Profi-DJ-Plattenspieler mit USB bei Penny-Markt?

  • Wozu hat der dann einen Direktantrieb und Quarzregelung?


    Selbst der 415-2 hat nur 0,08%, also nur halb so groß!


    *lach* Vielleicht ist der Quarz einfach nur der Taktgeber für den USB-Soundchip. ;)


    An die 0,08 % beim 415er würd ich allerdings nicht wirklich glauben. Im Test bei Audio waren's für den 415-2 meines Wissens knapp 0,15 % (bewertet, DIN), für den 435-1 im Thorens-TD170-Gewand sogar noch einen Tucken mehr. Zum Vergleich: Neben einigen anderen Kandidaten waren damals u.a. auch noch eine billige Technics-Kopie von Omnitronic und der gute, alte Technics SL-BD20 vertreten - wobei der Omintronic mit knapp 0,12 % für einen Direkttriebler nicht eben berauschend erschien, während der Technics mit knapp 0,07 % in puncto Gleichlauf mit am besten abgeschnitten hat.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini


  • Zitat

    'Das Teil nimmt doch auf Karte auf, und es hat Line-Eingänge.'


    ...ja genau deshalb habe ich so ein Ding ja auch empfohlen und zwar anstatt dieses fabrikfrischen Elektrosondermülls von Penny. Das Ding kostet genausoviel wie dieser Discounterschrott und digitalisiert Schallplatten einfach, schnell und komfortabel bei einer absoluten Spitzenqualität.....vorausgesetzt man hat bereits einen guten Dreher.


    Meine Antwort bezog sich auf die Frage ob man die Karte auch direkt im Autoradio abspielen kann, das kann man unter gewissen Voraussetzungen sicher machen aber es macht einfach mehr Sinn die Aufnahme (das Rohmaterial) zunächst mit dem Rechner weiter zu bearbeiten, das Mindeste ist die einzelnen Titel zurechtschneiden (ich passe idR. meist auch noch den Pegel etwas an), der Rest ist Geschmacksache. Dann kann man das Ergebnis ja auf ein Medium seiner Wahl kopieren, mit dem Rechner ist alles machbar.


    Ich verwende für's Digitalisieren einen TASCAM DR-07. Es gibt nichts einfacheres und auch qualitativ nicht besseres, als einen digitalen Flash-ROM Rekorder zu verwenden wenn man schon einen Dreher hat und einen PC besitzt ja wohl jeder hier.


    Gruß


    RD

    Plattenspieler: CS 714Q mit Yamaha MC9 auf Halbzollumrüstsatz an Vorstufe Yamaha CX-630

  • Na hallo,


    leider strahlt mir, bis auf ein paar echt hilfreiche Beiträge, hier nur Arroganz entgegen. Sicher n großartiges Gefühl für Dual- Insider, nur hat der Penny- Dreher n rechtlich geschütztes Markenzeichen. Nachdenk!


    Schade für alle, dies wirklich interessiert hätte, aber hier machts echt keinen Spaß, die 99,00€ und das bissl Freizeit zum testen zu opfern um dann nur so Oberlehrerkommentare zu ernten.


    Schönes Nächtle

  • Zitat

    ...ja genau deshalb habe ich so ein Ding ja auch empfohlen und zwar anstatt dieses fabrikfrischen Elektrosondermülls von Penny.


    Ja, das würd ich schon genauso sehen.
    Mir ist auch nicht wirklich klar geworden, wozu man, wenn man schon einen ordentlichen Dreher hat, noch so ein Dings kaufen will, denn dafür kriegt man immer einen USB-Soundadapter, der besser ist als der in dem Teil, vom Plattenspieler ganz abgesehen. Und - ich würd auch in der höchstmöglichen Qualität digitalisieren wollen..


    Der Rest, d.h. das Aufnehmen und eine etwaige Nachbehandlung, ist so oder so eine Softwarefrage - bei diesem Thommesen-Dings mag man die Stücketeilung ja auch vielleicht während der Aufnahme am Gerät vornehmen können..
    Ich hab bei Penny mal was von Magix oder so mitgenommen, für 9,95, die hab ich mal auf meiner Immer-noch-Baustelle XP-Rechner installiert und die machte soweit einen recht komfortablen Eindruck, hab ich aber nicht vertieft, weil ich normal immer noch mit 98 zugange bin und die da drauf nicht läuft - da nehm ich Goldwave.


