System und Nadel Vergleich

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    • System und Nadel Vergleich

      Hallo liebe Dual Gemeinde.
      Absatz nachdem ich schon viele gute und nützliche Hinweise hier in dem Board gefunden habe
      wollte ich auch diesmal etwas posten, um vielleicht die eine oder andere Entscheidungshilfe geben zu können.


      Immer wieder werden Fragen zu bestimmten Systemen oder Nadeln gestellt.
      Deshalb habe ich mir mal die Mühe gemacht und folgende Systeme getestet.
      Dual M 20
      Dual Dms 240 E
      Dual Dms 242 E
      Dual Dms 200
      Dual M 75 D

      Alle Systeme sind mit Originalnamen ausgestattet. Getestet wurde mit Kenwood KR 4200 Receiver, Dual 1219 und Boxen MB Quart 390. Platte Dire Straits, der Money for Nothing. Gerade der Übergang am Anfang bei diesem Stück ermöglicht einen guten Vergleich.

      Natürlich ist das alles mein persönlicher Geschmack und ich möchte auch niemanden zu nahe treten. Ich glaube auch ein ganz gutes Gehör zu haben, mache seit meinem 15. Lebensjahr Musik und bin auch viele Jahre als DJ unterwegs gewesen.

      Mein Resümee: Die Unterschiede sind wirklich marginal!!! ;( ;( ;(


      Allerdings bezieht sich das wirklich nur auf den Bereich dieser Platte, Rockmusik halt. Ich habe fdas Gefühl, dass das M 75 am härtesten und direktesten ist und somit zum Beispiel für die Rockmusik ideal ist.

      Ob sich wirklich eine Investitionen für ein teures System lohnt, muss aber jeder selber entscheiden.

      So nun könnt ihr gerne alle über mich Herfallen :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:


      Gruß Roland
      In Verwendung : 704 in Egenbau Zarge, Thorens 145 MK II, Rega RP 3 TAD Edition.
      Weitere: 1229, 1219, 1249, 601...... :)
    • Roland, das Ergebnis erstaunt mich nicht wirklich. Wie du selbst sagt, liegt das gewiss auch an der Stilrichtung der gehörten Musik. Aber meiner Meinung nach auch daran, dass die Systeme sich in etwa im selben Preissegment tummeln. Da machen 50 oder 100 Euro in der einen oder anderen Richtung nicht so viel aus.
    • Hi Jochen !

      outis schrieb:

      Aber meiner Meinung nach auch daran, dass die Systeme sich in etwa im selben Preissegment tummeln.
      Wobei das M20 rausfällt. Mit Originalnadel spielt das in einer anderen Liga.
      Mit einer weißen oder roten Nachbaunadel entspricht es im weitesten Sinne dem Ortofon FF15D ... die schwarzen Ersatznadeln mit dem goldenen "Dual M20E" scheinen Nachbauten von Pfeifer zu sein. Anmutung und Auflagetest meiner als Dual DN350 gehandelten Ersatznadel entsprechen der SGA 10516, von der ich einige habe.

      .
      Peter aus dem Lipperland
      Resterampe: mcamafia.de/lagerverkauf.htm

      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.
    • Hallo Jochen.

      ich muss dir leider widersprechen in den System M 20 ist eine Originalnadel drin.

      Der Unterschied ist wirklich marginal.

      Ich finde den Hype um das M 20 wirklich nicht angebracht.

      Aber wie gesagt Geschmackssache

      Gruß Rolandl
      In Verwendung : 704 in Egenbau Zarge, Thorens 145 MK II, Rega RP 3 TAD Edition.
      Weitere: 1229, 1219, 1249, 601...... :)
    • Deepton schrieb:

      Hallo Jochen.
      ich muss dir leider widersprechen

      Ich nehme an, du meinst den Peter? ;)

      Wie auch immer: Hast du eine Jazz-, besser noch Klassikplatte? Ich denke, dass du damit schon eher den einen oder andern Unterschied ausmachen kannst z.B. in der Auflösung, Positionierung und Wohlklang der Instrumente. Nicht dass sich dabei Welten auftäten, aber Unterschiede vermutlich durchaus.
    • Hallo,

      also wenn Du zwischen einem DMS 240 und dem DMS 242 einen Unterschied hören würdest dann würde ich ins Zweifeln kommen.

      Die Systeme sind bis auf die Farbe der Nadelträger identisch.

      Zum Shure 75 D - es gibt da so viele Varianten der Shurenadeln - welche Nadelvariante hast Du verwendet.

