CS 728Q in Restaurierung

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    • CS 728Q in Restaurierung

      Hallo @ all,

      ich bin neu hier, also bitte keine Nackenschläge, weil ich evtl. ein bereits irgenwann einmal abgearbeitetes Thema übersehen habe.

      Vor einigen Tagen habe ich nach vielen Jahren endlich wieder Platz für die Aufstellung meines Dual CS 728Q geschaffen. Etwa 12 Jahre hatte er bis dahin untätig auf einem Regal seiner Reaktivierung entgegengesehen. Nach dem Anschluss an einen Harman Kardon HK 6100 fiel mir zunächst auf, dass der linke Kanal völlig fehlte. Ich hatte im Netz zufällig kurz davor sowohl dieses Forum als auch die "Dualklinik" gefunden, die sich mit der Restaurierung alter Dualgeräte beschäftigt. Gut, dachte ich, rufst Du dort mal an und fragst mal um Rat. Noch während dieses Telefongesprächs hörte ich aus dem Wohnzimmer dann die panischen Rufe meiner Frau. Als ich zurück ins Zimmer stürmte, sah ich zu meinem Entsetzen den Plattenspieler in schwarzen Rauch gehüllt. Ich riss also erst einmal den Stecker aus der Steckdose, löste die Verkabelung und trug den rauchenden Plattendreher nach draußen. Na klar hatte ich auf der Homepage der Dualklinik die Warnung gelesen, dass diese alten Geräte eher nicht mehr betriebssicher seien, dass so ein Plattenspieler allerdings plötzlich abrauchen könnte, hätte ich im Leben nicht gedacht ... Auf meinen erneuten Anruf in der Dualklink hin erklärte mir der Chef dann allerdings seelenruhig, dass ich mir keine Gedanken machen solle, da lediglich der Power-Taster mit dem Entstörkondensator (wenn ich mich richtig erinnere) sein Leben ausgehaucht hätte, das übrige Gerät sei davon nicht betroffen und weiterhin restaurationsfähig. Ich habe das Gerät daraufhin eingesandt und harre nun der Nachricht, wie schlimm es um den Patienten steht. Nun aber zu meiner eigentlichen Frage:
      Da das Gerät ja nun gerade zerlegt und restauriert wird, mache ich mir Gedanken darüber, ob dabei gleich noch Arbeiten erledigt werden können, die zwar nicht unbedingt nötig aber dennoch ratsam sind. Insbesondere habe ich gelesen, dass der CS 728Q zwar ein sehr guter Plattenspieler sei, dass das Tonabnehmersystem allerdings eher suboptimal sei. Gibt es dazu von Eurer Seite einen Rat was man tun sollte? Tonabnehmersystem behalten und - falls nötig - nur die Nadel durch eine (Nachbau-) Nadel ersetzen? Das System umbauen, z.B. auf ein 1/2-Zoll-System? Wenn ja, was wäre dann für diesen Spieler empfehlenswert? Gibt es sonst noch Hinweise und Tips von Eurer Seite zur Restaurierung / zum Betrieb dieses Plattenspielers? Für Eure Antworten schon mal herzlichen Dank im Voraus.
      freundliche Grüße

      Ralph


      Dreher: CS 741Q, CS 731Q, CS 728Q
      MC-Systeme: Goldring Elite, Ortofon MC20 Super, MCC120 ... MM-Systeme: ELAC 796, AT 150 Sa, TK60E mit DN 160
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    • Hallo,

      das Shure ist nicht schlecht, Originalnadeln sind noch zu bekommen, nur aufpassen: die Gummis können verhärtet sein (daher bei einem zuverlässigen Lieferanten kaufen).

      Es ist kein Spitzensystem was den Dreher "auslastet" aber schon ganz ordentlich, aber es stellt sich die Frage wievel Geld ein anderes System kosten darf.

      Peter
      Die Leute blicken immer so verächtlich auf vergangene Zeiten, weil die dies und jenes ›noch‹ nicht besaßen, was wir heute besitzen.
      Es ist nicht nur vieles hinzugekommen. Es ist auch vieles verloren gegangen, im guten und im bösen. Die von damals hatten vieles noch nicht. Aber wir haben vieles nicht mehr.
      (Tucholsky)
    • Wer vertreibt denn noch Originalnadeln und ist als zuverlässiger Lieferant einzustufen?

