Höhenweg beim Reibrad am 1019 begrenzen?

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    • Höhenweg beim Reibrad am 1019 begrenzen?

      Hallo miteinander,
      nachdem ich hier schon einige sehr positve Erfahrungen in kürzester Zeit machen konnte wende ich mich erneut an alle hier mit einer Frage zu einem Problem an meinem DUAL 1019. Nach einer Erweckung aus einem mehrjährigen Schlaf im Keller des Vorbesitzers habe ich den Motor zerlegt und den Lagerspiegel gedreht und neu geölt. Das Reibrad habe ich ebenfalls erneuert mit dem Ergebnis dass er jetzt recht genau in der gewünschten Umdrehung läuft. Das Reibrad ist sauber, der Plattenteller ist intensiv gereinigt und das Reibrad ist mit der Plastiksicherung oben gegen verrutschen gesichert.
      Dennoch hat der Player so nach 1-2 Platten immer wieder mal sehr kurze Abfälle im Gleichlauf die aber auch sofort wieder aufhören. Ein Nutzer hat gemeint ich solle den Höhenweg des Reibrades mit der Haltung mal nachschauen der ja normalerweise recht Spielfrei in der Höhe sein sollte. Bei mir gibt es in der Höhe ca 1-2 Millimeter Luft für das Reibrad was zumindest für mich ein Erklärungansatz wäre.

      Meine Frage nach der langen Einleitung an alle hier: Hat jemand eine Idee wie ich das Höhenspiel begrenzen kann? Oder was habe ich vielleicht falsch gemacht beim Zusammenbau des Plattenspielers?

      Vielen Dank für die Infos

      Grüße aus dem Taubertal
      Helmut
      Gruß aus dem Taubertal
      Helmut

      Höre mit:
      1019 mit M44, 1216 mit DMS 220, 1218 mit M 20 E, 1224 mit M75, 1225 mit M75, 1235 mit AT 3600, 1239A mit M75, 1239A mit M75,
      626 Silber mit ULM 45E,
      Grundig PS 4300 mit EPC P23

      wieder in der Reparaturbox: :evil: 626 Braun mit ULM 55E
    • Hi Helmut !

      Infernale schrieb:

      Meine Frage nach der langen Einleitung an alle hier: Hat jemand eine Idee wie ich das Höhenspiel begrenzen kann? Oder was habe ich vielleicht falsch gemacht beim Zusammenbau des Plattenspielers?
      Zwischen dem Reibrad und dem Arm mit der Achse sitzt noch eine "Gummischeibe".
      Ist die dazwischen ?

      Wenn ja könntest Du noch eine weitere, kleine dünne Scheibe *unter* die Gummischeibe auf den Arm packen. Das sollte das Höhenspiel beseitigen.

      .
      Peter aus dem Lipperland

      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.
    • Hallo Wacholder,

      danke für den Tip
      Ich schau morgen mal nach und meldemich wieder

      Gruß
      Helmut
      Gruß aus dem Taubertal
      Helmut

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    • bei einem 1019 hatte ich auch Gleichlaufschwankungen, den Motor hatte ich geölt, das Reibrad erneuert und das Spiel verringert. Zuerst lief es dann gut, bis sich dann wieder Gleichlaufschwankungen einstellten, als er warmgelaufen war.
      Es war aber kein Spiel vom Reibrad mehr vorhanden, es musste eine andere Ursache haben. Evtl. das vertikale Spiel der Motorwelle. Ich hatte die Vermutung, das sich die Motorwelle irgentwie hebt, oder raufschraubt, ob es eine mechanische Ursache hat oder eine magnetische weiß ich nicht.
      Ich habe es dann aufgegeben, und einen anderen 1019 fitgemacht, der dieses Problem nicht hatte.
      ein Tag ohne Dual ist ein verlorener Tag!
    • Hi !

      tubesaurus schrieb:

      Ich hatte die Vermutung, das sich die Motorwelle irgentwie hebt, oder raufschraubt, ob es eine mechanische Ursache hat oder eine magnetische weiß ich nicht.
      Den Effekt kriegt man, wenn der Dosenmotor schon mal auseinander war und jemand die Pertinaxscheibe #109 oben auf der Läuferwelle verschusselt hat. Dann hebt sich der Anker manchmal bis zu 2mm, bzw. hat diese 2mm Luftspiel.

      .
      Peter aus dem Lipperland

      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.
    • Hallo Peter

      gibt es irgendwo ne Zeichnung auf der ich dieses Teil '109 mir mal anschauen kann?
      Helmut
      Gruß aus dem Taubertal
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      Helmut

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      wieder in der Reparaturbox: :evil: 626 Braun mit ULM 55E
    • Hallo,

      die 2mm Spiel hat der Anker locker auch mit Pertinax-Scheibe.

