Shure 97x am 1019

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    • Shure 97x am 1019

      Hallo,

      habe jetzt seit einer Woche das o.a. shure an meinem 1019 und bin eigentlich ganz zufrieden.
      In der Anleitung ist angegeben das das shure mit max. 1,5 gr. Auflagegewicht betrieben werden soll.

      Mit der dhfi 2 Testplatte werden bei 1.5gr. Auflagekraft max.40um horizontal sauber abgetastet.
      Sauber eingebaut ist das System, ich habe mehrfach nachgemessen.
      Auch das System selbst scheint sauber und gerade verklebt zu sein.

      Nun zu meiner Frage:
      Kann ich die Auflagekraft einfach deutlich höher stellen um so z.B. mind. 60 um zu erreichen?
      Oder macht mir das meine Platten kaputt?

      Gruß
      Haui
      Liebe Grüße
      Haui
    • Hast du den Besen oben oder unten?

      Die 1,5 sind der vom Hersteller angegebene max. Wert. Da ist noch ein wenig Luft nach oben; übetreiben sollte man es nicht.
      Probier doch mal aus, welche AK du für die 60 my brauchst.

      Andererseits: bei meinem 1019 stimmt die Anzeige nicht ganz; hast du schonmal die Auflagekraft ausgewogen? Nicht, dass sich da der Fehler eingeschlichen hat...
      Mit bestem Gruß - Stefan

      meine Dreher und sonstiges Hifi-Geraffel: im Profil
    • Hi Haui,

      hast Du beim montieren/justieren des M97 auch daran gedacht, dass der 1019 ein Plattenwechsler ist, der Tonarm fix auf Wechselbetrieb montiert ist?

      Das M97 ist 18mm hoch, Du musst zwischen TK und System bei der Montage ein min. 2mm starkes Distanzplättchen verwenden um den VTA korrekt einzustellen. Eine in falschem Winkel in der Rille stehende Nadel verliert Abtastfähigkeit und erhöht die Verzerrungen.
      Ich nehme mal an, Du verwendest den Dreher überwiegend als Einzelspieler.

      Viele Grüsse, Thomas
      „back to the roots“
    • 1,7 g - das ist schon ein bissl viel. Hab jetzt die Werte nicht auswendig im Kopf, aber es kann sein, dass das M97xe nicht so optimal zum 1019 passt.

      Stört es dich beim "normalen Plattenhören" - eine Auslenkung über 40 my muss man ja schon fast suchen, spezielle "1812er" oder "Nadelquäler"-Pressungen abgesehen...
      Meines Wissens nach sind schon Auslenkungen über 30 selten, da diese ungefähr 0dB Pegel entsprechen sollen: hifi-forum.de/viewthread-26-13020.html

      (Zudem wurde ja bei den meisten Pressungen darauf geachtet, dass Lieschen Müller die Platten noch mit ihrer 6p-Rillenfräse abspielen konnte...)
      Mit bestem Gruß - Stefan

      meine Dreher und sonstiges Hifi-Geraffel: im Profil
    • Seit Shure die Nadelproduktion nach Mexiko ausgelagert hat ist bekannt, dass es recht hohe Qualitätsstreuungen gibt. Es kann also auch sein, dass Du einfach Pech gehabt hast und eine von den "schlechteren" Nadeln erwischt hast.
      Aber wie Stefan schon schrub, wenn beim "normalen" Plattenhören alles passt, miss den Messwerten nicht zuviel Bedeutung bei.
      Probiers doch auch mal statt mit drei nur mit zwei Platten als Unterlage. Hierbei einfach machen wies besser gefällt.

      Viele Grüsse, Thomas
      „back to the roots“
    • haui schrieb:

      Ich dachte jetzt: wenn ich die ohne Dämpfer fahre, wird schon noch ok sein?!


