Vernünftiger TA für DUAL Golden One (CS 5000)

  • Hallo an Alle,
    ich bin neu hier weil mich jemand vom AAA-Forum mit meiner Frage hierher "geleitet hat.




    Meine Freundin hat einen DUAL G1 bekommen (fand sie halt hübsch ;o) und
    jetzt soll da ein vernünftiger TA drauf. Bis jetzt ist ein altes AT OC5
    montiert, was nicht ganz so schlecht ist, aber für Ihre Kette (DUAL G1 +
    Pro Ject Phonobox + Kora 50 + Klipsch) einfach zu leise.




    Der Lautstärkeunterschied zwischen den Hochpegelquellen und Phono ist
    einfach zu groß, deswegen dachte ich an ein unkompliziertes möglichst
    lautes System (kann MM oder MC sein), welches gut mit dem DUAL
    harmoniert.




    Hat mir da einer einen Tipp ???




    Vielen Dank und Grüße


    Marcus

  • aber für Ihre Kette (DUAL G1 +
    Pro Ject Phonobox + Kora 50 + Klipsch) einfach zu leise.


    Welche Projekt Phonobox ist das? Das AT ist immerhin ein MC-System und die einfache Phonobox ist nur für MM-Systeme geeignet. Wäre auch ein lauterer Phono-Pre-Amp eine Option?


    Die Beschreibung liest sich doch nach einem sehr vernünftigen System: http://www.vinylengine.com/lib…udio-technica/atoc5.shtml

    Gruß
    Thechnor

  • (DUAL G1 +
    Pro Ject Phonobox + Kora 50 + Klipsch)


    Ich weiss ja nicht, welche Phonobox es jetzt genau ist, aber wenn es die MM ist, dann wäre vielleicht ein für das AT geeigneter MC Vorverstärker die bessere Wahl.
    Ansonsten AT440MLa, Denon DL110 etcpp, es kommt dabei vor allem auf Deinen bzw. den Geschmack deiner Freundin an...


    Edit: Technor war schneller ;)

    Gruß
    Christoph


    ------------------------------------
    CS 2x 621, 1229, 1226, 1225, 1218
    CV 1400, 2x 1200, 1100
    KA 50, 31
    CT 1641, 1440, 1150
    C 830, 820


    Technics: SL-PG 440 A, SL-PG 4
    Muvid: IR-850


    Ehemalige: CS 510

  • Moin Marcus,
    da bist Du also dem Rat aus dem AAA-Forum gefolgt und postest jetzt hier ;) .
    Ich habe einen 750-1, der baugleich mit dem Golden One ist (und nicht mit dem CS 5000), nur mit weniger "Schicki-micki" :P . Ich betreibe ihn mit einem Ortofon OM 30, welches optisch und technisch dem Originalsystem DN 750 entspricht, nur mit besserer Nadel. Schöner runder Klang und ausreichend laut spielt es auch. Wenn es noch lauter sein muss, dann schau mal nach der Ortofon Vinyl Master Serie. Ich meine, die haben eine höhere Ausgangsspannung. Ach ja, sind alles MM-Systeme.


    Beste Grüße
    Henk

    "Das Leben ist zu kurz, um schlecht(e) Musik zu hören."

  • Hallo,
    die ProJect hat schon einen Umschalter auf der Unterseite, der steht auch auf MC. Ansonsten wäre es ja noch leiser ;o)



    Marcus

  • ... die VM haben so um die 3mV ... aber da gibts noch die 2M-Systeme die haben über 5mV ... wäre das was für den G1 ?

  • ...das AT-OC5 ist ja schon ein amtliches Kaliber von einem Tonabnehmer! Wenn das System noch in Ordnung ist (Nadel, Nadelträger), dann braucht es schon viel Geld, um das zu toppen.


    Mein Tipp, trete die Phonobox in die Tonne bzw. versenke sie in der Bucht, das Teil ist eines solch guten TAs nicht würdig!


    Mein Yamaha MC9 lief jahrelang an einer NAD PP2, die ja bekanntermaßen auch für MC-low-output-Systeme geeignet ist. Eigentlich war ich mit der klanglichen Vorstellung recht zufrieden. Als ich aber dann meine alte Stereovorstufe Yamaha CX-630 als PhonoPre ausprobiert habe, ging die Sonne auf. Ein Unterschied zur PP2 wie Tag und Nacht!


    Mein Tipp für einen guten PhonoPre, eine gebrauchte Yamaha-Stereovorstufe oder ein neuer Lehmann Black Cube oder eine Trigon Vanguard II.


    Gruß


    RD

    Plattenspieler: CS 714Q mit Yamaha MC9 auf Halbzollumrüstsatz an Vorstufe Yamaha CX-630

  • Wenn neuer Phonopre, dann würde ich auf Konfigurierbarkeit (= bessere Anpassungsmöglichkeiten an's System) achten.

    Viele Grüße


    Jochen

  • ... also dann werde ich das ProJect Teil entsorgen ... und stell Ihr erstmal meine Rapahael VII hin ...


    Eigentlich wollte ich sowas umgehen ;o)

  • Wenn neuer Phonopre, dann würde ich auf Konfigurierbarkeit (= bessere Anpassungsmöglichkeiten an's System) achten.


    ...genau deshalb habe ich die beiden (Lehmann, Trigon) vorgeschlagen, die lassen sich praktisch auf jeden TA perfekt einstellen. Den Trigon habe ich selber. Der TA, der damit nicht optimal geht muss wohl erst noch gebaut werden...


