Habe ein Elac 796.
[Verkaufsanzeige von Moderation entfernt, falsches Forum]
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Hallo "Dual 704",
mich würde mal interessieren, was am Systemkörper ESG796 gegenüber den anderen/kleineren und auch älteren Generatoren "besonders" ist.
Diese Frage stelle ich hier auch an unseren Spezi lini Manfred, der solche Feinheiten für gewöhnlich weiß.
Ich denke, es geht da um "lamellierte Polkerne" - aber ab welchem Modell fangen die an? Hat z.B. das ESG 795, 794, 793 die auch (und die neueren Modelle "ESG896", EMM190, EMM270,...) und gab es die auch schon z.B. beim STS655/555/455...
Das würde mich jedenfalls sehr interessieren...
Ansonsten bist Du hier mit Deiner Offerte im falschen Forenbereich - es gibt extra eine Rubrik "Biete"...
Schöne Grüße,
Andreas
Wahrscheinlich überwiegend Selektion, Farbe und Marketing...
Wahrscheinlich überwiegend Selektion, Farbe und Marketing...
Danke für Deine Einschätzung, Norbert!
...das kann natürlich gut sein und meine Meinung geht in die gleiche Richtung!
Allerdings hätte ich gerne Gewissheit - also valide Quellen/Unterlagen, aus denen das hervorgeht.
Alles andere ist leider so nicht belegbar und also nur Vermutung/persönliche Meinung.
Nun habe ich leider keine defekten Systeme da, um sie zu zersägen und mal selber reinzuschauen...
Schöne Grüße,
Andreas
(...) Diese Frage stelle ich hier auch an unseren Spezi lini Manfred, der solche Feinheiten für gewöhnlich weiß. (...)
Ohje, ausgerechnet Elac...
Hmmm, wie war denn das noch? Ich mein, ESG 791 und 792 hatten nur 250 mH zwecks Tauglichkeit für höhere Kapazitäten. Ab ESG 793 müssten es dann 450 mH und zwei Schichten gewesen sein - und drei Schichten beim 795 E Sp und 796 H Sp. ESG 896 H Sp wie ESG 796 H Sp ebenfalls dreischichtig, aber mit niedierinduktive(re)m Generator mit 200 mH. Und letzteren Generator hatte auch das ESG 870 HA - da weiß ich aber die Schichtzahl nicht genau (wohl mindestens zwei, womöglich aber auch ebenfalls drei).
Und bei den EMMs müsste das 130 auch den einfachen Generator mit 250 mH gehabt haben, das 170 einen zweischichtigen mit 450 und das 190 einen dreischichtigen mit 400 mH. Bei den T4Ps hingegen hatten alle drei Modelle Generatoren mit 450 mH - zweischichtig ab dem EMM 150 T4P. Und die ganz niederinduktiven Low-Output-Modelle EMM 290 und 390 müssten auch drei Schichten gehabt haben.
Bei den STS x44ern kenn ich drei unterschiedliche Prospektangaben mit 320 mH, mit 500 mH und zuletzt mit 550 mH - jeweils für alle Modelle. Schichtanzahl unbekannt, vermutlich noch nicht mehrschichtig. Und für die STS x55er müssten es 220 mH für 655-D4 gewesen sein und 550 mH für alle übrigen Modelle - vermutlich allesamt ebenfalls noch nicht mehrschichtig.
Grüße aus München!
Manfred / lini
Oh, das ESG796.
Gut fand ich diesen TA schon immer, wenn gleich auch etwas warm abgestimmt. Daher verbrachte er auch viele Jahre in meiner Grabbelkiste. Bis ich vor vielleicht einem halben Jahr das Elac aus einer Laune heraus mal am 1219 einsetzte und diesen ebenfalls mal probeweise an einen Lindemann Limetree Phono II-Pre laufen liess. Mit verblüffendem Resultat. Nun ist die Abstimmung nicht mehr "etwas warm" sondern schlicht sehr geil... Famoses Stereobild, schöne Bühne und tolle Klangfarben - das System gewinnt offenbar enorm an einem etwas höherwertigen, neutral arbeitenden Phonovorverstärker.
Ob da die getippte Nachbau-Shibata die beste Wiederbelebungslösung ist bin ich aber nicht so sicher. Sollte noch irgendwo ein Nadeleinschub herumliegen, dann wäre ein Retipp bei Van den Hul sicher besser. Alternativ naürlich die SAS-Nadel von Jico.
Weiss jemand von Euch auf die Schnelle, welche Anschlusskapazität beim ESG796 ideal ist? Ich vermute zumindest dass sie nicht zu niedrig sein sollte.
LG
Manuel
(...) Weiss jemand von Euch auf die Schnelle, welche Anschlusskapazität beim ESG796 ideal ist? (...)
Wimre, Herstellerempfehlung 300 pF.
Grüße aus München!
Manfred / lini
Moin @ All!
Diese Unterlagen aus dem Netz habe ich zur Verfügung (weil ich auch solche >Systeme habe). ![]()
Das sieht für mich so auf den ersten Blick aus als ob die Generatoren der 79x Serien gleich sind, die 8xx unterscheiden sich deutlich davon.
Die Werte des Frequenzganges, Nadelnachgiebigkeit, Kanal- Trennung und Balance, Ausgangsleistung... sind wohl der Nadel geschuldet.
...so, die "ELAC ESG-Serie Technischen Daten" gibt ja diese sehr gut wieder!
Somit wären alle Generatoren vom 792 bis zum 796 ja identisch (was mir auffällt ist, daß sowohl 791 als auch 795 fehlen..).
Nun - kann man deshalb auch sicher sein, daß bei gleichen "mH" und "pF" Werten die Spulenkerne wirklich auch gleich (und lamelliert) sein müßten und nicht nur gleiche Spulenpakete vorhanden sind?
Ich denke zwar, daß es industriell aufwendig ist, verschiedene Spulenkerne zu fertigen, aber "einfache Blechkerne" sind ja nun auch mal billiger...
Ansonsten - hat vielleicht jemand sowas wie "ELAC STS-Serie Technischen Daten"?
Schöne Grüße,
Andreas
Ich habe ebenfalls solch ein ELAC ESG 796 H/Sp, Seriennummer 877515, als Jubiläumsedition zum 30-jährigen ELAC-Patent für MM-Abtaster vor 30 - 35 Jahren gekauft. Den Origjnalkarton samt Schatulle, allen beigelegten Papieren und Messprotokoll habe ich aufbewahrt. In den technischen Daten ist eine Lastkapazität < 350 pF genannt.
Beste Grüße, Uwe
Falls tatsächlich Unterschiede bei den ELAC ESG Systemen bestehen, kann man sie auch hören. Wohl eher nicht sonst würde die Frage nicht im Raum stehen.
(...) Somit wären alle Generatoren vom 792 bis zum 796 ja identisch (was mir auffällt ist, daß sowohl 791 als auch 795 fehlen..). (...)
Siehe älteres Datenblatt dort. Augenscheinlich hat's dann beim 792er wohl irgendwann eine Veränderung gegeben.
(...) Nun - kann man deshalb auch sicher sein, daß bei gleichen "mH" und "pF" Werten die Spulenkerne wirklich auch gleich (und lamelliert) sein müßten und nicht nur gleiche Spulenpakete vorhanden sind? (...)
Nö, kann man nicht. Angaben hierzu fanden sich typischerweise in den jeweiligen Beschreibungstexten in den Prospekten/Katalogen. Michael Ottos Archiv war da bis zu dessen Verschwinden eine gute Quelle. Allerdings ist dieses Archiv ja inzwischen offenbar an denjenigen übergegangen, der mittlerweile auch Lulabus Archiv übernommen hat, sodass dort inzwischen bereits einiges aus MOs Archiv wieder aufgetaucht ist - und offenbar trifft das auch auf die Elac-Rubrik zu.
Siehe etwa:
- https://www.hifi-archiv.info/Elac/Elac%20Hi…pekt/index.html
- https://www.hifi-archiv.info/Elac/Elac%20To…-796/index.html
und
- https://www.hifi-archiv.info/Elac/Elac%20To…20Sp/index.html
Grüße aus München!
Manfred / lini
Vielen Dank für die Infos zu den Kapazitäten. Wenn ich bei meinem 1219 etwa von 180pF Kabelkapazität ausgehe, dann weitere vielleicht 50pF für den alten DIN-Cinch-Adapter (ja ich weiss, das ändern viele ab, weil das bei mir aber tadellos funktioniert habe ich es gelassen wie es ist) plus die 150pF Eingangskapazität vom Lindemann Limetree, dann komme ich schon nahe an die 400pF, die Shibamata als gut passend beschreibt.
LG
Manuel
Alles anzeigen(...) Somit wären alle Generatoren vom 792 bis zum 796 ja identisch (was mir auffällt ist, daß sowohl 791 als auch 795 fehlen..). (...)
Siehe älteres Datenblatt dort. Augenscheinlich hat's dann beim 792er wohl irgendwann eine Veränderung gegeben.
(...) Nun - kann man deshalb auch sicher sein, daß bei gleichen "mH" und "pF" Werten die Spulenkerne wirklich auch gleich (und lamelliert) sein müßten und nicht nur gleiche Spulenpakete vorhanden sind? (...)
Nö, kann man nicht. Angaben hierzu fanden sich typischerweise in den jeweiligen Beschreibungstexten in den Prospekten/Katalogen. Michael Ottos Archiv war da bis zu dessen Verschwinden eine gute Quelle. Allerdings ist dieses Archiv ja inzwischen offenbar an denjenigen übergegangen, der mittlerweile auch Lulabus Archiv übernommen hat, sodass dort inzwischen bereits einiges aus MOs Archiv wieder aufgetaucht ist - und offenbar trifft das auch auf die Elac-Rubrik zu.
Siehe etwa:
- https://www.hifi-archiv.info/Elac/Elac%20Hi…pekt/index.html
- https://www.hifi-archiv.info/Elac/Elac%20To…-796/index.html
und
- https://www.hifi-archiv.info/Elac/Elac%20To…20Sp/index.html
Grüße aus München!
Manfred / lini
Hallo Manfred,
Danke für die Infos/Links ![]()
Demnach ist mein 896 also ein Kapazitäts-unempfindliches 796? Oder mach ich’s mir damit zu einfach?
Grüße
Matthias
Demnach ist mein 896 also ein Kapazitäts-unempfindliches 796? Oder mach ich’s mir damit zu einfach?
Hmja - zumindest sollte es höhere Kapazitäten deutlich besser abkönnen.
Grüße aus München!
Manfred / lini
Ich habe 330 pF für mein ESG 796 HsP 24 am Yamaha M1 eingestellt , hatte den Einschub bei VAN de Hul Niederlande, weil der Gummi hart war , der Diamant war noch ok , hat nur neues Gummi reingemacht, 120 € bezahlt.
Oh, das ESG796.
Gut fand ich diesen TA schon immer, wenn gleich auch etwas warm abgestimmt. Daher verbrachte er auch viele Jahre in meiner Grabbelkiste. Bis ich vor vielleicht einem halben Jahr das Elac aus einer Laune heraus mal am 1219 einsetzte und diesen ebenfalls mal probeweise an einen Lindemann Limetree Phono II-Pre laufen liess. Mit verblüffendem Resultat. Nun ist die Abstimmung nicht mehr "etwas warm" sondern schlicht sehr geil... Famoses Stereobild, schöne Bühne und tolle Klangfarben - das System gewinnt offenbar enorm an einem etwas höherwertigen, neutral arbeitenden Phonovorverstärker.
Ob da die getippte Nachbau-Shibata die beste Wiederbelebungslösung ist bin ich aber nicht so sicher. Sollte noch irgendwo ein Nadeleinschub herumliegen, dann wäre ein Retipp bei Van den Hul sicher besser. Alternativ naürlich die SAS-Nadel von Jico.
Weiss jemand von Euch auf die Schnelle, welche Anschlusskapazität beim ESG796 ideal ist? Ich vermute zumindest dass sie nicht zu niedrig sein sollte.
LG
Manuel
Dem kann ich mich nur anschließen... habe selber die gleiche Konstellation am ELAC PC 910: ESG 796 mit Jico SAS-Nadel und dem Lindemann limetree Phono-Pre - klingt für mich geradezu perfekt. 👍
Aber das beantwortet leider in keinster Weise die Eingangsfrage... insofern (fast) schon "off topic". 😉 😉
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