiele lasse ich vorerst auf der Dropbox, um die Ergebnisse noch einmal nachvollziehen zu können und auch, weil es gerade einen Beitrag zum Nadelupgrade an einem nagelneuen CS 505-4 geht.


      Gruß


      Uli
      CS: 505-3, 510, 601, 701, 741Q
      CV: 440
      CT: 440
      CR: 5950 RC
      CC: 1280, 5850 RC
      CD: 40, 5150 RC
      CL(X): 9020, 9200, MA2
      und: DK170, MC2555
    • Uli,

      auch dir sei gedankt. Wir reden ja häufig über Systeme und Nadeln im Board. Aber nur so hat man die Gelegenheit, sich selbst einen Eindruck zu verschaffen und auch für seine Ohren und Anlage zu prüfen, ob die Präferenzen anderer auch in den eigenen vier Wänden Gültigkeit besitzen.

      Wenn man mit den Ortofönern dieser Reihe sich anfreunden mag, hat man so eine Entscheidungshilfe.

      Ich persönlich habe allerdings den Eindruck, dass diese Systeme in erster Linie etwas für Freunde von Rock und Pop sind. Für Jazz- und Klassikliebhaber, die mehr Facetten und Farben akustischer Instrumente wahrnehmen möchten, halte ich andere Systeme für geeigneter. Aber das ist auch eine Frage der übrigen Komponenten in der "Kette" und letztlich des persönlichen Geschmacks.
      Viele Grüße

      Jochen
    • outis schrieb:


      Ich persönlich habe allerdings den Eindruck, dass diese Systeme in erster Linie etwas für Freunde von Rock und Pop sind. Für Jazz- und Klassikliebhaber, die mehr Facetten und Farben akustischer Instrumente wahrnehmen möchten, halte ich andere Systeme für geeigneter. Aber das ist auch eine Frage der übrigen Komponenten in der "Kette" und letztlich des persönlichen Geschmacks.
      Nun, man muß bie den Ortofon Systemen schon zum OM 30 greifen, wenn man mit gehobenem Anspruch Klassik oder andere großorchtestrale Musik oder auch Chöre hören möchte. Schlicht, weil die "kleineren" Nadeln einfach nicht so präzise auflösen.

      Alternativen, nun da sieht es für die ULM-Arme nicht besonders aus, wenn man ein neues System möchte, was mindestens in der Liga des Ortofon OM 30 spielt. Shure bietet fast nur noch DJ-Zeug mit steinharten Aufhängungen ans, wie sie auch die allermeisten Wettbewerber, vor allem bei MC-Systemen anbieten. Audio-Technica ist mir zu hell timbriert, da fehlt es an Tiefbaß, z.B. auch für Kontrabässe und Orgel.

      Ansonsten bleiben eben höchstens NOS-Systeme wie vielleicht ein Shure V15, da hat man aber das Problem, daß es keine neuen Nadeln mehr ab Werk gibt und nicht jeder mag seine Zeit mit der Raritätenjagd im Netz verbringen, hohe Versandkosten zahlen, zweifelhaften Nachbauten vertrauen oder eben so eine steinharte Nadel bei entsprechener verschleißfördernder Erhöhung der effektiven Masse in Kauf nehmen. Nach meiner Recherche bleibt da dann nur Ortofon, wenn man eine Compliance von mindestens 20 und eine Systemmasse von höchsten 5g haben möchte.

      Genau das hast Du ja auch geschrieben, wer einen Vor-ULM-Dreher hat, ist freier in seiner Auswahl, muß aber eine erhöhte Schallplattenabnutzung durch die höhere effektive Masse bei verwellten Platten hinnehmen. Ideal gibt es (leider) nicht. Jedenfalls bin ich erst mit der Nadel 30 mit dem Klang zufrieden, hatte vorher mal das ULM 60E am CS 731Q, das ULM 166 E am CS 630 Q und CS 2235 Q sowie CS 505-3, das DMS 750 am CS 750-1, das Ortofon OM 10 an mehreren Dreher, auch die Nadel 20, letzere hat zwar mehr Baß, als die anderen, für mich etwas schrillen Vertreter, aber erst die Nadel 30 lieferte dann genau die Präzision und noch mehr Tiefgang sowie so geringes Grundrauschen, daß man geneigt ist, zu glauben, man höre von einer gut aufgenommenen CD. Das sagt natürlich auch einen recht neutralen Klang aus, bei dem mancher die Wärme eines älteren Shure vermißt.