    Gruß


    RD

    Plattenspieler: CS 714Q mit Yamaha MC9 auf Halbzollumrüstsatz an Vorstufe Yamaha CX-630

  • Danke für die vielen Antworten !


    Der ProJect wird getauscht, kein Thema.


    Aber was mich noch beschäftigt ist der Umstand, ob das AT OC5, welches jetzt da drauf ist nicht total inkompatibel mit dem Arm ist.


    Das AT OC5 hat eine Compliance von ca. 9 ... zu deutsch, das ist bockhart.


    Die Systeme, welche Dual damals auf diesen Spielern verbaut hat (z.B. Ortfon OM) haben eine Compliance von über 30 !!!! Also, ganz ganz weich !!!!


    Meint Ihr nicht, daß das OC5 auf dem G1 völlig falsch ist ?


    Weiß einer von Euch die effektive Masse des Tonarmas auf dem G1 ? Dann könnte man das ja leicht ausrechnen, ob es paßt oder nicht.

  • Das AT OC5 hat eine Compliance von ca. 9 ... zu deutsch, das ist bockhart.


    Die Systeme, welche Dual damals auf diesen Spielern verbaut hat (z.B. Ortfon OM) haben eine Compliance von über 30 !!!! Also, ganz ganz weich !!!!


    Meint Ihr nicht, daß das OC5 auf dem G1 völlig falsch ist ?


    Hallo Marcus,


    das AT OC5 passt sicherlich an den Dual Golden 1 Tonarm und ist wohl nur mit einem größeren Griff in den Geldbeutel zu toppen. Sofern die Nadel technisch in Ordnung ist, kann ich mich den Vorrednern nur anschließen. Das Geld ist besser in eine passende Phonostufe anzulegen. Das AT OC5 (oder war es das OC7 ?( ) war übrigens werksseitige originale Bestückung des Golden 1 ;) .


    Die Compliance gibt AT leider meist bei 200Hz an. Der besagte Wert von 9 dürfte im wirklich relevanten Bereich von etwa 10Hz somit ein wenig höher liegen. Serienmäßig wuden von Dual die besagten Ortofon OM-Typen auch nur mit einer Compliance von ca. 20 verbaut (z.B. am CS5000). Entsprechend sind die OM-Typen aber auch leichter. Insofern dürften beide Kombis bei der Tonarmresonanz wieder nahe zusammen liegen. Sooo falsch liegt man also mit beiden Systeme nicht ;) . Dem AT OC5 würde ich aber auf jeden Fall den Vorzug geben, zumal ohnehin vorhanden :thumbsup: .


    Gruß Alfred

  • Hallo,


    es passen sicher die Audio Technica Systeme sehr gut, wie Alfred bereits sagte. Dual bot den Golden 1 sogar eine Zeit als Paket mit dem AT OC 7 an. Der Golden Stone mit dem etwas dickeren Tonarmrohr (wie 750) wurde oft auch mit dem AT OC 9 gezeigt. Letzteres läuft auch bei mir an diesem Spieler und funktioniert einwandfrei.


    Norbert

  • Moin,
    da ich der Verräter war, der den Guten hierher weitergeschickt hatte, auch meine Einschätzung:


    Das AT-OC-5 ist ein richtig hochwertiges System. MC halt und daher etwas anspruchsvoller bei der Elektronik.
    Aber:
    Wenn das Teil so klingt wie die OC-9'er, dann würde ich erstmal testweise eine hochwertige Vorstufe besorgen. Gute Läden machen sowas.
    Diese OC-5, 7, 9 klingen nämlich - sagen wir mal - sehr neutral/analytisch. Einigen ist das schlicht zu dünn. In den späten Achtzigern war das angesagt bei einigen Anbietern.
    So wurde auch in der Stereoplay beispielsweise ein Linn-Axis/Akito mit AT-OC-9 als "der" Preiskracher gelistet. Ich hatte meinen Linn irgendwann mal versuchsweise mit einem gebrauchten OC-9II bestückt und... Naja. Das System war schon i.O., daran lag's nicht.
    Muss halt gefallen.


    Heute würde ich gerne wieder ein OC-7 probieren, aber nicht unbedingt am Linn :D


    Probieren also, auch ob die Nadel noch o.k. ist, sonst steht man zu schnell doof da.

    Beste Grüße,
    Andreas

  • Marcus: Wie Alfred schon schrieb, die meisten japanischen Hersteller geben die dynamische Compliance bei 100 Hz an (die 200 von Alfred dürften ein Vertipper sein...), so etwa auch Denon, Nagaoka, Technics... Allerdings gibt's leider keinen hundertprozentig brauchbaren Umrechnungsfaktor, weil die Dämpfungseigenschaften nicht frequenzlinear und zudem bei den verschiedenen Nadelträgeraufhängungen zu unterschiedlich ausfallen - normalerweise landet man aber irgendwo im Bereich von Faktor 1,5 bis 2,2. Etwas zielgenauer wird's, wenn man zudem noch die/den empfohlenene(n) Auflagekraft(bereich) berücksichtigt und vielleicht auch noch die statische Compliance angegeben ist. Aber auch da kann man sich noch einigermaßen täuschen, denn die statiche Compliance wird typischerweise für die vertikale Ebene angegeben, die dynamische hingegen gerne für die horizontale - und je nach Aufhängungsdesign kann's in den beiden Ebenen recht unterschiedlich aussehen.


    Ich würd übrigens heutzutage, wenn's nicht allzu teuer werden und vom Design her passen soll, für einen Golden 1 vielleicht zu einem AT7V, lieber aber zu einem AT150MLX greifen. Aber wenn schon ein OC5 vorhanden und noch in gutem Zustand ist, umso besser.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

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