      Nein. Der Dämpfer nimmt ja ein halbes Gramm weg - der wirkt ja im Grunde wie eine Feder. Aber in dieser "Gewichtsklasse" schädigt man noch keine Platten. Der Nadelträger wird dir die paar mg auch nicht übel nehmen. Und vielleicht muss sich das ganze erst einspielen...
      Mit bestem Gruß - Stefan

      meine Dreher und sonstiges Hifi-Geraffel: im Profil
    • Hallo,

      40µm auf der DHFI Nr. 2 sind in der Praxis tatsächlich zuwenig, 50 grenzwertig, 60 gerade so ausreichend - meiner Erfahrung nach. 60µm sollten es schon sein, um wirklich annähernd jedes Musikmaterial sicher abtasten zu können. Sonst kann es auch bei Rock/Pop und Klassik zu Verzerrungen kommen, die u.U. die Plattenrille beschädigen.


      Gruß
      Benjamin
      Plattenspieler in Verwendung: *Dual 1019, 1219, 1229, 1249, 701 "MK1", 721* *Perpetuum Ebner 2020 L* *Kenwood KD3100* *Hitachi HT-500* *Elac 50H* *Philips 312 Electronic*
    • Hi !


      Wenn das System 30µ mit Hängen und Würgen schafft und sich das auch bei -leicht- erhöhter Auflagekraft nicht verbessern läßt, dann ist die Nadelaufhängung schlicht zu zäh. Das ist dann entweder ein Produktionsfehler oder das Ding ist verhärtet und *könnte* sich noch einspielen, wenn man zehn Seiten "Ronnys Popshow" mit abgeschalteten Lautsprechern durchlaufen läßt. Aber drauf wetten würde ich nicht.

      Die Compliance wird werksseitig mit 20 angegeben. Das ist "mittelhart" würde ich mal sagen, ungefähr, was man vom M75 / M91 / M95 erwarten sollte und die schaffen 80 locker im angegebenen Auflagekraftbereich.

      Ich würde das Ding umtauschen und hoffen, daß das Austauschteil besser ist.
      Ursprünglich wollte ich mir ein M97Xe "für alle Tage" zulegen. Nach Lage der Dinge gucke ich mich doch lieber nach was anderem um.

      .
      Peter aus dem Lipperland

      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.
    • Nachdem ich nun ein paar Stunden mit 1.7 gefahren bin, habe ich auf 1.5 zurückgestellt. Das schein - rein optisch - etwas gebracht zu haben. Was die Nadel jetzt aus der Rille holt...Staub, Reste von Pressrückständen (ich muss die Scheiben wohl demnächst etwas länger einweichen lassen) sieht ziemlich gut aus. Das war vorher nicht so.
      Auch klanglich hat sich mit den letzten 20 LP Seiten einiges zum positiven verändert. Es klingt jetzt nicht mehr so dumpf und teilnahmslos.
      Yes mit "owner of a lonely heart" knallt wie hölle :thumbsup:

      Im Moment hängt der Dual an einem Luxman CL-350 (1970er Jahre) mit eingebauter Phonovorstufe (umschaltbar ziwschen 30, 50 und 100K. Wird hier wohl kaum einer kennen. Je nach Platte auch mal an einem kleinen Dynavox TPR-2 (ich weiß, ist nicht sooo audi-oh-viel)

      Lohnt es, für den Dual eine externe Phonostufe in der Preisklasse einer Lehman Black Cubeanzuschaffen?
      Liebe Grüße
      Haui
    • Hi !

      haui schrieb:

      Auch klanglich hat sich mit den letzten 20 LP Seiten einiges zum positiven verändert. Es klingt jetzt nicht mehr so dumpf und teilnahmslos.
      Yes mit "owner of a lonely heart" knallt wie hölle :thumbsup:
      Wenn Du Glück hast, war nur die Gummilagerung etwas verhärtet.
      Vielleicht solltest Du jetzt wegen der Lacherei auch nochmal den dhfi-Abtasttest wiederholen und gucken, ob sich das auch verbessert hat.

      haui schrieb:

      Im Moment hängt der Dual an einem Luxman CL-350 (1970er Jahre) mit eingebauter Phonovorstufe (umschaltbar ziwschen 30, 50 und 100K. Wird hier wohl kaum einer kennen.

      Eine gute Wahl.
      Für die Shures ist die 50K-Position empfohlen.

      haui schrieb:

      Lohnt es, für den Dual eine externe Phonostufe in der Preisklasse einer Lehman Black Cubeanzuschaffen?