      Zum Ortofon - ob es so viel besser ist sei einmal dahingestellt - hier besteht aber die Möglichkeit Originalnadeln für einen noch immer moderaten Preis neu und ungespielt zu erwerben. Alleine das rechtfertigt eine Empfehlung für dieses System.

      Alle von Dir getesteten Systeme hab ich auch hier - meine Wertung fällt da anders aus - aber das ist auch eine Geschmacksfrage

      Dreher u.a. 1219, 1237,1246,504,604,491,721 um nur einige zu nennen

      aber es sind alle Antriebe dabei und auch sowohl die kürzeren Tonarme vom 1237 und 491 als auch der des 721 mit all seinen Vorteilen.



      Platz 4 DMS 200
      Platz 3 Shure 75
      Platz 2 DMS 240/242
      Platz 1 Ortofon M 20 E

      Bis denne

      Wolfgang
    • wacholder schrieb:

      Wobei das M20 rausfällt. Mit Originalnadel spielt das in einer anderen Liga.

      wacholder schrieb:

      die schwarzen Ersatznadeln mit dem goldenen "Dual M20E" scheinen Nachbauten von Pfeifer zu sein.


      Die 1. Aussage unterstütze ich vollkommen, der 2. muß ich leider widersprechen. Ich habe aktuell 6Stk. M20 zum Vergleich aus beiden Konfektionierungen, insgesamt waren es sicherlich ein Dutzend. Unterschiede durch Labelung kann ich weder erkennen (bei den NOS-Nadeln) noch hören (bei den genutzten), lediglich in der "naturgegebenen" Größe der Diamanten. Diese Unterschiede waren aber labelunabhängig!

      Deepton schrieb:

      Ich finde den Hype um das M 20 wirklich nicht angebracht.


      Das bleibt Dir völlig unbenommen, jedem sein kleines Vinylhimmelreich. Trotzdem würde ich Dir einmal empfehlen, das M20E an einer Box spielen zu lassen, die etwas tieftonfähiger ist ;).

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von groove ()

    • Deepton schrieb:

      Mein Resümee: Die Unterschiede sind wirklich marginal!!! ;( ;( ;(


      Kann es sein, daß da irgendwo ein Flaschenhals im Verstärker- und Schallwandlerbereich eine weitere Differenzierung unmöglich macht? ;)

      Gute Kopfhörer können einem manchmal diesbezüglich die Ohren öffnen, wobei man nicht ganz so tief in die Tasche greifen muß wie bei entsprechend hochwertigen Lautsprechern.
      Gruß Christian

      _________________

      Ich suche folgende LPs von Pearl Jam: Live on two legs, Lost Dogs, rearviewmirror
    • Deepton schrieb:

      Dual M 75 D
      Das freut mich, dass das oft so gering geschätzte Shure hier rehabilitiert wird. (Immerhin war es Originalausrüstung vom 1219.)

      Allerdings - M75D würde auf eine sphärische Nadel hinweisen (wenn ich den Shure-Code richtig in Erinnerung habe). Welche Nadel hast Du verwendet ?
      Grüße,
      Albert

      ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

      If I'm writing nonsense - simply forget it :whistling:
    • einsteiger schrieb:

      Kann es sein, daß da irgendwo ein Flaschenhals im Verstärker- und Schallwandlerbereich eine weitere Differenzierung unmöglich macht?

      Ganz deiner Meinung.
      Dieser "Flaschenhals" in den Anlageketten wird meiner Meinung nach bei der Beurteilung und Differenzierung von Tonabnehmern immer stark vernachlässigt.
      Wenn ein M75 mit einem M20E nicht auseinander gehalten werden kann ist das schon fragwürdig.
      Ich jedenfalls kann meine Systeme und Dreher in ihrem Klangverhalten gut heraushören.
      Aber wie schon gesagt, das sind alles "Midprice" Systeme. Aber nicht destro Trotz.
      Was ich mich immer schon frage: In welcher Preisklasse fängt der sogenannte "Highend" Bereich an?
      Mein 601 mit Nagaoka MP20 ist schon klasse.
      Da habe ich letztens ein Ortofon M2Black bei mir Probe hören können; ja, das setzt dann musikalisch noch einen drauf und es entstehen Begehrlichkeiten :evil:
      Gruß
      Klaus
      Dreher: 1019 - 1218 - 1228 - 1229 - 510 - 601 - 621 - Technics 1210M5G
      Systeme: D105ED, D105G - M20E, DMS 210, DMS 240 E - MP10, MP20 - M75, M91ED, M95ED, N44G - GP 401 II
      Abhöre: Yamaha A-S700 - Rotel RE 1010 - Visaton VIB-Extra II modifiziert
    • Originalbestückung des 1219 war das DM 101, das dem M 75 zwar ähnlich, aber nicht ganz gleich ist. Außerdem verfügt es ab Werk über eine andere Nadel mit nacktem Stein, sphärisch, für 1 - 1,25 Pond Auflagedruck, das M 75 über einen gebondeten Stein, ebenfalls sphärisch, für 2,5 Pond.
      Und ich bleibe bei meiner Meinung, das ein Ortofon M 20 E mit seiner extrem großen Compliance am Arm eines 1219 nicht gut aufgehoben ist.