    Manche von diesen USB-Drehern sollen ja wohl eine für diesen Zweck bequemlichkeitsoptimierte Software dabei haben, was für den einen oder anderen noch ein Kaufanreiz sein mag. Aber wenn hier Audacity dabei ist ist das ja wohl kein Grund, den zu kaufen, denn die gibts ja umsonst und bequem ist die nicht wirklich.


    Wie immer, des Menschen Wille ist sein Himmelreich.

  • Diese Markenzeichen wird weltweit für billigsten Elektroramsch verkauft, weil DUAL in den Köpfen der meisten Leute in Deutschland heute immer noch für Qualität steht. Dies hat im Gegensatz zu der Steidingerära nichts mehr mit Made in Germany zu tun, Fehrenbacher sei da ausgenommen.


    Wenn Du nach Erfahrungen und Meinungen fragst, solltest Du diese auch tolerieren und nicht als
    Oberlehrerkommentare abtun. Wenn Du trotzdem testen willst - Ich bin schon gespannt. :)


    Gruß Peter

    And in the end the love you take is equal to the love you make

  • Moin.


    Eine Zeit lang nach der Pleite von 1982 hat Dual noch gute Qualität abgeliefert, allerdings schlechter als vorher.


    Spätestens seit 1992 aber konnte jeder sein Stückchen Dual herstellen, sich für die jeweilige Sparte den Markennamen sichern.


    Leider wurde in der Zeit bis jetzt auch jede Menge Elektroschrott unter dem Namen Dual angeboten.


    Ganz soooo schlecht ist das Pennyprodukt nicht, es kann aber beileibe nicht mit den Drehern mithalten, die bis 1982 hergestellt wurden, selbst die Fehrenbacherprodukte sehe ich noch meilenweit über dem Pennydreher.


    Somit sind die Kommentare gerechtfertigt.




    Gruß
    Markus

    Gruß
    Markus

  • Moin,


    sei mal nicht zu streng mit uns ;) . Hier herrscht immer eine sehr lebhafte Diskussionskultur ohne das jemand persönlich angegriffen wird. Das ist einer der Gründe warum ich hier bin und bleibe. Wenn ich da an andere Foren denke.....


    Aber zum Thema: die Sache mit dem Markenzeichen ist heutzutage leider nicht mehr Aussagekräftig, da diese wirklich weltweit lizenziert werden und sich dementsprechend auf allem möglichen wiederfinden. Ich hatte z.B. schon eine Werbung für einen Nordmende Kühlschrank gesehen. Nordmende hat ja viel gebaut aber sicher keine Haushaltsgeräte. Das ist ein schwunghafter Handel mit gut klingenden Namen. Die allerdings als Markenzeichen auf diese Art schnell zerstört sind.


    Der Dual von Penny ist sicher alles andere als High End das ist schon klar, es würde mich trotzdem interessieren wie er sich im Praxistest so schlägt. Ihn von vornerein als "Sondermüll" zu bezeichenen finde ich schon ziemlich unfair. Zwar vermute ich leider auch stark dass er für die Ansprüche die hier definiert werden nicht viel taugt, aber ein Urteil abgeben werde ich nicht so lange ich ihn nicht getestet habe.


    Digitalisieren: ok, zugegeben ich würde auch die oben vorgeschlagenen Varianten zum digitalisieren bevorzugen, allerdings vrstehe ich durchaus wen jemand keine Lust hat sich mit Verkabelungen, Soundkartenkonfiguration etc. rumzuschlagen. Ich finde dafür sind diese USB Dinger grundsätzlich nicht so schlecht. Und mal ehrlich: wenn ich digitalisiere, dann um die Mucke hinterher auf dem mp3 Player mitzunehmen. Ich schleppe keinen CD-Player mit mir rum. Und spätestens bei der Konvertierung ziehe ich die Qualität (nach meinem Empfinden) so in den Keller, dass es eh egal ist womit ich es digitalisiert habe.


    So, wahrscheinlich hab ich jetzt den Glaubenskrieg erst recht angefacht, aber irgendwie war mir heute mal danach........