      Ich lese im Moment sehr viel im Netz über das Thema Dual CS 728Q. Gelesen habe ich u.a., dass man als Ersatznadel für das TKS 160E Original DN 152 oder besser noch DN155E benutzen kann. Darüber hinaus habe ich Gutes über das Dual MC 120 gelesen, das man hier und da - z.B. in der Bucht - angeboten bekommt. Grundsätzlich höre ich nicht so viele Platten, sodass bei ca. 200 - 300,- € bei mir Schluss ist. Zusammen mit der fälligen Reparatur ist das dann schon ein kleines Vermögen ...

      Was ist von Retipping zu halten? Gibt es das für das DN 160E überhaupt? Wenn ja, wer bietet so etwas an?

      Herzlichen Dank für Eure Mühe.
      freundliche Grüße

      Ralph


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    • Hallo,

      ab Werk war das 728Q mit dem TKS 380E ausgeliefert, das System wurde von Shure hergestellt, daran passen auch die von mir genannten DN 380 bzw. DN 390-Nadeln. Diese hat z.B. Thakker lieferbar. Siehe dual.pytalhost.eu/1981-2/dual81CS-08.jpg
      Wenn jetzt ein Ortofon-System (die "Nasen") montiert ist brauchst auch eine entsprechende ULM-Nadel.

      Retipping fürs DN160E hat ich beim Schürholz mal angefragt, er hat mir allerdings nie geantwort.

      Peter
      Die Leute blicken immer so verächtlich auf vergangene Zeiten, weil die dies und jenes ›noch‹ nicht besaßen, was wir heute besitzen.
      Es ist nicht nur vieles hinzugekommen. Es ist auch vieles verloren gegangen, im guten und im bösen. Die von damals hatten vieles noch nicht. Aber wir haben vieles nicht mehr.
      (Tucholsky)
    • Meiner kam nicht mit dem TKS 380E, also einem Shure-System sondern mit dem TKS 60E von Ortofon. Die ersten 728Q wurden mit dem Shure-System ausgeliefert, die späteren mit dem Ortofon-System. Mein 728Q stammt aus dem Produktionsjahr 1982. Gekauft habe ich ihn allerdings erst 1984, als Dual bereits insolvent war - damals für den Schnapper-Preis von 448,- DM. Meine Eltern haben mich damals mit der Bratpfanne ums Haus gejagt, weil ich so viel Geld für einen Plattenspieler ausgegeben hatte ... Ich habe noch die Rechnung, die Bedienungsanleitung, sogar noch die Geräteurkunde und die beigelegte Beschreibung des Tonabnehmersystems. Mir liegt der Plattenspieler schon am Herzen. Das ist auch der Grund, warum er über all die Jahre bei mir zwar gestanden hat, aber nicht weggeben wurde.

      Ich fürchte nun, dass eben neben der Elektrik auch die Nadel nicht mehr taufrisch ist. Retipping scheint ja Deiner Antwort zufolge bei den Nadeln auch nicht erfolgversprechend zu sein. Da Ersatznadeln nur noch als Nachbau zu bekommen sind - und die überall klanglich als zweitbeste Lösung gebrandmarkt werden - bin ich nun am Überlegen, ob es nicht sinnvoller wäre, gleich ein neues System zu verbauen. Die Frage wäre, welches empfehlenswert ist und preislich auch noch bezahlbar bleibt.
      freundliche Grüße

      Ralph


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    • Ich habe auch noch ein TKS mit ner 155er Nadel ( Original ) hier.

      Der Satz mit der Bratfanne ist geil ;)
      Dual CV 1600, Dual CS 741q, Dual CS 714q, Dual CS 5000, Dual Cs 750-1, Dual 491A RC, Dual CS 1219, Mitsubishi LT-5V, Technics 1210 MK 2, Sony PS 4300

      Sony TC 755, AKAI GX 620, Braun TG1020
    • @ einsteiger und Rüsselfant: Danke für die Angebote. Kann man eine DN 160E als NOS (New old stock - also neu und ungebraucht, aber aus antiker Produktion, richtig?) ohne weiteres noch einsetzen? Ich habe keine eigene Erfahrung damit, lediglich gelesen, dass die Nadellagerung mit der Zeit verhärtet. Wie ist das einzuschätzen?
      @ einsteiger: Da Du ja wahrscheinlich den Preis dafür eher im privaten Kreis bekannt geben möchtest - kann man sich hier im Board eine pn schicken?

