DUAL CR50 Bauteile erneuern, aber welche?

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    • Hi !

      HaJoSto schrieb:

      Miss mal an den Transistoren T3 und T4 sowie T3' und T4' die anligenden Spannungen
      Da ist auch wieder der Plan von der KA50 der bessere:
      dual.pytalhost.eu/ka50s/ka50s-03.jpg

      Der CR50-Plan ist ziemlich zugeknöpft, wo es um Spannungsangaben geht.

      Edit: C8 ... ist das wieder so ein "ROE" in orange oder rot ?
      .
      Peter aus dem Lipperland

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    • Hi Jürgen !

      juergen56 schrieb:

      Was bedeutet T3,' und T4' ??
      "Die gleichen Transistoren, aber vom anderen Kanal"

      juergen56 schrieb:

      gemessen habe ich inzwischen am
      Abgesehen davon, daß Du mit EBC etwas durcheinander gekommen bist, ergeben die Werte ein schlüssiges Bild.
      Vermutlich ist der Trafo noch auf 220V statt auf 240V eingestellt, daher sind die Werte für den Emitter von T4 (BC253) mit 25,8 Volt etwas höher. Daraus resultierend sind die anderen Werte auch etwas über den im Schaltplan angegebenen.

      Der Spannungswert für die Basis vom BC173 ist ungefähr 25.8V / (R11 + R12) * R12 = 2.76V. Er wird durch den Basisstrom von T3 etwas niedriger liegen, als der reine Rechenwert für den Spannungsteiler.

      Heißt für mich, daß die statischen Werte erstmal ganz okay sind. Wenn C8 defekt und niederohmig geworden wäre, dürften die Werte "unterhalb" nicht mehr stimmen. Wenn er hochohmig wäre, müßte man ein deutliches Brummen im Tonsignal hören, da C8 die Emitterspannung von T4 stabilisiert.

      .
      Peter aus dem Lipperland

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    • Hallo Jürgen,

      juergen56 schrieb:

      Der Kondensator C8 mit 4,7 u sitzt doch auf der Klangreglerplatine?
      der C8 hat 220µF.
      Am besten sind Fotos. Auf dem Bild 1 findest du links oben den Kondensator, weiter rechts dann T3 und T4. Auch rechts an der unteren Kante findest du dann T3' und T4'.
      Bilder
      • DSCN3583_cr.jpg

        219,07 kB, 1.194×683, 106 mal angesehen
      • ka50s-09_cr.jpg

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      Viele Grüße
      HaJo

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    • Hallo HaJo,

      danke für die hilfreichen Bilder, werde ich mir Morgen vornehmen, da ich mir jetzt erst einmal Skalenseil bestellen muß :cursing:
      Habe gestern und heute viele Stunden mit der Seilführung zugebracht ....

      Dann hatte ich heute mein Erfolgerlebnis: es hat funtkioniet, auch richtig herum gespannt, aaber:
      die eine Windung die um die Madenschraube gelegt war, hatte sich wieder aufegewickelt, funktioniert hat das dennoch,
      die seiltichen Wege die über die Rolle gelenkt werden, waren mir aber irgendwie zu groß, also noch mal auf und nochmal und nochmal,
      ach, da hat sich ein Stück vom Seil übereinandergelegt, das hebe ich mal eben mit den Schraubenzieher über die Schraube: Batsch, das war´s
      Seil kaputt. :( :( :(

      Ich muß auch zugeben, dass ich die Logik der Führung nur soweit verstehe, bis ich die ersten 4 Windungen gelegt habe. Dann kommt ein "geheimer"
      Schlinger um die Madenschraube, bei dem ich völlig unsicher bin, wann und wie der geelgt werden muß, es ist eine Logik der Seilführung die sich mir einfach nicht offenbart :thumbsup:

      aber wenn sich die Schlinge beim Drehen immer wieder auflöst, mache ich was falsch.
      Nur wo und wie ? Echter Murks :cursing:

      Ach ja, ich habe sogar ein Anschauungsobjekt: ein CT18, den habe ich schon so oft nach links und rechts gedreht, mit den Stift mir Punkte auf dem Seil markiert, es hilft nichts, der "Schlinger" ist der Hammer !

      gruß

      Jürgen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von juergen56 ()

    • Habe heute dank HAJo´s Bilder alle 4 Transistoren auf der Platine gefunden :-))

      Die Messung hat aber auch nichts Neues ergeben, die Werte beider Kanäle sind so weit identisch.
      Nun habe ich mir zum wiederholten Male diese 100 nF Kondensatoren angeschaut, daher möchte ich meine Frage nochmal hervorkramen:
      wenn die Umhüllung Risse hat, sieht das für mich eigentlich nicht ok aus. Können diese Kondensatoren mit dem Verzerrproblem zusammnehängen?
      bzw. was wäre ein nächster Schritt in Sachen Fehlerfindung?


      gruß

      Jürgen
    • Hi Jürgen !

