Zarge Dual 1019 und 1219

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    • Zarge Dual 1019 und 1219

      Hallo zusammen

      Ich habe noch einen 1019 und einen 1219 mit der Nussbaum Zarge, die Dreher sind in einem sehr guten Zustand, ausser die Zargen.

      Die müssen gemacht werden, aber am liebsten hätte ich die gerne in weiss lackiert (RAL9010 ?) ;)

      So weit ich weiss, gabs die ja nur in Nussbaum.

      Frage : Soll ich, oder soll ich nicht :rolleyes: , sind ja dann nicht mehr Original...........

      Vielen Dank
      Grüsse
      Heinz
    • Hallo Heinz,

      hoswald63 schrieb:

      Frage : Soll ich, oder soll ich nicht , sind ja dann nicht mehr Original...........

      Warum denn nicht? Es soll Dir doch gefallen oder?

      Ich habe auch schon einige Zargen lackiert. Es kommt halt immer darauf an ob man auf Originalität setzen will oder eben individuell an seinen eigenen Geschmack anpasst.


      Oder Du besorgst Dir ein paar ausgediente Zargen, dann kannst Du jederzeit den originalen Zustand wieder herstellen. ;)


      Wenn die Zargen eh fertig sind, kann man diese auch ruhig "Umgestalten". Das ist meine persönliche Meinung. Jeder wie er mag!
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      MFG: Maico

      ... Die Musik entsteht durch die Pausen zwischen den Noten ...
    • Hallo Heinz,

      wenn die Originalen Zargen ohnehin "duhn" sind, brächte das spätere Rückbauen ohnehin keinen Vorteil: die Geräte sähen danach wieder aus, wie Hulle. Auch ich riete daher zur Lackierung, zumal Eines der Geräte so auch erhältlich war. Welches Weiss du im Endeffekt wählst, sollte deinem Geschmack geschuldet sein und es ist anzunehmen, dass du dich weder für das strahlendste "Diamantweiss", noch für einen Elfenbeinton entscheiden dürftest. Wichtig ist, dass die Arbeit ordentlich ausgeführt wird, denn sonst ärgerst du dich hinterher darüber und kommst auf den Gedanken: "So, wie es jetzt aussieht, hätte ich das auch bleiben lassen können...". Für ein späteres Zurückversetzen in den "Originalzustand" böte sich ohnehin am Ehesten der Chassisnachbau mit in Nussbaum furniertem Holz an. Mit freundlichem Grusse


      Robert
    • Hi...

      ... für "richtig weiss" bleiben eigentlich nur drei verschiedene RAL-Farben, sofern du nach RAL gehen möchtest: 9003, 9010 & 9016. Für meine Augen eignet sich wohl 9010 am besten, da am neutralsten; 9003 erscheint mir etwas, hm, "trüb" und 9016 zu grell. Ich nehme an, dass 9010 jener Ton gewesen sein dürfte, den Dual seinerzeit verwendet hat, aber nix Genaues weiß ich da auch nicht... :/ . Elfenbeintöne dürften bis heute lediglich durch Alterung und Tabakqualm entstanden sein; zwar sähe das dann wie ein "original gealterter Lack" aus, aber an der Verwendung solcher Farbtöne (9001, 1013, 9002) dürften sich die Geister scheiden.
      Grüssle


      Robert
    • Ich stand auch vor der Wahl 9003, 9010, 9016. Habe Online verglichen, im Baumarkt RAL-Farben verglichen und kam nie auf einen Nenner. Ich denke, die Beleuchtung (Tageslicht, Glühlampe oder schlimmstenfalls Energiesparschrott) hat bei diesen drei Varianten den größeren Einfluss auf die Wahrnehmung des Farbtons, als die Unterschiede der drei Farbtöne untereinander. Mein 1019 wurde in RAL 9016 lackiert und nachdem die Zarge ankam, war ich sofort angetan vom Ergebnis:



      Aber auch dieses Foto sollte man nicht überbewerten: Weißabgleich in der Kamera, Farbbalance des Monitors und schon sind Original und Fälschung vertauscht.
      Gruß
      Michael
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    • Guten Abend!

