PE 66 Endabschaltung

  • Hallo zusammen,

    nachdem mein PE 66 jetzt wochenlang gut gelaufen ist, hat er jetzt einen Fehler : beim Wechselbetrieb erkennt er nicht mehr, dass keine Single mehr auf der Abwurfachse und möchte die nächste Platte abspielen.

    Könnt ihr mir da einen Tip geben ? - ich habe mal die Mechanik von unten betrachtet und habe nichts festgestellt. Wenn der Haltearm keine Platte mehr hält und in der untersten Position ist, sehe ich, wenn ich ihn mal anhebe und wieder absetze, dass sich Hebelchen bewegen. Das war´s aber auch schon - ich kann mir auch nicht vorstellen, dass irgendwas abgebrochen ist.

    Danke euch vorab :)

    Gruß Klaus

    Momentan bei mir in "Spiel-Laune" ;) : C.E.C. St 540  und  Perpetuum Ebner  PE 66

  • Hallo Dennis

    danke für deine schnelle Antwort

    ja, den Zapfen habe ich auch gesehen ! Er bewegt sich sehr leicht hin und her. Wofür ist dieser Zapfen ? Sperrt er irgendwas, wenn keine Platte auf Abwurfachse ist ?

    Gruß Klaus

    Momentan bei mir in "Spiel-Laune" ;) : C.E.C. St 540  und  Perpetuum Ebner  PE 66

  • Hallo Dennis,

    verharzt ist nichts - bei dem kann man ja alles gut mal zerlegen und neu ölen/fetten. Nein darin liegt es leider nicht Er lief ja wochenlang. Muss irgendwas anderes sein - ich hoffe es ist nichts gebrochen ?(

    Momentan bei mir in "Spiel-Laune" ;) : C.E.C. St 540  und  Perpetuum Ebner  PE 66

  • Ich hatte mal selbiges am 66er , da ist der Haltearm nicht von selbst in die unterste Position gegangen , es hatte etwas leicht geklemmt es fehlten nur 2-3mm.

    Wenn man ihn mit der Hand etwas runter gedrückt hatte ging es, möglicherweise liegt bei dir ein ähnliches Problem vor?

    Wer Zeit nutzt , hat Zeit gewonnen

    Gruß Robert 8)

  • Hallo zusammen

    Danke euch Dennis und Robert - ich werde das mal verfolgen und habe ja gesehen, dass sich da was bewegt. Das unbequeme ist nur dass ich nicht immer alles erkenne, was sich da bewegt, da ich immer nur "unter" das Chassis spinksen kann - das wäre natürlich einfacher, den Plattenspieler mal im Betrieb von der anderen Seite zu sehen - da habe ich aber zu viel Angst, dass mir nachher die Tonarmaufhängung abbricht.

    Ich werde mich morgen damit intensiv beschäftigen und hoffe, dass ich was finde. Falls ich den Fehler gefunden habe, melde ich mich auch noch mal ;)

    Güße Klaus :)

    Momentan bei mir in "Spiel-Laune" ;) : C.E.C. St 540  und  Perpetuum Ebner  PE 66

  • Hallo zusammen :)

    ich bin gestern endlich dazu gekommen nach der Endabschaltung zu sehen und hab´s gefunden :

    Da ich die Tonarmhängung mal auseinander genommen hatte, diese gereinigt und wieder zusammen gesetzt hatte, habe ich die beiden Befestigungsschrauen anscheinend nicht fest genug angezogen - so nach dem Motto : nach zu fest kommt lose ! ^^ -dadurch hat sich nach Wochen Spielzeit die Achse der Tonarmaufhängung immer wieder unmerklich in eine Richtung verändert.

    Der auf dem oberen Bild ( von Dennis ) rot markierte Zapfen konnte den Stop dann irgendwann nicht mehr einleiten. Durch Neueinstellung der Tonarmachse kommt der Zapfen nun wieder an die Verdickung der Scheibe und stoppt den Wiederholungsvorgang ;) - jetzt klappt´s wieder einwandfrei :!:

    Gruß Klaus

    Momentan bei mir in "Spiel-Laune" ;) : C.E.C. St 540  und  Perpetuum Ebner  PE 66

  • Hallo zusammen,

    nach meiner Wartung und Reinigung spielt mein PE 66 wieder so, wie er soll.
    Was ich allerdings nicht ganz beheben konnte, ist ein sporadisches Hängenbleiben zu Beginn der Abdrängung am Plattenende. Alle Lager inkl. die der Abdrängstange sind gereinigt und leichtgängig. Die beiden Bestandteile des Prellhebels habe ich nach Reinigung an ihrer Berührungsfläche leicht mit einem harzfreien Öl versehen.

    Meine Vermutung ist nun, dass das Gerät mit Auflagekräften unter 5p in Verbindung mit "modernem" Vinyl ab den 70ern Probleme hat. Die originalen Kristallsysteme wie das PE90 und das PE186 wurden lt. Datenblättern mit 5-7p betrieben. Ich habe auf MM umgebaut und auf 4,5p justiert.
    Was gegen diese These spricht, ist, dass der PE 66 Sonderklasse mit +/- 2p zu betreiben war.

    Habt Ihr eine Idee, wie das mit der sehr robusten Mimik und dem schweren Tonarm funktioniert haben soll?

    Grüße Stefan

  • Beim gleichzeitig hergestellten 33 Studio war es doch auch so, dass die Endabschaltung mit dem niedrigsten möglichen Auflagedruck nicht mehr funktionierte. Da ging es zwar um weniger als 4,5 p, aber das Problem war das gleiche.

    "Leeve Mann!", sach ich für die Frau.

    Diethelm :|

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