Wo hast Du die gekauft? Waren es Analogis Black Diamonds? Ich hatte auch schon mal eine fürs V15, die richtig mies Zischlaute gemacht hat. Hab ich gegen Erstattung zurückgegeben. War von Ebay, günstiger als üblich und stand nicht Analogis drauf. Schien mir fischig. Ansonsten brauchen die BDs ein paar Stunden bis sie eingespielt sind und weich klingen. Mein Plattenhändler macht davon zwei im Jahr am V15 in seinem Laden platt, weil da den ganzen Tag was spielt und ist hochzufrieden. Auch da in vielen Jahren nur eine Niete. Du hast entweder Pech gehabt, oder billigen Ausschuss verkauft bekommen.
Welchen TA für meinen CS510 wählen?
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Die Tauschgeschichte ging schon ohne Probleme. Bei MrStylus. Nichts gegen das Geschäft zu sagen, im Gegenteil.
Die Dinger, welche ich jetzt noch habe, behalte ich als Backup für "grobe Einsätze". Aber sie sind wirklich nicht gut.
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Meine Erfahrungswerte sind bisher anders. Was mir nur auffiel: Die BD-Nadeln sind relativ schnell runter und klingen die ersten 1 - 2 Stunden etwas schroff. Aber, das wird auch angegeben (300 - 500 Spielstunden, Hinweis auf Einspielen), meine ich. Habe bisher aber auch nur zwei plattgefahren bis jetzt und musste noch nicht viel tauschen. Bis auf die eine am V15 mit sehr hörbaren Zischlauten bisher keine Probleme. Ich denke, ich bin da recht empfindlich. Habe auch noch eine braune aus der Schweiz, die für den M75ECS gedacht ist. Trackt sehr schwer (2,5 - 4 Gramm). Habe ich an einem M75 6-S an einem Technics-Boliden bei 2,5 Gramm und spielt absolut Killer. Da zischt gar nichts, das macht nur ordentlich wumms.
Aus so einem Uher TT240 (von DUAL gebaut, CS435-artiges Gerät) hat die Black Diamond für AT91/AT3600L jedenfalls ein kleines Klangwunder gemacht für diese Geräteklasse. -
Eine Ellipse mit 2,5 p bis 4 p Auflagekraft? Na Danke! Mein Pfeifer am M91 trackt sauber mit 1,1 p.
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Nu mal Butter bei de Fische: Inwiefern wirkt sich eine etwas höhere Auflagekraft wirklich negativ aus? Das ist eine Frage, keine Kritik! Mein allererstes AT3600 war ja mit 3,5 bis 4 angegeben. Wird da schon eine Platte ernsthaft mehr geschreddert?
Die Systeme danach lagen in der Mitte alle bei 1,8 Gramm. Wobei bei dem VM520 1,9 Gramm etwas mehr Druck brachte. Müsste ich deshalb ein schlechtes Gewissen haben, oder gar wenn ich ans Maximum mit 2,0 gehen würde? Was würde sich dann ins Negative verändern? Wie gesagt, eine Frage, kein Grund bitte zum Steinigen😄 -
Hallo Eisbaer79 oder Renè, mach es dir doch nicht so schwer!
Der hier funktioniert immer und ist auch nicht teuer - verbessern kannst du dich immer noch:
Beste Grüße Axel
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Nun, da gibt es verschiedene Untersuchungen zu, unter anderem auch von Shure. Das Problem bei einer Ellipse sind die winzige Kontaktflächen der Nadel an den Rillenflanken. Deutlich kleiner als bei einer konischen, erheblich kleiner als bei einem FineLine - , hyperelliptischen oder Shibata-, Gygerschliff. Das heisst, die eigentliche Flächenpressung ist erheblich. So ein Knickpunkt, wo es böse wird, liegt in etwa bei 1,4 p. Natürlich abhängig von der eigentlichen Nadelschliffqualität, der Tonarmlagerreibung, der Skatingkompensation und anderen Einflüssen. Schmutz zum Beispiel. Nassabtasten sagt man eine viermal höhere Lebensdauer von Platte und Nadel nach (ob es viermal ist, kann ich nicht sagen, jedenfalls fahre ich seit 50 Jahren nass und häufig gehörte Platten klingen immer noch einwandfrei).
Allgemein trifft man immer wieder auf die Ansicht, dass 3 p Auflagekraft bei einer guten konischen die Platte weniger belastet als 1,5 p bei einer Ellipse.