    Grüße und schönes Wochenende


    Kai


    P.s. würde mich trotz allem über ein Testergebniss von Dir freuen

    VG

    Kai







  • RexDildo


    Zitat

    Nachdem die Produktion zunächst unter dem Dach der Schneider Electronics GmbH fortgeführt worden war, wurde die Marke Dual (außer für Plattenspieler) 1994 von der Schneider Rundfunkwerke AG an die Karstadt AG verkauft. Die Karstadt AG hat dann diverse Geräte der Unterhaltungselektronik vertrieben, jedoch mit leicht verändertem Dual-Logo. 2004 hat dann Karstadt AG, mittlerweile umfirmiert in Karstadt Quelle AG, die Marke Dual an Linmark Electronics Ltd. für die Benutzung in Europa verkauft. Seit 2004 werden diverse Geräte der Unterhaltungselektronik unter der Marke Dual von der Firma DGC GmbH mit Sitz in Seefeld in Deutschland, Schweiz, Österreich, Niederlande und Kroatien vertrieben. Die DGC GmbH hat eine Lizenz für die Marke Dual von Linmark Electronics Ltd. erhalten.


    Quelle: Wikipedia


    Die Marke Dual ist damit zur reinen Vertriebsmarke verkommen, unter dem Logo wird heute jede Menge China-Biligkram (wie diese Penny Plattenfräse) ohne genaue Herkunft vertrieben....


    Ausgenommen ist die Alfred Fehrenbacher GmbH, die nach wie vor 'echte' Dualplattenspieler in Deutschland fertigt und vertreibt.


    Gruß


    RD

    Plattenspieler: CS 714Q mit Yamaha MC9 auf Halbzollumrüstsatz an Vorstufe Yamaha CX-630

  • Hallo


    vielleicht, weil wir Dualisten die Marke DUAL nicht in den Dreck ziehen lassen wollen ;)


    es ist wirklich eine Leute - Verarscherei, einen Plastikeimer in ein Technics 1210er Gewand stecken und ein Dual Logo (auch noch das originale) draufpappen.


    Der "normale" Kunde denkt, wo Dual draufsteht, ist auch Dual drin.- war früher vielleicht mal, heute leider nicht mehr :wacko:


    ich kenne das Pennydings nicht, aber alleine die Frechheit wie es vermarktet wird, lässt mich den Schluss aufkommen, es bestimmt nicht zu Kaufen.


    ich selber bevorzuge den guten alten 1229 und einen Kenwood Bj: 71 zum Digitalisieren... - ich wette, mit dieser Klangqualität kommt dieser Fake - Dreher nichtmal zu 10% mit ^^

    Dual 731Q

    Denon DCD 1500 MKI

    Sony ST 3950

    Sony TA 3650

    Aiwa AD 6550

    Grundig Audiorama 8000

  • leider strahlt mir, bis auf ein paar echt hilfreiche Beiträge, hier nur Arroganz entgegen. Sicher n großartiges Gefühl für Dual- Insider...


    Nun gut, es ist wohl auch etwas zuviel verlangt, wenn ich in einem DUAL-Forum eine "Absolution" für solch ein Gerät erwarte...

    Sende "Penner" an die 110 und lerne tolle Typen aus Deiner Umgebung kennen!

  • mit dieser Klangqualität kommt dieser Fake - Dreher nichtmal zu 10% mit

    Dafür kannst du den dann besser tunen:


    Arm raus, System wechseln - eine Selbstverständlichkeit
    leichten Teller tauschen oder wenigstens ein Kabel drunter
    "Zarge" mit Bitumen auskleiden oder gleich ersetzen.


    Bleibt noch was vom Original? Geht's nicht gleich besser mit 'nem DIY? Egal - so haben wir wenigstens das Dual-Logo in der Gegenwart am neuzeitlichen Gerät erworben. :D

    Viele Grüße


    Jochen

  • Hallo RexDildo,


    ich fände deinen Bericht auch spannend. Die Beiträge zu Plattenfräsen finde ich nicht besonders hilfreich, ohne den Spieler selber gesehen zu haben. Dass ein großer Dual besser ist, war hinlänglich zu lesen.


