Elac Rd100

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    • hi,

      ich restauriere gerade einen ELAC RD100 klappzahlenwecker. soweit ist alles ok, aber der motor, welcher die uhr antreibt macht probleme. es ist ein Copal GC-2464 motor. dieser läuft nur an, wenn ich ihn per hand ein paar umdrehungen bewege. daher meine frage, wie bekomme ich den wieder gängig. hatte an reinigungsbenzin gedacht, aber ob das der richtige weg ist???
      hat da jemand erfahrungen??
      ausserdem suche ich noch servicehefte zum elac rd100 und rd200.

      gruss jb
    • Hallo,

      ist das so ein miniatur Synchronmotor?
      Ich würde versuchen, den zu zerlegen, reinigen (Spiritus / Reinigungsbenzin) und mit Feinmechaniköl neu zu schmieren.

      Also alles, was am Dual auch zu machen wäre :P


      Gruß
      Benjamin
      Plattenspieler in Verwendung: *Dual 1019, 1219, 1229, 1249, 701 "MK1", 721* *Perpetuum Ebner 2020 L* *Kenwood KD3100* *Hitachi HT-500* *Elac 50H* *Philips 312 Electronic*
    • hi benjamin,

      danke für die schnelle antwort, das mit dem reinigen hab ich mir auch gedacht, aber der motor ist definitiv nicht zu zerlegen, alles genietet und geklebt, aber ich denke man kommt von aussen durch diverse öffnungen ans innenleben. deshalb dachte ich den motor mit WD40 "zu spülen". spricht da was dagegen?? oder ist benzin oder spiritus besser??

      gruss jb
    • Der Antrieb enthält ein Getriebe mit Kunststoff-Zahnrädern. - Kunststoffe können gelegentlich mit schleichender Selbstauflösung gegen den Einsatz von mineralölhaltigen Produkten, Benzin oder Alkohol protestieren.

      Bei einem zuerst überhaupt nicht laufenden RD 100 vom Flohmarkt habe ich vor ein paar Jahren vorsichtig etwas dünnflüssiges Silikonöl an die Läuferwelle praktiziert und den Motor damit wieder zum Laufen gebracht. Bisher hat er es überlebt und läuft leise und sehr zuverlässig. :)
      "Bereue, Harlekin!" sagte der Tick-Tack-Mann.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von 3rd_Ear ()

    • Hallo,

      Dirk's Vorschlag klingt sehr gut - würde ich in dem Fall dann auch probieren.


      Gruß
      Benjamin
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    • hi nochmal,

      "Gentlemen, please start your engines"

      oder mit anderen worten, der motor läuft wieder. silikonöl hat leider nicht gereicht, aber nach mehrfachem spülen mit alkohol (per spritze und kanüle) und anschliessendem trocknen (vorsichtig per Fön) und dann ein tropfen silikonöl, geht er wieder wie am ersten tag.

      falls jetzt noch jemand schaltpläne / service manual zum RD100 und RD200 hat, wäre mein sammlertick erst mal befriedigt.


      danke und gruss jb
    • Super, dass er wieder läuft!

      Hast du evtl. mal noch ein Foto parat? Alte Radiowecker (insbesondere Klappzahlen) interessieren mich auch.


      Mit Unterlagen kann ich leider nicht dienen.



      Gruß
      Benjamin
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    • Fotos, auch vom Innenleben, und die technischen Unterlagen gibt es im Radiomuseum.

      www.radiomuseum.org

      (in lesbarer Detailansicht aber nur für einen einmalig im Leben zu entrichtenden Anmelde-/Mitgliedsbeitrag)







      <<--- Zwinker-zwinker. ;)
      "Bereue, Harlekin!" sagte der Tick-Tack-Mann.

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    • hi leute,

      ich war ein paar tage weg und offline, deshalb melde ich mich erst jetzt. leider hab ich den wecker schon wieder zusammengebaut, bevor ich das mit den fotos gesehen habe. suchst du eine bestimmtes "motiv" oder interessiert dich das innenleben insgesamt. ich werd den wecker bestimmt nochmal auseinandernehem wenn ich dazu komme dann kann ich auch fotos machen.

      aber eine frage hab ich noch. der wahlschalter für (aus, ein, auto, alarm) tut nicht richtig, d.h. erst wenn man ihn ein paar mal rauf und runter bewegt hat kriegt er kontakt. kann ich den austauschen, bzw. wo krieg ich ersatz. bei conrad electronic hab ich nichts in der richtung gefunden oder den falschen suchbegriff gehabt (wie nennt man solche schalter. schiebeschalter dachte ich!?)

      und danke für den tip mit dem radiomuseum.

      gruss JB
    • Hallo,

      dachte eher an Fotos vom Äußeren des Weckers... habe hier einen Weltfunk Klappzahlenwecker am Bett stehen.
      Wenn du ihn nochmal aufmachst, kannst du natürlich auch eins vom Innenleben schießen.


      Zum Schalter: Versuche es doch mal mit Kontaktspray!


      Gruß
      Benjamin
      Plattenspieler in Verwendung: *Dual 1019, 1219, 1229, 1249, 701 "MK1", 721* *Perpetuum Ebner 2020 L* *Kenwood KD3100* *Hitachi HT-500* *Elac 50H* *Philips 312 Electronic*
    • Ja, klar.
      "Schiebeschalter" natürlich.
      Das Teil ist mit Sicherheit ein "Designer-Stück" speziell für diese ELAC-Wecker.

      Da muß man dann eben etwas geschmeidig sein:

      Entweder die Lieblings-Schaltstellung einfach fest verdrahten...

