Dual CV 1200 Restauration

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    • Dual CV 1200 Restauration

      Hallo liebe Dual Gemeinde!

      Mich hat das Dual Fieber angesteckt, deswegen habe ich im Laufe der Zeit einige Dual Verstärker angesammelt (7 Stück insgesamt). Da ich demnächst Zeit habe um diese auch wieder herzurichten, habe ich mit den 2 Dual CV 1200 angefangen. Der Rest (2x1400,1600,2x1700) wird im Laufe des nächsten Monats hergerichtet, je nachdem wie schnell ich bin.
      Zu den 1200er: Der Eine funktioniert halbswegs, der Andere scheint einen Endstufen-Hitzetod gestorben zu sein. Da ich nur ein Laie in diesem Gebiet bin, bräuchte ich noch ein bisschen Hilfe bei Sachen die ich noch nicht so gut verstehe. Fangen wir mal an.

      CV 1200 Nr. 1:

      Der erste 1200er hatte keine großen Mängel gehabt. Der linke Kanal ist des öfteren ausgefallen und der Phono Kanal ging komplett nicht. Also fing ich an Spannungswerte zu messen und Teile auszutauschen. Um es mir noch etwas schwerer zu machen, bin ich beim Messen ausgerutscht und habe einen Kurzschluss am Transistor T1302 erzeugt. Dadurch ist D1300 gestorben und die Widerstände R1000 und R1001 sind durchgebrannt. Außerdem lag 30V an C1307' an, was ihn zum platzen brachte. Soviel dazu.
      Insgesamt musste ich also diese Teile ausgetauscht:
      R1208+',R1229+', 78L15 und 79L15, alle 100nF Kondensatoren scheinen schon von jemand anderem ersetzt worden zu sein, gesockelte LM833, C1307', D1300, T1302',T1300',T1303'. Widerstände R1000 und R1001 habe ich durch 150 Ohm Widerstände getauscht. T1309+' durch BD909 ersetzt. Die zwei 2N6101 habe ich nicht getauscht.

      Soweit läuft der Verstärker auf allen Kanälen wie erwartet. Jetzt meine Fragen dazu:
      1. R1208+' dienen, soweit ich das hier gelesen habe, für die Regulierung der Basslinearität. Diese werde ich wahrscheinlich nicht einstellen können, da ich kein Oszilloskop besitze. "R1229+' regeln die Ausgangsspannung der Klangregelstufe"; Wo muss ich welche Spannung messen, die mit diesen Reglern eingestellt werden?
      2. Die Emitterspannung von T1309' ist auf einem Kanal sehr hoch (67mV, sollte 0V sein). Was kann ich dagegen machen?
      3. Wenn ich denn Offset ohne Eingangsquelle und Lautsprecher messe, ist er auf einem Kanal 0V und auf dem anderen 70mV. Wie stelle ich diesen im CV1200 ein?
      4. 78L15 und 79L15 werden sehr heiß (es liegen -29,7V und 29V an den Eingängen), sollte ich lieber Kühlkörper anbringen?
      5. Am Kopfhörerausgang ist ein Rauschen, dass mit dem Balanceregler wandert. Sowohl mit Eingangsquelle, als auch ohne bei abgedrehtem Lautstärkeregler. Woran kann das liegen?

      Hier noch die Messwerte für den ersten CV 1200:


      CV 1200 Nr. 2:

      Beim ersten Sichtprüfen haben sich schon viele große Mängel angesammelt. Die Drehregler waren verrostet und oxidiert, R1202 lässt sich überhaupt nicht mehr drehen. Es sind noch die 2 Tantalelkos verbaut, die werden getauscht. Die Spannungsregler und die Potis (auf dem Bild schon entfernt) werden auch ausgetauscht, weil sie nicht mehr so gut aussehen. OPs werden auch gesockelt.



      Die Endstufe hatte bestimmt schon deutlich bessere Zeiten gesehen. Sicherheitshalter sind völlig lasch, C1318, C1313', C1314 und C1315 sind explodiert oder beschädigt. Die Rückseite zeigt auch etwas sehr kurioses: Jemand ist wohl mit einem Messer (?!) ausgerutscht und hat 2 Leiterbahnen durchtrennt. Ich weiß nicht wieso, aber davon wurde nur eine wieder repariert. Seltsam.



      Auf der Eingangsplatine fiel nur auf, dass das Relais fehlte und der Knallfrosch schon rissig war. Außerdem waren auch hier die Sicherungshalter lasch. Um es vorwegzunehmen, der Knallfrosch ist auch noch grandios explodiert, weil ich ihn vergessen hatte auszutauschen.



