Ortofon super OM 40 an Dual CS 505-4

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    • Ortofon super OM 40 an Dual CS 505-4

      Hallo zusammen.


      Nach einem längeren Dornröschenschlaf habe meinen 505-4, den ich vor ca.25 Jahren neu gekauft habe, wieder aus dem Karton erwachen lassen.
      Da ich den Spieler schon Jahre nicht mehr genutzt habe, wollte ihn mir eigentlich ein Bekannter abkaufen. Nun habe ich ihn in den letzten zwei Wochen zerlegt, gereinigt.
      Ergebnis: Ich habe meinem treuen Begleiter ein neues System bestellt und er steht wieder im Wohnzimmer und ist unverkäuflich.

      Nun zu meiner eigentlichen Frage:
      Da mir das originale System schon vor Jahren nicht mehr zusagte, habe ich viel getestet. Vor Jahren mal ein AudioTechnica AT 95, dann ein Ortofon 2M Bronce, welches jetzt am Pro-Ject läuft und zuletzt ein Ortofon Vinylmaster White, welches mích mal geschenkt bekam.
      Alles schon ein paar Jahre her...
      Auf einen Tip hin, wollte ich nun zurück zu den Wurzeln und habe mir ein neues Ortofon super OM 40 gekauft.

      Verglichen mit dem originalen ULM 68 E ist beim OM40, oben in der Aussparung, ein Metallgewicht eingelassen. Hierdurch scheint das OM 40 etwas schwerer, als das ULM zu sein.
      Das ULM 68 E hatte ich in einem Kästchen gelagert und finde dort wiederum eine Montageplatte aus Metall, die wohl unter das Headshell montiert wird. Dadurch würde das System aber etwas tiefer montiert.



      Bin mir nicht mehr sicher, ob die beim Dual damals original mit dem ULM montiert war, oder ob die bei einem späteres System mal dabei gewesen ist.
      Nun frage ich mich, ob die bei OM40 auch wieder zwischen Headshell und System montiert werden muss?
      Die mitgelieferten Schrauben sind jedenfalls viel zu lang.



      Finde leider keine aussagekräftigen Fotos mehr dazu. Kann hier jemand auf Anhieb helfen?

      Vielen Dank! :)



      Gruß
      Mark
      Dual 1229
      Dual CS 505-4 / Ortofon super OM 40
      Technics 1210 MKII / Ortofon 2M Black
      Technics 1210 MKII / Denon DL-103R
    • Die Zwischenplatte braucht man nur bei entsprechend niedrig bauenden Systemen.
      Beim Seriensystem war die nicht verbaut.
      Und was das Metallgewicht im OM angeht:
      Das liegt da nur lose drin und kann entfernt werden, was ich beim ULM-Tonarm des 505-4 auch tun würde.
      Dual: 430/CDS 650, CS 617Q/Ortofon OMB10, CS 627Q/Denon DL-110, CS 741Q/Yamaha MC-9
      Sonstige: Grundig PS 6000, Yamaha TT-400
    • Vielen Dank noch mal.
      Gewicht ist raus und die Montage mit der Schön Schablone ging auch flott.
      Fange gerade mal mit den Warner Pressungen der Dire Straits an.
      Ich bin begeistert und sehr froh meinen "Kleinen" noch nicht weg gegeben zu haben! :)
      Dual 1229
      Dual CS 505-4 / Ortofon super OM 40
      Technics 1210 MKII / Ortofon 2M Black
      Technics 1210 MKII / Denon DL-103R
    • einsteiger schrieb:

      Zeitwert schrieb:

      Aktuell klemmt das Metallgewicht etwas, aber ich gebe nicht auf.:)
      Glückwunsch zur gelungenen Operation. Ansonsten hätte die 40er Nadel auch an das ULM68 gepasst ;)


      Ja, das hatte ich auch überlegt. Aber sind bei den Super Systemen nicht die Wicklung anders, als bei den Abnehmern ohne Super im Namen?
      ...habs gefunden. Höhere Ausgangsspannung bei den Super Modellen.
      Dual 1229
      Dual CS 505-4 / Ortofon super OM 40
      Technics 1210 MKII / Ortofon 2M Black
      Technics 1210 MKII / Denon DL-103R

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    • Hallo,

      nach meinem Gefühl ca. 10 - 15 % über dem Wert der ell. Skala einstellen.

      Ganz richtig wäre eine Testplatte, allerdings nicht die mit "blankem" Teil zum Einstellen des Antiskatings, denn da liegt die Nadel mit der Rillenspitze auf und das führt zu Unterkompensation.

      Wenn nicht vorhanden eine Monoaufnahme (allerdings mit Stereo-Schnitt) und solange testen bis beide Kanäle gleich aussteuern/wenig verzerrt sind.

      Ein Beispiel wäre das "rote" Album der Beatles, auf Seite 1 sind Mono-Aufnahmen (Stücke von "Love Me Do" bis "She Loves You") , ebenfalls gibt es viele Aufnahmen aus der Zeit die Mono gemacht wurden (bei Stereo aus der Zeit graust es einem öfters wegen "Ping-Pong").

      Peter
      "Und wenn ich diese Taste drück spielt er ein kleines Musikstück"
      (Kraftwerk)
    • Bei den meisten Aufnahmen ist der Gesang mittig positioniert, bei einer markanten Stimme lässt sich auch damit die Balance via Antiskating ganz gut einstellen.

      Diethelm :)
      1229/DM 103 E; 704/AT 13; 1218/M20E; 630/OM10; 1216/DMS 220; 1214 HiFi/M 91(mono); 1003 an Grundig 4035; AKAI AA 1030; BRAUN A 1; Telefunken TA 350
    • Habe es befürchtet, dass dies nicht so einfach wird, ist aber machbar.