    Mich stört generell in Foren, dass über Discounterangebote hergezogen wird, aber seltenst ein Bericht über die tatsächliche Qualität folgt, weil die Leute, die es haben, wegen des Bashings schweigen. So erzählte ein Bekannter, der ambitionierter Bergsteiger ist, dass bei seiner Himalayatour bestimmte Ausrüstungsgegenstände von Aldi als völlig ausreichend hinter vorgehaltener Hand empfohlen wurden. Der Gartenbauunternehmer, der bei uns im Garten mehrere Bäume gefällt hat, hatte Astscheren vom Discounter, da die zwar nur halb solange wie die Markenscheren halten, aber dafür nur ein 10% kosten. Die eine Discounterdigitalkamera ist einfach nur eine Katastrophe, die nächste macht ordentliche Bilder und ist ein echter Tip für Einsteiger. Solche hilfreichen Berichte findet man kaum in Foren, weil die Leute sich nach der Schelte nicht trauen ihre Meinung zu sagen - so viel zur Diskussionskultur.


    Selbst wenn die Gleichlaufschwankungen mit 0,15% nur auf dem Niveau eines 1214 liegen, so habe ich bisher noch keinen Bericht darüber gelesen, dass das ein Manko des 1214 wäre. Nicht für jeden ist ein gebrauchtes Gerät etwas, zu mal 30-40Jahre alte Geräte oft genug Probleme bereiten. Wenn jemand als einfache Lösung sich so einen Spieler anschaffen will, braucht man echte Argumente von jemanden, der so einen Spieler hat. Macht dieser "Dual" was er soll, oder ist das Endergebnis auch für den Noob unbrauchbar, wie bei diesen ELTA Vollplastikplattenfräsen mit Digitalisierfunktion. Kann/muss man die Kaufentscheidung in bessere Bahnen lenken oder reicht dieser "Dual" unter Umständen.
    Beim Gegensprechen gegen so ein Eltateil half nicht das Totschlagargument "das kann nichts taugen", sondern, ich habe das Teil mal gehört, die Gleichlaufschwankungen waren jenseits von gut und böse und der Klang war wegen des Plastiknadelträgers sehr verfälscht. Aber um mir digitalisierte Plattenaufnahmen in meinem 86er Golf DIesel mit Serienlautsprechern anzuhören, würde selbst so eine ELTA-Plattenfräse reichen, wären da nicht die Gleichlaufschwankungen.


    Wenn jemand mit einem Dacia Logan liebäugelt, hilft es auch nicht das Argument, dass ein Mercedes W123 oder W116 billiger und besser ist, nachdem man ihn so nachgerüstet hat, dass er in die Umweltzone herein darf (im Falle des Plattenspielers in die USB-Buchse hereindarf).


    Gruß
    Thechnor

    Gruß
    Thechnor

  • Selbst wenn die Gleichlaufschwankungen mit 0,15% nur auf dem Niveau eines 1214 liegen, so habe ich bisher noch keinen Bericht darüber gelesen, dass das ein Manko des 1214 wäre

    Natürlich sind 0,15 % Gleichlaufschwankungen keine Katastrophe, so mancher ältere PE schafft so gerade mal die HiFi-Hürde von 0,2 %, ohne deshalb wirklich schlecht zu sein.
    In zeitgenössischen Tests hat sich im Übrigen immer wieder gezeigt, dass die angegebenen Werte in der Praxis oft weit übertroffen werden, bei den Störabständen wird das noch deutlicher.
    Ich habe nur noch nie einen Direkttriebler mit so hohen Gleichlauffehlern gesehen, alles über maximal 0,1 % kommt bei diesem Antriebsprinzip zumindest in enem klassischen DUAL, ELAC oder TECHNICS, KENWOOD, SONY usw. schlicht nicht vor, weil es eines Direktantriebs einfach nicht würdig ist und die Jungs sich geschämt hätten, so etwas als Krone der Plattenspieler-Evolution ihrer damals noch anspruchsvolleren potentiellen Kundschaft anzubieten.
    Aber für 99,-- € kann man auch nicht mehr verlangen.
    Und besser als der SONNI, den ich als ersten eigenen Plattenspieler zu Weihnachten 1963 von meiner Oma geschenkt bekam, ist er sicher auch. Ob er auch so viel Freude spendet wie mir seinerzeit, da bin ich mir nicht so sicher, aber das liegt nicht am Gerät an und für sich...


    Diethelm :)

    "Leeve Mann!", sach ich für die Frau.