      Nach der Sichtprüfung ging es also ans Basteln. Widerstände eingebaut, Kondensatoren eingebaut, Sicherungshalter ausgetauscht. Bei den Spannungsregler musste ich 3 bis 4 mal auf mein Referenz-1200er Gerät schauen (es war übrigens umgedreht auf dem Boden), ob der 79er jetzt ober- oder unterhalb des 78er liegt. Hin- und hergeschaut, falsch rum eingebaut. Und dabei wollte ich die Spannungsregler extra prüfen, da ich mir unsicher war ob ich diese richtig eingebaut hatte. Wegen der Euphorie, nachdem ich alles eingebaut hatte, habe ich das Prüfen weggelassen. Es hat kurz geblitzt, und jetzt bin ich wieder auf Fehlersuche. Bis jetzt habe ich nur eine zerstörte Leiterbahn gefunden, die ich schon repariert habe. Jetzt messe ich einen Kurzschluss zwischen Erdung und dem weißem/blauen Draht des Volumereglers. Was könnte dafür die Ursache sein? Außerdem messe ich 60V und 0V an den Widerständen R1000/R1001, wofür ich bis jetzt auch noch keine Erklärung habe. Als Anmerkung, ich habe die Operationsverstärker noch nicht getauscht/gesockelt.



      Mal schauen ob ich den zweiten Verstärker wieder funktionsfähig bekomme.

      Grüße
      Moirai

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Moirai () aus folgendem Grund: 5. Frage ergänzt.

    • Hi !

      Moirai schrieb:

      3. Wenn ich denn Offset ohne Eingangsquelle und Lautsprecher messe, ist er auf einem Kanal 0V und auf dem anderen 70mV. Wie stelle ich diesen im CV1200 ein?
      Wenn Du T1300 und T1303 ausgetauscht hast und die Transis nicht genau die gleichen Verstärkungswerte haben, wird die Endstufe unsymmetrisch. Je nachdem, wie groß die Unterschiede sind mal mehr, mal weniger. 70mV ist nicht wirklich viel.
      Die Transis dort sind BC547D - so steht es jedenfalls im SM. Das sind die mit der höchsten Verstärkung. Die üblichen "Kommerztypen" A, B und C sind niedriger verstärkend. Die -D dürften inzwischen schwer zu kriegen sein. Die -C haben eine Verstärkung von typisch um 600. Für die Verwendung an dieser Stelle würde ich mir ein Paar mit höchster Verstärkung ausmessen, die so dicht wie möglich zusammen sind.

      Im übrigen ist eine leichte Gesamtabweichung bei den Hauptspannungen nicht ungewöhnlich. So plus / minus 5 Prozent können da schon mal drin sein. Von meinen CV1200 hat, glaube ich, keiner die Werte, die im Schaltplan stehen.


      Moirai schrieb:

      4. 78L15 und 79L15 werden sehr heiß (es liegen -29,7V und 29V an den Eingängen), sollte ich lieber Kühlkörper anbringen?
      L15 ? Das sind 100mA Typen im TO92-Kleinsignal-Transi-Gehäuse.

      Reden wir über die ICs IC1203 und IC1204 ? Die Ersatztypen für die LM's sind 7815 und 7915 ohne L. 1A-Typen mit Kühlfahne.
      Da vergrößere ich meistens die Widerstände R1000 und R1001 von 100 Ohm / 1W auf 120 oder 150 Ohm / 2W, um die Eingangsspannung runter zu kriegen. Dann verpulvern die Widerstände etwas mehr Leistung, aber die Regler weniger.
      Wenn Du nicht die LM-Typen hast, die nur die Blechfahnen haben, sondern die "richtigen" 7x15 im TO220-Gehäuse, dann gibt es dafür sehr schöne Aufsteckkühlkörper. Bei den LMs muß man etwas kreativ sein, aber im Normalfall kommen die ganz gut auch ohne aus.

      OPs sockeln: würde ich nicht machen.
      Damit wird das Gerät zwar theoretisch servicefreundlicher, aber der zusätzliche Kontaktübergang im Sockel macht gerade bei kleinen Signalen eher Schwierigkeiten und vergrößert das Rauschen.

      Lautsprecher-Relais: mit dem 4011 und dem 4,7µF kriegst Du gern das "Relais-Flattern", da das Standard-CMOS einen weiten undefinierten Bereich hat, wo der Eingang kein "L" mehr und noch kein "H" erkennt, während der Verzögerungskondensator lädt.
      Ich rupfe das 4011 inzwischen gewohnheitsmäßig raus und ersetze es durch einen Schmitt-Trigger Gatter 4093 und halbiere dafür den Kondi auf 2.2µF. Das Relais schaltet dann einmal sauber und gut ist.