      Die Aktion mit dem Skalenseil ist echt :thumbdown:
      Tut mir echt leid. Das hätte nicht sein müssen. Ich hab' aber auch schon Skalenseile abgerissen und mich geärgert. Zuletzt bei einem Blaupunkt Madrid Stereo (mit bombenfest sitzender Achse am Drehko ...). Kannste nix machen. Dumm gelaufen.

      juergen56 schrieb:

      Die Messung hat aber auch nichts Neues ergeben, die Werte beider Kanäle sind so weit identisch.
      Naja, wenigstens was.

      juergen56 schrieb:

      Nun habe ich mir zum wiederholten Male diese 100 nF Kondensatoren angeschaut, daher möchte ich meine Frage nochmal hervorkramen:
      wenn die Umhüllung Risse hat, sieht das für mich eigentlich nicht ok aus. Können diese Kondensatoren mit dem Verzerrproblem zusammnehängen?
      Wenn es Risse sind.
      Manchmal ist die Folie etwas merkwürdig gefaltet und sieht unter dem Verguß komisch aus. Ansonsten, wenn DIch das total beißt - tausch' sie halt aus. Die kosten Centbeträge und vielleicht kommt man dem Fehler ja auf die Spur.

      juergen56 schrieb:

      bzw. was wäre ein nächster Schritt in Sachen Fehlerfindung?
      Ein NF-Wobbelsignal einspeisen (gleitender Sinus) und mit dem Skope oder einem Abhörverstärker schauen, an welcher Stelle die Frequenz nicht-linear und zu stark verstärkt wird.

      Das ist nicht unbedingt, was Du lesen wolltest, nicht ?

      Der Schaltplan gibt an der Stelle wenig her. Ich hatte ja schon auf die Elkos hingewiesen, die für mich bei so unspezifizierten Problemen immer ziemlich weit vorne stehen. Die Stromversorgung und deren Siebung ( C8 ) ist es ja anscheinend nicht. Und die ist das einzige, was beide Kanäle gemeinsam haben. Wenn es das nicht ist, muß es was sein, was zwei gleichartige Bauteile auf beiden Kanälen betrifft - da sind eben die Elkos ganz vorne.

      Mich würde mal interessieren, wie sich das Tunersignal allein über einen anderen Verstärker anhört. Dazu müßte man mal einen am Tape-Ausgang anschließen. Aber wenn sich die anderen Signalquellen auch bullerig anhören *kann* es nur noch im (Vor-) Verstärker liegen.

      .
      Peter aus dem Lipperland

      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.
    • wacholder schrieb:

      Ein NF-Wobbelsignal einspeisen (gleitender Sinus) und mit dem Skope oder einem Abhörverstärker schauen, an welcher Stelle die Frequenz nicht-linear und zu stark verstärkt wird.

      wacholder schrieb:

      Das ist nicht unbedingt, was Du lesen wolltest, nicht ?


      Hallo Peter,

      doch, das ist genau das, was ich hören wollte:-)
      Mir fehlt manchmal der Anstoß, da ich doch noch recht hilflos auf dem Gebiet bin )
      Gestern kam endlich mein Tongenerator Bausatz, den muß ich jetzt nur noch fertig stellen. Einen NF Signalverfolger habe ich auch schon fertig, und ein Oszi ist auch vorhanden.
      Manchmal denke ich mir, ich sollte mir vielleicht das eine oder andere Fachbuch kaufen, damit ich nicht immer so viele Fragen stellen muß

      Gruß

      Jürgen

      PS: Hoffe Du hast die Feier gut überstanden...

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von juergen56 ()

    • Hallo Jürgen,

      juergen56 schrieb:

      Können diese Kondensatoren mit dem Verzerrproblem zusammenhängen?
      Nein. Wie Wacholder schon schrieb, diese C's sind für das Abblocken von höherfrequenten Störimpulsen, die übers Netz kommen können.

      juergen56 schrieb:

      was wäre ein nächster Schritt in Sachen Fehlerfindung?
      ein definiertes Signal (Dreieck- oder Sägezahnspannung aus Funktionsgenerator) auf einen Eingang und dann mit Oszi sehen wo es im Signalweg verhunzt wird.