  • Hallo,


    im o.g. Kontext kann ich die Kritik am Verriss des "Duals" nicht ganz nachvollziehen.
    Dem Threadersteller ging es zunächst um die Fragestellung, ob es sich bei Angebot um ein Schnäppchen handele, da es immerhin ein Dual sei. Wir kennen alle die Label-Problematik. In diesem Sinne handelt es sich eben nicht um ein Schnäppchen.


    Im weiteren Verlauf der Beiträge wurden Alternativen zum Digitalisieren aufgezeigt, die den Kauf dieses "Duals" überflüssig machen.
    Bei sorgfältiger Analyse der Argumente/Vorschläge fällt mir aber auch gar kein Kaufgrund ein. Vom Kauf als Test/Experiment abgesehen. Kann man als interessierter Nutzer machen, ich hätte dafür jedoch kein Geld über.


    Im Übrigen: Natürlich kann man beim Discounter auch wirkliche Schnäppchen kaufen(mache ich bei Gelegenheit auch), dieser Dreher gehört meines Erachtens jedoch nicht dazu, insbesondere nicht unter Berücksichtigung der Alternativen.


    In Anbetracht aller Kriterien um die es dem Threadersteller ging, kann man keine Kaufempfehlung aussprechen - und exakt darum(und nur darum, nicht um einen Plattenspielertest) ging es doch zu Beginn.


    Insofern sind mir die Empfindlichkeiten hier etwas unklar. Im Vergleich zu den Alternativen taugt das Teil objektiv nichts - und gut, das dürfte doch hier übereinstimmende Meinung sein.


    Nur am Rande: Natürlich mag das Teil besser als irgendein Prügel aus dem Jahr 1953 sein, das kann doch aber kein Maßstab in einer vergleichenden aktuellen Wertung darstellen.


    Gruß


    Matthias

  • Hi, bin neu hier. Habe mir diesen USB Plattenspieler heute gekauft und gleich in Betrieb genommen.
    Das Ding ist zuerst mal einwandfrei für das Geld. Ich denke Penny subventioniert das Teil um Leute in die Läden zu locken.
    Macht Aldi und Lidl genau so. Der Klang ist m-E. einwandfrei (evtl. bin ich ja schwerhörig) aber ich höre kaum einen Unterschied
    zu meinem Technics SL-BD3 Vollautomat (ist schon klar das ist auch totaler Schrott). Will damit ab und zu Platten digitalisieren (igitt) und wenn er mir nicht zu unkomfortabel ist lass ich ihn sogar stehen. Die Wertigkeit ist halt nicht so hoch, aber wer erwartet hier schon Wunder???? Andererseits ist er auch nicht soo übel. Wer nicht basteln will wie anderweitig in diesem Thread beschrieben soll ihn doch kaufen.
    Zum Glück habe ich all das hier erst nach dem Kauf gelesen, sonst hätte ich mich sicher erschrecken lassen. :huh:
    Klar für einen DUAL St. Georgen Fundamentalisten ist das Ding der turntable gewordene George W. Bush...aber Leute so schlimm ist er (der DTJ 301USB) nicht.
    Gute Nacht wünscht der Ketzer

  • Ich finde es auch gerechtfertigt, deutlich zu sagen, dass man von dem 'Dual'-Label auf dem Gerät nicht auf eine hohe '(bzw. mit 'echten' Duals vergleichbare) Qualität schließen kann. Umgekehrt ist es aber auch nicht gerechtfertigt, vom 'Penny'-Vertriebsweg auf eine unterirdisch schlechte Qualität zu schließen. Es sollte ja prinzipiell möglich sein, in einem Produktionsland mit vergleichsweise niedrigem Lohnniveau (die Diskussion, ob das ethisch oder ökonomisch toll ist, will ich hier gar nicht anstoßen) für 100 EUR einen brauchbaren Mittelklasse-Plattenspieler herzustellen, wenn Entwurf, Material und Qualitätsmanagement einigermaßen passen.


    Und spätestens bei der Konvertierung ziehe ich die Qualität (nach meinem Empfinden) so in den Keller, dass es eh egal ist womit ich es digitalisiert habe.


