Gerätekabel richtig aufwickeln

  • Hallo Forum,

    ich versuche einmal meine Frage verständlich zu formulieren.

    Ich habe schon öfter gesehen, dass die Gerätekabel hinten am den Geräten auf eine Art aufgewickelt sind, dass sie nicht stören und hinten am Gerät sauber hängen.

    Ich weiß aber nicht, wie das geht und auch suchen im Netz (auch mit der KI) brachte mir keinen Erfolg, weil ich die Frage nicht verständlich erklären kann.

    Ich hoffe aber, dass ihr mich verstanden habt:)

    Viele Grüße

    Jörg

    Viele Grüße

    Jörg

    Respektiere dich selbst, respektiere andere und übernimm Verantwortung für das was du tust. - Dalai Lama

    Im Wohnzimmer spielen mein 1219 und mein CS 5000 an einem schönen Yamaha CR-420 - im Büro und Musikzimmer übernehmen das mein CS 522 (mit Haube vom Forumsmitglied Wolfgang -601_1700_839-), und mein CS 1228.

    Und als "Sonderedition" nutze ich ich jetzt im Büro und Musikzimmerin einen CV 20 mit CT 16, einen 1019 (der immer noch etwas Zuwendung benötigt) und eine TG 29

  • Garak 14. März 2026 um 13:36

    Hat den Titel des Themas von „Stromkabel Aufwickeln“ zu „Gerätekabel richtig aufwickeln“ geändert.
  • Hast du eventuell ein Foto, Jörg? Grundsätzlich sollten Kabel im Betrieb abgewickelt sein, weil sie sonst elektrisch gesehen eine Spule bilden (die einen induktiven Widerstand hat, was schlecht ist). Das ist bei Geräten mit niedriger elektrischer Last zu vernachlässigen, bei Geräten wie Staubsaugern nicht. Wo die Grenze liegt - keine Ahnung :( . Dem dicken Verstärker ist es vielleicht nicht egal, den anderen Geräten schon.

    Ich selbst wickle das Kabel um die Hand und halte die Schlaufen mit einem Pfeifenreiniger zusammen. Meinst du sowas?

    Liebe Grüße
    Thomas

  • Es geht nicht nur um die Induktivität, sondern ein aufgerolltes Kabel kann Wärme viel schlechter los werden.

    Deshalb sollte man z.B. eine Kabeltrommel nur dann bis zur max. erlaubten Belastung ausreitzen, wenn das Kabel komplett abgerollt ist.
    Mit aufgerolltem Kabel ist die Strombelastbarkeit einer Kabeltrommel deutlich kleiner.
    Belastet man dann die Kabeltrommel bis zum Maximum, kann es sogar zu einem Kabelbrand in der Kabeltrommel kommen!

    Das ist aber nur bei Stromkabeln relevant.

    Bei Tonkabeln löse ich das Problem auf andere Art und Weise:
    Mich störte immer dieser Kabelsalat hinter den Geräten.
    Da habe ich mir eine 200m-Rolle RG58U und einen Sack voll Cinchstecker aus Metall besorgt und alle Kabel selbst konfektioniert.
    Und zwar nur in genau der Länge, die für genau diese eine Verbindung nötig ist, natürlich, ohne das Kabel zu knicken.
    Dadurch habe ich zwar sehr viele Kabel in unterschiedlichen Längen, aber es ist hinter der Anlage aufgeräumt.
    Und für den Fall, das ich Geräte umstellen sollte, schaue ich, ob ich noch Kabel in der passenden Länge im Karton habe.
    Wenn nicht, wird eben ein neues Kabel konfektioniert.
    Die Kabellängen bewegen sich dabei von 15 cm bis zu 2,5 Metern.
    Und bei den Antennenkabeln habe ich das genauso gemacht, allerdings mit RG59U.
    Und die HDMI-Kabel habe ich in der kürzesten Länge gekauft, die passt.
    HDMI-Kabel gibts ab 25 cm.
    Im Laden bekommt man die aber nicht, sondern nur online.

    Dual: 430/CDS 650, CS 528/TKS55E, CS 617Q/Ortofon OMB10, CS 627Q/Denon DL-110, CS 741Q/Yamaha MC-9
    Sonstige: Grundig PS 6000/OMP10, Yamaha TT-400/AT-95E

  • Ich benutze Rote Kunststoffbänder mit denen Säcke verschlossen werden, sind in grösseren Betreiben oft Müll. Die kann man so oft auf und zu machen wie man möchte.

    Alternativ gibt überall Klettbänder für den selben Zweck.

    Die Kabel mit dem Kabel zusammen zu wickeln ( ich denke das meinst du ) davon halte ich gar nix, für die letzte Schlaufe zum zusammen halten, ist dann

    der Radius für mich zu klein. Ich bilde mir da immer ein dass dies eine Belastung für die Kupferseele wäre...

    Gruß

    Charly

    Ich höre mit - meinen Ohren. :D

    Fine Arts A 9000 - Canton LE 190 , Golden One, CS 5000, CS 731, und diversen Dualdrehern

  • Grundsätzlich sollten Kabel im Betrieb abgewickelt sein, weil sie sonst elektrisch gesehen eine Spule bilden

    Es geht nicht nur um die Induktivität, sondern ein aufgerolltes Kabel kann Wärme viel schlechter los werden.

    Es geht überhaupt nicht um die Induktivität, da der Strom durch die beiden Adern gegenläufig fließt. Die Sache mit der Erwärmung stimmt schon eher, ist aber bei lose gewickelten Kabeln nicht so dramatisch wie z. B. bei einer Kabeltrommel. Beim Staubsauger z. B. sollte man das Netzkabel stets komplett herausziehen.

