Höhenweg beim Reibrad am 1019 begrenzen?

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    • Hallo Helmut,

      zu deinen Fragen von gestern, der 731 hat eine Vollwartung (Taster, Potis, Kondis, Pimpel, ect.) bekommen, optisch Near Mint mit langer Kopfblende für 1/2 Zoll Betrieb und steht zum Verkauf ohne Versand. Der 1019 ist noch ungewartet und ist im Winter dran. Letzes Jahr im Winter haben Patrick (Schlippo) und ich 8 Dosenmotoren (1019, 1219, 1229), 4 Multiselektoren und ein paar andere Kleinigkeiten an diversen 1019, 1229 und 1249 gemacht.

      Falls du zum BW Stammtisch kommst und dein 1019 bis dahin immer noch zickt, bring ihn einfach mit und komm auf dem Weg zum Stammtisch bei mir vorbei und wir schauen uns die Zicke mal an.

      Ersatzmotoren (Dosenmotoren) für den 1019/1219/1229 werden hin und wieder mal angeboten, teils gewartet, teils ungewartet, aber warte erst mal ab ob der Motor wirklich nicht zu retten ist oder ob das Problem zu lösen ist.

      Gruß Peter
      CS 704/ AT33PTGII, CS1219/AT20SLA, Rotel RA 812, Quadral Amun
      CS 701/M20E, Braun PS500/Empire 500ID,


      Abzugeben: 1019, 1226
    • Hallo Peter,

      klingt richtig beruhigend.
      Ich würde den 1019 wirklich gerne erhalten, zumal sich auch eine Lösung fürs Gehäuseabzeichnet und das dann wiedergut aussehen wird.

      Ist der Termin für den Stammtisch jetzt fest? War ja noch etwas unklar ob 17.10 oder 10.10?

      Dein freundliches Angebot den Player mitzunehmen nehme ich sehr gerne an.

      Gruß aus dem Taubertal
      Helmut
      Gruß aus dem Taubertal
      Helmut

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      1218 mit M 20 E, 1239A mit M75, 626 Silber mit ULM 45E,
      In der Bastelecke: CV 120, CT 18, 1225 mit M75 (alle in Weiß)
      In Reserve: CV 60, HS 130 ohne Dreher in Nußbaum und CT 17 in weiß, 1235 mit M75,
      Grundig PS 4300 mit EPC P23 und Wega Studio 3230 HiFi mit DUAL 1236A und DMS 220

      in der Reparaturbox: :evil: für später CS 626 Braun, Chassis 1224,

      verlässt die Sammlung: ^^ 1239A mit M75, 1019 mit M44,
    • Obs der 10. oder 17. wird ist noch nicht ganz raus, es fehlen noch ein paar Feedbacks vom "harten Kern", Tendenz ist eher der 10.

      Ich wohn in Stuttgart Weilimdorf, wenn du von Heilbronn runterkommst liegts eh am Weg, ist kein Umweg in die City zum"Schlesinger"
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    • Hallo Peter,

      im Prinzip hab ich an beiden Terminen frei und werde mich somit nicht in die Abstimmung einmischen. Ein Denkmodell wäre direkt bei Dir vorbeifahren und dich dann mitnehmen zur Kneipe.

      Den 1019 würde ich dann dabei haben falls ich das Problem nicht in den Griff kriege.

      Schauen wir mal.

      Gruß aus dem Taubertal
      Helmut
      Gruß aus dem Taubertal
      Helmut

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    • Hi Helmut !

      Infernale schrieb:

      wenn irgendwas anderes den Motor blockieren würde, sollte sich das doch eigentlich heftiger bemerkbar machen als nach 2-3 Plattenseiten mal nur sehr kurz um dann Minutenlang nicht mehr aufzutreten?
      Bei einem 3 Kilo schweren Teller, der beim Weiterdrehen das Treibrad entlastet und "darunter durchrutscht" ?
      Durchaus möglich.

