Schweres Thema: Kapazitäten verstehen
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Das ist doch jetzt alles ein akademischer Witz, oder?
Sorry, dass ich das losgetreten habe.
Wolle Dual-Spieler kaufe? -
Sagen wir es mal so. Hat der Phono-VV Einstellmöglichkeiten für die Eingangskapazität, kann man sich es doch so einstellen, wie es einem gefällt.
Kann man nix einstellen gibt es zwei Möglichkeiten, entweder es gefällt, dann ist das Thema durch oder es gefällt nicht, dann muss man den TA oder den VV wechseln.
Was ich interessant finde, über die Compliance wurde noch gar nicht gesprochen...

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Die hat mit der Eingangskapazität des RIAA - Vorverstärkers ja nun auch überhaupt nichts zu tun, beeinflusst den Bassbereich und wäre hier off-topic. Wenn auch sehr interessant. Gerade für uns Dual - Besitzer mit den mittelleichten bis sehr leichten Armen.
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Freunde,
ein Kommentar von mir zwischen meinen Plattenseiten:
Wenn es richtig exakt sein soll (was hier auf einmal so einige wollen/brauchen), dann empfehle ich diese Seite:
Measuring MM cartridge inductanceAt what frequency and what signal amplitude should moving magnet cartridge impedance be measured, for the purpose of determining a good load capacitance ? This…www.diyaudio.com(insbesondere #16) weil es nicht nur L, R und C ist.
Für die Esoteriker: Sollten sich beim AAA anmelden.
Dualis wo seit ihr???
Und der Fred vom Jupiter bekommt ein Like!
Thomas
Weil der Thorsten dazwischen kam,
sein Beitrag ist richtig, aber wir reden hier getrade über den oberen Frequenzbereich.
Mein Beitrag bezog sich auf vor #64
Thomas
Und an die Admins hier:
Soll ich nur ein mal am Tag antworten





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Sagen wir es mal so. Hat der Phono-VV Einstellmöglichkeiten für die Eingangskapazität, kann man sich es doch so einstellen, wie es einem gefällt.
Ja, aber nicht wenn die Kapazität wie bei mir vor dem VV schon so "hoch" war (für ein anscheinend so empfindlich darauf reagierendes System wie das E3) und die kleinste Zuschaltbare bei einem meiner VVs bei 47qF liegt. Den kleinen Aufwand mit dem Kürzen hätte ich mir ja gerne gespart.
Was ich interessant finde, über die Compliance wurde noch gar nicht gesprochen...

Holt mich mal ab, was bedeutet Compliance im Zusammenhang mit Audio? Ich kenne den Begriff nur aus meinem Berufsalltag, aber da bedeutet er etwas was ich mit dem Thema nicht in Zusammenhang bringen kann.
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Holt mich mal ab, was bedeutet Compliance im Zusammenhang mit Audio?
Nadelnachgiebigkeit - praktisch der Kehrwert der Federhärte der Nadelträgeraufhängung, somit also Auslenkung pro Kraft. Gibt's in meheren Varianten - im Wesentlichen statisch (konstante Kraft) und dynamisch (Kraft variiert mit bestimmter Frequenz) sowie vertikal und horizontal. Am häufigsten anzutreffen sind die statische, vertikale Nachgiebigkeit und die dynamische, horizontale Nachgiebigkeit (in der Regel mit f = 10 Hz).
Grüße aus München!
Manfred / lini
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Und an die Admins hier:
Soll ich nur ein mal am Tag antworten

Hallo Thomas,
Wenn ich die Zeiten noch richtig im Kopf habe, dann ist die Beitrags-Mindestzeit zwischen zwei Beiträgen, vom gleichen Nutzer im selben Thread, bei zehn Minuten.
Darunter werden die Beiträge automatisch zu einem zusammengefügt.
Ist aber schon seit vielen, vielen Jahren so
.Viele Grüße,
Rainer -
Nadelnachgiebigkeit????
Sagen wir es mal so:
Beste Grüße an Rainer und Manfred, Eisbaer79,

Was bedeutet heute noch Nachgiebigkeit?: NUR BEI HIGH KETTEN

Grüße Axel
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Das ist doch jetzt alles ein akademischer Witz, oder?
Sorry, aber es gibt Leute, die in Nachrichtentechnik nicht sooo bewandert sind, die aber auch keine zig-seitenweise Abhandlung auf englisch lesen wollen (oder können), zumal sie das dort Geschriebene dann eh nicht verstehen würden. Aber auch die würden gerne halbwegs verstehen, warum sich wie was verhält - auf "einfache" Weise.
Nein, ein Witz soll es zumindest von meiner Seite aus nicht sein. Ich möchte halt nur verstehen, warum
- einmal der Klang "heller/spitzer" wird, wenn man die Kapazität erhöht
- ein anders Mal der Klang aber "heller/spitzer" wird, wenn man die Kapazität verringert.Beides ist auch hier im Thread schon so genannt worden, wenn ich mich nicht ganz verlesen habe.
Das widerspricht sich doch - finde ich (!).
Falls ich das alles falsch interpretiert habe, bitte ich höflichst um Entschuldigung. Aber dann war es halt für mich nicht einfach genug erklärt.
Ich hatte ja ganz weit vorne von Hifi-Forum-Kollegen berichtet, der für "meinen damaligen Fall" etwas errechnet hatte.
Meine eigene Erfahrung (durch ausprobieren und hören - NICHT durch errechnen und messen!) zeigte hingegen nur 1 (ganz andere, als die errechnete) Richtung:
- Je länger die Kabel (und damit die Kapazität, ich habe damals einfach Cinch-Verlängerungen von 1m, 2,5m und 5m dazwischen gesteckt), desto dumpfer wurde der Klang, egal, welchen TA ich montierte.
- Der Effekt war überall gleich, Shure, Ortofon, AT, Philips, Sony, ....
- Bei 8,5m zusätzlichem Kabel hörte es sich fast so an, als wäre nur noch der Basslautsprecher aktiv.
- In keinem der Fälle (also auch nicht mit korrekter Kapazität) hörte es sich aber "zu hell/spitz" an. -
Hallo,
naja. Je nachdem wo der Resonanzbuckel liegt kann es eine leichte Überhöhung im hörbaren Frequenzbereich kommen.
Ob man das mit "normalem Musikmaterial" und über Lautsprecher hört ist meist die Frage, denn oft genug ändert ein Verschieben der Lautsprecher um ein paar mm "das Signal" kräftiger.
Erinnert mich immer an Grundsatzdiskussion über Kabel, CD-Player, bestimmte Systeme usw.
Wird das bei Lichte genauer betrachtet bleibt davon sehr oft nur stolze Besitzerlyrik die an das wundersame Wachstum der Beute in Erzählungen von Anglern erinnert.
Daher: Viel muss man sich im hochpreisigen Bereich schönreden (bis -hust- schönsaufen...) Denn ernsthaft: wer testet wirklich "neutralisiert"?
Peter
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Moin Peter,
naja, die vom Hifi-Forum-Kollegen errechnete Überhöhung von 6dB bei 7kHz (oder war es umgekehrt?) sind keine Esoterik und auch keine "leichte Überhohung", sondern errechente Physik. Die würde/sollte ein Blinder mit Krückstock hören können. Und das wäre auch weitaus mehr, als die Lautsprecher ein paar Zentimeter zu verschieben (ich weiß, wovon ich beim Verschieben rede, ich habe 2010, bei der Einrichtung meines Surround-Systems tagelang die Couch und die Boxen geschoben
).Aber letztendlich sind wir wieder da, wo ich am Anfang schon war: Es wird (meiner Meinung nach!!!) ein viel zu großer Hype um die Kapazitäten gemacht.
Wir drehen uns im Kreis.

Ich möchte natürlich nicht bestreiten, dass der TE ein weitaus besseres Gehör hat, als ich, das kann man (hier) nicht wissen. Oder aber er ist jemand, für den 1dB "Welten" sind, für mich sind 1dB "Nuancen" --> Definitionssache.