      .
      Peter aus dem Lipperland
      Resterampe: mcamafia.de/lagerverkauf.htm

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    • Hallo wacholder!

      wacholder schrieb:

      Die Ersatztypen für die LM's sind 7815 und 7915 ohne L. 1A-Typen mit Kühlfahne.
      Ist notiert und bestellt, werde diese demnächst austauschen. Die Widerstände sind schon durch 150 Ohm Versionen ausgetauscht worden.

      wacholder schrieb:

      Ich rupfe das 4011 inzwischen gewohnheitsmäßig raus und ersetze es durch einen Schmitt-Trigger Gatter 4093 und halbiere dafür den Kondi auf 2.2µF.
      Schreib ich mir auf. Wenn ich mal Probleme mit dem Relais kriege probier ich das aus.

      wacholder schrieb:

      Wenn Du T1300 und T1303 ausgetauscht hast und die Transis nicht genau die gleichen Verstärkungswerte haben, wird die Endstufe unsymmetrisch. Je nachdem, wie groß die Unterschiede sind mal mehr, mal weniger. 70mV ist nicht wirklich viel.
      Die Transis dort sind BC547D - so steht es jedenfalls im SM. Das sind die mit der höchsten Verstärkung. Die üblichen "Kommerztypen" A, B und C sind niedriger verstärkend. Die -D dürften inzwischen schwer zu kriegen sein. Die -C haben eine Verstärkung von typisch um 600. Für die Verwendung an dieser Stelle würde ich mir ein Paar mit höchster Verstärkung ausmessen, die so dicht wie möglich zusammen sind.
      Ok, gut zu wissen, dass das nicht so schlimm ist. Ich habe noch eine Endstufe von einem ausgeschlachteten CV 1200, wenn ich Zeit habe werde ich versuchen die Transistoren auf gleiche Verstärkung auszutauschen.

      wacholder schrieb:

      OPs sockeln: würde ich nicht machen.
      Hmm, schon passiert. Werde beim Zweiten mal die Sockel weglassen.


      Ich merke gerade, dass ich eine wichtige Frage vergessen habe (ergänzt im oberen Beitrag als 5.). Und zwar höre ich über Kopfhörer ein Rauschen, das mit dem Balanceregler wandert. Über Lautsprecher ist nichts zu hören (ohne und mit angeschlossener Eingangsquelle). Was könnte dafür die Ursache sein?
    • Hi !

      Moirai schrieb:

      Was könnte dafür die Ursache sein?
      Der Kopfhörer.

      Ohne Witz. Kopfhörer sind "akustische Lupen" und man hört Sachen aus der Tiefe des Gerätes, die über Lautsprecher nicht wahrzunehmen sind. Da der Kopfhörer nur über zwei Begrenzerwiderstände an der gleichen Endstufe angeschlossen ist, wie die Boxen, ist das, was Du da hörst, sozusagen der "Originalklang" der Endstufen.

      Finde die Rauschquelle.
      Vermutlich irgendwo eins der Doppel-OPs z.B. im Vorverstärker. Es muß was sein, was auf beide Kanäle wirkt, wenn es mit dem Balanceregler verschiebbar ist. Da die OPs immer eine Stufe abbilden und dort linker und rechter Kanal auf einer Hälfte liegen, sind das eine Menge OPs, die in Frage kommen. Wenn die Wahl der Eingangsquelle dabei keine Rolle spielt, kämen zuerst IC1502 und IC1503 in Frage, die eine Art Pufferstufe bilden. Zu IC1503 wird der (an sich überflüssige) Mikrophon-Vorverstärker eingemischt. Du könntest den mal totlegen (z.B. C1557 rauslöten), um sicherzustellen, daß nicht von dort ein Störsignal eingeschleppt wird.
      Dann sind da noch die drei OPs der Klangregelstufe, aber ich denke, daß dort der Pegel schon hoch genug ist, um z.B. Fremdspannung nicht großartig weiter zu verstärken.

      .
      Peter aus dem Lipperland
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    • wacholder schrieb:

      Du könntest den mal totlegen (z.B. C1557 rauslöten),
      Der Microphon Schaltkreis existiert physikalisch nicht mehr, da kann ich nichts mehr rauslöten.


      wacholder schrieb:

      Dann sind da noch die drei OPs der Klangregelstufe, aber ich denke, daß dort der Pegel schon hoch genug ist, um z.B. Fremdspannung nicht großartig weiter zu verstärken.

      Wenn alls OPs draußen sind, ist nur noch ein tiefes Brummen zu hören, dass nicht mit dem Regler mitwandert. Das war schon vorher da, nur etwas mehr im Hintergrund. Das würde ich gerne auch raus bekommen, aber als erstes will ich das Rauschen ausfindig machen. Sobald IC1201 eingesteckt wird, fängt das Rauschen an. Den OP auswechseln bringt nichts, verändert nichts am Rauschen. Außerdem wird das Rauschen mit dem Volumeregler lauter/leiser ab einem bestimmten Punkt.

