Dual 606 läuft nicht mehr. Reperatur für einen Anfänger möglich?

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    • Dual 606 läuft nicht mehr. Reperatur für einen Anfänger möglich?

      Hallo zusammen!

      Ich besitze seit einiger Zeit den alten Dual 606 meines Dad. Jetzt hat das Gerät nach über drei Jahren in meinem Besitz plötzlich den Geist aufgegeben. Nach einigen Stunden "Dauerbetrieb" und einem erneuten Plattenwechsel hat sich plötzlich weder der Teller gedreht, noch leuchtete das Licht für die Geschwindigkeitsüberprüfung auf. Ohne Vorwarnung - es gab kein Knall, kein Rauch, kein Gestank. Auch nach mehrtägiger Pause bleibt der Plattenspieler leider stumm. ;(

      Ich hab mich schon ausgetauscht und recherchiert und einen ersten Anstazpunkt;
      - ich soll den Entstörkondensator austauschen
      - Schmelzsicherung austauschen (wenn ich schon dabei bin)
      - "dicken" Kondensator C55 austauschen (der ist nach den ~40Jahren Betrieb wohl auch nicht mehr fit)
      - innerhalb des Schalterhäuschens eine 10 nF, 250 V Sicherung ersetzen

      Ich hab den Dreher aus der Zarge genommen (weil ich bei der Gelegenheit eine neue Echtholzverkleidung verbaut habe) und stehe jetzt vor der Grundlegenden Frage:

      Starte ich selber die Fehlersuche/den Rettungsversuch oder setze ich den Dreher wieder in die Zarge und bringe das Gerät zu einem Profi?
      Ich würde mir schon ein grundsätzliches Interesse und Geschick für handwerkliche (Fein-)Arbeit zuschreiben und hätte auch ziemlich Bock mich selber um das Problem zu kümmern, aber ich bin definitiv Laie und meine letzte Arbeit mit einem Lötkolben liegt schon Jahre zurück. Außerdem ist das ist mein erster und einziger Plattenspieler mit dem ich einen gewissen sentimentalen Wert verbinde, sprich ich würde ihn ungern ersetzen, weil ich ihn komplett zerstöre bei dem Versuch ihn zu retten.
      Was sagt Ihr dazu? Selber versuchen oder an Profis abgeben?

      Falls Ich mich selber rantrauen kann;
      Seht Ihr die oben genannten Sachen auch als erste Anlaufstelle?
      Und falls ja, könnt Ihr zufällig mit Links zu den exakten Ersatzteilen dienen?

      Vielen Dank schonmal und Liebe Grüße
      Lucas
    • Moin,

      den Dreher in Fachhände abzugeben entspricht einem wirtschaftlichen Totalschaden.
      Da du schon mal gelötet hast und die Lötarbeiten beim Dual überschaubar sind, solltest du dich selbst ans Werk machen.

      Die Sicherung im Schalterhäuschen ist keine Sicherung sondern auch ein Entstörkondensator.
      Geeigneter Ersatz wäre:
      reichelt.de/?ARTICLE=206783&PR…24NgjfEAQYBCABEgJW7fD_BwE
      Wichtig ist X2 und Spannungsfestigkeit 275V.
      Die anderen nötigen Ersatzteile findest du ebenfalls bei Reichelt oder Conrad oder oder oder.
      Mir sind die Bauteilwerte beim 606 unbekannt. Dazu wird sich sicher noch jemand äußern oder du liest sie ab.

      Gruß Evil
      Dreher: 491, 502, 601, 621, Sony PS20FB, Denon DP45F und andere
      LS: Audio Physic Sitara, Crazy, Needle Deluxe Bamboo, CT280
    • Ach, da ist doch nix drin ;)

      Du brauchst den obigen 10nF Entstörkondensator, der Netzteilkondensator ist wie bei vielen anderen ollen Duals ein 1000µF mit 40V, axial
      Der Netzteilkondi sitzt im Trafokasten, diesen kannst aufschrauben, dann Trafoschrauben raus und die Platine am Trafo schräg nach hinten rausziehen. Aber auf die beiden grauen Käbelkes achten, die zur Elektronikplatine gehen, nicht dass du selbige abreißt. Keine Panik, das passt und geht eigentlich ganz locker.

      Ein Multimeter wäre hilfreich, damit kann man schon eine ganze Menge messen, sollte es eben doch nicht nur am Entstörkondensator, und/oder Netzteilelko liegen. Alles andere wäre meiner Meinung nach dann "rate mal mit Rosenthal" und das Austauschen irgendwelcher Bauteile eben blinder Aktionismus.
      Locker bleiben - Gruß Jo

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    • Moin hier insbesondere Evil !