      Diethelm :)
      "Leeve Mann!", sach ich für die Frau.
    • Hi !

      audioslave schrieb:

      Die 1. Aussage unterstütze ich vollkommen, der 2. muß ich leider widersprechen.
      Sobald ich wieder im Lager bin, muß ich mir das Teil nochmal genauer angucken.

      Das liegt schon eine Weile bei mir herum, nachdem ich es mal irgendwann vor Jahren als Reserve für mein erstes M20E ersteigert hatte. Es kam in einem Kästchen mit silbriger Pappe und schwarzer und roter Beschriftung, also nicht der schwarz-weiße oder silber-schwarze "Dual"-Karton mit dem Klappkästchen drin. Ich weiß, daß es mal Ersatznadeln von Pfeifer bzw. Dreher und Kauf im Dual-Programm gegeben haben muß oder die als Dienstleister für Dual den Ersatzteilzweig ergänzt haben.

      Meine M20 Ersatznadel entspricht in Form und Farbe komplett der SGA 10516 und sackt beim Auflagekrafttest auch bei 1.5p nicht runter. Die originale N20E von Ortofon liegt ab 1.3p schon bedrohlich dicht auf der Platte, bei 1.5p ist Ende und der Plastikträger liegt auf. Es ist immerhin möglich, daß jemand "in Heimarbeit" eine Pfeifernadel auf DN350 umgeklebt hat, aber dazu gab es keinen Hinweis, daß das frontseitige Schild mal runter war.

      Guck' Dir bitte mal dieses Angebot an:
      ebay.de/itm/Dual-DN-245-Abtast…3%B6r&hash=item3a946e02ed

      Der sechseckige Kasten ist original Pfeifer, die SGA-Nummer auch. Bei meiner war der Kasten rechteckig, aber das Layout des Einlegers war ähnlich. Weiß nicht, ob ich den noch irgendwo habe.

      Albert W. schrieb:

      Das freut mich, dass das oft so gering geschätzte Shure hier rehabilitiert wird.

      Es wird nicht gering geschätzt.
      Es wird bestenfalls häufig unterbewertet und aus meiner Sicht auch manchmal falsch eingesetzt / falsche Erwartungen daran gestellt.

      Es ist ein Rauhbein, dem etwas "die feineren Umgangsformen fehlen". Es ist - nicht nur nach meiner Meinung - ein ideales, robustes System für Rock- und Pop-Platten bis in die 80er, es ist mit der G-Rundnadel recht staub- und kratzertolerant und spielt selbst abgenudelte Scheiben noch mit viel Biß, wo sich die feineren Systeme in den Störgeräuschen verlieren. Es ist ausreichend pegelstark, um auch kleineren Anlagen richtig Beine zu machen und mit den ED- oder EJ-Nadeln kriegt man es dazu ein paar Feinheiten mehr rauszutun. Es ist gegen äußere Störeinflusse fast völlig immun. Aber in der klanglichen Ausgeglichenheit und in der gesamten Auflösung muß es sich z.B. gegen das M95 oder DMS240 / 241 / 242 hinten anstellen.

      Das M75 wird immer meine erste Empfehlung sein, um alte Nicht-Magnet-Dreher mit ihren "Econony" Armen und Motoren und z.T. mit kleinkalibrigen Einbauverstärkern aufzurüsten. Ich bin mit dem M75 großgeworden, habe den Sound immer noch gut im Ohr und vergleiche - zum Teil unbewußt - gebotenes noch recht oft damit.