    Also das habe ich in 'audiophilen' Kreisen schon oft gehört und ich finde nicht, dass man es so stehen lassen kann. Angemessene Coder und Datenraten vorausgesetzt spielt bei MP3 (darum geht es ja meist) die Qualität des Quellensignals natürlich eine deutlich höhere Rolle, als die durch die Codierung eingeführten Fehler.
    Wenn MP3s in Hörsituationen eingesetzt werden, wo es egal ist (Handheld-Geräte, etc.) mag es sein, dass die Qualiät nicht so wichtig ist. Aber eine aus einem guten Quellensignal ordentlich erzeugte MP3-Datei, die über eine gute Wiedergabekette abgespielt wird, kann durchaus ordentlich klingen. Daher: bitte kein MP3-Bashing!

    Viele Grüße
    Sirphir

    Aktiv: Technics SL-1610 | Bastelobjekte: Lenco L-75, Technics SL-1900 | Reservisten: CS 505-3, CS 455

  • Ich halte die USB Dreher für einen überflüssigen Modemarkt.
    Sicherlich erscheint es einfach: USB einstöpseln und los.
    Man benöigt sicherlich aber nicht mehr technisches Verständnis um einen Vorverstärker an den Line _in
    einer Soundkarte anzuschließen. USB-Dreher sind höchstens eine Opion für jemanden, der keinen Line In Anschluß am Notebook hat. Dann wäre noch ne externe USB-Soundkarte fällig----
    Ich digitalisiere nur für´s Auto. Dafür benutze ich die Magix Lab Software und nen 621. Für das Autoradio kann man die Aufnahmen prima bearbeiten. Auch die Erstellung
    der Track-Liste geht einfach per Internetabruf.
    Mp3´s überzeugen mich klanglich sowieso nicht an der Heimanlage. Lieber Vinyl live.....
    Gruß
    Frank

    • Vinyl gehört auf den Teller! :)
  • ...es geht nicht um irgend ein 'Bashing'...es geht darum dieses eine Penny Angebot zu beurteilen...und da heißt es eben, 'eher nicht zu empfehlen!' Punkt, Ende. 8)


    Die Gründe sind ja genannt und liegen auf der Hand. Die miserablen technischen Daten, trotz DD. Einen Dreher mit USB-Anschluss braucht man nicht zum Digitalisieren, wenn man bereits einen guten Dreher hat, kann man mit einem portablen Flash-ROM-Rekorder die qualitativ besseren Aufnahmen machen und den Dreher muss man auch nicht an den PC wuchten. Und für einen Kostenbeitrag von unter 100 € gibt es nun mal keinen ordentlichen Plattenhobel als Neukauf. Schon gar nicht mit eingebautem PhonoPre und integriertem A/D-Wandler mit USB-Ausgabe.


    Ansonsten habe ich mit Elektronik vom Discounter in den letzten Jahren überwiegend gute Erfahrungen gemacht. Meine Frau hat einen Radiowecker von ALDI, mit Syntheziser-Tuner und riesigem LED-Display mit sehr einfacher Bedienung. Wir haben zwei Navi-Systeme von Medion als ALDI-Angebote, mit denen wir mehr als zufrieden sind und gestern habe ich mir das Internetradio beim Penny für weniger als 90 € geschossen, das Ding ist die Wucht in Tüten. UKW mit RDS, DAB, i-net Radio, Audiostreaming von externen USB)Platten und über W-LAN....erstaunlich, bisher funktioniert alles wie versprochen und - das Beste - es klingt auch noch richtig gut!


    Und MP3? Wenn man es richtig macht, möchte ich den sehen, der die Qualität vom unkomprimierten Original unterscheiden kann... :D


    Gruß


    RD

    Plattenspieler: CS 714Q mit Yamaha MC9 auf Halbzollumrüstsatz an Vorstufe Yamaha CX-630

  • Der "gemeine Dualist" zeichnet sich doch u.a. dadurch aus, dass er sich lockerer und unvoreingenommener mit HiFi auseinandersetzt, als das in der HiFi-Szene üblich ist. Warum vergessen so viele ihre Neutralität, sobald mp3 ins Spiel kommt ?


    ...das kann man gar nicht fett genug unterstreichen....


    Da braucht man sich nur mal im Analog-Forum zu tummeln und die banale Tatsache auszusprechen, dass alles, was es im Plattenspielerbau gibt bereits vor dreißig Jahren entwickelt war. :rolleyes:


    Gruß


    RD

    Plattenspieler: CS 714Q mit Yamaha MC9 auf Halbzollumrüstsatz an Vorstufe Yamaha CX-630

    Einmal editiert, zuletzt von ruedi01 ()

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