• Ich würde auch keine Shibata am kurzen Arm betreiben, ML auch nicht. Es ging um die Formulierung "auch nur so ein Trecker", da wollte ich auf die aufwändige Tonarmkonstruktion aufmerksam machen. Mal davon abgesehen spielen die "Trecker" ja auch ziemlich gut und das sogar bergauf.

    Jaha!

    Sitze grad auf meinem roten. Heute Abend darf der 1218 wieder dran (an dem alle Systeme sehr gut laufen) 😁

    Gruß aus Ostfriesland - Marc

    Aktueller Dreherpark siehe Profil

  • obwohl ich den Anti-Resonator ("Schlabber-Zylinder") totgelegt habe.

    Für das ML ist der Resonanz auch nicht berechnet, sondern für die Systeme mit sehr hoher Compliance, die zur Grundausstattung gehörten.

    "Leeve Mann!", sach ich für die Frau.

    Diethelm :|

  • Moin,

    auf den ersten 3 Bildern kann man es nicht beurteilen. 4 und 5 sehen aber gut aus und da auch die Stellung der Nadel (Spiegelung auf der Platte).

    Da braucht's schon eine rechtwinklige Seitenansicht.

    Das würde ich bei Bild 4 und 5 als gegeben sehen.

    Beste Grüße

    Günther


    "Listen to the music"

    Derzeit am Start: Dual CS 704/X-5 MC, 721, 1219 mit wechselnden TA, 491/Ortofon VM 320, 461 m. Sägezahnteller; Yamaha C-4, Proton AA-1150, TPA 3255 Class D Endstufe, Philips CD 304MkII, div. Eigenbau-LS; beyerdynamic DT 1770pro, DT 990pro

    vor der "Werkstatt": diverses
    Abzugeben: Dual 461 m. Pickelteller, i-Supra Phono-VV, 2-3 Paar Eigenbau-Lautsprecher und noch mehr... bei Interesse einfach fragen ;)

  • Ich würde auch keine Shibata am kurzen Arm betreiben, ML auch nicht.

    Noch ein kleiner Nachtrag zur Armlänge, ich hab da mal ein bisschen mit der Tabellenkalkulation auf vinylengine rumgespielt.

    Mit dem kurzen Arm steigt der maximale Winkelfehler von 2,0 auf 2,25 % an und das ganz außen. Vor allem im kritischen inneren Bereich sind die Kurven fast deckungsgleich (jeweils Lofgren A mit 200 und 220 mm effektiver Tonarmlänge).
    Also bei korrekter Justage sollte sich das klanglich nicht negativ bemerkbar machen.

    Ich selber hab das AT 440 MLb mit der ML- und der Shibata-Nadel problemlos am Elac 22H und 50H II laufen, und die haben ja auch nur einen relativ kurzen Arm von um die 20 cm.

    Viele Grüße

    Jürgen


    Momentan in Verwendung:

    Dual 701, Dual 721, Dual 1229, Braun PS 500

    Onkyo TX-NR900E, A-8780, A-8670, TX-7840

    Canton Ergo 695 DC, Canton Ergo 91 DC, Canton GLE 470.2, ELAC ELX 8070

  • Das würde ich bei Bild 4 und 5 als gegeben sehen.

    Kaum. Denn in Bild 4 ist ja auch die hintere Kante des Nadeleinschubs deutlich zu erkennen - und Bild 5 sieht mir nicht nach einer veränderten Perspektive aus.

    Grüße aus München!

    Manfred / lini

  • Moin,


    Shibata ist da!

    Habe gar nichts justiert, nur an gleiche Stelle wo andere VM95 war geschraubt. Antiskating auf cca 2+ CD4 und Platte die IGD auf dem letzten Titel hat gespielt.


    IGD - delete! :love:


    Dann soll die Position im TK24 stimmen, oder?

    Klang ist schon (ein biss) besser als EN, mehr Dynamik, Raum, feine Details, aber Hochtonbereich klingt noch ein biss "dunkler" (was mir persoenlich passt).


