Reparatur CS1215

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    • Reparatur CS1215

      Also, gestern Abend war es dann soweit: der dritte Dual hier zuhause. Für 25€ bei Kleinanzeigen gefunden. Und als Bastel-Projekt und optisch passenden Plattenspieler (passend zur Tuner und Verstärker) mal zur Herzen genommen.

      Beim ersten einstöpseln: ohne irgendwelche Schalter berührt zu haben fängt der Teller sich sehr, sehr langsam an zu drehen. Nimmt dann langsam fahrt auf und bleibt drehen. Ich mache den Schalter auf „Start“ und der Tonarm hebt sich, bewegt sich über die Platte und fällt runter (von graziös sacken lassen kann hier nicht die Rede sein). Als ich den Tonarm einwärts bewegen springt am Ende der Platte dann auch der Arm hoch, wird zurück in der Ruheposition geführt und legt sich auf der Halterung ab. Der Teller bleibt aber drehen. Ich könnte jetzt keine Knallfrösche entdecken außer diesem condensator. Da sind direkt die erste zwei Probleme:
      • Das Reibrad bewegt sich nicht vom Motor weg (oder andersherum) und
      • der Motor bleibt drehen.
      Bei einem Testlauf mit eine Platte ist mir dann aufgefallen das der einfach viel zu langsam ist. Habe es noch nicht mit meinem Smartphone probiert (habt ihr App-Tipps?), weil sonst wüsste ich nicht wie ich die Geschwindigkeit kontrollieren kann... Da fehlt mir der Stroboscop.
      • Motor dreht zu langsam
      Auch ist der Start/Stop-Schalter irgendwie komisch. Siehe hier unten:

      • Die Positionen der Schalter stimmen irgendwie nicht. Er geht sehr schwer und springt nicht schön wieder in die Mitte zurück.
      Die anderen Schalter funktionieren alle prima.

      Ansonsten hier ein paar Bilder von dem Teil. Schön war auf jeden fall das es Ding vom Erstbesitzer kommt, bzw. von seinem Sohn. Ist doch schön wenn man beim wegfahren noch ein „Pass gut auf ihm auf!“ hinterher gerufen bekommst! Der Single-Puck und Steckachse sind auch noch dabei. Die Haube ist ziemlich hässlich repariert worden, aber oben sehr gut erhalten. Auch der Echtholz-Zarg sieht optisch echt noch sehr gut aus. Das Gummi vom Reibrad hat keine flache Stelle und ist auch noch schön weich, das ist also auch schon noch in Ordnung. Nur die Bekabelung da muss ich unbedingt schon jetzt was machen... Wenn aber sonst die andere Probleme behoben sind werde ich den auch mal schön sauber machen!
      Bilder
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      Groetjes, Pim

      CS 522 / CT 16 / CV 20 / KEF Corelli SP1051————CS 1215————CS 505
    • hallo Flim,
      das Ding ist total verharzt,
      erstmal die Mechanik komplett von dem alten Fett befreien, dann neu fetten und ölen,
      die Rillenachse dabei nicht vergessen,
      die richtige Schalterstellung vom Starthebel kannst die wiederherstellen in dem du unter dem Chassis die Mutter des Starthebels etwas löst, dann kannst du den Schalthebel wieder in die richtige Stellung bringen, Mutter wieder festziehen und fertig
      auch die Mechanik der Geschwindigkeitsumschaltung und für den Andruck des Reibrades nicht vergessen,
      oberes und unteres Motorlager ebenfalls und das Tellerlager sowie die Tellerachse
      der Kondensator ( Knallfrosch ) kann drin bleiben,
      das Reibrad kannst bei der 78er Geschwindigkeit mit Schmirgelpapier an der Reibfläche etwas
      anschleifen
      das wärs mal fürs erste

      Albert
      Gruß
      Albert
    • hetasa schrieb:

      (…)
      das Ding ist total verharzt,
      erstmal die Mechanik komplett von dem alten Fett befreien, dann neu fetten und ölen,
      (…)
      Mmh, ich hatte schon sowas vermutet… Dann muss ich das auch mal zum ersten Mal machen ;) Werde mich mal durch dem Service Manual lesen und bestimmt mit Frage mich hier noch mal melden. Oder habt ihr irgendwelche praktische Vorgehensweise ausgeschrieben und irgendwo online? Sonst suche ich noch mal im Forum.