      Aber noch einmal: Könnt ihr mir einen Hinweis geben, welches neue System für diesen Plattendreher gut passen würde? Herr Althoff von der Dualklink hat mir geschrieben, dass er vom Original-Dual Umbausatz auf 1/2'' System abraten würde, da es zu hoch baut und die Tonarmgeometrie verfälschen würde. Er rät zu einem Umbau auf ein eigenes 1/2'' headshell. Darauf würde er dann idealerweise Systeme zwischen 300,- € und 400,- € verbauen. Das wären dann noch einmal 500,- € on top zu den jetzt schon anfallenden Restaurierungskosten. Sofern die Nadel noch ok ist, werde ich das wohl erst einmal ein, zwei Jahre schieben. Falls die Nadel also bereits hinüber sein sollte, hätte ich übergangsweise schon Interesse an der NOS DN160E.
      freundliche Grüße

      Ralph


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    • Hi CS 728q,

      ich habe letzte Woche das Headshell eines 505-3 auf einen 741q geschnallt.

      Dieses bekommst du für ca. 35€ noch zu kaufen. Dann noch einen Satz TA Kabel mit Steckern, auch nochmal 30€ unbd das war es erstmal, bis auf einen Halb Zoll Tonabnehmer.

      Ist Frickelarbeit, aber ohne weiteres Möglich.

      Und wenn ich alter Grobmotoriker das hinbekomme, dann schaffst du es auch.

      Hier noch ein Beitrag dazu

      1/2"-TA am Dual CS741Q - so geht es auch

      LG

      Ingo
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    • Hallo
      die Ortofon-Nadeln sind nicht durch Verhärtung der Lagergummis aufgefallen.
      Die ersten 5 bis 6 Stunden etwas erhöhte Auflagekraft und Antiskating - thats all.
      Wenn ein Abtastsystem Normhöhe hat ist das mit dem Umbauset kein Thema.
      Aber mit Originalnadel liegt das System schon auf OM 30-Niveau.
      Ok, ich mag die Ortoföner... Ein anderes System würde ich persönlich mir sparen.

      Peter
      Die Leute blicken immer so verächtlich auf vergangene Zeiten, weil die dies und jenes ›noch‹ nicht besaßen, was wir heute besitzen.
      Es ist nicht nur vieles hinzugekommen. Es ist auch vieles verloren gegangen, im guten und im bösen. Die von damals hatten vieles noch nicht. Aber wir haben vieles nicht mehr.
      (Tucholsky)
    • 8erberg schrieb:

      Aber mit Originalnadel liegt das System schon auf OM 30-Niveau.
      Na, das ist mir aber ganz neu :whistling: . Die Nadel vom OM 30 hat den Fine-Line Schliff.

      Für das TKS 60 gab es damals zunächst die Nadel DN 160 mit ganzem Diamanten. Diese wäre dann in etwa auf OM 20 Niveau, danach gab es dann nur noch die DN 160 mit geklebtem Diamantsplitter auf OM 10 Niveau. Also alles nicht so wirklich berauschend, wenn man schon mal was besseres gehört hat ;) .

      Das OM 10 ist einfach nur laut (ideal für MP3 Freunde), das OM 20 löst schon etwas besser auf, aber erst ab OM 30 und OM 40 kann man von räumlicher Abbildung sprechen.

      Gruß

      Stephan
      hört mit 2 Ohren und diese mit

      CV 1500 + CT 1540 + C 830 + CS 731Q + CL 730 + CL 720 oder mit CV 1700 + CT 1740 + C 830 + CS 721 + CS 1229 + CL 730 + TL 1000 oder mit CV 121 + CT 19 + CS 701 + CL 100

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DUALIST ()

    • ...lass dich nicht verrückt machen, das dn 155/160 ist durchwegs ausreichend, auch für höhere ansprüche.

      könnte mir jemand beantworten, ob auf auf das tks 60 auch die ortofon om(b) 10/20/30 passen? ich hab da widersprüchliche aussagen...habs selber mal probiert und würde sagen, dass es passt, allerdings ohne eine platte damit abgespielt zu haben...

      romme
    • Hallo,

      nöö, mit original "scharfer" und nackiger 160E-Nadel hat man schon OM30-Niveau, denn die "normale" 20er hat nur eine 8 my Verrundung, die 160E immerhin 6 my, also schon recht scharf. Sooo fine ist die Fine Line der 30er Nadel auch nicht :whistling:

      Ich hab (ohne allerdings "Schnitzarbeiten" zu machen) mal probiert, hab den Nadelträger dadurch nicht weit genug auf den OM-Body bekommen, daher war es sehr leise und nicht sauber.