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Also Esoteriker bin ich nicht und das perfekte Gehör hab ich bestimmt auch nicht
Ein wenig mit dem Drang das Perfekte rauszuholen, vielleicht. Hab bei meiner Anlage die LS Positionen mit Messmikro und Kreuzlaser bestimmt, dann die Standorte mit Klebeband markiert und solange Möbel gerückt bis alles genau auf die Couch ausgerichtet war. Blöd nur das ich da fast nie sitze
Aber ich schweife ab. Nächste Woche hab ich etwas Zeit, dann mache ich mal eine aktuelle Aufnahme und stelle beide Grafiken ein. Zwar keine Messplatte, aber der gleiche Ausschnitt von der selben Platte. Anfangen kann ich damit nix, sehen können müsste man den Unterschied aber. Dann weiß man vielleicht immer noch nicht genau wieso, weshalb, warum aber ihr seht was ich meine

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Die Suche nach Perfektion wird nie enden, weil es sie praktisch nicht gibt. Und glücklich macht sie auch nicht, weil man stets im Hinterkopf hat, dass es was noch Besseres geben muss. Das ist der Triggerpunkt, wo die Highend-Verkaufsprofis ansetzen.
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Die Suche nach Perfektion wird nie enden, weil es sie praktisch nicht gibt. Und glücklich macht sie auch nicht, weil man stets im Hinterkopf hat, dass es was noch Besseres geben muss.
Ich bin sehr froh, daß meine Ratio mir sagt, dass ich mittlerweile eine so taube Nuss bin, dass das Mehr, was vielleicht noch zu erreichen wäre, für mich vollkommen drissegal ist.
Das entspannt unglaublich beim musik hören

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Hallo,
ernsthaft gesehen: im "normalen Wohnzimmer" mit hohem WAF ist das mit der Akustik meist ein großes Problem, die Elektronik eher ein überschaubares....
Allein daran erkennt man das es verdammt schwer ist ein gutes Ergebnis zu erzielen, aber wer kennt es nicht "happy wife, happy live"
Peter
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Na, dann ist ja alles klar. Jetzt noch einen Autovergleich und die Welt ist wieder in Ordnung …
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(...) Aber ich schweife ab. Nächste Woche hab ich etwas Zeit, dann mache ich mal eine aktuelle Aufnahme und stelle beide Grafiken ein. Zwar keine Messplatte, aber der gleiche Ausschnitt von der selben Platte. Anfangen kann ich damit nix, sehen können müsste man den Unterschied aber. Dann weiß man vielleicht immer noch nicht genau wieso, weshalb, warum aber ihr seht was ich meine

Wenn Du's genauer wissen wolltest, könntest Du aber auch richtig messen. Eine CA-TRS-1007 erwerben (ist allerdings leider nicht ganz billig), den Sweep digital aufnehmen und dann dort https://sjplot.com/online/ hochladen und die Auswertung generieren lassen. Hinweise zur richtigen Verwendung finden sich unter anderem in diesem Thread auf ASR: https://www.audiosciencereview.com/forum/index.ph…t-script.41148/ Und bereits jede Menge Ergebnisse finden sich dort: https://www.audiosciencereview.com/forum/index.ph…-library.46108/
Obiges soll indes nicht implizieren, dass ich's für verwerflich hielte, rein nach persönlichem Hörempfinden vorzugehen - denn aus meiner Sicht ist das durchaus auch ok. Nur hat man damit halt nix Gscheids in der Hand, was sich so richtig ordentlich für andere nachvollziehbar kommunizieren ließe. Aber auch für einen selbst hielte ich vernünftig greifbare Messergebnisse für durchaus hilfreich - etwa wenn sich wie in Winfrieds Fall ein nach Simulation zu erwartender Effekt in der Praxis nicht einzustellen schiene.
Grüße aus München!Manfred / lini
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Mit der Testscheibe (mit der ich schon öfters geliebäugelt habe…) könnte man den FG auch einfach mit geeigneter Software selbst schreiben 🤔
Mal sehen, vielleicht, wenn mich wieder mal jemand fragt, was ich mir wünsche 😎
Beim Goldring E3 scheint der Unterschied zwischen < und > 200pf ja ähnlich ohrenfällig zu sein, wie bei meinem 1022GX - da dienen Messungen wohl eher der Befriedigung von Neugier, als der Bestätigung des Gehörten. 😉
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Mit der Testscheibe (mit der ich schon öfters geliebäugelt habe…) könnte man den FG auch einfach mit geeigneter Software selbst schreiben 🤔
Hmja, könnte man - so auch mit der Offline-Variante von SJPlot - siehe dort: https://github.com/FidelisAnalog/SJPlot/ Aber wenn man's gern einfach und komfortabel hat, ist die Online-Variante halt durchaus praktisch.
Grüße aus München!
Manfred / lini
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