      Danke und Gruß

      Uli
      CS: 505-3, 510, 601, 701, 741Q
      CV: 440
      CT: 440
      CR: 5950 RC
      CC: 1280, 5850 RC
      CD: 40, 5150 RC
      CL(X): 9020, 9200, MA2
      und: DK170, MC2555
    • Moin insbesondere Uli!

      Dank für deine Bemühungen und dank dafür, das ich wohl in Zukunft so manchen Euro sparen werde. :| :/

      Warum? - Brauche mir wohl keine teuren Systeme und teure Nadeln mehr zu holen. :whistling:

      Habe nun sowohl über meine LS wie auch über Kopfhörer nochmals deine Beispiele und insbesondere auch die Klassikstücke im Vergleich gehört und gehört und gehört . . .
      . . . mit etwas "einreden" und "leider" inzwischen dem Wissen um wohl die beste Nadel war es mir evtl. oder auch nicht ;) möglich sowas wie einen Hauch von Unterschied zu hören.

      Da scheint mein Gehör durch meine jahrelange Arbeit in lauter Umgebung und insbesondere auch z.B. in der Nähe von Dampfantriebsanlagen mit Hochdruck-Turbinen, die eine Leistung von ca. 68.000 PS hatten, doch arg gelitten zu haben. Das ich ab 10 kHz nichts mehr mit den Ohren wahrnehme hatte mir ja schon mein Frequenzgenerator gnadenlos mitgeteilt. ?(

      Aber um so lockerer kann ich nun einfach mit dem bereits vorhandenen Material einfach meine Musik genießen. Einen Unterschied zumindest bei meinen Systemen von ihrer Grundausrichtung (ob AT/Goldring oder Shure) scheine ich zumindest noch mitzubekommen und auch die unterschiedlichen Qualitäten von Lautsprechern nehme ich wohl noch gut war. :thumbup:

      Nur zur Sicherheit gesagt. Dieser Beitrag ist weder ironisch oder so in der Richtung gemeint sondern wirklich einfach nur ernst und ehrlich.
      Mit Gruß Dietmar M. aus W.
      Höre Musik (Stand Januar 2018) mit:
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      18er Spulen mit AKAI GX-270D oder CD über Yamaha CDX-590 oder MC über Yamaha KX-480 oder PC mit einer Creative SB X-Fi
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      Yamaha RX-570 mit Dynaudio Contour I MK II und/oder ACOUSTIC ENERGY AEGIS Model 1 :whistling:
    • Uli,

      ja, mit dem ULM-Armen ist man eingeschränkt. Ich habe gerade keinen zur Hand. Aber hast du mal ein Audio Technica getestet? [1] Müsste aber schon eines ab den 150er sein, darunter fehlt auch die "Natürlichkeit". Für meine Ohren zumindest.

      [1] Die Frage zielt auf Kompatibilität mit ULM, nicht auf Überredung. ;)
      Viele Grüße

      Jochen
    • Uli,

      noch eine Anmerkung zur Schallplattenabnutzung. Die ist doch nur für jemanden wichtig, der seine Platten ununterbrochen hört. Hat man erstmal die kritische Masse einiger hundert Platten erreicht, kommt eine Scheibe doch allenfalls nach ihrer Anschaffung einige Male auf den Teller, um dann ein trauriges Dasein im Regal zu führen.
      Viele Grüße

      Jochen
    • Hallo Uli,

      Mich irritiert :

      - Warum so unnötig komplizierte Kürzel für die Nadeln verwenden - warum nicht einfach Nadel A, B, C, D ? (Es vergällt mir die Lust am "Mitspielen", wenn man es mir so unnötig und sinnlos schwer macht.)

      - Warum eine klassische Aufnahme mit derart störenden Kratzern ? Da komme ich gar nicht ins genußvolle Zuhören - für mich eine Vorausetzung für's Vergleichen.

      - Mir gefallen ALLE Aufnahmen nicht. Es wirken bei mir alle in den Höhen irgendwie eingeengt, als ob da etwas fehlt. Alle Aufnahmen klingen für mich ein wenig unecht und synthetisch. Liegt das vielleicht am Fieldrecorder ? (Digitalisierungen an meinem PC klingen für mich deutlich besser.)

      - Der Test hat so für mich leider wenig Aussagekraft.

      Gute Idee - schlechte Umsetzung.

