Kondensatoren für Stobolampe 601

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      Moin. Ich nich mal.
      Wollte die Kondensatoren beim 601 tauschen.
      Bei reichelt gibt's ja welche aber leider stimmt das Rastermass nicht. Kann ich auch den 68nf mit 630v anstatt 400v nehmen.
      Ausserdem gibt's impulskondis...
      Laut SM sollten aber Folie sein.
      Was ist der Unterschied?

      Beste Grüße Carsten
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      Hi Carsten !

      Fummelheini schrieb:

      Kann ich auch den 68nf mit 630v anstatt 400v nehmen.
      Ja, kein Problem. Höhere Spannungsfestigkeit geht immer.

      Das Strobo hängt bei den meisten Geräten mit Netzstrommotor nur über der einen Motorwicklung. Das heißt, daß die Schaltung nur mit 110 - 115V~ betrieben wird. Aus Sicherheitsgründen könnte der Kondensator aber für den vollen Bereich der Netzspannung gewählt werden, weil es mal zu Fehlern kommen kann und weil er mit einem Anschluß u.U. an der Phase hängt und weil der Dreher immer mit dem Stromnetz verbunden ist, solange sein Stecker in der Steckdose steckt.

      Die 400V des verwendeten Kondensators erklären sich daraus, daß die Angabe sich auf die Gleichspannungsfestigkeit bezieht. Die muß deutlich höher, als die Wechselspannungsfestigkeit sein. Bei 110V~ an der Schaltung beträgt die Scheitelspannung 110V * 1.414 (Wurzel 2), also rund 156V. Der Spitze-zu-Spitzewert ist dann das doppelte davon, also rund 312V. Dazu kommt die maximale Abweichung der Netzspannung nach oben von +10%, also nochmal rund 32V und da sind wir schon bei 344V, die der Kondi mindestens packen muß. Für die heutigen 230V Norm-Netzspannung beträgt der equvalente Gleichspannungswert dann rund 716V.

      .
      Peter aus dem Lipperland


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      Hi Carsten !

      Fummelheini schrieb:

      Kannst du mir bitte noch sagen was die Unterschiede zwischen Folie und impulskondensator ist?
      Als Impulskondensatoren werden Typen verkauft, die einen sehr niedrigen Innenwiderstand haben und einen entsprechend kurzen, aber starken Impuls liefern können, zum Beispiel für Zündschaltungen. Das ist eine Eigenschaft, die im Normalfall nicht unbedingt gebraucht wird. Die Hochspannungstypen (für z.B. Ablenkschaltungen in alten Fernsehern) waren meistens Keramikkondis.

      Ich würde an der Stelle einen ganz normalen, "X2" und 275V~ gelabelten Folienkondensator nehmen. Damit ist gewährleistet, daß es nicht zu unangenehmen Überraschungen in Verbindung mit der Netzspannung kommt. Der Stroboteil liegt immerhin einseitig am Stromnetz und da ist immer etwas Vorsicht geraten.

      .
      Peter aus dem Lipperland


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      Hi Carsten !

      Fummelheini schrieb:

      Man lernt eben nie aus...
      Das geht mir genauso.
      Meine Omma hatte dazu den Spruch parat: "Du wirst alt wie 'ne Kuh und lernst imma dazu ..." :D

      Es gibt auch kein überflüssiges Wissen.
      Schon belastendes. Wenn man vor Gericht steht. Aber ansonsten kann man auch "Trivialitäten" immer mal irgendwo verwenden.
      Und sei' es, um doofe Witze zu machen.

      ^^
      Peter aus dem Lipperland


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      wacholder schrieb:

      Aber ansonsten kann man auch "Trivialitäten" immer mal irgendwo verwenden.
      Und sei' es, um doofe Witze zu machen.
      Perfekte Einstellung :thumbup: !

      Beste Grüße, Uwe
      Thorens TD 320 vor Röhrenelektronik, Dual CS 5000 vor japanesischen Geräten, Dual »1227« (1226 mit 1228-Arm und -Motor) im Grundig Studio 2000 HiFi, Dual 1229 im Wega Studio 3220 HiFi (inzwischen je eines in weiß, anthrazit und gebürstetem Aluminium), weitere 1218, 1219, 1224, 1226, 1228, 1234 und 1237A auf Halde...
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      Hi Carsten !

      Fummelheini schrieb:

      Also kann ich die ohne Bedenken einlöten.
      Die sind bis 400V~ und 630V= spannungsfest.
      Das sollte es tun, wenn dann auch noch das Rastermaß paßt oder die Drähte irgendwie in die Löcher zu stopfen sind.

      ^^
      Peter aus dem Lipperland


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      Hallo,

      ich würde bei Anwendungen an der Netzspannung stets zertifizierte Funkentstörkondensatoren einsetzen, z.B. den hier oder den. Da musst Du noch nicht mal an den Drähten fummeln, die passen in den Anschluss-/Schaltkasten.

      Beste Grüße, Uwe
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      Sie sind ausgelegt für 300 bzw. 305 V~. Eine höhere Spannung kommt in Deinem Dreher garantiert nirgends vor.

      Beste Grüße, Uwe
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