Dual-1215-Projekt

  • Keiner. Und ich auch somit auch nicht.
    Ich wollte damit nur betonen, dass er eben trotz des SM 400 kein 1218 wird.


    Don't take it too seriously!


    Diethelm :)

    "Leeve Mann!", sach ich für die Frau.

  • Der 1215 hat einen etwas schwereren Tonarm, der dazu noch äüsserst steif ist, das macht es möglich auch härter aufgehängte Systeme gut zu führen. Ich persönlich mag diesen warmen Shure Sound nicht besonders. Der 1215 ist der einzige DUAL, den ich aufgrund dieser Eigenschaften immer noch sehr gerne benutze...weil es eben vielleicht der untypischdte DUAL ist.


    Richtig, es wird nie ein 1218 werden. Die Auslegung ist eine völlig andere.
    Ein Shure V15 oder ein Ortofon M20 funktionieren nicht gut auf einem 1215 (es klingt halt irgendwie, aber nie so wie auf einem 1218 o.ä).
    Wer aber andere Systeme, besonders Japaner gerne mag (Excel, Denon...usw, die etwas härter aufgehängt sind) dem kann ich einen 1215 nur empfehlen ;)

    Schallplatte-->Rega Planar 2 mit Eigenbautonarm-->Röhrenverstärker (Triode)-->Offene Schallwand-->Musik

  • Fortschritte gibt's, aber noch keinen "Gesamtsieg":
    Die verharzte Geschwindigkeitsumschaltung ist wieder gängig, Motor gewartet, Treibrad OK, Teller dreht, Automatik geht dank Schmieraktion auch wieder - aber leider im Dauerbetrieb. Ob ich da irgendwas zu schmieren übersehen oder falsch eingebaut/eingestellt habe? Aber was? Ich steh auf dem Schlauch. Und auch auf die Gefahr hin, dass ich mich blamiere: Einen Steuerpimpel (oder die Stelle, wo er fehlt, suche ich vergebens. Der ist ja normalerweise Schuld an den meisten Problemen.
    Die abgebrochene Tonarmstütze wird durch eine vom 1210 ersetzt. Das sollte vom Tonarm her passen. Dummerweise ist die Befestigung auf de Platine anders. Da muss ich ein bisschen basteln. Ein Ersatzteil zu finden, dürfte ja eher schwierig sein.
    Grundsätzliche Frage: Wie bekommt man die Scheiben von den Transportsicherungsschrauben ab, ohne Zerstörung? Ich habe da noch 'ne Idee . . .
    Horst

    "Das Lied schläft in der Maschine." (Einstürzende Neubauten)

    Einmal editiert, zuletzt von HorstS ()

  • Danke, Albert - genau das ist ja das Problem: Die Sprengringe gibt es bei meinem 1215 nicht. Sonst wäre ich auf die Idee auch schon gekommen. Explosionszeichnung und Realiät stimmen leider nicht überein.
    Horst

    "Das Lied schläft in der Maschine." (Einstürzende Neubauten)

  • Hallo Horst,
    hätte ich von deinem Problem früher gewußt, hätte ich bei meinem 1215 nachschauen können.
    der ist jetzt leider schon verpackt im Kofferraum und geht morgen nach St. Georgen zur Phonobörse.
    Albert

    Gruß
    Albert

  • bei den älteren Modellen sind das keine Sprengringe, sondern recht zierliche Sicherungsringe. Ähnlich denen vom Teller, aber kleiner.

    VG
    Kai




  • Hi Horst !

    Grundsätzliche Frage: Wie bekommt man die Scheiben von den Transportsicherungsschrauben ab, ohne Zerstörung? Ich habe da noch 'ne Idee . . .

    Welche Ausführung hast Du da drin ?


    Diese:



    Dann mußt Du die Messinghülse gegen den Federdruck nach oben schieben und den *unter* der Hülse verborgenen Stahldrahtring rausfisseln. Danach läßt sich das Teil einfach zerlegen.


    .

    Peter aus dem Lipperland


    Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.

  • So, die Dinger sind runter - aber etwas grobmotorischer als vorgesehent. Die Ausführung wird schon die gleiche gewesen sein.
    Ich habe mit einer Zange in Ermangelung eines passenden Abziehers die Messinghülsen rausgedrückt. Die sind dabei sofort weggebrochen. Und dann wurde auch der Ring sichtbar. Wie man den einfach "rausfisseln" soll, ist mir ein Rätsel - wie die ganze Konstruktion. Ein einfacher Sprengring hätte es auch getan.
    Horst

    "Das Lied schläft in der Maschine." (Einstürzende Neubauten)

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  • Hi Horst !

    Wie man den einfach "rausfisseln" soll, ist mir ein Rätsel - wie die ganze Konstruktion. Ein einfacher Sprengring hätte es auch getan?

    Wenn man den Ring an einem Ende mit der Klinge eines Cutters oder Feinmechaniker-Schraubendrehers faßt und ein Stück nach unten aus der Rille zieht, kriegt man den ganz gut ab. Ich habe auch mal eine von den Hülsen in Unkenntnis der Lage zerstört. Alles, was irgendwie zusammengebaut wurde, geht auch irgendwie auseinander ... oft auch zerstörungsfrei.


    Warum sie keinen Sprengring genommen haben ?
    Weil der nach unten abschert, wenn der Druck durch die angezogene Schraube auf die Messinghülse zu groß wird. Dann purzelt der ganze Dreck ins Chassis. Mit diesem Konstrukt wird die Hülse durch ihre konische Innenform nur auf den Stahlring gepreßt und blockiert Um das abzureißen müßtest Du den Schraubenkopf mit roher Gewalt drehen ... vermutlich schert das Zeug eher ab.


    .

    Peter aus dem Lipperland


    Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.

  • Tja, Horst, das ist eben Präzision aus dem Schwarzwald. :thumbsup:


    Diethelm :)

    "Leeve Mann!", sach ich für die Frau.

  • Mach Dir nichts draus, beim ersten mal dachte ich auch ich werde bekloppt mit den Dingern. Sollte wirklich was kaputt gegangen zu sein, hab ich soweit ich mich erinnere noch welche liegen.

    VG
    Kai




  • Der 1215 macht Fortschritte.


    Die Tonarmstütze vom 1210 passt tatsächlich, Man muss nur die Plastikstifte neben der Schraube abbrechen und die Fläche ggfs. glatt feilen. Die Schraube vom 1210 ist auch zu lang. Aber die vom 1215 hat den gleichen quadratischen "Kopf". Der passt in die Aufnahme der Tonarmstütze. Damit sie rausgeht, muss man die Verriegelung nach links aufklappen.


    Am Samstag hatte ich mir noch ein 27er Multiplex-Brett geholt.und mit dem passenden Ausschnitt versehen, denn die Original-Zarge geht mal wieder gar nicht. Die Datei plan4.tif (die Skizze des Ausschnitts) kriegte ich nicht maßstabsgerecht ausgedruckt. Das Übertragen aller Maße und Radien von Hand war mir dann doch zu mühsam. Die Bemaßungen sind m.E. auf die Plattenspielerachse bezogen, aber deren Position habe ich nirgends gefunden. Kurz: Ich bin zu blöd dazu.
    So habe ich lediglich den "Grundriss" der Platine rundum um 5 Millimeter nach innen gelegt und für die Federtöpfe Material stehen lassen. Die Löcher habe ich vorgebohrt und per Try And Error mit der Rundfeile angepasst. Das Ergebnis stimmt. Aber die Arbeitsweise ist irgendwie unbefriedigend weil sehr mühsam.
    Das wird definitv kein Masselaufwerk. Ich wollte mal was anderes probieren. Einfach ein Brett und unten offen lassen. Leider wird man die Kante des doch sehr großzügig dimensionierten Ausschnitts durch den Spalt zwischen Brett und Platine sehen. Ich habe aber schon eine Idee . . .
    Morgen ist die Lasieurng trocken, wird poliert, und dann gibts Fotos.


    Diese optischen Arbeiten brauche ich, um miich zu motivieren, dem 1215 den letzten Fehler noch auszutreiben: Den ungewollten Endliosbetrieb. Ich finde den Fehler nicht.


    Horst

    "Das Lied schläft in der Maschine." (Einstürzende Neubauten)

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  • Da fehlt bestimmt so ein Häkchen am Kurvenrad, war bei meinem 1007 doch genauso.


    Diethelm :)

    "Leeve Mann!", sach ich für die Frau.

  • Mit poliertem Teller sieht's gleich noch besser aus. Die Perspektive dieses Schnellschusses täuscht: Die Platine sitzt schon genau in der Mite.
    Außer dem technischen Problem mit der unfreiwilligen Wiederholfunktion suche ich noch an einer Idee für ein optisches Problem: Die Füße. Die Platte soll eigentlich nur Rahmen sein und unten offen bleiben.. Damit der Motor nicht auf der Stellfläche aufliegt, müssen die Füße drei Zentimeter hoch sein. So hohe habe ich noch nicht gefunden, nicht einmal als Spikes, was ich eh nicht wollte. Was ich suche sind einfache Alu-Zylinder 3cm hoch und 3 bis 4 cm Durchmesser mit einer Bohrung oder einem Gewinde zum Anschrauben. Irgendwelche Ideen?
    Horst

  • Hi Horst !

    Was ich suche sind einfache Alu-Zylinder 3cm hoch und 3 bis 4 cm Durchmesser mit einer Bohrung oder einem Gewinde zum Anschrauben. Irgendwelche Ideen?

    Da gibt es so Türstopper. Einige sind dünner, dafür höher und zerlegbar.
    Daraus könnte man sicher was machen. Guck' mal in Ein-Euro-Läden oder Restpostenmärkten.


    Außer dem technischen Problem mit der unfreiwilligen Wiederholfunktion


    Wiederholt er die ganze Platte oder geht er am Ende nur in einen Stop-Loop ? Abheben - aufsetzen - abheben ...


    Bei kompletter Wiederholung der Platte ist das ein Problem im Bereich Wechselmechanik. Das Gerät "glaubt" es hätte eine Wechselachse eingesteckt mit noch einer Platte drauf. Abwurfwippe prüfen, siehe "Endabstellung".


    http://dual.pytalhost.eu/1215s/1215-12.jpg


    Stop-Loop kommt meistens von einem verklebten Blech auf dem Kurvenrad oder einem Kurvenrad, was nicht in der Neutralposition stehenbleibt und vom ausdrehenden Teller immer wieder mitgenommen wird. (Kurzschließer - Kontaktdruck zu lasch oder verschoben.)


    .

    Peter aus dem Lipperland


    Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.

  • Horst, frag doch mal den Dieter Jansen, der kann dir sowas bestimmt drehen, dürfte eine seiner leichtesten Übungen sein.
    Der baut schließlich Auch Dampfmaschinen im Miniaturformat, wofür er diverse Teile selber dreht.


    Diethelm :)

    "Leeve Mann!", sach ich für die Frau.

  • Passende Möbelfüsse für Dein Projekt gibt es auf Ebax. Gib mal dort die Artikelnummer 120799175969 als Suchbegriff ein. Die haben oben und unten ein Gewinde, die Chromteile kann man abnehmen.
    Ich habe etwas ähnliches für meinen 1019 gebaut.


    MfG Frank


    Gesamtlänge ist dort mit 70mm angegeben, wenn man die Chromteile weglässt sind es 55mm.

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