Elektrik/Elektronik

  • Hallo liebe Nutzer,

    ich verstehe von beidem herzlich wenig und ärgere mich über Instandsetzungskosten für Drehr von 200€ und mehr bei einem Materialaufwand von 20€.

    Weiß jemand von Euch, ob es im Umkreis von ca 30 km von Würzburg jemanden gibt, der sowas für kleines Geld macht? Repair Cafes gibt es leider so gut wie überhaupt nicht mehr.

    Schönen Sonntag und danke im Voraus für Euer feed-back.

    Klaus

  • Servus Klaus,

    es würde sicher hilfreich sein, wenn Du kurz erläuterst, um was es konkret geht....

    VG, Armin

  • Überprüfung und Austausch von Knallfröschn, Sicherungen und ähnlichen Bauteilen.


    VG

    Klaus

  • Hallo Klaus,

    wenn du etwas Zeit hast, zu mir sind es 104km, aber ich bin gerade bei Küchenumbau. dauert 3-4 Wochen, dann hätte ich Zeit.
    Um was für einen Plattenspieler handelt es sich den ?

    Grüße Ralf

    An Plattenspielern hab ich noch CS741Q; CS622; 2x CS626; 1249; 1257; CS496A-RC; CS481A; Pioneer PLX1000; Technics SL1200G; Telefunken RS200; einen C621 in einer KA380 und einen Sony in einer Wega Concept 51K

  • Hallo liebe Nutzer,

    ich verstehe von beidem herzlich wenig und ärgere mich über Instandsetzungskosten für Drehr von 200€ und mehr bei einem Materialaufwand von 20€.


    Klaus

    Wenn ich so etwas lese bekomme ich einen leicht dicken Hals.

    Gehörst Du auch zur Fraktion, geschenkt ist noch zu teuer?

    Machst Du Arbeiten für umsonst oder für nen Appel und Ei?

    Zumal Du schreibst, Du hast von der Materie keine Ahnung.

    Wie willst Du beurteilen welcher zeitliche Aufwand für die paar Kleinigkeiten notwendig ist?

    Manchmal bin ich echt sprachlos.

    Collection 1500RC, 4x CV 1500RC, CS 622, CS 601, 5x CS 650RC, 4x CS 731


    Gruß Peter

  • Sprachlos bin ich über solche Kommentare. Stellst Du Deine Empfehlungen/Hilfen hier in Rechnung?


    Hallo Ralf,

    vielen Dank für Dein Angebot. Pass auf, dass Dir "Rottaler" nicht über den Weg läuft, der zieht Dir das Fell über die Ohren.

    Zu meinem Anliegen, ich habe im Moment keinen aktuellen Bedarf, komme im Fall der Fälle aber gerne mal auf Dich zu.

    Viele Grüße

    Klaus

    Einmal editiert, zuletzt von Yukonfreak (23. August 2026 um 17:08) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Yukonfreak mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • An Deiner Stelle würde ich mal meine Sichtweise überdenken.

    Ich helfe gerne und unentgeltlich.

    Collection 1500RC, 4x CV 1500RC, CS 622, CS 601, 5x CS 650RC, 4x CS 731


    Gruß Peter

  • Dann passt Dein eben gegebener Kommentar nicht zu dem was Du vorher geschrieben hast. Vielleicht solltest Du mal beide Inhalte vergleichen

  • Schade, dass das hier so ausgeartet ist... kommt doch bitte wieder von euren Palmen runter 😉

    Und immer noch wissen wir nicht, ob es sich bei dem fraglichen Dreher um z. B. einen 1019 oder um z. B. einen 650RC oder 731Q handelt; bei ersterem gäbe es nur den Knallfrosch und ggf. korrodierte Kontakte, bei den anderen darüber hinaus deutlich mehr mögliche elektrische Fehlerquellen/Reparatur-/Austauscharbeiten! Sofern die Motoren OK sind, sonst wird's sehr aufwändig!

    VG, Armin

  • Hallo Armin,

    ich habe schon geschrieben, dass ich im Moment keinen speziellen Bedarf habe. Wenn, dann wird es sich um einen Dreher der Serie 12xx handeln. Was die Mechanik anbetrifft, Steuerpimpel ersetzen, Mechanik reinigen und neu schmieren, das mache ich selbst. Ich habe eine technische (mechanische) Grundaudbildung, nur bei Elektrik/Elektronik muss ich passen. Ich weiß um den Arbeitsaufwand beim Fachmann und respektiere den auch voll und ganz. Wenn ich jedoch dann eine Rechnung Kriege "Dual HS 43 elektrisch überprüft, Platine nachgelötet (kalte Lötstelle).Überprüfungspauschale 39€, Arbeitszeit 2 Stunden 156€, Schmiermittelpauschale 2,50€ = 197,50€", dann frage ich mich, ob das nicht irgendwie besser gelöst werden kann.

