• Hallo an die Benutzer eines Dual MCC 110,

    an welchem Plattenspieler betreibt Ihr das genannte MC-System und mit welchem Übertrager/Vorverstärker.

    Ich frage, weil das MCC 110 mit einem sehr niedrigen ohmschen Widerstand (16 Ohm) spezifiziert ist.

    Der einzige Dual-Verstärker der soweit "runterkommt" ist der CV1700.

    Spätere Verstärker von Dual sind eher für das MCC120 ausgelegt.

    Meine Luxman-Vorstufe C-02 kommt bis 40 Ohm.

    Gruß Peter

  • Hallo,

    DN110 mit MCC120 am 741Q über MCT101 an Denon X4400H Phonoeingang.

    ...mein MCC klang am mittelschweren Arm besser als am ULM...

    siehe:RE: Dual CS 741 Q - Wer billig kauft, kauft öfter...

    Gruß Michael
    Masselaufwerk / Eigenbau , C844 , Revox A77 , VV - Eigenbau in Anlehnung an Aikido mit MC/MM Pre in Anlehnung an Volpe_2 , Endstufen Eigenbau PPP mit HV-Ausgang,Elektrostaten Eigenbau

  • Das ist alles relativ. Jeder hat andere Ohren. Aber was macht Peter jetzt mit meiner Aussage?

    Gruß Matthias

  • Das ist alles relativ. Jeder hat andere Ohren. Aber was macht Peter jetzt mit meiner Aussage?

    Zunächst mal nachfragen :)

    DN110 mit MCC120 am 741Q über MCT101 an Denon X4400H Phonoeingang.

    Hier meine Frage Matthias:

    Du verwendest als Generator ein MCC 120. Da bedarf es doch eines MCT 101 nicht:/

    Gruß Peter

  • Also Peter,

    das MCC 110 ist mit einem - vor allem ohm´schen - Widerstand von 16 Ohm angegeben. Die Induktivität ist recht gering (30 mH). Üblicherweise werden MC-Tonabnehmer mit mindestens dem 10-fachen ihres eigenen Widerstandes abgeschlossen. (Bei gleichem Widerstand wäre schon mal die Hälfte des Signals verloren...) Wenn dein C-02 200 Ohm kann ist das ok. Tiefer würde ich nicht gehen. Ich mag eher höhere Abschlusswiderstände. Die Höhen sind da m. M. präsenter.

    Also probiere aus.

    OT:Ich habe heute ein Ortofon Virgo bekommen. Das hat nur 6 Ohm....

    Gruß,

    Rainer

  • Hallo,

    für mich schon. Wenn man das MCC120 (eigene Erfahrung hierzu nur mit DN120 vorhanden) direkt an einen MM Verstärker hängt, ist es recht leise und etwas weniger druckvoll. Nach meinen Ohren gehört das MCC120 an einen MC Verstärker oder eben Übertrager. Dann klingt es in meinen Ohren satt und rund. Sehr gut sogar obwohl der Schliff ja kein so besonderer ist.

    Übrigens bevor die Frage kommt: die DN110 konnte ich als NOS ergattern ohne "Generator". Daher hängt die an einem vorhandnen MCC120. Ein MCC110 konnte ich noch nicht auftreiben...

    Gruß Matthias

  • Noch zur Info: Die Nadeln DN110 und DN120 sind von der Spezifikation ähnlich.

    Der Generator und die Kette danach macht wohl den Unterschied.

    Wann ich zum "Ausprobieren" komme, weiß ich noch nicht.

    Ich soll noch diesen Monat für ein paar Wochen nach Shanghai.

    Gruß Peter

  • Hi Matthias,

    so war das gemeint. Mit nur 0,4 mV Ausgangsspannung sollte das MCC 110 an einen MC-Vorverstärker. Es ging nur um dessen Abschlusswiderstand - der eben nicht 16 Ohm sondern deutlich höher sein sollte.

    Ein kurzer Artikel, der das beschreibt: https://www.fidelity-online.de/abschluss-von-mc-tonabnehmern/

    Gruß,

    Rainer

    Einmal editiert, zuletzt von RoemerSt (10. August 2025 um 20:52)

  • Hallo Rainer, wenn es um Tonabnehmer geht bin ich 100% Praktiker. Ich schliesse erstmal alles an jedes an (mal abgesehen vom Unterschied MM zu MC...) und höre. Und wenn mir das was mir ins Ohr geht gefällt, sind mir Zahlen vollkommen schnurz.