      Im Grunde reicht wohl die AUTO-Schaltstellung:
      Am Schalter Kontakt 3 mit Kontakt 4 verbinden, sowie Kontakt 7 mit Kontakt 8.
      Zum manuellen Einschalten kann man dann immer noch den SLEEP-Drehknopf drehen.
      Wen es dann noch stört, daß ihn/sie das Radio auch sonntags weckt, darf einfach den Widerstand R56 mit einem Draht überbrücken, dann läßt sich für das Wochenende die Radio-Lautstärke auch ganz auf Null herunterregeln.


      ... oder einen anderen Schalter hinein-improvisieren oder eben einen anderen defekten Wecker ausschlachten.

      Kleine Verdrahtungshilfe:

      "Bereue, Harlekin!" sagte der Tick-Tack-Mann.

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von 3rd_Ear ()

    • Oder versuchen, den Schalter zu öffnen und anzurichten.
      Wenn nicht die Elektronik dahinter spinnt.


      Gruß
      Benjamin
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    • Jo, genau.

      Um das nochmal ganz klar darzulegen:

      ["Ernster-Belehrungs-Modus" einschalten]
      Bekanntermassen bin ich auch Mitglied im "Radiomuseum". Es wird dort ebenso bekanntermassen von jedem Mitglied nur einmalig im Leben ein geringer Einstands-Beitrag eingefordert, um die Kosten der Stiftung zu decken...
      Also: Die Mitgliedschaft dort ist nunmal kostenpflichtig und es gehört sich m. M. n. einfach nicht, mit den mühsam und sorgfältig von vielen zahlenden Mitgliedern in exzellenter Qualität dort hochgeladenen Unterlagen hier allzu freizügig hausieren zu gehen, nur um irgendwelche Sympathie-Gummipunkte einzusammeln.

      Das eine oder andere (praktisch verwertbare) Informations-Häppchen von mir ist hier zum Lecker-Machen von Interessierten auf eine Museums-Mitgliedschaft gedacht. :)
      [/"Ernster-Belehrungs-Modus" ausschalten]

      Und ganz nebenbei bin ich in der Tat der rechtmässige Besitzer des "Internet". -> Klick! :whistling: ;) ;) ;)
      "Bereue, Harlekin!" sagte der Tick-Tack-Mann.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von 3rd_Ear ()

    • hi,
      3rd_Ear hast ja recht, aber fragen darf man doch mal, oder? denke die mitgliedschaft wird mein nächster schritt werden, da sicher auch noch andere interessante unterlagen vorhanden sind. und ich hatte in der tat das ganze als jahresbeitrag gesehen und nicht einmalig
      davon aber mal abgesehen, hat mein rd100 doch mehr probleme mit dem motor als gedacht. nach ein paar tagen laufen wird der motor laut und macht kratzende geräusche. wenn man dann von aussen etwas an der blechglocke, welche auch die rot/weisse spindel aufgeklebt hat, drückt und zieht, merkt man wie es kurz knackt und der motor wieder ruhig läuft. aber halt nicht dauerhaft.
      ich geh davon aus, das ein teil im motor so verschlissen ist, das es sich verschieben kann und dann kratzt die sache, aber welches?? und was kann man machen?? lässt sich der motor öffnen/zerlegen?
      am liebsten wäre mir ein austauschmotor; hier will nicht zufällig jemand einen loswerden??

      gruss JB
    • Hey Joe!
      Ich meine mich zu erinnern, daß man irgendwie an das Untersetzungsgetriebe links am Motor herankommt, wenn man eine Abdeckung entfernt. Allerdings kann ich mich nicht mehr erinnern, ob ich dazu einen E-Clip (Sprengring) entfernen oder irgendwelche Metallkrampen umbiegen musste.
      Bei meinem Exemplar lag das Geräuschproblem aber sowieso nicht am Getriebe, sondern an der trocken laufenden Rotorwelle.
      Silikonöl schmiert leider nicht allzu gut, ist m. M. n. aber hier dennoch die richtige Wahl, da es ungefährlich für das Kunststoffgetriebe ist.

      Darum probier doch einfach nochmal etwas Silikonöl einzubringen . Bei meinem Motor musste ich auch mehrfach nachölen, und den Wecker mal längere Zeit "auf der Seite liegend" laufen lassen, bis der Motor endlich dauerhaft geräuschlos lief.

      Im Service-Manual steht leider nullkommanix zum Motor oder zur Uhrwerks-Mechanik, soviel darf ich gern darüber verraten. Da sind nur die technischen Daten, der Schaltplan, die Platinenbestückung und die Abgleichanweisung für den Radio-Empfänger drin.
      "Bereue, Harlekin!" sagte der Tick-Tack-Mann.
    • hi dirk,
      du hast recht, das getriebe ist es nicht, das ist sicher, hört man. ausserdem scheint mir das getriebe vernietet zu sein und die glocke mit der roten spirale ist auf die motorache gepresst und verdeckt so alles. glaub nicht, das man da rankommt ohne den motor entgültig zu schrotten. mit ölen bzw. silikonspray hab ich schon versucht, aber ich werd es nochmal versuchen und den motor auf der seite liegen lassen, vll. hilft es ja. wäre echt schade wenn der wecker nicht mehr zum laufen zu bringen wäre, der rest geht nämlich mitlerweile sehr gut und nur um den motor zu kriegen einen anderen rd100 zu schlachten, ich weiss nicht...
      der müsste dann schon anderweitig einen totalschaden haben, aber so einen hab ich leider nicht in sicht.
      also wenn noch jemand was entsprechendes über hat :thumbsup:

      gruss jb