      Mir ist noch was aufgefallen. Wenn ich den Verstärker hochkant aufstelle und dann jeweils den Bass-, Treble- oder Balanceregler berühre, erzeuge ich ein etwas lauteres Brummen (in den Kopfhörern). Wieso passiert das denn, vorallem nur wenn der Verstärker hochkant steht?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Moirai ()

    • Hi !

      Moirai schrieb:

      Wenn alls OPs draußen sind, ist nur noch ein tiefes Brummen zu hören, dass nicht mit dem Regler mitwandert.
      ... was logisch und konsequent ist, da dann der Eingang des Endverstärkers mehr oder weniger offen ist und alles mögliche an "Dreck" auffängt. Da liegt der Verdacht nahe, daß es sich um einen Schirmungsfehler handelt oder daß das aus dem Netzteil selber kommt und die beiden dicken Elkos auch schon langsam anfangen, aufzugammeln.
      Zivi behauptet zwar, er hätte noch nie einen Elko getauscht, aber ich kann ihm ja mal die beiden Dinger zeigen, die ich vor kurzem mal aus einem CV1450 rausgeholt habe und wo der eine schon ein leckes Gehäuse hat.

      Ein Schirmungsfehler müßte sich bei offenem Gehäuse stärker auswirken, als bei geschlossenem und er müßte eigentlich weg sein, wenn Du das Verbindungskabel zwischen Vorverstärker und Endstufe abnimmst und an der Vorverstärkerseite gegen Masse kurzschließt. (Also: das rote und weiße Kabel gegen die Abschirmung legst.) Was dann noch übrigbleibt *müßte* aus der Stromversorgung kommen.


      Moirai schrieb:

      aber als erstes will ich das Rauschen ausfindig machen. Sobald IC1201 eingesteckt wird, fängt das Rauschen an.
      Heißt also, daß mit dem IC1202, dem ersten hinter dem Endstufeneingang noch alles in Ordnung ist ?

      Das ist eine Art Pufferstufe, der die Signale der Klangregelstufe auffängt und niederohmig an den dahinter liegenden Balanceregler weiterreicht.
      IC1201 ist der Verstärker für die Klangregler selber. Warum das ab dem zu rauschen anfängt, kann ich jetzt von hier aus auch nicht sagen. Da es beidkanalig ist, kommt eigentlich nur das IC selber in Frage. Defekte Widerstände oder Kondensatoren treten in der Regel einzelkanalig auf. Daß die selben Bauteile auf beiden Kanälen gleichzeitig den Geist aufgeben, ist mehr als unwahrscheinlich.

      Als nächstes ist das Platinenlayout und die Stromversorgung unter Verdacht. Schwingende und / oder überlastete Spannungsregler bilden einen "Rauschteppich". Da würde ich mal die Kondis hinter den Reglern vergrößern oder noch einen 100nF Keramikkondi zusätzlich dazupacken. Sie haben im Original nicht ganz gedankenlos an der Stelle Tantal-Elkos verwendet und die Dreibeiner-Regler tendieren zu einem Teillastschwingen, wenn die nachfolgende Last an langen Leiterbahnen hängt und sie dauernd minimal ausregeln müssen. In den originalen Applikationsschaltungen sind immer 100nF ganz dicht an den Ein- und Ausgangspins gegen Masse vorgesehen, die diese Schwingneigung unterdrücken sollen. Die fehlen beim CV1200 (und eigentlich allen Duals, die Dreibeiner verwenden) ganz und gar.

      [Edit] Zu einem guten Schaltungsentwurf mit Operationsverstärkern gehören auch 100nF Pufferkondis (keramisch), die dicht an den Stromversorgungspins der OPs gegen Masse geschaltet werden. Auch die hat Dual bei diesem Modell "eingespart". Das wären also Kondis, die von den Pins 4 und 8 jeweils gegen Masse führen. Du kannst ja spaßeshalber mal zwei 100nF am IC1201 anlöten und lauschen, ob sich an dem Störgeräusch irgendwas verändert hat. Einfach von unten unter die Platine pappen. Ich habe das mal bei einem Amp machen müssen, weil ich die Serien-Ops gegen besser Typen ausgetauscht habe, die aber auch eine leicht höhere Stromaufnahme hatten und dann wieder das Boarddesign mit meterlangen Leiterbahnen und vier oder fünf Steckverbindern eine Rolle spielt und durch Störungen den Qualitätssprung zu anderen OPs glatt auffrißt.

      .
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    • ...

      Moirai schrieb:

      Mir ist noch was aufgefallen. Wenn ich den Verstärker hochkant aufstelle und dann jeweils den Bass-, Treble- oder Balanceregler berühre, erzeuge ich ein etwas lauteres Brummen. Wieso passiert das denn, vorallem nur wenn der Verstärker hochkant steht?
      Tja.

      Ich *vermute* mal, daß das in erster Linie dann passiert, wenn das Gerät bar jeglichen Gehäuses auf dem OP-Tisch liegt.
      Du darfst das Gerät ohne Gehäuse nicht als endgültig betrachten. Das Gehäuse spielt bei den Kisten mit ihren ungeschirmten Leiterplatten eine gewichtige Rolle bei der Schirmung. Ich würde wetten, daß er das mit Gehäuse drumherum nicht macht.

      .
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    • Im Verstärker sind jetzt die richtigen Spannungsregler drin, geben an den Ausgängen -15,1V und 14,6V ab. Das Relais musste ich auch säubern, da der linke Kanal manchmal ausgefallen ist (fiel mir auf, da das Rauschen manchmal verschwand). Ein Kabel war im Relais lose und die Kontakte waren oxidiert. Nachdem ich das Relais gereinigt habe ist der linke Kanalausfall weg. Außerdem ist mir aufgefallen, dass das Rauschen auch an den Lautsprechern zu hören ist, aber nur sehr leise und nur wahrnehmbar, wenn man das Ohr in die Nähe der Lautsprecher hält.

      wacholder schrieb:

      die beiden dicken Elkos auch schon langsam anfangen, aufzugammeln.
      Ich weiß zwar nicht wie die originalen Elkos aussehen, aber ich bin mir sicher, dass in dem Verstärker schon Neue verbaut wurden (siehe Bild unten).

      wacholder schrieb:

      Ein Schirmungsfehler müßte sich bei offenem Gehäuse stärker auswirken
      Das Rauschen/Brummen verändert sich nicht wenn ich das Gehäuse zu mache.

      wacholder schrieb:

      müßte eigentlich weg sein, wenn Du das Verbindungskabel zwischen Vorverstärker und Endstufe abnimmst und an der Vorverstärkerseite gegen Masse kurzschließt. (Also: das rote und weiße Kabel gegen die Abschirmung legst.)
      Meinst du das rot-weiße Kabel auf dem Bild? Ich weiß nicht genau welches Kabel du meinst.


      wacholder schrieb:

      In den originalen Applikationsschaltungen sind immer 100nF ganz dicht an den Ein- und Ausgangspins gegen Masse vorgesehen, die diese Schwingneigung unterdrücken sollen. Die fehlen beim CV1200 (und eigentlich allen Duals, die Dreibeiner verwenden) ganz und gar.
      Das versuche ich dann morgen mal.

      wacholder schrieb:

      Du kannst ja spaßeshalber mal zwei 100nF am IC1201 anlöten und lauschen, ob sich an dem Störgeräusch irgendwas verändert hat.
      Es hat sich nichts an den Störgeräuschen verändert.

      wacholder schrieb:

      Ich würde wetten, daß er das mit Gehäuse drumherum nicht macht.
      Das passiert auch, wenn das Gehäuse komplett zu ist. Dieses brummen beim Anfassen der Regler hört auf, wenn ich die Erdung per Krokodilklemmen so leite wie auf dem Bild unten. Ist das ein Indiz für kalte/schlecht gemachte Lötstellen?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Moirai ()

    • Hi !

      Moirai schrieb:

      Ich weiß zwar nicht wie die originalen Elkos aussehen, aber ich bin mir sicher, dass in dem Verstärker schon Neue verbaut wurden (siehe Bild unten).
      Nee, die sind schon mal ersetzt worden.
      Dual hat zu der Zeit an der Stelle keine China- / Japan-Ware verwendet.

      Moirai schrieb:

      Das Rauschen/Brummen verändert sich nicht wenn ich das Gehäuse zu mach
      Das wundert mich etwas. Ich hatte ab und zu mal einen summenden / brummenden CV1200, aber das war weg, nachdem die Deckel drauf und die Schrauben drin waren.


      Moirai schrieb:

      Meinst du das rot-weiße Kabel auf dem Bild? Ich weiß nicht genau welches Kabel du meinst.
      Das dreipolige unterhalb der Kondis. Das ist der Eingang zur Endstufe. Wenn Du dort das rote und das gelbe Kabel mit dem schwarzen verbindest, ist der Eingang komplett kurzgeschlossen. Was Du dann noch an Geräuschen hörst, kommt aus Endverstärker und Netzteil. Am besten den Stecker abziehen und die drei Pins mit Krokos verbinden.

      Unten das Viererkabel ist für die Lautsprecher und geht zur Basisplatine mit dem LS-Relais.

      Moirai schrieb:

      Das passiert auch, wenn das Gehäuse komplett zu ist. Dieses brummen beim Anfassen der Regler hört auf, wenn ich die Erdung per Krokodilklemmen so leite wie auf dem Bild unten. Ist das ein Indiz für kalte/schlecht gemachte Lötstellen?
      Das ist - offengestanden - ziemlich bekloppt.
      Die Bleche sind miteinander verschraubt und liegen ohnehin auf einem Potential. Oder sollten es zumindest. Wieso das helfen soll, wenn man ein Blech mit dem anderen verbindet, leuchtet mir nicht ein. Aber vorne ist dieser Draht über die Reglerachsen gespannt. Der läuft im Zickzack von einer Achse zur anderen und die Kontaktstellen an Draht und Achsen sollten natürlich blank sein, sonst funktioniert das auch nicht. Das ist eigentlich die "Erdung" für die Regler.

      .
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    • wacholder schrieb:

      Die Bleche sind miteinander verschraubt und liegen ohnehin auf einem Potential. Oder sollten es zumindest.
      Das erklärt die Sache natürlich. Die Schrauben haben gefehlt (sieht man sogar auf dem Bild), und hochkant ist der Kontakt verloren gegangen.

      wacholder schrieb:

      Am besten den Stecker abziehen und die drei Pins mit Krokos verbinden.
      Das Relais rattert ein wenig, danach hab ich die Kopfhörer wieder angesteckt. Weder Brummen noch Rauschen ist zu hören.
    • wacholder schrieb:

      Nee, die sind schon mal ersetzt worden.
      Dual hat zu der Zeit an der Stelle keine China- / Japan-Ware verwendet.
      Gibt wahrscheinlich Haue, aber das wage ich mittlerweile zu bezweifeln. In meinem waren exakt die selben hellblauen Taiwan-Richeys drin (lustigerweise aber so rum eingelötet, dass man das Wort Taiwan nicht lesen konnte, weil unten). Ich habe auch schon mehrere Bilder von Geräten gesehen, wo die auch drin waren. Sollte das tatsächlich Zufall sein?
      Könnte natürlich auch sein, dass die alle vom selben Typen repariert wurden... :D

      Grüßle, Tobi
      Wer fragt, ist für einen Moment der Dumme. Wer nicht fragt - sein ganzes Leben. [Wega 3202L mit 1210/1218][701][530][610Q][CL 16][C 816][C 901][CV 1200][CT 1240][PE2001]
    • Hi !

      Moirai schrieb:

      Das Relais rattert ein wenig, danach hab ich die Kopfhörer wieder angesteckt. Weder Brummen noch Rauschen ist zu hören.
      Okay, dann scheint das Rausch- und Brummproblem ausschließlich von irgendwo weiter vorne im Vorverstärker zu kommen.
      Dummerweise summieren sich die Störeffekte auf dem Weg von den Eingangsbuchsen zu den Lautsprecherklemmen über jede Verstärkerstufe.

      Ich muß mir bei Gelegenheit mal einen von meinen 1200ern aus dem Stapel kramen und da mal reinhören. Ich hatte zeitweise ein halbes Dutzend davon, weil die einfach niedlich und praktisch sind und man sich so wunderbar über die doofen klemmenden Schalter mit ihren langen Gestängen ärgern kann ... meistens klemmen die Knöpfe in den Plastik-"Auflegern" in der Front.
      Das liegt häufig daran, daß die Alukaschierung der darunterliegenden Plastikknöpfe etwas aufrauht. Da habe ich die Dinger mal in feinem Schleifpapier rundherum gedreht und die Kunststoff-Führungen vorne mit technischer Vaseline hauchdünn behandelt. Danach war das Problem eigentlich weg. (Aber ich habe das nicht bei allen gemacht).


      Moirai schrieb:

      Das erklärt die Sache natürlich. Die Schrauben haben gefehlt (sieht man sogar auf dem Bild), und hochkant ist der Kontakt verloren gegangen.
      Das würde eventuell auch Brummeffekte erklären.

      Diese Geräte bauen sehr stark auf der Schirmwirkung des Blechchassis und der Gehäusedeckel auf. Einige Geräte der International-Serie machen ohne Bodenplatte einen heillosen Krach und man sucht sich doof und dusselig, bis man den Boden wieder anschraubt. Teilweise ist auch die Masseführung etwas ungeschickt. Aber das erklärt nur teilweise den Rauschteppich, den die Vorverstärker produzieren. Einige unschöne Effekte werden durch die Schalter eingeschleppt, aber das ist auch eher selten beidkanalig. Meistens hat man Rauschen oder Knacken und Knistern auf einem Kanal, bis man am richtigen Schalter rüttelt. Dann ist es entweder weg oder auf dem anderen Kanal ... X/

      Die Effekte sind aber über Kopfhörer schäbiger, weil deutlicher wahrzunehmen, als im Lautsprecherbetrieb. Ich mag die 1200er trotzdem sehr gerne. Obwohl die Ingenieure da auch ein paar Seltsamkeiten einkonstruiert haben. Zum Beispiel zwei unterschiedliche NPN-Leistungstransistoren in der Endstufe. Es ist wichtig, daß das so beibehalten wird, weil die unterschiedlichen Kennlinien der Transis für die nötige Stabilität im Betrieb sorgen. Dafür gibt es keine Einstellung des Ruhestroms. Da sind sie davon ausgegangen, daß sich das selber regelt. Hmm. Na gut.

      .
      Peter aus dem Lipperland
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    • Hi Tobi !

      Plattenfreak schrieb:

      Gibt wahrscheinlich Haue, aber das wage ich mittlerweile zu bezweifeln. In meinem waren exakt die selben hellblauen Taiwan-Richeys drin
      Gesehen hatte ich die auch schon. Ich meine in einem CV121 oder sowas.
      Das waren aber eher Ausnahmen und ich kann nur raten, daß es dabei um die letzten paar Pfennige ging, die noch aus so einem Ding rauszuquetschen waren.Wir werden es heute vermutlich nie mehr ergründen können.
      Ein Gerät hatte mal rosa Plessey Hauptelkos drin. Müßte ein CV61 oder 62 gewesen sein. Das sah auch nicht nachträglich umgebastelt aus. Ich baue bei meinen Kisten meistens die blauen axialen Vishays ein, wenn es sie in der passenden Kapazität / Spannungs-Kombo gerade gibt.

      .
      Peter aus dem Lipperland
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    • wacholder schrieb:

      Okay, dann scheint das Rausch- und Brummproblem ausschließlich von irgendwo weiter vorne im Vorverstärker zu kommen.
      Dummerweise summieren sich die Störeffekte auf dem Weg von den Eingangsbuchsen zu den Lautsprecherklemmen über jede Verstärkerstufe.
      Ich habe jetzt alle Sockel auf der Platine mit den Spannungsreglern rausgemacht und die OPs direkt sauber eingelötet, außerdem habe ich ein paar Lötstellen nachgelötet. Das Rauschen scheint fast weg zu sein. Es ist jedenfalls kaum hörbar, wenn man die Kopfhörer an hat. Das Brummen ist leider immer noch da. Ich bau das Gerät richtig zusammen, hoffentlich ist es dann weg.

      Eine Frage nebenbei:Kann man irgendwie die Grundverstärkung (nennt man das so?) des 1200er justieren? Die erste Stufe des Volumepotis ist für leises Musikhören schon zu laut.
    • Hi !

      Moirai schrieb:

      Eine Frage nebenbei:Kann man irgendwie die Grundverstärkung (nennt man das so?) des 1200er justieren? Die erste Stufe des Volumepotis ist für leises Musikhören schon zu laut.
      Nicht direkt.

      Du könntest versuchen, was sich mit dem Trimmer R1228 anstellen läßt.
      Der Verstärker um IC1201 ist als einziger in der Verstärkung einstellbar. Das ist eigentlich eine Art Aufholverstärker, der die Dämpfung der Klangregelung auffangen soll. Der ist für 8.9-fache Verstärkung ausgelegt. Die Verstärkung bestimmt sich aus dem Verhältnis von R1215 und der Parallelschaltung von R1216 (33K) und R1228 (25K maximum). Die Schaltung ist aber durch die Parallelkapazität C1210 leicht frequenzabhängig. Das wäre aus meiner Sicht die einzige Stelle, wo man ohne Schaltungseingriff dran drehen könnte.

      Und an sich hat das Volume-Poti eigentlich keine Stufen ....

      .
      Peter aus dem Lipperland
      Resterampe: mcamafia.de/lagerverkauf.htm

      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.
    • Ich bin jetzt wieder genauso weit wie am Anfang. Alle Sockel entfernt, OPs direkt eingesetzt und alles zusammengebaut. Bin ratlos wieso das Rauschen wieder da ist. Außerdem merke ich ein leichtes Summen auf dem rechten Kanal, wenn ich Presence dazuschalte, das nicht mit dem Balanceregler mitwandert.
    • wacholder schrieb:

      Das dreipolige unterhalb der Kondis. Das ist der Eingang zur Endstufe. Wenn Du dort das rote und das gelbe Kabel mit dem schwarzen verbindest, ist der Eingang komplett kurzgeschlossen. Was Du dann noch an Geräuschen hörst, kommt aus Endverstärker und Netzteil. Am besten den Stecker abziehen und die drei Pins mit Krokos verbinden.
      Ich bin jetzt nochmal an die Sache ran gegangen, diesmal rattert das Relais nicht und es passiert was anderes (habe wahrscheinlich die 3 Pins an den Elkos nicht sauber kurzgeschlossen). Das Rauschen ist deutlich lauter, das Brummen bleibt so leise wie es vorher war.

      wacholder schrieb:

      Ein Schirmungsfehler müßte sich bei offenem Gehäuse stärker auswirken, als bei geschlossenem und er müßte eigentlich weg sein, wenn Du das Verbindungskabel zwischen Vorverstärker und Endstufe abnimmst und an der Vorverstärkerseite gegen Masse kurzschließt. (Also: das rote und weiße Kabel gegen die Abschirmung legst.) Was dann noch übrigbleibt *müßte* aus der Stromversorgung kommen.
      Das heißt sowohl das Rauschen, als auch das Brummen ist in der Stromversorgung zu suchen?
    • Der zweite CV 1200 hat sich soweit wieder vom Kurzschluss erholt. Die Spannungsregler wurden ausgetauscht. Außerdem ist ein Folienelko ausgelaufen und ein Kopf von einem Folienelko ist abgebrochen. Beide 33nF Folienelkos wurden ersetzt. Den nicht bewegbaren Drehregler für Treble habe ich auch ausgetauscht. Der CV läuft, aber noch nicht ganz rund. Es kratzt etwas, werde die OPs auch austauschen müssen.
      Ich hatte gehofft, dass das Brummen/Rauschen vielleicht bei dem Gerät weg ist. Leider ist dem nicht so. Das tiefe Brummen ist immer noch leise im Hintergrund (zusätzlich brummt das Trafo bei diesem Gerät auch so hörbar), das Rauschen ist vielfach stärker als beim anderen Gerät (lässt sich vielleicht durch neue OPs verringern). Die Endstufen kann ich untereinander vertauschen, da verändert sich nichts bei beiden Geräten, die Störgeräusche wandern nicht mit.

      Mein Plan ist jetzt, zunächst mal den zweiten Verstärker etwas besser herzurichten und dann die Pufferkondensatoren zu den OPs und den Spannungsreglern in den ersten Verstärker einzubauen, wie wacholder beschrieben hat. Vielleicht tut sich dann was.
    • Hi !

      In den nächsten Tagen werde ich mir mal einen von meinen CV1200 auf den Tisch nehmen und mal ganz objektiv in die Kiste reinhorchen, was sich daran an Störgeräuschen vernehmen läßt. Eigentlich ist das Gerät ziemlich clever aufgebaut, da die ganzen Schalter *hinten* am Eingangsboard sitzen und die Signale nicht erstmal durch endlose Kabel kreuz und quer durch das Gerät geführt werden. Davon sollte man eigentlich rausch- und störgeräusch-Verbesserung erwarten. Warum das nicht so ist, bleibt zu untersuchen. Ich vermute mal - aus dem Bauch heraus - eine ungeschickte Massenführung, wie sie auch vom CV1400 bekannt ist.

      Vereinzelt auch mechanisch brummende Trafos wurden schon berichtet. Da hat man anscheinend die Arschkarte gezogen, weil sich der Trafo nicht einfach "nachdrehen" läßt. Bei extremen Ausreißern müßte man auf ein Schlachtgerät mit einem besseren hoffen, da eine Entkopplung über Gummipuffer meistens auch nicht viel bringt, wenn es sich dabei um einen Fehler im Wickelkörper handelt und die Drähte selber das Geräusch erzeugen.

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      Peter aus dem Lipperland
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    • Hi,
      kleiner Tipp dazu: Um rauszubekommen, ob es wirklich am Trafo und seinem evtl. losen Wicklungen oder Wickelkörper liegt, bau den Trafo aus, verlängere die 5 sekundären Leitungen und packe den Trafo vom Gerät entfernt in eine Decke, Kissen o.ä. Wenn es dann immer noch brummt kommt es aus der Schaltung und nicht vom Trafo.
      Wenn es eindeutig vom Trafo kommt kannst du ihn mit z.B. Heizkörperlack oder anderem wärmefesten Lack tränken. Dieser Lack fließt etwas verdünnt in alle Hohlräume zwischen Wicklung und Blechpaket, wo Geräusche entstehen können. Nach dem Tränken eine Weile in Ruhe lassen und dann bei 60 Grad im Backofen backen (Wenn es die Hausfrau erlaubt) oder einen Föhn zum Aufheizen verwenden. Danach dürfte Ruhe im Karton, äähh Gehäuse sein.
      Viele Grüße
      HaJo

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