    Gruß Matthias

  • für mich schon. Wenn man das MCC120 (eigene Erfahrung hierzu nur mit DN120 vorhanden) direkt an einen MM Verstärker hängt, ist es recht leise und etwas weniger druckvoll. Nach meinen Ohren gehört das MCC120 an einen MC Verstärker oder eben Übertrager. Dann klingt es in meinen Ohren satt und rund. Sehr gut sogar

    Genau das habe ich hier an anderer Stelle auch schon gelesen - und ebenfalls aus praktischer Erfahrung, d.h. also aus den Versuchen es ohne und mit step-up-Tranformer oder MC-pre-Pre zu betreiben. Auch da kam heraus: Am step-up-Transformer bzw. am MC-Pre-Pre klingt es deutlich besser.

    freundliche Grüße

    Ralph

  • ..... das MCC 120 liefert mit seiner höheren Ausgangsspannung am (relativ unempfindlichen) MC-Eingang des CV 1460 gute Ergebnisse.

    Norbert

  • (...) Die Induktivität ist recht gering (30 mH). (...)

    Ich mein, hierzu hätt ich mich in einem anderen Thread schonmal geäußert, denn diese Spezifikation erscheint nicht plausibel. 30 mH wären nämlich verflucht viel für ein Low-Output-MC - und es schiene mir auch reichlich seltsam, dass ein MCC 110 im Vergleich zu einem AT31E oder auch einen AT3100XE eine um den Faktor 1000 höhere Induktivität haben sollte.

    Grüße aus München!

    Manfred / lini

  • Sind das Dual MCC 110 und das AT30E nicht baugleich?

    Nö. Die sind zwar sehr eng miteinander verwandt, aber leider sind die Familien AT31E/30E/30HE/50(MC) (& TT30E sowie Signet MK110E/120He) und MCC 110/120 trotzdem hinreichend unterschiedlich, dass keine Nadelkompatibilität besteht.

    Grüße aus München!

    Manfred / lini

  • Hi Manfred,

    wäre es plausibel, dass im Datenblatt des MCC 110 das µH mit dem mH verwechselt wurde? Ich habe die Impedanz nicht ausgerechnet, gehe aber weiterhin davon aus, dass diese vor allem durch den Ohm´schen Widerstand bestimmt wird.

    Gruß,

    Rainer

  • (...) wäre es plausibel, dass im Datenblatt des MCC 110 das µH mit dem mH verwechselt wurde? (...)

    Ja, das schiene plausibel.

    Etwas merkwürdig schienen mir aber auch die fürs TKS MCC 120 angegebenen 20 mH, denn auch dieser Wert schiene noch deutlich zu hoch (wenn auch nicht mehr ganz so deutlich zu hoch wie die 30 mH fürs MCC 110). Hier hab ich aber leider nur einen Vergleichswert von 0,56 mH fürs AT3200XE, jedoch keinen fürs AT30HE. Allerdings ist es normalerweise auch bei High-Output-MCs so, dass die Induktivität so niedrig liegt, dass sie zumindest bei 1 kHz noch keinen irgendwie erwähnenswerten Beitrag zur Impedanz liefert, sondern die Impedanz praktisch dem DC-Widerstand entspricht.

    Grüße aus München!

    Manfred / lini

  • Hallo zusammen,
    etwas OT, aber da hier mehrfach über den empfohlenen Eingangswiderstand für MC-Phonoverstärker geschrieben wurde:
    Man kann MC auch in einer Art von "virtuellem" Kurzschlußbetrieb betreiben, also mit nahe 0 Ohm Eingangswiderstand.
    Dadurch soll die Bewegung der Nadel besser bedämpft werden.
    Habe als eingefleischter MM-Hörer keine eigenen Erfahrung damit. Eine einfache Schaltung mit Dimensionierung findet man hier:
    RJM Audio - The Phonoclone Phono Preamplifier

    Schöne Grüße
    Günter

    Hört abwechselnd mit Dual 701, 721, 606, Nordmende RP1400. Aktuell mit Nordmende RP1400 mit VM95ML.
    Suche verschlissene oder abgebrochene Nadel für AT-100E, AT-120E, AT-120Eb, AT-440Mla AT-440MLb, AT-150MLX, AT150SA

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