      Nimm Dir mal den Motor vor. Auch wichtig und gern vernachlässigt: die kugeligen Lager in ihren Halterungen einzuölen und hin und her und im Kreis herum zu drehen, um sicherzustellen, daß sie sich immer schön an der Welle ausrichten und nicht klemmen.

      Dann könnte es noch ein Problem am Motorschalter sein.
      Auch wenn der von einem Fachmann geprüft ist: gegen einen sporadisch auftretenden Fehler sichert einen das auch nicht ab.
      Es könnte durchaus sein, daß die Schalterkontakte eine leichte Oxydschicht haben und der Kontaktdruck nicht hoch genug ist. Dann steigt für einen kurzen Moment der Übergangswiderstand, der Motor verliert an Leistung und die Wellendrehzahl fällt.

      .
      Peter aus dem Lipperland

      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.
    • wacholder schrieb:

      Infernale schrieb:

      wenn irgendwas anderes den Motor blockieren würde, sollte sich das doch eigentlich heftiger bemerkbar machen als nach 2-3 Plattenseiten mal nur sehr kurz um dann Minutenlang nicht mehr aufzutreten?
      Nimm Dir mal den Motor vor. Auch wichtig und gern vernachlässigt: die kugeligen Lager in ihren Halterungen einzuölen und hin und her und im Kreis herum zu drehen, um sicherzustellen, daß sie sich immer schön an der Welle ausrichten und nicht klemmen.

      Dann könnte es noch ein Problem am Motorschalter sein.


      Auch wenn der von einem Fachmann geprüft ist: gegen einen sporadisch auftretenden Fehler sichert einen das auch nicht ab.
      Es könnte durchaus sein, daß die Schalterkontakte eine leichte Oxydschicht haben und der Kontaktdruck nicht hoch genug ist. Dann steigt für einen kurzen Moment der Übergangswiderstand, der Motor verliert an Leistung und die Wellendrehzahl fällt.

      .
      Hallo Peter,

      ich habe die nächsten Tage nichts weiter vor und fange morgen nochmals an den 1019 so weit zu zerlegen wie ich es mir zutraue.

      Was du mit dem Hinweis auf die kugeligen Halterungen meinst ist mir noch ein wenig unklar. Am motor ist doch nur der Lagerspiegel und den nehme ich raus, säubere ihn und öle neu ein. Ich denke fast dass ich die Schrauben für die beiden Schalenhälften ein wenig gut angezogen habe?

      Die Kontakte prüfe ich nochmals und behandle sie so weit es geht noch mit einem Glasfaserradierer.

      Wenns dann nicht funzt bin ich mit meinem Latein am Ende.

      Vieen Dank für den Hinweis

      Gruß aus dem Taubertal
      Helmut
      Gruß aus dem Taubertal
      Helmut

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    • Na klar, der Motorschalter. Hab ich ganz vergessen. Bezüglich des Lagerspiegels musst du die Nieten der unteren Lagerschale ausbohren und beim Zusammenbau gegen Schrauben ersetzen. Dafür solltest du schon etwas handwerkliches Geschick mitbringen. Das bringt z.B. nichts, wenn du noch nie mit einer Bohrmaschine gearbeitet hast. Deshalb würde ich an deiner Stelle das untere Lager nur soweit es geht säubern und neu ölen. Wenn der Lagerspiegel nicht zu stark eingelaufen ist, würde ich den auch so lassen.

      Gruß Jan :)
      Am CR1780/CV1700 mit CL730/CLX9200 drehen/erklingen wahlweise:
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      Dual 1228 mit Shure M91 MG-D
      Dual 1239A mit Shure M75 Type D
      Dual 714Q mit Ortofon Vinylmaster Blue
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    • Hi Helmut !