      .
      Peter aus dem Lipperland
      Resterampe: mcamafia.de/lagerverkauf.htm

      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.
    • Klaus: Ich denk, die Antwort auf die High-End-Frage mag wahrscheilich je nach Geldbeutel und Statussymbolanfälligkeit des jeweils gefragten High-Enders deutlich variieren. Technisch betrachtet würd ich von der Nadelqualität her sagen, high-endig wird's ab folgenden Zutaten: Nadelträger mindestens aus Beryllium, Bor oder Korund, wenn nicht gar aus Diamant, und am besten als Röhrchen ausgeführt und eher kurz; qualitativ hochwertiger, natürlich nackter Diamant, stark miniaturisiert (Schaftgröße so um 0,06 x 0,06 oder 0,07 x 0,07 mm); Schliff mindestens scharfe, echte Ellipse oder eine der üblichen Line-Contact-Varianten (ebenfalls in scharfer Ausführung), exzellent poliert.

      Grüße aus München!

      Manfred / lini
    • Hallo,

      die Beurteilung von Klangunterschieden ist natürlich auch abhängig von der "Tagesform" des Beurteilenden und der Kette, über die abgehört wird.
      Es gibt Tage, da höre ich beim besten Willen keinen Unterschied zwischen meinem M20E und meinem VM Silver und an anderen Tagen zieht das VM Silver meilenweit davon.
      Dann gibt es wieder Tage, da höre ich das M20E vorne. Und ich benutze da durchaus oft die gleichen Platten, am Programmmaterial liegt es also nicht.
      Aber die Unterschiede höre ich nur deutlich, wenn ich über meinen Stax SR-007 Kopfhörer abhöre!
      Wenn ich über meine "normale" Kette Anthem MRX510 (als Vorstufe)-Vincent SP993(Stereo-Endstufe) und Quadral Titan MkVI (Lautsprecher) abhöre, also eine nicht gerade billige Kombi, höre ich zu keiner Zeit irgendeinen Unterschied.
      Ach ja, als PhonoPre dient eine ProJect TubeBox DS.


      VG
      Günter
      Dual 731Q mit 1/2" Umrüstung und Dual M20E, Ortofon VM Silver, Elac ESG795E20
      Dual 721 mit Shure V15 III und SAS-Nadel, Ortofon2M Black
      Dual 1225 mit Shure M95GLM
      Technics SL-D303 mit Ortofon Concorde STD
      ProJect TubeBox DS, Anthem MRX510, Vincent SP993, Quadral Titan MkVI, Stax SR-007 MK2,5 und SR-009 mit Stax SRM-007 tII
      Ich gebe meine Meinung(!) grundsätzlich nur zu Produkten ab, die ich auch selbst benutze oder benutzt habe!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Titanist ()

    • vielen Dank für eure netten Antworten.

      ich möchte zu den einzelnen Antworten nicht Detailliert eingehen. Hier sind sicherlich viele Meinungen von richtig. Ich bin jetzt 55 Jahre alt und kann sicherlich nicht mehr 20.000 Hz hören. Ich glaube auch, dass meine Boxen schon sehr gut sind und einen sauberen Sound überbringen; auch glaube ich nicht an ein großes Flaschenhalsproblem.
      Ich habe mal weiter im Netz gestöbert und verschiedene Tests von Systemen gelesen und immer wieder bin ich darauf gestoßen, dass es für den normalen Hörer keinen großen Klangunterschied gibt.

      Ich wollte mit meinem Thema lediglich eine kleine Hilfestellung geben für Unsichere oder Anfänger. High Ender sehen die Welt natürlich anders. Ich glaube, das ist wie bei jedem Hobby auch so. Ich bin mit meinen Gitarren auch sehr eigen, obwohl man immer wieder hört, dass der Ton mit den Fingern gemacht wird. :rolleyes:

      Ich muss auch ehrlich sagen, solange der Plattenspieler die Musik sauber rüber bringt ist alles gut. Für mich ist der Plattenspieler an sich, gut dargestellt, schon eine Freude Anzuschauen. ich habe einen 601 704 1219 1229 1249. Kann sie zwar nicht alle gleichzeitig laufen lassen, sieht aber einfach nur geil aus, wenn sie angeleuchtet im Glasrack stehen. :) :thumbsup: :thumbsup:

      Gruß Roland
      In Verwendung : 704 in Egenbau Zarge, Thorens 145 MK II, Rega RP 3 TAD Edition.
      Weitere: 1229, 1219, 1249, 601...... :)
    • Deepton schrieb:

      Ich wollte mit meinem Thema lediglich eine kleine Hilfestellung geben für Unsichere oder Anfänger.
      Das ist Dir aus meiner Sicht gelungen. Ab einer gewissen Qualitätsstufe von System und Nadel bringen Investitionen in Boxen und Verstärker m.M.n. viel mehr, als herumprobieren mit teuren Systemen.
      Grüße,
      Albert

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      If I'm writing nonsense - simply forget it :whistling: