erschreckendes zum 721

  • Hallo Leserpost,


    bei den Glimmlampen leuchtet 50x pro sekunde die eine Elektrode und 50 x pro Sekunde die andere Elektrode. DAmit flackert die Glimmlampe 100x pro Sekunde. Die eingebaute Diode sorgt dafür dass nur eine Elektrode zum Leuchten angeregt wird.


    Eine Glimmlampe hat keinen Glühdraht, sonst wäre es eine Glühlampe. ;)


    Je größer natürlich eine Elektrode ist umso mehr Licht kann sie emittieren. Die bei unseren älteren Dual-PS verwendeten Glimmlampen sind aus diesem Grunde mit relaitv großen Elektroden ausgestattet.


    Schau hier mal:
    Bienenkorbglimmlampe
    Könnte man auf den ersten Blick auch für einen Glühdraht halten.


    Und hier erklärt das beliebte Internetnachschlagewerk die Glimmlampen auch sehr gut: Wiki

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  • Liebe Leute,


    1. ist es schon seit einiger Zeit off-topic ;) !
    2. Bzgl. der Glimmlampen: Ihr erfindet das Rad hier eben neu.
    Nachdem sich hauptsächlich "neuere" Hasen an der Diskussion beteiligten: dieses Thema wurde im Zeitraum zwischen 2004 und 2008 (geschätzt) bis zum Abwinken durchgekaut. Und damit haben sich damals wirklich praktisch alle Elektronik-affinen Mitglieder herumgeschlagen. Es wurde - bis auf die Nixies-Lampen und die kosten meist auch ordentlich Geld - sonst nichts am Markt gefunden wurde, was ein optisch wirklich befriedigendes Ergebnis brachte.
    In Folge entstanden ja dann mehrere Ersatz-Schaltungen mit LEDs, die von diversen Leuten sukzessive verbessert wurden. Auf dem letzten und mehrfach geprüft besten Design basieren ja die dankenswerterweise von Dualfred (in Auftrag) gefertigten und inzwischen bestens bekannten und bewährten Nachbau-Lampen.
    Diese Diskussion, die hier eben entsteht hatten wir also vor Jahren in allen Dimensionen bereits wirklich bis zum Geht-Nicht-Mehr durchgekaut. Lest Euch die damaligen threads dazu mal durch, es gibt eine ganze Menge.


    Knallfrosch

    Wer will sucht Wege. Wer nicht will sucht Erklärungen.
    Hungarian Proverb: It is not enough to be impolite, you must be wrong, too.


    Dual 505-3, 601, 701, 704, 721, 741, 1019, 1219, 1229, 1249, 5000... Thorens TD 224, Toshiba SR-510 u.a.
    Living population: irgendwas > 34

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  • Moin nach Österreich!
    DAs Thema ist sicherlich schon einmal durchgekaut worden. Ebenso wie die Themen:
    Warum funktioniert meine Automatik nicht mehr
    Was ist ein Steuerpimpel und wo finde ich ihn
    Welches TK unter meinem Plattenspieler und was ist das... ;)


    Na was soll's. Ich weiß ja was ne Glimmlampe ist und ... ach egal.
    Schönen Tach noch

  • hallo,



    ich wollte nochmal was zum störgeräusch-thema sagen, nachdem ich den heutigen tag ausführlich dem 721 gewidmet habe.


    der heute montierte tonabnehmer war das high-output mc x1-mcp von ortofon am mm anschluß meiner volpe II (47 kohm).


    was soll ich sagen - ich habe noch nie etwas so derart frei von störgeräuschen funktionierendes gehört, wie diesen dreher. der geringe ausganspegel des systems (2 mV) hätte ja eigentlich grade dazu einladen müssen, daß man auf ungewolltes brummen oder zirpen aufmerksam wird. aber selbst eine stellung des lautstärkereglers, die ich mit signal nicht hätte erleben wollen, förderte diesbezüglich rein gar nichts zu tage.


    das ist definitiv in jeder beziehung der "leiseste" dreher, den ich besitze...


    es werden sicher in nächster zeit noch weitere systeme daran getestet - ich werde berichten.



    grüssle henner

    Musik??? ...ist das nicht das Geräusch, das aus den Lautsprechern kommt, wenn ich meine Anlage teste?

  • Tach zusammen,


    ich hab heute auch ein Bisschen mit 721 und 704 gespielt und hatte bei beiden Drehern auch Störgeräusche hören müssen!


    Beim 704 ein Brizzeln nach dem Start, das aber nach 20-30 Sekunden verschwand und bei Beiden ein rythmisch an-und abschellendes Rauschen. Hat mich etwas an das Geräusch erinnert, das Windräder erzeugen.


    Im 704 ist ein V 15 und im 721 Ein AKG Super Nova. Ein versuchsweise montietes MC 9 ergab völlige Störgeräuschfreiheit!!


    Meine Vermutung ist, daß die Spulen eines MMs viel empfindlicher auf Störfelder reagieren, und der Hochohmige MM Eingang ja auch nur die Spannung braucht und kaum Strom, während der MC Eingang zwar empfindlicher ist, aber die Störspannungen quasi kurzschließt, da er ja wesentlich niederohmiger ist und ein MC die deutlich unempfindlicheren Spulen hat!


    Grüße, Markus

  • Markus: Mit Deiner Vermutung liegst Du richtig.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

  • Hallo Martin,
    solch eine Glimmlampe hatte ich schon vor Jahren einmal ausprobiert und konnte damals leider nur feststellen, daß sie einfach zu träge war (es war tatsächlich ein 1249), den Stroborand überhaupt anzuflashen. Der wurde einfach nur beleuchtet! WeitereVersuche mit anderen Glimmlampen hatte ich nach der Schlappe nicht weiter angestellt. Ausserdem - wenn die meisten Standard-Glimmlampen so problemlos funktionieren würden - wieso dann überhaupt das große Interesse an anderen Lösungen?


    Übrigens gibt es auch Glimmlämpchen mit einer Fluoreszenzbeschichtung, diese sind für diesen Verwendungszweck ungeeignet, weil das Nachleuchten den Stroboskopeffekt zunichte macht. Besonders unangenehm bei den Palttentellern à la 1249, 510 usw, denn dessen Strob hätte für eine halbwegs gescheite Ablesbarkeit gerne ein "echtes 50Hz-Flackern".


    Danke, Bandmaschine, da werde ich wohl an ein solches Exemplar gekommen sein.
    Die originale Dual-Glimmlampe wurde bei meinen Recherchen übrigens öfters auch als Neon-Lampe o.Ä. bezeichnet.
    Anderenfalls soll eine LED (da sie deutlich schneller ist) auch für einen wesentlich exakteren Stroboskop-Effekt sorgen - schon deshalb möchte ich die Glimmlampen-Lösung aufgeben.
    In irgendeiner "Elektor" stand mal eine genial einfache 220 Volt-LED-Lösung. Eine andere Ersatzschaltung habe ich übrigens in Alfreds Artikel gefunden (oder ist das vielleicht sogar diese?). Werde ich in Bälde mal ausprobieren.



    Hallo Knallfrosch,
    1. Bin völlig Deiner Meinung. Vielleicht kann ja ein Moderator freundlicherweise das Thema "Stroboskop" in einen
    anderen (neuen) Thread verschieben (aber das möchte ich ihm eigentlich nicht wirklich zumuten...).


    2. Ich bin nicht Deiner Meinung. Dann können wir das Dual-Board ja auch gleich dicht machen oder meinetwegen
    eine Dual-Wiki draus machen.
    Ich denke, wir wollen hier ja auch diskutieren und nur, weil eine früheren Diskussion zu Ergebnis "A" gekommen ist, heisst es noch lange nicht, daß bei einer anderen Diskussion nicht auch Ergebnis "B" herauskommen kann.
    Dazu kommt natürlich noch, daß mit der hiesigen Suchfunktion eher selten etwas gescheites bei rauskommt.




    zurück zum Thema:


    Hallo Markus,
    ich hatte mehrfach geschrieben, daß MC-Systeme sich eigentlich garnicht von besagter Störung beeindrucken lassen (leider hatte ich keine MC-High-Output-Systeme zum testen da - die könnten wiederum anders reagieren, als ihre niederohmigeren Brüder). Unter den LOs gibt es ja welche, die so um und bei 10 Ohm Gleichstromwiderstand haben - das dürfte aus der Sicht des Verstärkereinganges schon fast ein Kurzschluß sein. Hat schon mal jemand probiert, ein MC (LO/HO) mal einfach mit unabgeschirmtem Klingeldraht anzuschliessen?


    Uuups.. - jetzt werde ich schon wieder ziemlich offtopic!


    Schöne Grüße, Andreas

  • Ich bin nicht Deiner Meinung


    Hmmm, welche Meinung leitest Du aus meinem Statement ab ?( ????
    Ich hab nämlich keine reingeschrieben ;) .


    Ich habe nur die Essenz der damals geführten langen Diskussionen/Entwicklungen hier dargebracht und die Sichtung des Originalmaterials denen angeraten, die das damals nicht mitverfolgt hatten.


    Knallfrosch


    P.S. Das ganze hatte, glaube ich, nicht allzulange vor meinem ersten allerersten Kontakt mit dem Dual-Board begonnen, offenbar waren zu dem Zeitpunkt gerade die Quellen mit Restbestände versiegt.
    Ich habe zumindest damals knapp keine neuen mehr bekommen und - nachdem mein wieder-erster-Dual, ein hübscher 721 :love: ein kaputtes lämpchen hatte - natürlich
    die Threads mit größtem Interesse verfolgt.


    [EDIT]: Whow 8| Eben nachgesehen, das ist fast genau 5 Jahre und fast genau 1.000 postings her!!!!!!!! Wahnsinn, die Zeit vergeht ;(

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  • Hat schon mal jemand probiert, ein MC (LO/HO) mal einfach mit unabgeschirmtem Klingeldraht anzuschliessen?


    Uuups.. - jetzt werde ich schon wieder ziemlich offtopic!


    Als TE darf man sicherlich auch etwas OT werden ;)


    Den von dir beschriebenen Versuch habe ich selber noch nicht unternommen. Rein theoretisch betrachtet wäre der ungeschirmte Klingeldraht eine symmetrische Signalleitung. Induzierte (Stör-)Spannungen würden somit auf Hin- und Rückleiter gleichermassen induziert und müssten sich aufheben, zumindest wenn der MC-Eingang ebenfalls symmetrisch ausgeführt wurde. Und da liegt sicher meist der Hase im Pfeffer. Ein MCHO am konventionellen Phonoeingang wird dort bei Cinch- oder DIN-Buchsen asymmetrisch angeschlossen. Somit dürfte es imho nichts bringen. Ein MCLO könnte man im einfachsten Falle mit Übertragern abschliessen, das wäre dann symmetrisch machbar, wenn man die Eingänge der Übertrager nirgends an Masse legt.
    Wenn man generell einen symmetrischen Eingang, wie in der Studiotechnik gebräuchlich verwendet, so sollte es imo keine Probleme geben. Schließlich wird es iin der Studiotechnik aus eben diesem Grunde so gemacht.

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