      hetasa schrieb:

      die richtige Schalterstellung vom Starthebel kannst die wiederherstellen in dem du unter dem Chassis die Mutter des Starthebels etwas löst, dann kannst du den Schalthebel wieder in die richtige Stellung bringen, Mutter wieder festziehen und fertig
      Ah, ja ich habe jetzt gesehen das dort einen Ring mit Schraube auf der Achse sitzt (Teilenummern 160 und 161).

      hetasa schrieb:

      auch die Mechanik der Geschwindigkeitsumschaltung und für den Andruck des Reibrades nicht vergessen,
      oberes und unteres Motorlager ebenfalls und das Tellerlager sowie die Tellerachse
      Du meinst mit "nicht vergessen" das man das auch neu ölt/fettet?

      Gut. Dann heisst es jetzt erstmal lesen und suchen. Lohnt es sich da direkt so ein Set, wie es die bei Dual Fred gibt, zu kaufen oder brauche ich letztendlich nur zwei fette/öle statt alle aus dem Set? Reden von dem hier: Schmiermittel Set, zur Pflege und Wartung von Dual Plattenspielern. Ich habe natürlich auch noch den 522 und 505-2... Von daher lohnt es sich vielleicht doch? Mmh... Fragen über Fragen!
      Groetjes, Pim

      CS 522 / CT 16 / CV 20 / KEF Corelli SP1051————CS 1215————CS 505
    • flim schrieb:

      Gut. Dann heisst es jetzt erstmal lesen und suchen. Lohnt es sich da direkt so ein Set, wie es die bei Dual Fred gibt, zu kaufen oder brauche ich letztendlich nur zwei fette/öle statt alle aus dem Set? Reden von dem hier: Schmiermittel Set, zur Pflege und Wartung von Dual Plattenspielern. Ich habe natürlich auch noch den 522 und 505-2... Von daher lohnt es sich vielleicht doch? Mmh... Fragen über Fragen!
      eine Tube Fahrradkettenfett o.ä. für das Gestänge und das Tellerlager, und etwas Motorenöl für das Motorlager tun es auch erst mal. Das Set kannst Du Dir zulegen solltest Du anfangen in Zukunft häufiger Duals zu restaurieren. Wenn Du Lust hast eine Wissenschaft draus zu machen, gibt es auch noch den Öl und Fettthreat von Riofox. Aber ich denke für einen 1215 ist das alles etwas übertrieben.
      Das Fett bitte in Maßen und nicht in Massen einsetzten und wirklich ALLE beweglichen Teile einmal auseinander nehmen und reinigen.

      GGf. braucht der Tonarmlift etwas 500.000 Silikonöl an die Liftscheibe vorne neben dem Lifthebel.(nicht an den Bolzen in der Lifthülse hinten wie bei den neueren Duals!!!!)
      Das er im Moment plumpst kann auch einfach an der verharzten Mechanik liegen.
      VG
      Kai


      Ich bitte Tippfehler zu entschuldigen, es huschen dicke Finger über kleine Tasten :)
    • Hi ;)

      Dann gib' ihm doch auch gleich was fon dem Vett ab :D ... Kleines Schraubdeckelblechdöschen (d = 2,5cm, h = 1,5cm - ungefähr) dafür kannste von mir bekommen. Das Öl war doch das HLP22, nicht wahr?!?
      LG

      Robärt
      Freundliche Grüsse

      Robert


      Anspieltipp:

      - Jingle Bells -

      ---

      Der Faselist, der Faselist - der faselt 'rum und labert Mist! :D

      Rot ist Schwarz und Plus ist Minus 8|
    • flim schrieb:

      Ich mache den Schalter auf „Start“ und der Tonarm hebt sich, bewegt sich über die Platte und fällt runter (von graziös sacken lassen kann hier nicht die Rede sein
      Der 1215 ist ein eher robuster Geselle was das betrifft, allerdings senkt er den Tonarm sanft wie eine Feder im Aufwind ab wenn man vor dem Start den Lift betätigt...!
      Er hat also den Vorteil eines 2-Gang Liftmechanismus ;)
      Aye

      Babo
    • So, leider hatte ich heute Abend erst ein wenig Zeit mir das ganze mal ein wenig länger und besser angucken zu können. Erstmal herzlichen dann für das fette Angebot von @Fummelheini und @riofox, da werde ich nochmal auf zurück kommen.