      ---

      Mein ganz persönlicher Schluß aus dem Test : Hände weg vom DMS 750. Auch die teuren Nadeln ändern nichts Entscheidendes am (für mich) sehr unbefriedigenden Klang. Lieber gleich ein gutes System.
      Grüße,
      Albert

      ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

      If I'm writing nonsense - simply forget it :whistling:

      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von Albert W. ()

    • Albert W. schrieb:

      Warum so unnötig komplizierte Kürzel für die Nadeln verwenden
      Das ist für den Test irrelevant.

      Albert W. schrieb:

      es wirken bei mir alle in den Höhen irgendwie eingeengt, als ob das etwas fehlt. Liegt das vielleicht am Fieldrecorder ?
      Eher an den Nadeln. ;)

      Albert W. schrieb:

      Gute Idee - schlechte Umsetzung.
      Tja, wenn das Material nicht mehr hergibt... Und ansonsten gilt wie immer: eigene Ohren, Anlage, Raum.

      Wenn etwas als schlecht empfunden wird, muss das nicht unbedingt Realität für alle sein.
      Viele Grüße

      Jochen
    • Ich habe die kryptischen Bezeichnungen gewählt und nicht "A, B, C, D" oder "1, 2, 3, 4", weil mancher im Unterbewußtsein solche Folgen einer Reihe zuzuordnen versucht. Deswege diese "+ # -".

      Und der Digitalisierer ist natürlich kein Profigerät, sondern ein kleines Aufnahmegerät für Musikerproben, welches eben auch einen "Line"-Eingang hat. Dazu kann man die Aufnahmequalität genauso einstellen wie die Auswahl ob "MP3" oder "WAV". Aber der A/D-Wander darin dürfte allemal besser sein als der onboard-Soundchip meines Notebook.

      Daß man trotz dieses bescheidenen Setups wohl durchaus Unterschiede wahrnehmen kann, spricht dafür, daß es diese Unterschiede gibt. Und: Dieser Test ersetzt keinesfalls den Eindruck mit den Nadeln am eigenen Dreher über die eigene Anlage.

      Gruß

      Uli
      CS: 505-3, 510, 601, 701, 741Q
      CV: 440
      CT: 440
      CR: 5950 RC
      CC: 1280, 5850 RC
      CD: 40, 5150 RC
      CL(X): 9020, 9200, MA2
      und: DK170, MC2555
    • Hallo!

      Ich hab die Umfrage gerade erst entdeckt, sonst hätt ich mir auch die 30er Nadel ausgesucht...
      Die 10er und 20er hab ich verwechselt, dafür schäm ich mich nicht, ist ja exakt der gleiche Schliff nur eben einmal nackt...

      Ich habe die wavs in Audacity importiert, da kann man ohne Unterbrechung nach Belieben hin und her switchen, und da lassen sich schon feine Unterschiede hören! Aber halt echt nur feine.
      Die 30er Nadel klingt für mich am harmonischsten, schließlich bin ich den Sound von meiner 741/OM30-Kombi gewohnt...

      Lg,
      Stephan
    • Guten Abend zusammen Jochen, zu Zitat:

      outis schrieb:

      Wenn man mit den Ortofönern dieser Reihe sich anfreunden mag, hat man so eine Entscheidungshilfe.

      Ich persönlich habe allerdings den Eindruck, dass diese Systeme in erster Linie etwas für Freunde von Rock und Pop sind.
      ... "Einspruch Euer Ehren" ... :thumbsup:
      Wenn schon wie von dir verallgemeinert bezogen auf die (alle OM) Ortoföner , dann könnte dies ggf. für die 10er- 30er Nadelbestückung unkommentiert stehen gelassen werden.

      Die 40er hingegen ist sehr wohl, entgegen deiner Aussage / Annahme (?!), Zitat:

      outis schrieb:

      Für Jazz- und Klassikliebhaber, die mehr Facetten und Farben akustischer Instrumente wahrnehmen möchten, halte ich andere Systeme für geeigneter.
      für die Musikalische Ausrichtung geeignet (ich würde Behaupten genau diese Zielrichtung ist der Grund an sich einer/ der Angebotser- Produktpallettenweiterung seitens Ortofon.
      Auch wenn solch eine Nadel manch einem für Rock und Pop zu überdimensioniert scheint (dies vielleicht auch als eigene "Begründung" für den doch heftigen Preis herhalten muss) so ist sie auch hierfür allemal geeignet. Im direkten Vergleich zur 30er gibt es schon noch Unterschiede was die Feinheiten betrifft, viel wichtiger empfinde ich aber die unglaublichen Leistungen in den Bass- Bereichen um genau diese "Trümpfe" spielen zu können bin ich ganz deiner Meinung bedarf es, Zitat:


      outis schrieb:

      Aber das ist auch eine Frage der übrigen Komponenten in der "Kette" und letztlich des persönlichen Geschmacks.


      einer den Vorgaben (der Nadel) angepassten Leistungsfähigkeit gesamt nachfolgenden "Kette".

