Laufwerkslieferant C839?

  • Hallo zusammen,

    da ich gerade auf Ersatzteile für mein C839 warte, habe ich mir das hier vorgeknöpft:

    Beim Laufwerk bin ich bisher von einem Abkömmling des ansonsten bei Körting in der 100-/200-Serie verwendeten Typs ausgegangen und um so erstaunter war ich dann über das hier:

    Mir war das bisher nicht bekannt.... ich finde das aber interessant. Somit auch für Euch zur Info.

    VG,

    Armin

  • Hallo Armin,

    das ist eigentlich allgemein bekannt. Steht auch in mehreren Auflagen von Norberts Buch, "Schwarzwäder Präzision von Weltruf". Z.B. in der 5. Auflage auf Seite 184 und der 6. Auflage auf Seite 336.

    Viele Grüße
    HaJo

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  • ..nun, wenn Du den passenden NORIS-Filmprojektor hast, kannst Du ihn zerlegen dann findest Du das "Urmodell" vom Laufwerk.

    Das Produkt gab es auch in diversen anderen Geräten (z.B. von Metz,...) in verschiedenen Varianten (Reverse, Doppelcapstan, Einrichtung Doppelcapstan, Einrichtung Singelcapstan,...)

    Gruß
    Wolfgang

    .... ewige Kleinschreiber sind ausgeblendet

  • Ich weiß, dass es einen Super 8 Projektor mit Kassettenlaufwerk gab, ich glaube aber nicht, dass Plank die Laufwerke hergestellt hat. Die waren eher auf optische Geräte spezialisiert.

  • nun die damals russischen Hersteller hatten zumindest von Plank die Lizenz erhalten/gekauft...

    Und für einen Hersteller von Filmprojektoren ist ein Kassettenlaufwerk kein Hexenwerk. Das beherrschten Zweifelsohne.

    .... ewige Kleinschreiber sind ausgeblendet

  • ...ja alles in meiner neuen Auflage nachzulesen. Die "Russen" hatten dann nach dem Konkurs der Firma Plank, die ja auch die Noris-Projektoren baute, Lizenz- oder Fertigungseinrichtungen für das Laufwerk übernommen. Dieser Konkurs kam allerdings mitten in der Fertigungsphase des 839RC. Bei den Projektorlaufwerken gab es aber natürlich keinen Tonwellenmotor, denn diese wurden über eine Kupplung vom Hauptmotor des Projektors angetrieben, um eine halbwegs ordentliche Synchronität von Band und Film zu erreichen.

    Das Laufwerk wurde allerdings ursprünglich von einem fremden Ingenieur entwickelt, der ein universell einsetzbares Kassettenlaufwerk in einer Art Modulbauweise entwickelte.


    Norbert

  • Hallo,


    ich wundere mich nur, warum man damals nicht auf Laufwerke des Nachbarn Pabst zurückgegriffen hat. Dort wurden m. W. ja auch die EDS-Motoren gefertigt.


    ralph

  • Îm Nachfolgemodell Dual C842, dass nur ein Prototyp blieb, wurde ein Pabst-Laufwerk eingesetzt.

    Das war es dann schon. War vielleicht auch zu teuer.

    Gruß Peter

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