      Kann das wirklich die Ursache sein?


      Gruß
      Benjamin
      Plattenspieler in Verwendung: *Dual 1019, 1219, 1229, 1249, 701 "MK1", 721* *Perpetuum Ebner 2020 L* *Kenwood KD3100* *Hitachi HT-500* *Elac 50H* *Philips 312 Electronic*
    • Hi Helmut !

      Infernale schrieb:

      gibt es irgendwo ne Zeichnung auf der ich dieses Teil '109 mir mal anschauen kann?
      Ja klar:

      dual.pytalhost.eu/1019s/1019-18.jpg



      Bepone schrieb:

      die 2mm Spiel hat der Anker locker auch mit Pertinax-Scheibe.

      Kann das wirklich die Ursache sein?
      Weiß' nicht, aber der einzige Dosenmotor, der mir bisher untergekommen ist und wo die Scheibe gefehlt hat, saß in einem 1019, der ab und zu mal zu Drehzahlsprüngen neigte. Ich habe mir dann eine passende Scheibe gesucht, die ca. 2mm dick war .... und danach war Ruhe. Das Gerät ist inzwischen verkauft und es kamen keine Beschwerden.

      .
      Peter aus dem Lipperland

      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.
    • An Tubesaurus

      Aufgeben ist nicht mein Ding. Ich hab ja Gott sei Dank ne ausreichende Anzahl an Plattenspieler und werde da vorerst auf keinen Fall aufgeben mit dem 1019. Dafür klingt er mir auch zu gut.

      An Peter,

      Danke für die Zeichnung. Ich werde vermutlich nicht vor dem Wochenende dazu kommen alles noch mal aufzumachen und neu zusammen zu bauen. Danke aber für den Tip mit der 2 mm Scheibe. Ich hoffe damit das Problem zu lösen, da ich mir nicht vorstellen kann dass es am Lager liegt.

      Grüße an alle hilfsbereiten Menschen hier
      Helmut
      Gruß aus dem Taubertal
      Helmut

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    • Pertinaxscheibe #109 oben auf der Läuferwelle

      hab den Motor nochmal aufgemacht, diese Scheibe war aber vorhanden, allerdings ist sie aus roter Pappe, oder dieses Material woraus Dichtungen
      im Sanitär Bereich bestehen.
      Habe dann eine passende 5mm Aluminiumscheibe zusätzlich auf die Welle gesteckt, um das Spiel zu verringern.
      Dann gleichmäßig die beiden Schrauben angezogen, und den Motor über Nacht laufen lassen, mit frischem Öl.
      Er läuft bis jetzt ohne zu leiern.
      ein Tag ohne Dual ist ein verlorener Tag!
    • Hi !

      tubesaurus schrieb:

      allerdings ist sie aus roter Pappe, oder dieses Material woraus Dichtungen
      im Sanitär Bereich bestehen.
      Ja, das ist korrekt.
      Technisch ist das chemisch getränktes Hartpapier. "Pertinax" ist m.W.n. ein alter eingetragener Warenname für dieses Zeug, ähnlich wie "Bakelit" für Kunstharzpreßlinge mit Textilfasern.


      tubesaurus schrieb:

      Habe dann eine passende 5mm Aluminiumscheibe zusätzlich auf die Welle gesteckt, um das Spiel zu verringern.
      Dann gleichmäßig die beiden Schrauben angezogen, und den Motor über Nacht laufen lassen, mit frischem Öl.
      Er läuft bis jetzt ohne zu leiern.
      Das klingt schon mal nicht verkehrt.
      Bitte auch die Wärmeentwicklung im Auge (bzw. in den Fingern) behalten. Die Dosenmotoren sind manchmal etwas komisch.

      .
      Peter aus dem Lipperland

      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.
    • Die ollen Dosenmotoren werden allesamt recht warm nach einiger Zeit. Ich hab hier drei dieser Motoren und diese werden allesamt recht warm, trotz einer gründlichen Überholung.
      Beim Reibrad denk bitte dran, dass es schon etwas Achsialspiel haben sollte, damit es sich auch leicht drehen kann.

      Gruß Jan :)
      Am CR1780/CV1700 mit CL730/CLX9200 drehen/erklingen wahlweise:
      Dual 1219 mit Shure M91 MG-D
      Dual 1228 mit Shure M91 MG-D
      Dual 1239A mit Shure M75 Type D
      Dual 714Q mit Ortofon Vinylmaster Blue
      Dual 704 mit Shure V15 III (Jico SAS)
      Dual 455-1 mit Ortofon OMB30
      Dual 1019 mit Shure M44MG
      Dual C830
      Dual CD100RS
      Dual DK710
    • Hallo

      kann mir mal jemand sagen wie ich am einfachsten an das Tellerlager komme um es neu zu fetten bzw zu ölen?