      Dann zur Mechanik. Nachdem ich mir das ganze ein wenig ruhiger angeguckt habe und vor allem alles mal per Hand ein Dutzend mal hin und her bewogen hatte ging schon vieles besser. Zudem fand ich bei eine Schraube Spuren von jemand der diesen Schraube fest gedreht hat und dann ausgerutscht war. Nachdem ich die dann ein wenig gelockert hatte (Nr. 180) lief das ganze schon viel besser. Nur richtig ausschalten ging noch nicht, aber nachdem ich dann noch zig mal den Bügel dafür hin und her bewegt hatte ging das auch besser.

      Also, jetzt läuft es wieder wie es soll (vom Ablauf her) aber der Motor ist immer noch zu langsam. Gerade mal mit so einem App getestet und ich komme nicht über 32 RPM. Muss ich da die Lager neu fetten, läuft er deswegen so schwierig? Oder kann ich auch einfach die Antriebsrolle verstellen? Sowie in Figur 6 (Seite 5) in der Service Anleitung?

      Ich war nämlich mal so neugierig und habe die untere Hälfte des Motors schon auf gehabt. Das (Sinter?)Lager is aber mit Nieten in seine Halterung befestigt. Da kommt man schlecht dran, oder bohrt ihr das auf und ölt dann die Lager neu? Ich kann davon leider jetzt kein Bild hochladen da es diese 200kb Grenze gibt (auf dem Handy sehr sehr unpraktisch), aber es geht um das Teil mit der Nummer 129.

      Dann (für jetzt) meine letzte frage: stimmt das der Teller nach dem ausschalten langsam ausläuft? Sollte der nicht direkt gebremst worden, damit sich das Wellenrad auch nicht mehr verdreht?
      Groetjes, Pim

      CS 522 / CT 16 / CV 20 / KEF Corelli SP1051————CS 1215————CS 505
    • Hi !

      flim schrieb:

      Dann (für jetzt) meine letzte frage: stimmt das der Teller nach dem ausschalten langsam ausläuft? Sollte der nicht direkt gebremst worden, damit sich das Wellenrad auch nicht mehr verdreht?
      Ich beantworte das mal als erstes.
      Der Teller dreht lange nach. Bei den dicken Gußtellern der 1019er, 1219 und 1229 bis über anderthalb Minuten.
      Dabei ist das Reibrad vom Teller und der Motorwelle abgekoppelt und steht. Da passiert nichts dran.


      flim schrieb:

      Also, jetzt läuft es wieder wie es soll (vom Ablauf her) aber der Motor ist immer noch zu langsam. Gerade mal mit so einem App getestet und ich komme nicht über 32 RPM. Muss ich da die Lager neu fetten, läuft er deswegen so schwierig? Oder kann ich auch einfach die Antriebsrolle verstellen? Sowie in Figur 6 (Seite 5) in der Service Anleitung?
      Genau. Der Motor dreht *immer* mit einer Geschwindigkeit. Beim Vierpolmotor des 1215 sind das 1.500 Umdrehungen pro Minute.
      Die Antriebswelle ist konisch (nicht komisch ! Konisch. Mit -n- !) und vergrößert ihren Umfang nach unten. Wenn man sie ein Stück höher zieht, verlängert sich der Weg pro Umdrehung und der Teller dreht schneller.
      Dreh' den Feineinstellungsregler (neudeutsch: Pitch) auf die Nullstellung und löse die Madenschrauben in der Antriebsrolle. Dann ein paar Millimeter nach oben schieben. Das *kann* ein bißchen schwer gehen, weil die Messingrolle auf der Stahlachse im Laufe der Jahrzehnte etwas geklemmt haben könnte und sich dazwischen etwas Patina gebildet hat.
      Bei Pitch = 0 sollten die 33 u/min erreicht werden - oder spätestens beim leichten Verdrehen des Reglers in der einen oder anderen Richtung. Der Gesamt-Einstellbereich beträgt einen Halbton, also ca. 3 - 4%.

      flim schrieb:

      Ich war nämlich mal so neugierig und habe die untere Hälfte des Motors schon auf gehabt. Das (Sinter?)Lager is aber mit Nieten in seine Halterung befestigt. Da kommt man schlecht dran, oder bohrt ihr das auf und ölt dann die Lager neu?
      Man kann das tun, ich würde dafür aber einen Wochentag anregen, wo die Baumärkte offen haben und man sich passende Schrauben, Scheiben und Muttern besorgen kann, um das genietete Halteblech wieder mit der Lagerbrücke zu befestigen.
      Für den Moment reicht es erstmal, wenn man in das untere Lager ein halbes Dutzend Tropfen Öl eingibt, damit sich der Filzring (Ölspeicherring) vollsaugt und das ganze Ding nicht mehr trockenläuft. Das Durchführungslager nach oben hin bekommt ein, zwei Tröpfchen innen rein, etwas schwenken und zwei Tröpfchen außen auf die Bronzekugel und die etwas hin und her drehen, damit sie in ihrer Halterung wieder etwas leichter dreht und den Versatz zwischen oberen und unterem Lager durch die Neigung ausgleichen kann.

      .
      Peter aus dem Lipperland


      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.
    • Moin,
      bei Bedarf werden die Nieten aufgebohrt. Ich mache das aber nur, wenn der Lagerspiegel sichtbar eingelaufen ist. Es spricht nichts dagegen zuerst nur zu Reinigen und neu zu schmieren. Wenn es dann noch laut ist, kann man immer noch aufbohren.

      Der Teller läuft nach und stoppt nicht sofort, das sollte so sein. Gut geschmierte schwere Teller (z.B.1229) laufen durchaus zwei oder drei Minuten nach.
      Wenn alles gut gereinigt und geschmiert ist und die Geschwindigkeit dann noch nicht passt, kann man auch den Konus noch verstellen.
      Gruß
      Martin

      Lieblingsdreher: Dual 1229 mit DM 103 M-E, Dual 1000, Dual 300 Siesta
      Alles Weitere im Profil
    • Nabend.
      Wenn du alle Teile auf der Achse also Teil 180 hin und her bewegt hast und es ging leichter ist es ein Zeichen das die Kiste verharzt ist. Die Achse sollte man nicht lockern sonst fällt das ganze auseinander.
      Die Antriebsrolle muss früher oder später runter um an das sinterlager zu kommen.
      Dann muss sie wieder auf die vorgegeben Höhe Montiert werden.
      Wenn es genietet ist dann kann man aufbohren und später wieder vernieten oder verschrauben.
      Im Baumarkt gehen die Schrauben erst ab M3 los.
      Wenn der Teller noch eine Weile nachlaufen tut ist das ein Zeichen das, das Tellerlager gut geölt ist.
      Bleibt er nach gleich stehen oder macht eventuell noch eine Umdrehung wird es Zeit das Lager zu fetten.

      Beste Grüße Carsten
    • Vielen Dank wieder mal für die Hilfreiche Antworte!

      MaxB schrieb:

      Der Teller läuft nach und stoppt nicht sofort, das sollte so sein. Gut geschmierte schwere Teller (z.B.1229) laufen durchaus zwei oder drei Minuten nach.
      Krass... Also mehr als 30 Sekunden schafft mein Teller nicht. Dann werde ich da auch nochmal etwas nachbessern!

      wacholder schrieb:

      Die Antriebswelle ist konisch (nicht komisch ! Konisch. Mit -n- !) und vergrößert ihren Umfang nach unten. Wenn man sie ein Stück höher zieht, verlängert sich der Weg pro Umdrehung und der Teller dreht schneller.
      Genau, das hatte ich auch gesehen, und weil es ja auch im SM erwähnt wird, dachte ich dass es doch eine gut/legitime Lösung wäre.

      wacholder schrieb:

      Man kann das tun, ich würde dafür aber einen Wochentag anregen, wo die Baumärkte offen haben und man sich passende Schrauben, Scheiben und Muttern besorgen kann, um das genietete Halteblech wieder mit der Lagerbrücke zu befestigen. Für den Moment reicht es erstmal, wenn man in das untere Lager ein halbes Dutzend Tropfen Öl eingibt, damit sich der Filzring (Ölspeicherring) vollsaugt und das ganze Ding nicht mehr trockenläuft.
      Jau, auch da habe ich mir das im Nachhinein so gedacht. Ich versuche es erst mal mit ein wenig "frisches" Öl. @Fummelheini, du kannst mir davon was zukommen lassen hast du geschrieben? Soll ich dir einfach einen Umschlag schicken mit meine Adresse und bereits von genügend Briefmarken versehen? Tippe mal auf eine Warensendung von 1,90 EUR (Warensendung Groß), oder – falls es unter 50 gram bleibt – nur 0,90 EUR (Warensendung Kompakt).