      Lucas sprach nur von einer Schmelzsicherung und nicht unbedingt davon, dass diese im Schalterhäuschen sitzt. ;)
      Der 606er hat eine Träge 0,063 A Sicherung (gem. Schaltplan) Im Eingang sitzen (weiß aber nun nicht wo die genau sitzt, da ich den Dreher nicht kenne).

      Hier der Link des Drehers zur Service-Anleitung
      Mit Gruß Dietmar M. aus W.
      Höre Musik (Stand Juni 2016) mit:
      Dual 731Q + Goldring 1020 bzw. Nagaoka MP15 - Dual 1218 + M95 G-LM mit N95ED - Grundig PS 4500 + AT120E - SABA PSP 350 + AT13EaX oder über:
      18er Spulen mit AKAI GX-270D oder CD über Yamaha CDX-590 oder MC über Yamaha KX-480 oder PC mit einer Creative SB X-Fi
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      Yamaha RX-570 mit Dynaudio Contour I MK II und/oder ACOUSTIC ENERGY AEGIS Model 1 :whistling:
    • Vielen Dank für die vielen hilfreichen und netten Antworten und die ermutigenden Worte.
      Immer schön, wenn man als Anfänger nicht direkt 'weggebügelt' wird.

      Muss jedoch nochmal kurz (blöd) nachfragen:

      Der oben bei reichelt verlinkte Entstörkondensator ist das Teil im Schalterhäuschen, soweit so gut. Danke schonmal dafür.
      Wenn zusätzlich von einem Netzteilkondensator (1000µF mit 40V, axial) die Rede ist, ist das dann auch ein Entstörkondensator? Sowas: https://www.reichelt.de/Elkos-axial/AX-1-000-40/3/index.html?

      Der ominöse "Kondensator C55" (den ich bisher noch nicht auf der Service-Anleitung ausfindig machen konnte) ist nochmal was anderes, oder?

      Und die Schmelzsicherung ist etwas in die Richtung: https://www.reichelt.de/Miniatur-Sicherungen/MIK-TR-0-63A/3/index.html, oder?


      Und der Ansatz die vier Teile auf Verdacht zu tauschen (die kosten ja nicht die Welt) ist auch nicht komplett idiotisch, habe ich das richtig verstanden?


      Vielen Dank und Liebe Grüße

      Lucas
    • Moin!

      Nur mal eben schnell, da gerade wenig Zeit!

      Deine Sicherung ist falsch (um den Wert 10x zu hoch, denn ich schrieb 0,063!)
      Kenne den Dreher nicht, aber es wird da wohl eher ein Sicherungssockel für diese Sicherung verbaut sein:

      Sicherung 0,063 Mittelträge (diese ging wohl evtl. auch da diese eher auslöst und daher die Sicherheit nicht verschlechtert)

      Hier der C55 ein gepolter Kondensator! (Spannungsfestigkeitswert muss wohl am alten abgelesen werden!?)
      Mit Gruß Dietmar M. aus W.
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    • lucasdidthis schrieb:


      - "dicken" Kondensator C55 austauschen (der ist nach den ~40Jahren Betrieb wohl auch nicht mehr fit)
      Das meinte ich mit Netzteilelko ;)
      1000µF, 40V, axial

      Auf der Trafoplatine ist ein "+" für den Pluspol des Kondensators aufgedruckt. Nur steht das i.d.R. nicht auf dem Kondensator, wo + ist. Erkennst du an dem "Ring", die Seite ist +

      Dein reichelt Link zu dem 1000µF passt.
      Locker bleiben - Gruß Jo

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    • Moin Lucas!

      Aus meiner Sicht wird wohl DUAL damals eine Träge Sicherung (löst bei höheren Strömen erst nach einer etwas längeren Zeitspanne aus) gewählt haben um damit die evtl. kurzfristige höhere Einschaltströme abzudecken und nicht immer gleich die Sicherung zu killen.
      Da damals noch alles auf 220V basierte und wir heute eine höhere Spannung (230V) im Netz haben treten somit bei den Verbrauchern auch etwas höhere Ströme auf. Sollte die Mittelträge dadurch doch im Einschaltmoment bereits auslösen würde ich da diese 0,08A Träge Sicherung einfach mal schon direkt mitbestellen (es gibt da auch noch eine Träge 0,06A, aber die würde ich eher nicht auswählen!? :/ ). Ach ja und mein Tipp nicht nur eine Sicherung ordern, denn wenn du einen Fehler in der dahinter liegenden Schaltung nicht gleich findest, könnte beim Testen des Drehers dann schon mal eine weitere Sicherung hops gehen ;)