    Viele Grüße


    Klaus


    Habe eben den Beitrag von Andreas gelesen und stimme dem voll und ganz zu.

    Auch wenn ich momentan von der erwähnten Materie herzlich wenig verstehe, ich würde mir zutrauen nach Anleitung solch Dinge anzugehen. Bin schon auf der Suche nach einem defekten Dreher für wenig Geld, bei dem es nicht schade ist, wenn ich noch mehr zerstöre als schon gegeben ist.

    Einmal editiert, zuletzt von Yukonfreak (23. August 2026 um 18:17) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Yukonfreak mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • ich verstehe von beidem herzlich wenig...

    ...kann man alles lernen!
    Vielleicht wird ja sogar ein Hobby draus und Du kannst dann enderen für lau helfen...

    Schöne Grüße,
    Andreas

    Danke Andreas für diese Aussage.. Beispiele gibt es ja genug dafür.

    Gruß

    Charly

    Ich höre mit - meinen Ohren. :D

    Fine Arts A 9000 - Canton LE 190 , Golden One, CS 5000, CS 731, und diversen Dualdrehern

  • Vielleicht kann man den Ärger verringern, wenn man akzeptiert, dass es verschiedene Perspektiven gibt...
    Eine professionelle Werkstatt hat außer den reinen Materialkosten (inkl. Lagerung & Wiederbeschaffung) ja auch die Betriebskosten der Werkstatt und des Lagers* selbst.
    (*ohne Lager müssen alle Teile beschafft werden, das dauert und bindet Leute am PC.)
    Personalnebenkosten gibt es auch noch. Schließlich kommen ev. Versand resp. Fahrtkosten zusätzlich auch noch dazu.
    Eine gewissenhafte Person wird nicht nur offensichtlich fehlerhafte Teile ersetzen, sondern auch noch eine Funktions- und VDE-Sicherheitsprüfung (Haftung für el. Sicherheit!) durchführen, bevor das Gerät zurückgegeben wird.
    Vorher eine fachgerechte Demontage, nachher eine ebensolche Remontage, vor der eigentlichen Reparatur eine Reinigung, nachher ev. Einstellarbeiten - da kommt einiges an zu bezahlenden Facharbeitsstunden zusammen.

    Tatsächlich ärgere ich mich schon auch darüber, wenn ein Gerät - nicht nur im HiFi-Elektronik-Bereich - so konstruiert ist, dass es knapp die Gewährleistungsfrist übersteht, und dann (wenn überhaupt) auch nur mit großer Mühe reparabel ist. Ein schönes Beispiel sind da ältere KFz, bei denen Verschleißteile wie Glühlampen nur nach aufwendiger Demontage austauschbar sind.
    Da steht die aufzuwendende Zeit auch in einem arg schlechten Verhältnis zum Materialaufwand...

    Durchatmen. Sich freuen, dass Geräte, die über eine Menschengeneration alt sind, noch immer ihren DIenst tun - resp. nach Reparatur für viele weitere Jahre - tun können.

    ...meistens ist es was mechanisches...

  • Hallo Klaus,

    der in der Rechnung genannte Stundenlohn von 78€ liegt m.E. im üblichen Rahmen bei Fachwerkstätten. Die Pauschalen sind aber äusserst erklärungsbedürftig...!!!

    VG, Armin

  • Wenn du eine Rechnung bekommst, dann hast du dein Gerät bei einem Geschäft zur Reparatur gegeben. Ob du es nun glaubst oder nicht, das Geschäft muß damit Geld verdienen. Denn sonst ist es recht schnell pleite. 78€ für eine Arbeitsstunde ist heute relativ normal. Der Laden hat sicherlich Angestellte, die bezahlt werden wollen. Es muß Gewährleistung auf seine geleistete Arbeit geben usw. Wenn du meinst, dein in Reparatur gegebenes Gerät wird für kleines Geld repariert, dann hast du irgendwas nicht richtig verstanden.

    Bei jemanden, der das nicht gewerblich macht, sondern rein hobbymäßig, mag das stimmen. Aber dieser jemand macht es rein als Hobby und nicht gewerblich. Das kannst du doch nicht vergleichen. Bring dein Auto doch mal heute in die Werkstatt. Das kostet auch Geld. Und zwar richtig. Da wäre man mit 78€ je Arbeitsstunde noch blendend bedient. Da solltest du mal drüber nachdenken. Insofern kann ich Rottaler hier schon verstehen.

    Gruß

    Stephan

  • Die Pauschalen sind aber äusserst erklärungsbedürftig...!!!