      Peter
      Die Leute blicken immer so verächtlich auf vergangene Zeiten, weil die dies und jenes ›noch‹ nicht besaßen, was wir heute besitzen.
      Es ist nicht nur vieles hinzugekommen. Es ist auch vieles verloren gegangen, im guten und im bösen. Die von damals hatten vieles noch nicht. Aber wir haben vieles nicht mehr.
      (Tucholsky)
    • romme schrieb:

      dn 155/160 ist durchwegs ausreichend, auch für höhere ansprüche.
      Mit DN 155/160 kann man Musik hören, also sind die Nadeln zur Deckung des Grundbedarfs ausreichend. Für höhere Ansprüche sind beide nicht geeignet.

      Schon damals konnte man in den Testberichten des 731Q lesen, dass das Laufwerk der Spitzenklasse zuzuordnen sei, aber das System ULM60E dem Rest des Gerätes nicht gerecht werde. Hier wurden schon damals Empfehlungen für hochwertige Systeme ausgesprochen.
      Aber wahrscheinlich waren die Tester damals genauso unwissend und uninformiert wie ich heute - und das, wo ich fast täglich von der DN155 (OM10) bis zum 2M Black alles hören muss. Und bei diesem Einstiegszeugs freuen sich meine Ohren immer, wenn das Elend vorrüber ist.

      8erberg schrieb:

      mit original "scharfer" und nackiger 160E-Nadel hat man schon OM30-Niveau, denn die "normale" 20er hat nur eine 8 my Verrundung, die 160E immerhin 6 my, also schon recht scharf. Sooo fine ist die Fine Line der 30er Nadel auch nicht
      Es gibt kaum noch DN 160E Nadeln mit ganzem Stein - und wenn, dann ist das Zeug 36 Jahre alt. Auch die geklebten Splitter DN 160E gibt es kaum noch. Ich bezweifle auch , dass man das geklebte Zeug genauso scharf schleifen kann wie die ganzen Steine.

      Die 30er Nadel hat auch "nur" eine 8er Verrundung. Aber es kommt nicht nur auf die Verrundung, sondern deutlich auf den Schliff und die Abtastfähigkeit an. Während die OM 10 und 20 bei 8/18µm dümpeln, bewege ich mich bei OM 30/40 bei 8/40µm bzw. 8/70µm. Diese Unterschiede sind, wenn der Rest der Kette in der Anlage stimmt, extrem hörbar - außer die Ohren sind eh hin.

      Ich habe schon Leute erlebt, die zwischen OM 10 und 2M Black keinen Unterschied gehört haben. Die haben es natürlich gut, da sie viel Geld sparen. Oder sie sind zu bedauern, weil sie einfach nie in den Genuss detailierter räumlicher Auflösung bei der Schallplattenwiedergabe kommen.

      Von daher sollte jeder, der ein neues System benötigt, sich getrost auf seine eigenen Ohren verlassen und nicht auf die Empfehlungen aus Zeitschriften oder Foren. In guten Fachgeschäften kann man Vergleichshören mit eigenen Schallplatten. Das hat schon bei so manchem ein Lächeln ins Gesicht gezaubert ;)

      Gruß

      Stephan
      hört mit 2 Ohren und diese mit

      CV 1500 + CT 1540 + C 830 + CS 731Q + CL 730 + CL 720 oder mit CV 1700 + CT 1740 + C 830 + CS 721 + CS 1229 + CL 730 + TL 1000 oder mit CV 121 + CT 19 + CS 701 + CL 100
    • Hallo,

      ich hab schon diverse Systeme gehört, auch sehr hochwertige mit aufwendigen FG oder Shibataschliff.

      Es stimmt, ein nackter Stein in Kristallorientierung geschliffen und sorgfältig poliert ist immer besser als ein Splitterchen auf fette Bondung.
      Das Dual während der Produktion der Dreher die Nadeln auf gebondet gewechselt hat war ja ein dicker Rückschritt, na ja, da waren auch wohl schon die Geier am Kreisen...