      Aber schau mal nach oder evtl. kann das hier noch jemand bestätigen, dass dort wirklich der Sicherungshalter für die aufgezeigten Sicherungen auch verbaut ist. :/
      Mit Gruß Dietmar M. aus W.
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    • Nochmals vielen Dank. Also brauche ich die beiden Kondensatoren und dann halt noch Sicherungen.

      didi-aus-w schrieb:

      Aber schau mal nach
      Wo genau würde die Sicherungshalter denn sitzen?

      Ich bin entweder zu blind, oder es gibt diese Halterung schlichtweg nicht. Zumindest sieht alles auf der Platine aus, als wäre es direkt reingesteckt/verlötet!?
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    • Moin Lucas!

      Die Sicherung sitzt elektrisch auf der Trafoeingangsseite und die Platine enthält nur die Bauteile (so meine ich es zumindest, denn ich kenne diesen Dreher ja nicht persönlich) die erst nach dem Trafo kommen.
      Hoffe mal, dass da ein Kenner des Drehes sich bald hier meldet und deine Frage beantwortet.
      Mit Gruß Dietmar M. aus W.
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    • Auf der Trafoplatine ist alles, was in Dietmars Post #6 auf dem Bild grau hinterlegt dargestellt ist.

      Den Trafokasten kannst vom Chassis abschrauben, das macht das Öffnen desselben leichter. Die beiden kleine Blechschrauben vorne und hinten am Trafokasten raus und du kannst den Deckel nach oben abziehen.

      Achtung: Bevor du anfängst unbedingt Netzstecker ziehen!


      Die Trafoplatine kriegst raus, wie oben beschrieben - Trafoschrauben raus und dann am Trafo nach hinten hoch und raus. Ganz raus geht nicht, weil die Käbelkes noch dran sind, macht aber nix, denn es reicht, wenn die Platine vorne aus der Zwangsführung ist. Dann kannst das umdrehen und auslöten (den "dicken" Kondensator 1000µF 40V) und den neuen wieder einlöten.
      Locker bleiben - Gruß Jo

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    • Nachdem ich die drei Teile ausgetauscht habe (Mittelträgen Sicherung), läuft der Dreher jetzt wieder! Jetzt werde ich ihn noch säubern, die Nadel austauschen und dann wieder mit dem Plattenteller und der Zarge zusammenbringen. Nochmals tausend Dank für Eure Hilfe, Ihr seid großartig und habt mich sehr glücklich gemacht. :)

      Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass meine Löt-Arbeit hält und mir nicht in absehbarer Zeit um die Ohren fliegt.
    • Moin Lucas!

      Glückwunsch und halte dir die Daumen das es das war! :thumbsup:
      Mit Gruß Dietmar M. aus W.
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    • Kurze Frage: Ist das normal, dass da so ein Draht nach oben absteht?
      Der wird denke ich vom Plattenteller runtergedrückt, wenn ich den drauf setze.
      Bin mir aber nicht sicher, ob der da so sein soll, oder ob ich den verbogen habe beim basteln...

      EDIT: Ganz offensichtlich hängt der Draht mit dem 33/45 Schalter zusammen. Wenn ich den umlege, bewegt sich auch der Draht und ändert die Ausrichtung von etwa parallel zum Plattentellerrand (33) zu nach innen zeigend (45). Bitte sagt mir, dass ich nicht was tiefergehendes gkillt habe ;(
      Bilder
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        122,16 kB, 612×816, 39 mal angesehen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von lucasdidthis ()

    • Hi !

      lucasdidthis schrieb:

      Bitte sagt mir, dass ich nicht was tiefergehendes gkillt habe
      Bestimmt nicht.
      Ich sehe den offengestanden das erste Mal wirklich bewußt und ich habe schon einige 604 auseinander gehabt, die mit ähnlichen Problemen, wie Deiner, auf meinem Tisch gelandet sind.

      Würde mich nicht wundern, wenn das Ding da gar nicht reingehört und sich dorthin nur "verirrt" hat, denn an dem Schalter gibt es nichts entsprechendes, was diese Form hätte. Nicht mal annähernd was, im ganzen Dreher. Nimm' das Ding mal raus. Dieses Ende erinnert etwas an die Schlingfeder auf der Rillenachse, die manche 121x-Dreher haben.

      dual.pytalhost.eu/1218s/18.jpg

      Teil #251 ...

      [PS] Ich vermisse gerade den doch sehr prominenten Drehzahlschalter, der bei den 604 / 606 / 621 / 622 / 626 immer oberhalb der Chassisplatte residiert.

      dual.pytalhost.eu/606s/606-12.jpg

      Fig.19 - die untere. Die Seite ist wieder auf dem Kopf stehend eingescannt worden. Da ist er schön zu sehen. Hat da jemand was eigenes zusammengebastelt und das Drahtdingens ist sozusagen das Gegenlager ? Mamma Fotto von unten.

      .
      Peter aus dem Lipperland


      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von wacholder ()

    • Wenn ich den Plattenteller drauf mache, schleift der Draht auf jeden fall von unten an der Innenseite des Plattentellers. So lassen ist also leider eher keine Option.

      wacholder schrieb:


      Würde mich nicht wundern, wenn das Ding da gar nicht reingehört und sich dorthin nur "verirrt" hat, denn an dem Schalter gibt es nichts entsprechendes, was diese Form hätte. Nicht mal annähernd was, im ganzen Dreher. Nimm' das Ding mal raus. Dieses Ende erinnert etwas an die Schlingfeder auf der Rillenachse, die manche 121x-Dreher haben.

      dual.pytalhost.eu/1218s/18.jpg

      Teil #251 ...

      [PS] Ich vermisse gerade den doch sehr prominenten Drehzahlschalter, der bei den 604 / 606 / 621 / 622 / 626 immer oberhalb der Chassisplatte residiert.

      dual.pytalhost.eu/606s/606-12.jpg

      Fig.19 - die untere. Die Seite ist wieder auf dem Kopf stehend eingescannt worden. Da ist er schön zu sehen. Hat da jemand was eigenes zusammengebastelt und das Drahtdingens ist sozusagen das Gegenlager ? Mamma Fotto von unten.

      .

      Der Draht sitzt ziemlich fest, dass der da reingerutscht ist kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Glaube eher das ich beim Putzen an dem Draht hängen geblieben bin und den dadurch etwas verbogen habe.
      Mist, hatte eigentlich gehofft den Dreher nicht nochmal aus der Zarge nehmen zu müssen. ||

      Zumindest von oben sieht das tatsächlich extrem nach dieser ominösen "Schlingfeder auf der Rillenachse" aus. Wofür ist die denn gewöhnlich da?

      Eigentlich dachte ich, mein Dad hätte den Dreher damals neu gekauft und nie groß modifiziert oder so.
    • Ich habe den Draht jetzt einfach ganz behutsam etwas nach unten gebogen, und nun schleift er nicht mehr. Sehe zwar nach wie vor nicht wirklich, wie der irgendeine Funktion haben könnte, aber solange er nicht stört ist mir das egal. Eventuell komme ich so drumherum den Spieler nochmal aus der Zarge zu nehmen. Falls das doch nötig wird mach ich auf jeden Fall ein Foto von unten.

      Jetzt noch die neue (bereitliegende) Nadel einsetzen und dann wieder alles ordentlich einrichten.
      Ich will es nicht verschreien, aber mit ein bisschen Glück kann ich nach einigen Wochen Zwangspause am Wochenende endlich wieder Vinyl hören.
    • Stop ;)

      Der Draht gehört da schon hin. Das ist eine Feder. Nur schaut die normalerweise nicht so weit raus. Am Ende des Drahtes siehst du einen Absatz, dieser ist normalerweise nur von oben sichtbar, dann ist die Feder korrekt positioniert.
      Schieb mal zurück, bitte.

      Sorry, aber ich habe keinen Bock, nen 606er umzudrehen, um zu schauen, wofür dieser Federdraht nochmal war. Der hat aber seine Berechtigung.

      Wenn du das Gerät noch offen hast, schau von unten, wo er hingeht.
      Locker bleiben - Gruß Jo

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    • Mmh,

      Du hast geschrieben, Du hast einen 606. Ich habe bei meinem gerade mal den Teller runtergenommen und da ist kein Draht.

      Aber ich vermisse auf deinem Pfoto die Pitchelektronik.

      Rechts neben dem Umschalter 33/45 oberhalb deines Drahtes sitzt bei mir die Pitchelektronik in dem (bei Dir) leerem Löchle.

      Stehe gerade sehr auf dem Schlauch ;(
      Grüßle... Lutz alias Lu alias ...was machen sie da eigentlich?

      ...Ciao ^^