      (... dann lässt sich so sicherlich auch der doch recht "anständige" Preissprung zu eine 40er Nadel hin verschmerzen. ;) )


      So Uli, dir noch einmal meinen recht herzlichen Dank für deine "Arbeit" mit diesem Vergleichshörtest, ich nehme ganz einfach mal an es hat dir aber auch ein wenig Spaß bereitet (uns zu "Testen" ^^ )von da her war es dann wohl auch "erträglich" mit der Arbeit.
      Und nebenbei wollte ich dich mit meinem Wunsch nach Klassik Musik Stücken auch ganz ehrlich nicht nur "beschäftigen" /in Gange halten ... :D

      Zu, Zitat:

      Deichgraf63 schrieb:

      Daß man trotz dieses bescheidenen Setups wohl durchaus Unterschiede wahrnehmen kann, spricht dafür, daß es diese Unterschiede gibt.
      na, nur nicht so bescheiden unterwürfig, wie du bereits geschrieben hast ging es ja um die Unterschiede ... (die waren ja rauszuhören).

      Deine Aussage, Zitat:


      Deichgraf63 schrieb:

      Dieser Test ersetzt keinesfalls den Eindruck mit den Nadeln am eigenen Dreher über die eigene Anlage.
      ... stimmt auch, meine eigenen "Erfahrungen" (mit meiner 40er) haben mir genau diese Punkt wie Jochen er schrieb, Zitat:


      outis schrieb:

      der "Kette"
      als sehr oft unterschätzte "Ursache" für eine "reduzierte Leistungsempfaltung" (was dann oftmals auf die /eine XXXX Nadel geschoben wird) bestätigt...

      Man sollte also bitteschön nicht immer nur alles auf eine "Nadel" (Typ xyz) fokussieren. Wer viel / alles verlangt sollte auch bereit sein ohne wenn und aber, alles (in einer "Kette") auf den Prüfstand zu stellen und ggf. auch alles zu tun, eben auch austauschen oder aber besser vorweg alles optimal auf das eine Ziel hin abgestimmt zusammenstellen.
      Vielleicht schreibe ich (machem hier) zu viel zu den OM's, es ist ist halt so ich habs raus worauf es "denen ankommt" und gebe dies auch gerne als Information weiter.
      Auch meine "Geräteauflistung" unter meinen Beiträgen soll/ kann dazu nur eine Hilfestellung sein (an sich ist es nicht so meins diese Dinge "weltweit" offen zu legen. An sich denke ich zudem dass sich auch kaum jemand die Mühen macht meine Gedanken zu der/meiner Geräte- Zusammenstellung (z.B. anhand der technischen Daten) zu ergründen bzw. wenn es denn "Klemmt" bei mir nachzufragen ...!?

      So nun aber mal genug geschrieben.

      Gute Nacht, Gruß Thomas :)
      Zitat von; Johann Gottfried Seume;

      „Wo man singt, da laß’ dich ruhig nieder,böse Menschen haben keine Lieder.“

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    • Thomas,

      es kommt noch viel dicker:

      Ich habe zwar keine solchen hochwertigen OM(B)-Nadeln, aber das Vinyl Master silver/540. Wenn ich mich nicht sehr irre, hat das den Schliff der 40er Nadel.

      Und ich behaupte ganz frech, das man mit dem VMS/diesem Schliff in der Tat auch Klassik/Jazz hören kann. Aber auch, dass man mit anderen Systemen noch viel besser Klassik/Jazz hören kann. In meiner "Kette" mit meinen Ohren.

      Und da ist es wieder, das persönliche Hörempfinden. Und wie sagte doch schon der alte Römer Cicero: Jedem das Seine (in diesem Falle: Hörempfinden). ;)
      Viele Grüße

      Jochen