    Und am wichtigsten - die dunkle braune Farbe passt besser zu 491. 8o


    MfG,


    Hrvoje

  • Hallo Hrvoje,

    freut mich, dass du (auch) so gut klarkommst mit dem VM95. Für mich war dieses doch recht günstige System die Wiederbelebung meiner Plattendreher- und Schallplattenleidenschaft. Habe lange Zeit nur mit den alten Dual/Ortofon-Systemen (hauptsächlich) meiner beiden CS731q gehört und war immer unzufriedener- gerade bei gebrauchten älteren Platten.
    Ein Aha-Erlebnis war das erste Mal mit dem VM95 ML mittels 1/2 Zoll Umbausatz im Direkten Vergleich zum alten System. Selbst von dir angesprochene Doors-Platten, die in den Höhen irgendwie alle hier und da mal verzerren, sind mit der ML völlig problemlos hörbar, auch für empfindliche Ohren. Überhaupt profitieren GERADE die älteren Platten von diesem Schliff (und ich schätze mit dem SH ist es ähnlich). Ich kann es mir nur so erklären, dass der Diamant in Bereichen abtastet, wo bisher noch kein Diamant hingekommen ist.
    Von zu hellem Klang habe ich tatsächlich nichts bemerkt, alles (auch der satte Bass) wirkt eher straffer und definierter. Für mich ein absoluter Genuss.


    Gruß Heiko

    Einmal editiert, zuletzt von Sharkoon (2. Juni 2026 um 10:44)

  • Und genau das ist das entscheidende.

    Früher mal Fachmann für´s Thema, heute nur noch Hobbylöter. Mit Hang zu Plattenspielern mit AC -Motoren.

  • Moin,


    nach cca 40 STd mit SH kann ich noch etwas schreiben. Das Thema ist doch wieder nach oben geschoben.


    Sehr viele Schallplatten (die ich schon sehr laaange besitze) habe ich - "zum ersten Mal gehört“. Alles klingt so lebendig, detailreich und dabei auch entspannt und leicht, wunderbar! Bassschlag ist sehr stark und dynamisch, aber nicht zuviel "betont"; manche Sänger, die mich früher mit ihrer Stimme "genervt" haben klingen jetzt gut.


    Should I Stay - Clash und zB. Sultans of Swing - so sanft und verzerrungsfrei waren Gitarren noch nie. So sanft, dass ich mich schon gefragt habe, ob die Gitarren am SH "zu sanft" klingen, aber mir fehlt hier einfach "die Referenz".


    EDIT: SH setzt sich tatsächlich so tief rein, dass bei älteren unbekannten Schallplatten Vorsicht erwünscht ist. Bei einer Schallplatte war SH nach ein paar Minuten sehr verschmutzt, der Klang ist gleich „dumpf“ geworden.


    MfG,


    Hrvoje

    Einmal editiert, zuletzt von hhmischko (2. Juni 2026 um 14:15)

  • Tja,

    Schallplatten sollten auch mal gewaschen werden...Dreck ist weder gut für die Platte noch für den Tonabnehmer. Und für den Klang erst recht.

    Gruß,

    Rainer

  • Naja, falls ich mich genau erinnere, war diese Schallplatte auch gewaschen. Aber ich kann mir auch vorstellen, dass danach tiefgesetzter Schmutz in den Rillen bleibt.


    Mit EN klang diese Schallplatte klar, sogar ohne Klicks und Knistern.

    MfG,


    Hrvoje

  • Daher: Ultraschallreiniger.

    Früher mal Fachmann für´s Thema, heute nur noch Hobbylöter. Mit Hang zu Plattenspielern mit AC -Motoren.

  • Tatsächlich finde ich die "c" Nadel gar nicht so schlecht, natürlich löst sie nicht so fein auf, wie die anderen. Aber definitiv kann man damit ordentlich Musik hören.

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