      Fummelheini schrieb:

      Wenn du alle Teile auf der Achse also Teil 180 hin und her bewegt hast und es ging leichter ist es ein Zeichen das die Kiste verharzt ist. Die Achse sollte man nicht lockern sonst fällt das ganze auseinander.

      Ich habe denn auch noch nichtmal 1/8 Umdrehung linksrum gedreht. Lockern ist ein starkes wort dafür ;), aber ich fand es auffällig das sich plötzlich alles leichter bewegen lies. Ich komme wohl nicht dran rum da doch wirklich nochmal zu reinigen. Dann reicht es doch aber nur 180 zu reiningen und neu zu fetten? Da muss ich doch nicht ALLES komplett neu machen? Tonarm bewegt sich nämlich gut und frei, das absacken macht er jetzt ach geschmeidiger und die anderen Schalter zu Geschwindigkeit und Aufsatz-Punkt lassen sich auch wunderbar einwandfrei bewegen und funktionieren auch gut.

      Zudem habe ich dann noch diesen Post von @wacholder aus 2011 gefunden. Ich glaube das wird mal meine (grobe) Anleitung! Danke dafür! Schade dass sich die Dame seitdem nie wieder gemeldet hat, wie es jetzt mit der 1215 ausgegangen ist … Ich werde es auf jeden fall tun ;)

      So. Dann sind mir beim Ausbauen und Anschauen noch ein paar Sachen aufgefallen wo zu ich noch Fragen habe:
      • Stimmt es das am Tonarm irgendwie was fehlt für die Anti-Skating einstellungen? Die Schraube ist zwar mit Lack gesichert, aber fehlt da nicht irgendwie einen Feder an dem Kupfer-Teil (Nr. 242)? Oder sonst vielleicht die Teile 248 und 249?
      • Im Motor hat sich das Kupfer etwas oxidiert, beeinträchtigt dies die Wirkung des Motors? Wie kriege es am besten weg? Danach wird einen dünnen Schicht WD40 bestimmt gut schützen, oder?
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      Groetjes, Pim

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    • flim schrieb:


      MaxB schrieb:

      Der Teller läuft nach und stoppt nicht sofort, das sollte so sein. Gut geschmierte schwere Teller (z.B.1229) laufen durchaus zwei oder drei Minuten nach.
      Krass... Also mehr als 30 Sekunden schafft mein Teller nicht. Dann werde ich da auch nochmal etwas nachbessern!

      Das ist völlig in Ordnung. Da brauchst du nichts zu machen. Der Teller vom 1229 ist noch mal ein ganz anderes Kaliber. Er hat ein Vielfaches an Trägheitsmoment, da er schwerer ist und einen größeren Durchmesser hat.
      Gruß
      Thechnor
    • flim schrieb:

      Stimmt es das am Tonarm irgendwie was fehlt für die Anti-Skating einstellungen?
      Ja, da fehlt eindeutig die Feder.
      So muss das aussehen...


      An meinem Neuzugang 1215 (noch komplett verharzt) war auch mal jemand "kreativ" am Werk und hat f(l)achmännisch den TVV angeschlossen... :S
      Da fehlen einem echt die Worte...
      Gruß
      Martin

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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von MaxB ()

    • Hallo.
      Ich würde alles entharzen und neu fetten.
      Sonst ärgert man sich später es nicht vernünftig gemacht zu haben.
      Ich weiß, msn will Platten hören, aber was nutzten die schönsten Platten wenn der Spieler nicht richtig funktionieren tut.
      Mache fotos bevor du etwas ausbauen tust. So kann man später nachsehen wo welches Teil oder Feder hingehört. Wichtig ist auch das service manual. Wo ja auch alles drin steht.
      Die Oxidation sollte sich mit einen Glasfaserradierer entfernen lassen.

      Beste Grüße Carsten