      Der 1019 wird nie so totenstill sein, wie ein DD oder wie eins der "Bohrwerke" der mehrere-Kilo-Euro-Klasse. Das M97Xe ist auch nur eher gehobene Mittelklasse und mit dem Luxman hast Du eine gute, im Leistungsverhältnis passende Basis.
      Wozu da Perlen vor die Säue werfen ? Das Geld kannst Du gut in Vinyl anlegen, daran freust Du Dich langfristiger mehr.

      .
      Peter aus dem Lipperland

      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.
    • Hi Roland !

      rolilohse schrieb:

      Ich hatte mal ein M97Xe: Ein Shure M91oder eines der Derivate mit einer Cleorec-Nadel klingt deutlich besser und ist wesentlich günstiger!
      Schon klar, und es ist ja auch nicht so, daß ich nicht genug Tonabnehmer hätte.
      Ich wollte nur was, was noch gefertigt wird und was aus der "Jetztzeit" stammt und was bei Platten mit "modernen" Schnitten neutraler klingt. Na mal gucken. Ich hab's bis jetzt rausgeschoben und höre mir auch neue Platten mit z.B. dem Ortofon F15D Mk.II, dem Pickering XV15/D750, dem M20E, einem DMS242E oder dem Dynavector 20B2 an - und finde es gut. Da liegt also kein echter Druck drauf.

      .
      Peter aus dem Lipperland

      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.
    • Moin!
      Der Luxman aus den 70ern hat mit sicherheit eine Super-Phonostufe eingebaut. Die wird extern nur mit hohem Geldaufwand zu toppen sein. Ich habe einen Accuphase aus den frühen 80ern. Die Phonostufe ist spitze. Ich lege das Geld definitiv lieber in Vinyl an. :thumbup:
      Gruß Maddin
      Sind sie sicher?
      "Yes, I'm SHURE !!
    • Gerade das M20E geht bei mir sehr gut für neue LPs. Ich war erstaunt. Der Sound ist sehr gut. Das M20E spielt relativ "warm" und trotzdem sehr knackig.
      Hatte kürzlich eine neu aufgelegte YELLO auf dem Teller. Da ging die Post ab. Das M20E ist bei mir fast eine Art Allroundsystem.

      Das Shure M97xE habe ich auch seit bald zwei Jahren. Bin damit jedoch jetzt nicht soooo glücklich. Das Teil spielt recht linear und bringt untenrum eigentlich kaum Druck. Habe das ideale Einsatzgebiet für dieses System bis heute nicht finden können... leider. :huh:
      Für mich spielt es irgendwie "langweilig". Da kommt keine Freude auf.

      Grüsse
      Andy
      :thumbsup: DUAL 1009 ... 1210 ... 1214 ... 1224 ... 1225 ... 1228 ... 1236A ... 1237A ... CS601 :thumbsup:
    • Nadeltöter schrieb:

      Gerade das M20E geht bei mir sehr gut für neue LPs. Ich war erstaunt. Der Sound ist sehr gut. Das M20E spielt relativ "warm" und trotzdem sehr knackig.
      Hatte kürzlich eine neu aufgelegte YELLO auf dem Teller. Da ging die Post ab. Das M20E ist bei mir fast eine Art Allroundsystem.

      Das Shure M97xE habe ich auch seit bald zwei Jahren. Bin damit jedoch jetzt nicht soooo glücklich. Das Teil spielt recht linear und bringt untenrum eigentlich kaum Druck. Habe das ideale Einsatzgebiet für dieses System bis heute nicht finden können... leider. :huh:
      Für mich spielt es irgendwie "langweilig". Da kommt keine Freude auf.

      Grüsse
      Andy
      Was das M20E angeht, so kann ich Deine Erfahrung bestätigen. Ein tolles System. Gerade für einen Shurie wie ich einer bin, war das M20E eine Überraschung, weil es so untypisch unortofonig ist. Es ist brillant und gleichzeitig farbenfroh, eben nicht ganz so neutral. Mein DM 103 (M91) macht mehr Dampf und Technicolor , was mir gefällt, zeichnet jedoch nicht ganz so fein wie das M20E. Brillant UND sehr bunt ist das Grado Reference Platinum :love: . Wem die über 300 Euro für das Grado zu viel sind, darf sich das M20E näher ansehen und -hören.
      Sind sie sicher?
      "Yes, I'm SHURE !!