Bei diesen ganzen modernen Systemen, welche zwischen 1,8 und 2,2 p brauchen, würde ich selbst immer zu einem höherwertigen Nadelschliff greifen. FineLine / MicroLine zum Beispiel. Mit Konusnadeln komme ich einfach klanglich nicht klar.
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Aber sowas von ... Ich fahre OM30 und ADC Astrion frohgemut im 502. Und STS555 mit PAROC - Nadel sowieso. Warum auch nicht? Tonarm ist der bekannte Dual aus der Zeit, Laufwerk ist leise und hat keine großen Gleichlaufschwankungen. 510 ist dasselbe in leicht verfeinert. So what?
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Na wenn du das so nimmst
Garnix "So What"Der 510 ist einfach zu jung, da hatten die im Schwarzwald schon fast alles wieder verlernt.
Mein DUAL 1007 spielt alle moderneren Dreher an die Wand. Wunderschönes Gerät mir Kristallsystem, da bleibt einem die Spucke weg

So what?
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Und da geht es wieder los. Du hast noch gar nicht erwähnt das der 731 eh der einzige Spieler ist an den man hochwertige Abnehmer betreiben kann, aber das kommt sicher noch, oder?
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Nein Kai, das kommt nicht.
Eigentlich wollte ich nur einen TIP geben für ein schönes System am 510 das günstig ist. Hab den 510 ja auch.
Grüße Axel
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Na wenn du das so nimmst
Garnix "So What"Der 510 ist einfach zu jung, da hatten die im Schwarzwald schon fast alles wieder verlernt.
Mein DUAL 1007 spielt alle moderneren Dreher an die Wand. Wunderschönes Gerät mir Kristallsystem, da bleibt einem die Spucke weg

So what?
Schade. Ich fand den Meinungsaustausch bis hierher eigentlich sehr interessant und durchaus hilfreich.
Nein Kai, das kommt nicht.
Eigentlich wollte ich nur einen TIP geben für ein schönes System am 510 das günstig ist. Hab den 510 ja auch.
Grüße Axel
Welchen Tip hättest Du denn?
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Das Problem ist doch dass die Dual-Arme eigentlich für so ziemlich alle momentan verfügbaren Tonabnehmer passen. Ausgenommen diejenigen die besonders schwere Arme brauchen.
Da bleibt es letztendlich Geschmackssache und jeder empfiehlt halt das was er mag.
Eine Ausnahme bilden einige Audio Technica Abnehmer die sehr kapazitätskritisch sind und bei unpassendem Abschluss öfters nicht gefallen. So wie mir zum Beispiel. Aber auch da passt der Abschluss nicht.
Zur Auflagekraft: In der Shure Untersuchung wurde festgestellt dass der Plattenverschleiß einer Rundnadel bei 5p (Shure SC35C) demjenigen einer Standardellipse (8x18μm) bei 1,25p entspricht. Wer also bei einer Rundnadel mit 3p schon Panik bekommt, aber eine Ellipse bei 1,5p betreibt sollte mal ins Grübeln kommen.
Die braune Shure Ellipse ist allerdings etwas stumpfer (10x18μm). Die kann sicherlich etwas höher belastet werden.Die oben gezeigten Normah-Nadeln genießen übrigens einen sehr schlechten Ruf. Im Lenco Heaven wird von extrem dicker Bondierung mit Minidiamant und va Schiefstand berichtet.
Viele Grüße
Roman
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Was hier noch nicht erwähnt wurde, ist die Frage, wieso man nicht einfach mal ins Prospekt schaut, welcher Abtaster im 510 ab Werk verbaut war, und dann genau mit dem anfängt.
Bei Dual hatte man eigentlich ein gutes Händchen, in jeder Preisklasse ein gutes "rundum glücklich" System zu wählen, beim 510 war das das Shure M95, das ist günstig gebraucht zu finden, und damit kann man m.E. nichts verkehrt machen. Ich bin mit der Systemtauscherei selten glücklich geworden, und gebe mein Geld lieber für gute Platten aus, statt Systeme und Nadeln zu tauschen, und nach jedem Tausch zu versuchen, die Flöhe husten zu hören.
Gruß Frank
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Hallo
das M95 ist ein gutes "rockiges" System.
Ideal für den der Rockplatten der 70er liebt.
Peter
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Klassik und Jazz kann man mit dem M95 auch hören. M20E und M95ED sind nicht wirklich weit voneinander entfernt. Alles mit neuwertigen Originalnadeln.