      Edit: Peter war schneller :thumbsup:
      Viele Grüße
      HaJo

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    • HaJoSto schrieb:

      ein definiertes Signal (Dreieck- oder Sägezahnspannung aus Funktionsgenerator) auf einen Eingang und dann mit Oszi sehen wo es im Signalweg verhunzt wird.


      `nabend auch zu Dir, HaJo :)

      Der Tongenerator kann außer Sinus noch Dreieck, Rechteck und integriertes Rechteck, welches eignet sich am Besten?

      Gruß

      Jürgen

      PS: Das Projekt mit der Philips Vorstufe wartet auch noch, die Transen von Dir kommen auch noch zum Einsatz
    • Hallo jürgen,

      juergen56 schrieb:

      Der Tongenerator kann außer Sinus noch Dreieck,
      Dreieck ist da besser, weil du damit sofort den Fehler im Signal siehst. Ich habe einen Zweikanal-Oszi, auf dem ersten Kanal zeige ich das Originalsignal an und auf dem zweiten Kanal dann das in der Schaltung gemessene Signal. Das sieht dann so ähnlich aus wie auf dem Bild. Da sieht man dann sehr leicht den Unterschied.
      Bilder
      • 1000Hz-Normal.JPG

        183,47 kB, 800×600, 67 mal angesehen
      Viele Grüße
      HaJo

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    • Hi !

      HaJoSto schrieb:

      Das sieht dann so ähnlich aus wie auf dem Bild. Da sieht man dann sehr leicht den Unterschied.
      Oh, wie schön !

      Ein TEK465. Meins ist im A.... - leider. Nach 10 Minuten fängt der eine Kanal an rumzuzicken und dann verschwindet das Signal.
      Die Vorbesitzer von meinem war IBM Deutschland. Da steht noch drauf "Property of IBM". Habe ich bei deren Werkstattauflösung samt Tragetasche und Doku bekommen. Der seltsame Lüfter an der Rückseite rattert auch.
      "Muß ich mal bei ..." - leider sind die Kontakte der Eingangsschalter mal mit Kontaktspray behandelt worden. Argh !

      Wenn ich mir das so angucke, denke ich, daß auch mal Zeit wird, meinen XR2206-basierenden Testgenerator wiederzubeleben. Der gute alte TE22 Röhrengenerator kann nur Sinus und Recheck ... und statt des TEK muß ich mit dem Hameg 312 auskommen.
      Dafür habe ich (inzwischen) 4 Keithley 160 Digital-Multimeter mit Röhrenanzeige (Nixie) und eins von Marconi und ein Fluke 8100A (ein heiles, ein totes) und drei Dana und zwei Nordmende und zwei russische B7-22A ... und zwei Frequenzzähler mit Röhren (der Levell TM51C in diskreter Transistortechnik). Mein Museum. :)

      mcamafia.de/nixie/nixiegear/nixiegear.htm
      .
      Peter aus dem Lipperland

      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.
    • HaJoSto schrieb:

      Zitat von »juergen56« wäre da ein Trenntrafo für den Receiver angebracht?
      Nicht für den Receiver. Für den Oszi. Was hast du da für einen Oszi?


      Da wäre ich nochmal mit einer Frage zum Oszi,

      es ist ein einfaches vermutl. 10 MHz 1 Kanal Oszi von Serute Modell EO411
      So wie ich es verstehe, hat es keinen eingebauten Trenntrafo, denn ich habe Durchgang vom Schutzkontakt bis zum Massenaschluss vorne.
      Wie stark müßte so ein TT sein ?

      gruß

      Jürgen
    • Also das Problem hat sich irgendwie von selbst gelöst.
      Ich habe ihn jetzt nochmal mit DUAL Boxen, es sind kleine (Regalboxen ab 75 Hz) angeschlossen und das Problem ist eigentlich nur
      bei Loudness, nimmt man diese raus klingt es ganz normal.

      Evtl. waren da noch Reste vom Reinigen mit Kontakt WL irgendwo verkrochen ?(

      Jetzt hat er noch zwei neue Birnchen und eine Holzpflege bekommen und macht mir richtig Spaß.

      Einen TT für den Oszi hab´ich mir inzwischen auch besorgt, so bin ich für das nächste Mal gewappnet :-))

      Gruß

      Jürgen
    • Tasten lassen sich nicht ausrasten

      Das sind zwei Tasten,

      die KW 2
      und die Mono Taste,
      die durch erneutes Niederdrücken nicht ausrasten und nach oben gehen.
      Bei einem Tuner CT18 sind ebenfalls die gleichen Tasten davon betroffen.
      Die Mechanik habe ich soweit möglich gereinigt, kann man den Fehler beheben // oder damit leben...


      GRuß

      Jürgen