      Habe die Testplatte von Ortofon da.
      Merkwürdig ist, dass die angegebene Abtastfähigkeit des OM40 nicht erreicht wird.
      Laut technischen Daten soll bei 90µm bei 315Hz möglich sein.
      Bei der Ortofon Platte sind die Töne mit 50 & 60µm (315Hz) noch sauber, ab 70, 80, 90, hört es sich verzerrt (überteuert) an.
      Die Auflagekraft wird mit 1,25g empfohlen. Bin nach Waage bis 2g hoch gegangen. Leider keine Verbesserung.

      Ist das normal?
      Dual 1229
      Dual CS 505-4 / Ortofon super OM 40
      Technics 1210 MKII / Ortofon 2M Black
      Technics 1210 MKII / Denon DL-103R
    • Hallo Mark,
      damit wäre ich auch nicht zufrieden.
      Gründe dafür können ganz verschieden sein und ich fange einfach mal mit einer Aufzählung an:
      1. Die Nadel braucht eventuell eine Grundreinigung
      2. Die Testplatte ist eventuell verschlissen
      3. Das Tonarmlager ist eventuell nicht richtig eingestellt
      Bitte um Ergänzung!
      Günter
      Hört abwechselnd mit Dual 701, 721, 606, Nordmende RP1400, Lenco L75. Aktuell Nordmende RP1400.
    • Nu mach dich mal nicht jeck. Weißt du, wieviele Spitzen MC-Systeme es gibt, die auch nur 60 µ verzerrungsfrei abtasten können? Und so große Auslenkungen sind auf Platten eigentlich auf nicht drauf, außer natürlich auf Testplatten.
      Klar kann was am Tonarmlager sein, aber das ist extrem selten der Fall.
      Stell mal die Auflage und das Antiskating auf null und balanciere den Tonarm korrekt aus, also dass er in der Schwebe bleibt, und dann puste mal ganz sanft dagegen. Wenn er sich dann frei bewegt, sollte das Lager in Ordnung sein und nicht zu stramm eingestellt sein.

      Wenn du allerdings vorhast, für den Rest deiner Tage nur Testplatten zu hören...


      Diethelm :)
      1229/DM 103 E; 704/AT 13; 1218/M20E; 630/OM10; 1216/DMS 220; 1214 HiFi/M 91(mono); 1003 an Grundig 4035; AKAI AA 1030; BRAUN A 1; Telefunken TA 350
    • Vorm Verstellen das Lagerspiel erst mal überprüfen.
      Wenn man das Lagerspiel zu eng stellt, kann man die Lager zerstören. Zu viel Spiel führt tendenziell zu Verzerrungen.
      Also den Tonarm an der Headshell anfassen und vorsichtig in Richtung des Tonarms vor und zurück bewegen. Ebenso den Tonarm leicht um seine Längsachse verdrehen. Bei diesen Bewegungen sollte man ein geringes Spiel spüren.
      Das richtige geringe Spiel ist Erfahrungssache und man sollte dies an einem korrekt eingestellten Dreher mal gefühlt haben.
      Wenn man zu viel Spiel feststellt, geht es an die Einstellung.
      Da ich mit die Dual 5er-Serie nicht kenne, sollte hier aber ein anderer Dualkenner einspringen.
      Schöne Grüße
      Günter
      Hört abwechselnd mit Dual 701, 721, 606, Nordmende RP1400, Lenco L75. Aktuell Nordmende RP1400.
    • Hallo,

      ich würde es auch nicht überbewerten.. Das Lagerspiel ist absolut ok wenn der ausgependelte Tonarm bei AS und Auflagekraft 0 und Lift unten sauber schwebt, dann AS auf 0,5 bis 1 stellen und der TA läuft brav Richtung Stütze.

      Die Ortofon-Testplatte hat ein paar Fehler (ist ja für einige auch ein Korrekturzettel dabei), daher sollt man das nicht an die große Glocke hängen.

      Weiterhin: hifi-forum.de/index.php?action…thread=23203&postID=26#26

      Peter
      "Und wenn ich diese Taste drück spielt er ein kleines Musikstück"
      (Kraftwerk)
    • Der Arm pendelt sauber und schwenkt bei leichtem an pusten.

      Nur mit dem finden des richtigen Wertes für das Antiskating muss ich mir noch was einfallen lassen.
      Habe gestern mal meinen alten Sony DAT angeschlossen und über den Pegel raus zu bekommen, wie die Veränderung des Antiskatiing sich auf den Pegel auswirken. Richtig was gebracht hat das nicht.
      Wenn ich nach Leerrille auf der Testplatte einstelle, bin ich bei 2,2, was sicherlich Murks ist, da der Arm beim anheben uns senken schon deutlich weg gezogen wird.
      Dual 1229
      Dual CS 505-4 / Ortofon super OM 40
      Technics 1210 MKII / Ortofon 2M Black
      Technics 1210 MKII / Denon DL-103R
    • Nach Leerrille einstellen ist Murks.
      Richtig wird es mit einem Abtasttest eingestellt.
      Es muß dann ab einem bestimmten Wert auf beiden Kanälen gleichzeitig anfangen, zu verzerren.
      Verzerrt es auf einem Kanal früher als auf dem anderen Kanal, ist das Antiskating falsch eingestellt.
      Dual: 430/CDS 650, CS 617Q/Ortofon OMB10, CS 627Q/Denon DL-110, CS 741Q/Yamaha MC-9
      Sonstige: Grundig PS 6000, Yamaha TT-400