      Infernale schrieb:

      Was du mit dem Hinweis auf die kugeligen Halterungen meinst ist mir noch ein wenig unklar.
      Die Achse geht oben und unten durch jeweils eine "Lagerkugel" aus Sinterbronze.
      Die Kugel ist in einer Halterung eingeklemmt, die sie fixiert, aber nicht starr, sondern verdrehbar.

      Wenn man alles zerlegt, ist es kein großes Ding, die Lagerkugeln und dieses Halteblech richtig abzuputzen, damit der klebrige alte Dreck runterkommt. Beim Zusammenbau gebe ich immer einen Tropfen Öl *außen* auf die Lgerkugel, stecke das lange, obere Ende der Motorachse durch und drehe sie links, recht, vor, zurück und im Kreis herum, damit sich das Öl auf der Oberfläche der Kugel und dem Blech gut verteilt. Damit ist sichergestellt, daß die Lagerkugeln sich mit der Achse ausrichten können und bei einem minimalen Versatz der Motorgehäuseteile die Achse nicht einklemmen.

      .
      Peter aus dem Lipperland

      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.
    • wacholder schrieb:

      Den Effekt kriegt man, wenn der Dosenmotor schon mal auseinander war und jemand die Pertinaxscheibe #109 oben auf der Läuferwelle verschusselt hat. Dann hebt sich der Anker manchmal bis zu 2mm, bzw. hat diese 2mm Luftspiel.
      Hallo Peter,

      diese Pertinaxscheibe # 109 ist bei mir vorhanden und dennoch hat die Welle etwa 2 mm Höhenspiel.

      Bei der Gelegenheit will ich zur Sicherheit noch die Frage an die Allgemeinheit stellen ob ich den Lagerspiegel nur ölen soll oder ob da auch Fett rein sollte.

      Ich hab das Lager gerade auseinander genommen, im Ultraschallbad gereinigt und wieder zusammengesetzt. Die Filzteile sind auch wieder an Ort und Stelle. Jetzt versuche ich rauszukriegen ob nur Öl oder auch ein Bett aus Fett. Fett würde bedeuten, dass ich nochmals das Lager auseinandernehmen und den Boden mit Fett bereite. Ich kann allerdings nirgends was finden wo Fett (außer an den Schmierstellen am Gestänge)

      Das Oberteil des Dosenmotors habe ich nicht oder noch nicht zerlegt um an die stützenden Teile zu kommen. Das hatte ich auch nicht vor, sondern da wollte ich mich auf Öl beschränken.

      Danke für Eure Unterstützung..

      Gruß aus dem Taubertal
      Helmut
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    • Hallo Helmut,

      Wie ich annehmen darf, hast Du die drei Nieten aufgebohrt und das Lager komplett gereinigt. Wie sieht denn der Lagerspiegel (Glatte kleine Scheibe auf der die Welle läuft) aus? Ist hier schon eine Vertiefung zu erkennen? Hast Du den Lagerspiegel umgedreht?

      Die Lagerkugel hätte nicht unbedingt ins Ultraschall- Bad gehört. Das Material aus Sintermetall muss möglichst ordentlich mit Öl getränkt sein. Wenn Du nun die Kugel im Bad hattest, war dieses eher nicht so gut.

      Am besten ist es die Lager- Kugel(n) in warmes Öl einzulegen. Wenn keine Luftbläschen mehr aufsteigen einfach im Öl abkühlen lassen und dann verbauen. Beim Verbauen so wie von Peter beschrieben die Kugel ein wenig in der "Pfanne" bewegen und gegebenenfalls noch etwas Nachölen.

      Kein Fett verwenden. Nur Öl. Gut geeignet ist z.B. Motorenöl (zb.10W40). Es müssten auch noch ein paar Schaumstoff- (bzw. Filz)- Ringe im Lager vorhanden sein. Diese ordentlich auf einem Küchenpapier oder Lappen ausdrücken und beim Zusammenbau satt mit Öl tränken.