    Hm. Überprüfungspauschalen von 35-45€ sind doch verständlich: Der Aufwand bzw. die grundsätzliche Reparierbarkeit muss doch geklärt werden.
    Oft wird das allerdings dann bei der eigentlichen Reparatur verrechnet. (Dann dauert es halt eine halbe Stunde mehr... ;0 )
    Zur "Schmiermittel"-Pauschale fällt mir ein: Ich möchte nicht jedesmal ne neue Flasche Öl, Isopropanol, ne Dose "Wählerfett V" oder anderes aufmachen müssen und das große Gebinde dem Kunden in Rechnung stellen [müssen]. Aber auch dieses Zeugs hat Beschaffungs-, Logistik-/Handlings- und Lagerkosten.

    ...meistens ist es was mechanisches...

  • Betriebskosten wie jene für Miete, Energie etz. werden üblicherweise in den Arbeitsstunden umgelegt und Materialkosten müssen gesondert ausgewiesen werden. Einer Verbrauchsmittelpauschale, mit der Schmiermittel, Lötzinn und ähnliches geltend gemacht werden, würde ich bei angemessener Höhe zustimmen. Eine "Überprüfungspauschale", noch dazu in dieser Höhe, hat einfach ein G'schmäckle! Was steckt dahinter? Wenn damit vielleicht die Reduzierung der Lebensdauer von Messequipment / Werkzeug abgegolten werden soll, dann gehört das zu den oben genannten Betriebskosten.


    ...und die Überprüfung macht ein Techniker = Arbeitszeit

    Einmal editiert, zuletzt von Armin-202 (23. August 2026 um 19:22) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Armin-202 mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Hallo Leute,

    da hab ich ja wohl ein Fass aufgemacht !?

    Es muss mir niemand die Notwendigkeit des Geldverdienens eines Unternehmens erklären, auch über die Höhe der momentanen Stundensätze bin ich informiert und verstehe diese. Ist es aber unverständlich, dass, nachdem ich für eine Leistung viel Geld bezahlen musste, die zwar notwendig war, aber nur eine geringe Ursache hatte (rechter Kanal funktioniert nicht) nach Möglichkeiten suche, dies künftig kostengünstiger hinzukriegen? Wenn mich jemand fragt: kannst Du das für kleines Geld für mich machen? dann mach ich das. Nachbarschaftshilfe nennt man sowas. Möchte wissen, welcher Haus- oder Autobesitzer sich nicht erstmal im Bekanntenkreis umhört, bevor er den Auftrag an die Fachfirma vergibt.

    Ich will keineswegs die Legalität und Notwendigkeit von Fachwerkstätten infrage stellen, aber ich muss für mich, meinen Geldbeutel, die Kosten/Nutzungsrechnung anstellen. Ist das so unverständlich?

  • Hallo Leute,

    da hab ich ja wohl ein Fass aufgemacht !?

    Es muss mir niemand die Notwendigkeit des Geldverdienens eines Unternehmens erklären, auch über die Höhe der momentanen Stundensätze bin ich informiert und verstehe diese. Ist es aber unverständlich, dass, nachdem ich für eine Leistung viel Geld bezahlen musste, die zwar notwendig war, aber nur eine geringe Ursache hatte (rechter Kanal funktioniert nicht) nach Möglichkeiten suche, dies künftig kostengünstiger hinzukriegen? Wenn mich jemand fragt: kannst Du das für kleines Geld für mich machen? dann mach ich das. Nachbarschaftshilfe nennt man sowas. Möchte wissen, welcher Haus- oder Autobesitzer sich nicht erstmal im Bekanntenkreis umhört, bevor er den Auftrag an die Fachfirma vergibt.

    Ich will keineswegs die Legalität und Notwendigkeit von Fachwerkstätten infrage stellen, aber ich muss für mich, meinen Geldbeutel, die Kosten/Nutzungsrechnung anstellen. Ist das so unverständlich?

    Es gibt immer die Möglichkeit einen Faden vom MOD löschen zu lassen, und wenns dann so weit ist kannst ja noch mal einen auf machen, und dann weisst ja wie Du da rangehen musst..

    ( nur so ne Idee)

    Gruß

    Charly

    Ich höre mit - meinen Ohren. :D

    Fine Arts A 9000 - Canton LE 190 , Golden One, CS 5000, CS 731, und diversen Dualdrehern

  • Hallo Klaus,

    die Diskussion hat sich ja auch von deinem Anliegen weg in's grundsätzliche hin entwickelt 🥴 Hier sind sich wohl alle einig, dass man die Kosten einer Fachwerkstatt hinterfragen kann - zu empfehlen sind halt immer Kostenvoranschläge. Die von dir angesprochene Nachfragen im Bekanntenkreis dürften angesichts der mittlerweile extremen Werkstattkosten gängige Praxis sein und auch hier unter Forumsmitgliedern sind die üblich - und werden hier gerne und fair bedient.

    VG, Armin

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