      Ich werd mit der 30er Nadel nicht warm, der 20er sehr ähnlich und für den geringen Mehrwert heftiger Mehrpreis.Denn die seitliche Verrundung liegt eben an den Flanken an der Rille. Bei Vinylengine sieht man zwar wunderschöne Fotos von der 30er Nadel, dadurch wird sie aber m.E. nicht besser.
      Da kann man besser nen Zettel drauflegen und die 40er Nadel holen. Das ist dann im Vergleich zur 20er ein richtiger Sprung.

      Peter
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      (Tucholsky)
    • DUALIST schrieb:

      Mit DN 155/160 kann man Musik hören, also sind die Nadeln zur Deckung des Grundbedarfs ausreichend. Für höhere Ansprüche sind beide nicht geeignet.
      ...was für dich grundbedarf ist, ist für die meisten hörer wohl schon vollkommen ausreichend - ist zumindest meine vermutung. für mich ist eher wichtig, dass ein system für mich "stimmig" ist, wenn das der fall ist, reicht mir auch was einfaches zb. die dn242 (oder ein shure v15iii ;) )

      ...gibt auch leute, die die omb40 nicht mögen, von daher...

      om(b) 10/20/30/40 passen nicht auf die tks 55/60??????? mein 731 mit tks 60 funktioniert noch nicht, sonst würde ich es probieren und mein 714 hat eine lange kopfblende...

      romme
    • Ich finde es verblüffend, wie viel in diesem Forum los ist und wie viele Beiträge hier schon eingestellt wurden. Es hat sich allerdings noch immer niemand aus der Deckung gewagt und vorgeschlagen, welches Tonabnehmersystem gut zum 728Q passen würde. Falls sich doch jemand traut, wäre es für einen Anfänger wie mich super, wenn die Vorschläge mit entsprechenden Preisen versehen würden. Danke!
      freundliche Grüße

      Ralph


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    • Hallo,

      na ja, ohne zu wissen welchen Phonopre rat ich lieber nix, gut, die Ortoföner passen fast immer.

      Peter
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      Es ist nicht nur vieles hinzugekommen. Es ist auch vieles verloren gegangen, im guten und im bösen. Die von damals hatten vieles noch nicht. Aber wir haben vieles nicht mehr.
      (Tucholsky)
    • CS 728Q schrieb:

      Ich finde es verblüffend, wie viel in diesem Forum los ist und wie viele Beiträge hier schon eingestellt wurden. Es hat sich allerdings noch immer niemand aus der Deckung gewagt und vorgeschlagen, welches Tonabnehmersystem gut zum 728Q passen würde. Falls sich doch jemand traut, wäre es für einen Anfänger wie mich super, wenn die Vorschläge mit entsprechenden Preisen versehen würden. Danke!
      Wiso? ich habe dir ein 155E vorgeschlagen, andere ein 160E, ich meine ein 390E war auch im Spiel.

      Entscheident ist was deine Ohren möchten.

      Ist halt nur so, das die TKS Systeme immer seltener werden... wenn du das höchste der Gefüle haben möchterst..in der Amateurbucht ist ein MCC120 , für 179 Ökken, da biste auf der sicheren Seite.

      Preise reegelt man vial PN und nicht Öffentlich, meiner Meinung nach. Wie geschrieben..ich habe ein TKS mit 155E hier liegen.

      LG

      Ingo
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    • Entschuldige bitte, da bin ich wohl falsch verstanden worden. Es war die Rede davon, dass der CS 728Q ursprünglich mit dem Shure DN 380 - auf den auch die 390-Nadeln passen - ausgeliefert wurde. Ich wollte auch nicht gleich von privat zu privat Angebote für Tonabnehmersysteme - dass so etwas per pn läuft, versteht sich von selbst. Es ging mir darum zu ergründen, welche anderen Systeme gut auf den CS 728 passen und was sie landläufig kosten. Von anderer Seite wurde mir z.B. ein Ortofon Vinylmaster Silver vorgeschlagen. Das System kostet allerdings auch gleich 320,- € ...

      Das MCC120 habe ich bei ebay für 200,- € gesehen. Könnte ich das ohne Umbau auf ein 1/2''-System unmittelbar aufstecken und loslegen? Es soll sich dabei ja um ein high-output movin coil-System handeln, das ohne weiteres auch am normalen mm-Ausgang laufen soll.
      freundliche Grüße

      Ralph


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