      Aber auch beim "Nußbaum-Furnier" kommt es drauf an; ob man amerikanischen oder europäischen nimmt, wie (und: wie weit...also bis zu welcher Körnung...) man schleift, mit welchem Wachs/Öl man das ganze behandelt...usw.
      Ich selber habe bei einigen Versuchen nicht das orginal getroffen; die alten Zargen haben ja immer einen rötlichen Schimmer, den ich so nicht hinbekommen habe. Ob das auch am Alter liegt?
      (wobei ja auch fast keine 2 gleich alten Zargen mit Echtholzfurnier exakt gleich ausschauen...)
      Mit bestem Gruß - Stefan

      meine Dreher und sonstiges Hifi-Geraffel: im Profil
    • Hallo Heinz,

      die Puckhalterung sieht - auch dem Aufkleber in der Zarge nach - nicht original aus, aber ich würde sie dran lassen: "zeitgenössisches Zubehör". So sehr schlimm sieht die Zarge nicht aus: sehr behutsam und mit feiner Körnung (minimum 320!) auf möglichst planem Schleifklotz (Stück MDF) schleifen, neu ölen und dann wird's schick! Nicht allzu tief und dolle schleifen, sonst bist du durch's Furnier durch! Eher mit 320 kreisförmig geschliffen erstmal den ollen Lack ab und die Macken raus, mit 400 längs und quer glätten und mit 600 und geringstem Druck wieder kreisförmig geschliffen, sollte das eine gute Basis darstellen.
      Gruss


      Robert


      "Matt oder Seidenglanz": das hängt von deinem Geschmack und Können ab. Eigentlich sollte das "Hochglanz" sein, poliert...
    • Hallo Heinz,

      Wenn Du das Ganze mit einer Spraydose lackieren möchtest, würde ich Dir für die Vorarbeiten folgendes empfehlen:

      Mit 600er Schleifpapier alles leicht anschleifen. Dann möglichst eine Grundierung auftragen, besser noch einen Spritz- Spachtel. Dieser füllt dann halt noch kleine Unebenheiten und sorgt dafür dass keine "nackten" Kanten entstehen, an denen sonst der Lack aufgesaugt werden könnte.

      Beim Spritz- Spachtel gibt es unterschiedliche. Ich hatte hier neulich einen, den brauchte man nicht noch einmal anschleifen, sondern konnte nach einer gewissen Ablüft- Zeit direkt mit dem Lack drüber. Sonst halt noch einmal leicht mit 800er oder 1000er drüber schleifen, dann reinigen und dann mit dem Lack drüber gehen.

      Ob Matt, Seidenmatt oder Hochglanz, ist ein persönlicher Geschmack. Ich persönlich mag Seidenmatt am liebsten. Bei Hochglanz sollten die Vorarbeiten sehr pingelig gemacht werden, sonst sieht man später jeden Fehler. ;)

      Noch ein Tipp: Wenn Du im freien lackieren solltest, mach das am besten nach einem Gegenschauer! Dann ist weniger Staub in der Luft. ;)
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      MFG: Maico

      ... Die Musik entsteht durch die Pausen zwischen den Noten ...
    • Hallo Heinz,

      Maicos Tipp mit der Lackierung nach einem Schauer ist Gold wert; ich erinnere, dass bei "Indoor-Lackierungen" sogar empfohlen wurde, die Luft im (Keller-/Garagen-)Raum vor dem Lackieren mit einer Pflanzensprühspritze kurz "anzufeuchten"(Düse auf "einnebeln" gestellt, sonst wird's nass, statt feucht), die Feuchtigkeit in der Luft "sacken" zu lassen und erst dann den Delinquenten in diesem Raum zu platzieren, um ihm mit Lacken zu Leibe zu rücken - aus genau demselben Grund: Staubminimierung. Ausserdem: denke bitte daran, dass bei jeder Lackierung Sprühnebel entsteht, der sich überall drauf legt und schwer entfernbar sein dürfte. Deshalb (Lacksprühnebel) werden von Vielen auch von Lackschicht zu Lackschicht Zwischenschliffe mit Körnungen oberhalb 1200 (1800/2400!) vorgenommen: nass! Dies vor Allem bei Klarlackierungen, die hoch glänzen und völlig eben sein sollen. Atemschutzmaske nicht vergessen!

      Die Aluleiste möchte mit einem stabilen, wasserfesten Abdeckband verdeckt werden: du willst es nicht durch Schleifen verderben. Saubere Arbeit beim Abdecken gibt saubere Ergebnisse beim Lackieren. Sollten wir dir erklären müssen, wie das sauber abgedeckt wird: lasse das Teil lackieren - das ist keine Boshaftigkeit von mir, sondern ein Rat.
      Grüssle


      Robert