      Gruß aus dem Taubertal
      Helmut
      Gruß aus dem Taubertal
      Helmut

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    • Hallo Thomas,
      entweder bei abgenommen Teller die komplette Lagerbrücke unten ausbauen, dann kommst
      leicht ans Tellerlager ran, die 3 oder 4 Metallnasen vorsichtig aufbiegen ,die Scheibe entfernen, Filzscheibe und Kugeln raus, dann kannst du das komplette Lager reinigen und neu fetten,
      oder ich habs auch schon von oben gemacht, ist halt mehr gefummele ,aber es geht.
      Albert
      Gruß
      Albert

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von hetasa ()

    • Hallo Albert
      Hallo Matthias,

      danke für die rasche Info

      Den Teller habe ich ab. Losschrauben wollte ich das Tellerlager jetzt mal noch nicht weil mir die Mechanik die damit verbunden ist zu schwierig ist.

      Ich hab mal von oben mit Reinigungsflies sauber gemacht was geht und hab das Lager mal vorsichtig mit Öl geflutet. Vermutlich werden mir die erfahrenen jetzt schreiben dass dies so nicht gemacht werden sollte, aber ich denke anders komme ich nicht ans Innenleben. Mein Vorrat an Feinmechanikerwerkzeug ist etwas begrenzt.

      Morgen versuche ich das überschüssige Öl wieder rauszusaugen und dann mit Fett ran ans Lager.

      Danke
      Gruß aus dem Taubertal
      Helmut
      Gruß aus dem Taubertal
      Helmut

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    • hetasa schrieb:

      Hallo Thomas,
      entweder bei abgenommen Teller die komplette Lagerbrücke unten ausbauen, dann kommst
      leicht ans Tellerlager ran, die 3 oder 4 Metallnasen vorsichtig aufbiegen ,die Scheibe entfernen, Filzscheibe und Kugeln raus, dann kannst du das komplette Lager reinigen und neu fetten,
      oder ich habs auch schon von oben gemacht, ist halt mehr gefummele ,aber es geht.
      Albert
      Hallo Helmut,
      hatte vorhin versehentlich Thomas geschrieben,sorry
      das Lager würde ich so wie oben von mir beschrieben zerlegen und reinigen,
      die 4 Metallnasen vorsichtig hochbiegen ,die Lagerscheibe und Kugeln und die Filzscheibe
      herausnehmen und reinigen, dann mit Lagerfett einfetten und die die Teile wieder ins Lagergehäuse einlegen, Tellerachse mit Haftöl einstreichen.
      Du wirst merken , daß sich der Teller wenn du ihn mit der Hand anschubst sich mindestens
      2 Minuten lang dreht.
      Albert
      Gruß
      Albert
    • Alternativ kann man die Tellerachse auch mit Wälzlagerfett bestreichen. Dadurch werden die Laufgeräusche noch etwas vermindert.

      Gruß Jan :)
      Am CR1780/CV1700 mit CL730/CLX9200 drehen/erklingen wahlweise:
      Dual 1219 mit Shure M91 MG-D
      Dual 1228 mit Shure M91 MG-D
      Dual 1239A mit Shure M75 Type D
      Dual 714Q mit Ortofon Vinylmaster Blue
      Dual 704 mit Shure V15 III (Jico SAS)
      Dual 455-1 mit Ortofon OMB30
      Dual 1019 mit Shure M44MG
      Dual C830
      Dual CD100RS
      Dual DK710
    • Hallo Albert,
      Hallo Jan,

      das mit dem anderen Vornamen hab ich gelesen aber ich hab einfach die Ruhe weg und das passiert schon mal. Keine weitere Bemerkung mehr wert.
      Erklärst Du mir mal wie du die Haltenasen von oben aufbiegen konntest. Ich habs versucht finde aber keinen so rechten Hebel dafür.

      Ja Jan, an die Möglichkeit das mal mit Wälzfett auszupressen habe ich auch schon gedacht. Ich lasse jetzt mal über Nacht das Öl ein wenig wirken und schau morgen noch mal in Ruhe ob ich die Verriegelung aufbiegen kann. Wenn nicht bleibt noch der Weg zum Wälzfett.

      Danke
      Gruß aus dem Taubertal
      Helmut
      Gruß aus dem Taubertal
      Helmut

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