    Beste Grüße, Uwe

    Mein Plattenspieler ist nicht defekt. Er dreht sich nur nicht.

  • Ihr Lieben,

    natürlich möchte ich nicht für den Betrieb Aufwickeln.

    Es geht mir um die Geräte, die noch bei mir so rumstehen.

    Und ja, ich kann diese Kabel mit Gummiband, Kabelbinder usw festmachen. Mache ich ja auch aktuell.

    Aber es gibt ja die Möglichkeit, dass auch auch ohne Hilfsmittel zu machen. Und genau das möchte ich gerne wissen. 😊

    Leider habe ich kein Gerät wo das "professionell" gemacht ist. Sonst hätte ich ein Foto für euch und für mich selbst eine Vorlage


    Kabel mit dem Kabel zusammen zu wickeln ( ich denke das meinst du ) davon halte ich gar

    Ja, das ist die bessere Beschreibung😊

    Viele Grüße

    Jörg

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    Im Wohnzimmer spielen mein 1219 und mein CS 5000 an einem schönen Yamaha CR-420 - im Büro und Musikzimmer übernehmen das mein CS 522 (mit Haube vom Forumsmitglied Wolfgang -601_1700_839-), und mein CS 1228.

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    Einmal editiert, zuletzt von Garak (14. März 2026 um 15:50) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Garak mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Ich wickel die rund auf (vom Gerät anfangend) und bei der letzten Runde das Kabel immer wieder um die anderen herum.

    Gruß, Achim

  • Moin,

    such mal nach "Seilpuppe". Ich könnte mir vorstenn, dass Du das meinst.

    Liebe Grüße

    Harald

    Mein letzter Gedanke, bevor ich Entscheidungen treffe: Ach, scheiß drauf!

  • Wenn das Gerät nicht genutzt wird:
    Aufwickeln, das letzte Stück (Ca. 10-15 cm) mit Stecker aber nicht.
    Die Rolle in der Mitte zusammendrücken, das letzte Stück drum herum wickeln und dann den Stecker durch die dem Gerät abgewandte Schlaufe stecken.

    Dual: 430/CDS 650, CS 528/TKS55E, CS 617Q/Ortofon OMB10, CS 627Q/Denon DL-110, CS 741Q/Yamaha MC-9
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  • Wenn das Gerät nicht genutzt wird:
    Aufwickeln, das letzte Stück (Ca. 10-15 cm) mit Stecker aber nicht.
    Die Rolle in der Mitte zusammendrücken, das letzte Stück drum herum wickeln und dann den Stecker durch die dem Gerät abgewandte Schlaufe stecken.

    Da ist mir die Knickung zu stark

    Gruß, Achim

  • Moin,

    such mal nach "Seilpuppe". Ich könnte mir vorstenn, dass Du das meinst.

    Auf diese Weise „aufgewickelt“ habe ich schon viele Kabel an Geräten gehabt, wenn ich sie gekauft habe oder aus der Reparatur zurück bekam.

    Leine aufschießen
    Leine aufschießen: Leinen aufzuschießen ist eine ordentliche Art, Leinen aufzubewahren, um Verwicklungen zu vermeiden.
    knots3d.com

    Gruß Christian

    _________________

    Ich suche folgende LPs von Pearl Jam: Live on two legs, Lost Dogs, rearviewmirror

  • Hallo allen hier,

    hallo einsteiger Christian,


    vielen Dank für Eure Anregungen und Hinweise. Am meisten geholften hat mir dann Christian einsteiger mit dem Video "Leine aufschießen".

    Das hatte ich gesucht. Zwar hab ich es noch nicht so gut geschafft so zu wickeln (aufzuschießen), aber das wird schon noch.

    Vielen Dank dafür.

    Viele Grüße

    Jörg

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  • Ich wickel die rund auf (vom Gerät anfangend) und bei der letzten Runde das Kabel immer wieder um die anderen herum.

    So meine ich das

    ...das ist für mich schon das kleinere Übel, aber auch so hat man ein (leicht) verzogenes Kabel, das sich nicht gerade auslegen lässt!
    Besser wäre das Kabel in Gänze zu einer möglichst großen Rolle machen und dann mit einem Stück Draht fixieren (ich schmeisse "Drahtbinder" nicht weg und benutze sie dann bei Bedarf - einfacher Draht oder "Pfeifenreiniger" gehen natürlich auch).

    Schlimm finde ich die "Profimethode", das Kabel um die Hand zu wickeln, den letzten halben Meter schlank um den Wickel zu wickeln und den Rest dann knicken und durch eine Schlaufe zu stecken, um ein aufwickeln zu verhindern. Das ist für mich schon fast "Sachbeschädigung"!!!

    Schöne Grüße,
    Andreas

  • Aufschiessen mache ich als Skipper regelmäßig und "blind".

    Da ich aus den Kabeln kein Spiralkabel machen möchte verzichtete ich hier darauf .


    Iirc bezog sich die Frage auf Methoden ohne Hilfsmittel wie Drahtstücke oder.ä.

    Gruß, Achim

  • Schlimm finde ich die "Profimethode", das Kabel um die Hand zu wickeln, den letzten halben Meter schlank um den Wickel zu wickeln und den Rest dann knicken und durch eine Schlaufe zu stecken, um ein aufwickeln zu verhindern. Das ist für mich schon fast "Sachbeschädigung"!!!

    Dann ist der Rest zu kurz!
    Der Rest, den man durch die Schlaufe steckt, muss natürlich lang genug sein, damit man das Kabel nicht knicken muss.

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