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(...) welcher Abtaster im 510 ab Werk verbaut war (...)
(...) beim 510 war das das Shure M95 (...)
Das hat Kai doch schon in Beitrag #4 erwähnt.
Darüber hinaus schiene es mir indes eher eine Frage des Zufalls, ob man die jeweils serienmäßige Tonabnehmer-/Nadelbestückung tatsächlich als rundum gut oder eher als schon ganz ok oder womöglich sogar nur als unbefriedigend empfindet - denn da sind die Geschmäcker und Ansprüche doch recht unterschiedlich.
Grüße aus München!
Manfred / lini
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Was hier noch nicht erwähnt wurde, ist die Frage, wieso man nicht einfach mal ins Prospekt schaut, welcher Abtaster im 510 ab Werk verbaut war, und dann genau mit dem anfängt.
Laut Prospekt richtig. Viele wurden aber auch mit DM95 (=M75ED) ausgeliefert. Meiner z.B. Ob das eine Sparmaßnahme war oder Händlern so angeboten wurde, keine Ahnung. Ich finde aber, sowohl dieser Generator als auch der richtige M95 haben daran immer hervorragend gespielt.
Zum Auflagegewicht: Ja, 2,5 Gramm ist heftig, aber die Nadel ist wohl der originalen Nadel vom M75EC nachempfunden. Der ist im Grunde so simpel vom Body wie der M75 6-S, nur hat er nicht diesee Klammer um an 2,5 Zoll Headshells befestigt werden zu können. Wurde u.a. in Jukeboxen eingesetzt mit properitäten Befestigungen. Deshalb ist die Compliance auf 2 - 4 Gramm ausgelegt und deshalb funktioniert die Nadel auch gut am 6-S (daran betreibe ich sie ja) gerade mit so einem mittelschwerem Arm wie der Technics einen hat. Der 6-S hatte original eine nackte sphärische Rundnadel, die mit 2,5 Gramm betrieben wurde. Das war speziell für den Rundfunk gedacht, der Generator entspricht dem des EC.
Am 510 betreibe ich ja derzeit den DM95, als auch M75, mit der normalen Black Diamond bei 1,5 Gramm und das klingt ebenfalls sehr gut. Ob das hohe Auflagegewicht bei einer Ellipse Schaden macht, habe ich auch überlegt, aber dann fiel mir auf, dass ich so viele Platten habe, dass ich die meisten nicht mehr als ein oder zweimal pro Jahr höre. Ich denke, der Abrieb ist verkraftbar. Gerade auch vor dem Hintergrund, dass ich die ältesten dieser Platten an einem viel mieseren Keramiksystem mit 6 Gramm Auflage jahrelang gespielt habe und sie dafür noch recht in Ordnung sind. Es ist alles sauber justiert, die Platten werden gewaschen und antistatisch verpackt. Ganz ehrlich: Ich mache mir wenig Sorgen. Und: Wie ich mich kenne spielt in ein paar Wochen da eh wieder etwas anderes dran und in der Regel sind das bei mir TA-Nadel-Kombinationen, die wesentlich leichter tracken. Aber, danke für Euer Mitgefühl. -
Laut Prospekt richtig. Viele wurden aber auch mit DM95 (=M75ED) ausgeliefert. Meiner z.B. Ob das eine Sparmaßnahme war oder Händlern so angeboten wurde, keine Ahnung. Ich finde aber, sowohl dieser Generator als auch der richtige M95 haben daran immer hervorragend gespielt.
Zum Auflagegewicht: Ja, 2,5 Gramm ist heftig, aber die Nadel ist wohl der originalen Nadel vom M75EC nachempfunden. Der ist im Grunde so simpel vom Body wie der M75 6-S, nur hat er nicht diesee Klammer um an 2,5 Zoll Headshells befestigt werden zu können. Wurde u.a. in Jukeboxen eingesetzt mit properitäten Befestigungen. Deshalb ist die Compliance auf 2 - 4 Gramm ausgelegt und deshalb funktioniert die Nadel auch gut am 6-S (daran betreibe ich sie ja) gerade mit so einem mittelschwerem Arm wie der Technics einen hat. Der 6-S hatte original eine nackte sphärische Rundnadel, die mit 2,5 Gramm betrieben wurde. Das war speziell für den Rundfunk gedacht, der Generator entspricht dem des EC.
Sei mir ned bös, aber das ist zum großen Teil nicht korrekt.
Viele Grüße
Roman
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