      Die obere "Lagerkugel" kannst Du recht gut von oben ölen. Hierzu schön mit Öl tränken und immer ein wenig im Lager Drehen. So verteilt sich das Öl besser.

      Das untere Lager nach Angabe mit den 2,5 oder 3mm Schrauben und Muttern verschrauben.

      Die Motorhälften vorsichtig wieder zusammensetzen. Die Schrauben nach und nach handfest anziehen. Zwischendurch immer mal die Welle per Hand drehen. Ein klein wenig gegen die Gehäusehälften mit einem Schraubendreher- Griff klopfen, kann bei der Zentrierung der Lager helfen.
      ---------------------------
      MFG: Maico

      ... Die Musik entsteht durch die Pausen zwischen den Noten ...
    • Hallo Maico

      jetzt ist es zu spät. Das Kugelteil ist gereinigt und wieder in den Lagerbock eingebaut.
      Der Lagerspiegel war geriingfügig eingelaufen und wurde nach der Reinigung gedreht. Wobei auch die andere Seite nich richtig pln und ohne Laufspuren war. Für den Zusammenbau habe ich in der Tat Schrauben statt der Nieten verwendet.

      Ölen steht noch bevor.

      Wenn ich den Dosenmotor wieder zusammensetze habe ich dennoch ca 2 mm Höhenspiel. Trotz der Scheibe # 109.

      Gruß aus dem Taubertal
      Helmut
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    • Hallo,

      dieses Höhenspiel haben alle mir bekannten Dual-Motore. Deswegen schrieb ich ja bereits, dass die fehlende Scheibe keine Ursache der Drehzahlschwankungen sein kann.


      Gruß
      Benjamin
      Plattenspieler in Verwendung: *Dual 1019, 1219, 1229, 1249, 701 "MK1", 721* *Perpetuum Ebner 2020 L* *Kenwood KD3100* *Hitachi HT-500* *Elac 50H* *Philips 312 Electronic*
    • Hallo Benjamin,

      wenigstens mal eine mögliche Ursache die sich jetzt auch wirklich ausschließen lässt.

      Gruß aus dem Taubertal
      Helmut
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      Helmut

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    • Hallo,

      Infernale schrieb:

      Ölen steht noch bevor.

      Hmmmm..... also ich öle die Teile immer vor dem Zusammenbau. Es macht nicht wirklich Sinn es später zu machen. Aber gut. Jeder wie er mag.

      Also, ich habe mir eben einmal die Mühe gemacht und den Teller von meinem 1019 runter genommen. Die Welle lässt sich auch etwas nach oben ziehen. Bei meinem 1229, der ebenfalls den Dosenmotor verbaut hat, ebenfalls. Dass sich die Welle im eingebauten Zustand etwas nach oben ziehen lässt, ist eher normal. Bei meinem alten 1229 und auch bei einem 1219 den ich hier hatte, war es ebenfalls so. Und bei drei von den Geräten war vor mir keiner dran. Und alle machen keinerlei Probleme.

      Also: Ich denke das vertikale Spiel ist eher normal.

      Bei den von Dir erwähnten Schwankungen wird es eher an etwas anderem liegen. Das würde ich vermuten. Ich könnte mir denken dass Du hin und wieder entweder Schlupf des Reibrades in Verbindung mit dem Antriebsrad oder gegen den Teller hast. Eines der Teile könnte z.B. durch etwas Öl oder Fett (dazu reichen schon Fingerabdrücke) verschmiert sein. Oder das Reibrad ist eventuell an einer (oder mehreren) Stelle(n) ausgehärtet.

      Ich würde das Reibrad Ausbauen und in einen Akku- Schrauber einspannen. Dann vorsichtig mit Schleifpapier (ich nehme meist 800er oder 1000er) die Kante "auffrischen". Dann mit Alkohol vollkommen von Fett befreien.

      Oder das Reibrad ist in der Höhe nicht richtig fixiert und kann nach oben "Springen" bzw. "Wandern". Unter dem Reibrad müsste eine Scheibe sitzen. Ich bin der Meinung da gab es auch schon einmal Hinweise bezüglich des Einbaus. Je nach Einbaulage könnte dort auch ein Spiel entstehen. Gesichert wird das Reibrad mit einer kleinen "eingeklemmten" Kunststoff- Scheibe.

      Oder aber der Halter (Hebel), an dem das Reibrad befestigt wird, hat Spiel nach oben. Das Reibrad muss horizontal gerade sitzen. Es darf nicht "gekippt" oder schräg stehen. Sollte es schräg sitzen, könnte es sich etwas an der konischen Antriebswelle des Motors "Hochschrauben" und dann eventuell wieder nach unten Wandern und das "Spiel" geht wieder von vorn los.

      Hier würde ich auch noch einmal genauer gucken.


      Das ist alles hinzubekommen! Nur Mut!


      EDIT: Oder es handelt sich tatsächlich um Schwankungen im Stromnetz. Das kann ich mir aber nicht wirklich vorstellen. Bei dem Gewicht des Tellers sollte es auf jeden Fall nicht wirklich so dramatisch auffallen.
      ---------------------------
      MFG: Maico

      ... Die Musik entsteht durch die Pausen zwischen den Noten ...

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von maicox ()

    • Hallo Maico,

      ich bilde mir ein es gründlich gereinigt zu haben und auch das Reibrad ist gut in Schuß.
      Ich nehme heute abend deinen Tip an und behandle das Reibrad mal mit feinem 1000 Papier und entfette sowohl Reibrad als auch den Tellerrand mit Alkohol aus der Apotheke.

      Die sinterlager nehmen gerade ein Ölbad.

      Zusammenbau steht dann noch bevor. Die Scheibe unter dem Arm des Reibrades soll die Leichtgängigkeit des Reibrades sicher stellen?

      Gruß aus dem Taubertal
      Helmut
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    • Die Kunstoffscheibe dient zum einen zur Ausdistanzierung und zum anderen, damit nicht Metall auf Metall reibt, was ein stärkeres rumpeln mit sich ziehen würde.
      Am CR1780/CV1700 mit CL730/CLX9200 drehen/erklingen wahlweise:
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    • Reduzierter Rumpel ist im Kopfhörer gut zu bemerken. Wieder was gelernt.
      Danke

      Gruß aus dem Taubertal
      Helmut
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    • Herzlichen Dank an all die unermüdlich ratgebenden Helfer hier im Forum.

      Mein 1019 ist derzeit im Aufwachraum und was ich so hören darf daei ist frei von Gleichlaufschwankungen.

      Ich hab versucht alle Tips zu beherzigen. Auswaschen, entfetten, neu ölen (nur einlegen in warmes Öl hatte ich vergessen und daher eine Nacht im Ölbad als Ausgleich spendiert) Reibrad auf Schmirgel abziehen, welle abziehen und entfetten aber hinterher einölen. In der Summer scheine ich das gewünschte Ergebnis mit Eurer Hilfe erreicht zu haben. Zumindest bei meiner Prüfmusik (Andreas Vollenweider) kann ich derzeit nichts mehr hören.

      Vielen Dank.

      Gruß aus dem Taubertal
      Helmut
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    • Hallo Helmut,

      Das klingt doch schon einmal gut. Nun lass den Dreher mal einige Stunden durchlaufen. Am besten Musik laufen lassen die Du gut kennst und Schwankungen wohl eher hören würdest.

      Wenn alles gut läuft, würde ich das Ganze morgen noch einmal Testen. Ich bin aber zuversichtlich.

      Wenn der 1019 weiterhin Schwierigkeiten machen sollte, kannst Du es ja Berichten.
      ---------------------------
      MFG: Maico

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